Posts by IDontByte

    Der Tipp mit den Dienstleistern ist super! Ich wusste nicht, dass es so etwas gibt! Das wäre genau das Richtige für meine Mutter. Danke! Frage ist halt nur, was der Spaß dann kostet...

    Meiner Mutter das mit der App zu zeigen, ist absolut aussichtslos, sie kommt mit der Technik einfach nicht klar. Und mir fehlt leider die Zeit, das auch noch zu machen, ich muss ja schon so sehr viel für sie organisieren.

    Ich erlebe das eben nur bei meiner Mutter, die kann nicht mit Apps umgehen, macht alles mit der Post. Und wenn man im Alter oft zu Ärzten muss, dann verliert man sehr, sehr schnell den Überblick über die ganzen Einreichungen, die Bearbeitung, Ablehnungen, ... Ich als Angehöriger habe absolut keine Chzance da durchzublicken. Die Beihilfe erstellt im Jahr 2024 noch Bescheide per Nadeldrucker (wie das Finanzamt).

    Auch bei der gesetzlichen KK kann man Partner ohne eigenes Einkommen mitversichern.

    Dass man bei der PKV schneller einen Termin bekommt, ist leider wahr, aber ein Unding! Das Beste für alle wäre es halt, wenn alle in einer KK wären.

    Hallo,

    ich kann dir von der PKV nur dringend abraten. Ich hatte mit einem CI mal angefragt: Aufschlag: 40%, noch ohne das zweite CI. Dann musst du sämtliche Kosten erst einmal selbst tragen und dann zur Abrechnung schicken. Das ist bei meiner 70jährigen Mutter ein riesen Berg Papier. Das ganze ist zwar digital möglich, aber Arbeit macht es trotzdem, insbesondere musst du jede Rechung prüfen ob es vollständig bezahlt wurde. Und das gleiche in grün mit der Beihilfe. Telefonisch erreichbar ist in aller Regel niemand, weder bei Beihilfe noch bei PKV.

    Die PKV kann dir jederzeit einfach so die Beiträge verdoppeln, z.B. wenn du dein zweites CI bekommen hast.

    Aber davon abgesehen, alleine dieser gigantische Verwaltungsaufwand, den du dann dein restliches Leben machen musst, ist es meiner Meinung nach nicht wert! Notfalls würde ich die Verbeamtung verweigern. Das ganze System aus PKV und Beihilfe ist einfach nur vorsintflutlich und zielt darauf ab, dass man es im Alter auch nicht mehr schafft, alles einzureichen. Denn das muss man mit jedem Beleg tun, egal ob Erkältung, Knie-OP oder das Taxi zur Reha. Lediglich manche Krankenhäuser rechnen direkt mit der PKV ab, aber bei der Beihilfe geht das dann wiederum nicht.

    Überlege dir das bitte gut!

    Hallo, bin seit vielen Jahren bei der Debeka BKK versichert, die jetzt jedoch den Zusatzbeitrag auf 3.25% angehoben hat. Das finde ich sehr happig. Außerdem denke ich, dass es in Deutschland viel zu viele kleine Krankenkassen gibt und jede hat einen Vorstand und eine Verwaltung. Daher würde ich entweder zur AOK BaWü oder zur TK wechseln wollen. Bei der AOK wäre der Vorteil, dass ein Familienmitglied dort arbeitet und ich dadurch einen direkten Draht zu denen hätte. Nachteil ist bei der AOK aber, dass sie sehr viele Filialen haben, die natürlich auch Geld kosten. Die TK wurde mir von einem Freund empfohlen.

    Die Debeka hat mir immer alles bezahlt, beide CIs, AquaMics, Reha, alles kein Problem.

    Beim Zusatzbeitrag liegen AOK und TK gleichauf, 2,65 oder 2,60%.

    Was habt ihr für Erfahrungen? Wie sieht es mit der Zahlung von neuen Sprachprozessoren, Rehatagen, Brillen aus?

    Ich klinke mich hier mal ein. Derzeit habe ich 80% und Merkzeichen RF. Ich habe schon mehrfach versucht mehr Prozente und/oder Merkzeichen GL zu erhalten. Das letzte Mal nach der ersten Implantation 2021. Jetzt habe ich das zweite CI und würde es nochmal versuchen. Meine Partnerein meint aber man muss vorsichtig sein, dass sie einen nicht herunterstufen, weil ich so viele Anträge gestellt habe, die abgelehnt wurden.

    Ich muss dazu sagen, dass in meinem Freundeskreis fast alle 100% und Merkzeichen GL haben. Das liegt aber wohl daran, dass sie von Geburt an taub waren und/oder Sprachstörungen habeb, beides liegt bei mir nicht vor. Ich hatte mit 3 Jahren eine Hirnhautentzündung und war dann bis 37 mit HG versorgt. GdB war zuerst 50%, später 80%.

    Kann ich gefahrlos Merkzeichen Gl beantragen? Soll ich auch mehr Prozente fordern?

    Hallo,

    das ist nicht mir selber passiert und ich kenne die Person auch nicht, der es passiert ist, aber es haben mir mehrere Personen bestätigt, dass es wirklich passiert ist. Eine Person hatte beim SUP (Stand Up Paddling) ihr CI an, ist ins Wasser gefallen, das CI abgesoffen. Die Person war recht entspannt, dass die Versicherung das zahlt.

    Stimmt das? Ich denke hier kommt doch grobe Fahrlkässigkeit ins Spiel. Es ist das eine, dass einem das CI bei einem Unfall in den Gully, beim Bergwandern in eine Schlucht fällt, aber es ist etwas völlig anderes, wenn man auf dem Wasser sein CI trägt. Da muss man einfach damit rechnen, dass es runter fällt und runter fallen heißt in dem Fall Totalverlust.

    Mein Techniker meinte mal, dass die Versicherungen bei grober Fahrlässigkeit auch nicht immer (alles) zahlen.

    Ich finde wir haben in D eine sehr gute GEsundheitsvorsorge, aber ausnutzen sollte man das auf keinen Fall.

    Wie seht ihr das?

    Ich habe meine Partnerin über eine anzeige in der Zeit gefunden. Kann ich dir nur wärmstens empfehlen. Der Text ist natürlich das A und O, lasse diesen auch vom anderen Geschlecht probe lesen. Gut ist z.B. wenn du eine "soziale Partnerin" suchst. Man lernt mit einem guten Text mehr potentielle Partner kennen als bei Parship und Co.

    In der Lokalzeitung gibt es das auch, dort inserieren und lesen aber praktisch ausschließlich Senioren. Das kann ich dir nicht empfehlen. Lieber eine überregionale Zeitung. Zeit oder Süddeutsche.

    Achja und vergess die Partnervermittlungen die dort ebenfalls inserieren. Die können mit Menschen mit Handicap nichts anfangen.

    Was ich zu dem angeblich ach so umweltschädlichen Lithium noch sagen möchte: Die Automobilindustrie und ihre Lobby hat jahrelang versucht, das E-Auto schlechtzumachen, zu verhindern etc. Dazu wurden u.a. solche Argumente gestreut, teils sogar mit "Studien".

    Es ist aber wissenschaftlich ganz eindeutig, dass die Gesamtbilanz von Elektroautos schon nach wenigen 10000km deutlich besser ist, als die eines Verbrenners. Da spielt das Lithium einfach keine Rolle mehr, weil eben alles andere so viel sauberer ist. Außerdem hat man bei einem Elektroauto keine Verschleißteile, allein für den Ölwechsel blättert man gerne 200 € hin, jedes Jahr. Das einzige was da verschleißt sind die Reifen.

    Zwar sind Akkus nicht gut für die Umwelt, wenn die Alternative ein Stromkabel oder die Muskelkraft ist, aber wenn die Alternative Batterien (oder fossile Kraftstoffe) sind, dann ist die Umweltbilanz ganz eindeutig auf Seiten der Akkus, einfach weil sie kein Wegwerfprodukt sind.

    P.S., ja die schnarchlahme Digitalisierung in D nervt mich auch. Leider hat die Union 16 Jahre lang tief und fest geschlafen. Die GRünen versuchen, das jetzt wieder zu richten, aber gegen die Widerstand der FDP wird das schwierig.

    Joachim, Du bist eine Ausnahme. Ich kenne außer Dir nur einen Einzigen, bei dem das EAS auch einige Jahre nach der OP nutzbar war. Bei vielen hat sich das Restgehör ein zwei Jahre nach der OP doch verabschiedet.

    Liegt das daran, dass das Gehirn einfach die bessere "Quelle" bevorzugt?

    Natürlich ist die Verbreitung von Akkus bei Heimwerkergeräten und eBikes Quatsch. Ist einfach nur ein Teil mehr, das potentiell ausfallen kann. Beim CI geht es halt nicht ohne Stromspeicher.

    Aber die Aussage, dass Akkus wegen dem Lithium genauso schlimm sind wie Batterien kann ich so einfach nicht stehen lassen. Das ist einfach wissenschaftlich nicht haltbar. Ein Einwegprodukt ist nie so nachhaltig wie ein Mehrwegprodukt. Gilt für Joghurtbecher und PET-Flasdchen genauso.

    Das ist dich ein völlig legitimer Grund, wenn die Akkus nicht lange genug halten. Nur habe ich eben das Gefühl, viele nehmen Batterien aus Gewohnheit und probieren Akkus gar nicht.

    Das mit Med El war mir tatsächlich nicht bekannt.

    Was ich im Gegensatz genauso idiotisch finde, sind fest verbaute Skkus bei den Single Units! Denn Akkus sind immer noch Verschleißteile.

    Ich möchte hier nur konstruktiv diskutieren. :)

    Die Akkus mögen schlecht recyclebar sein, aber die halten x Jahre. Du benötigst pro Jahr und CI 365 Batterien, die du noch nicht mal komplett entlädst. Das Recycling ist auch sehr energieaufwändig.

    Akkus sind in den letzten Jahren wesentlich besser geworden. Man lädt die einfach abwechsrlnd jede Nacht und hat so immer einen Ersatzakku parat. Zudem hat man ja noch ein Batteriefach.

    Also ich finde es eine Umeeltsauerei, dass die KK das auch noch ungeprüft finanziert.

    Wenn die Akkus tatsächlich nur 10h halten verstehe ich es, aber bei mir halten die 16-24h und zwar mit dauerhaft aktivem Bluetooth.

    Es scheint häufiger vorzukommen, dass die Patienten zwar anfangs nach der OP noch Restgehör haben, dieses aber wiedser verlieren oder es nicht gut klingt mit EAS. Alles in allem scheint eine wirklich praktische Anwendung, die auch einen Nutzen für den Träger hat eher selten zu sein.