Posts by Skrofa

    Hallo Kirsten und alle in dieser Runde!

    Ein interessantes Thema! Bin auch sehr musikinteressiert - auf dem Gebiet hoffe ich noch auf deutliche Verbesserungen (habe den SP aber auch erst 2 Wochen). Ist bei mir auch rein hobbymässig ( ich dilettiere auf dem Saxophon im Keller, geht also noch schlimmer als in eine Ecke gestellt zu werden😂). Meine Frage, ab wann kann man es denn wieder wagen nach der OP? Hab da ein bisschen Bammel vor evtl. Schäden, da beim Blasinstrument ja schon einige Spannung/Druck im Kopf aufgebaut wird.

    VG Stefan

    Hallo Stefan,

    also ich habe gar nicht gefragt, o ich wieder Flöte spielen kann, sondern es einfach getestet. Für mich waren da keinerlei Probleme zu spüren (vielleicht Druck am Kopf o.ä.) oder ein Unterschied in der Art zu spielen. Allerdings bin ich ja auch noch ganz am Anfang mit meinem CI.

    Ich denke, dass HNO Ärzte dazu meistens nichts sagen können....probiere es aus, wenn du Lust auf Musik hast, wenn es sich schlecht anfühlt, lege das Saxophon in den Koffer zurück :)

    Herzliche Grüße

    Kirsten

    Ich finde, dass ich mich nach so langer zeit mal wieder zurück melden muss. Inzwischen bin ich erfolgreich auf der re Seite Implantiert worden. Die Erstanpassung war im April. Mittlerweile bin ich immer besser in der Lage, Wörter und Sätze (gestreamt) zu verstehen. Das ist für mich nicht selbstverständlich, denn immerhin bin ich seit 47 Jahren re taub.

    Außerdem lege ich das CI beim Musizieren nicht ab, sondern wähle ein anderes (leiseres) Programm, damit die Höhen beim Flöte spielen nicht so schmerzen.

    Ich hätte nie gedacht, dass mir das CI so hilft, denn ich spreche leiser und alle Menschen können auch ihre Lautstärke reduzieren :)

    LG Kirsten

    Hallo SaSel,

    ich hadere auch nicht mit meinem "Schicksal" :) Selbst wenn ich kein geeigneter CI Patient bin, kann ich ja noch hören. Die Angst, auf dem li Ohr wieder einen Hörsturz zu erleiden, ist zwar da, soll aber nicht mein Leben bestimmen.

    Es schließen sich Türen, dann muss man manchmal im Warteraum ausharren und dann öffnet sich auch wieder eine Tür ;)

    GlG Kirsten:)

    Vielen Dank für die vielen Rückmeldungen und für die Zeit, die ihr euch genommen habt!

    Hier habe ich viel mehr erfahren, als beim HNO Arzt. Ich kann nicht verstehen, warum das so ist. Bei mir ist es so gelaufen: Diagnose, das müssen Sie so akzeptieren, achten Sie nicht zu sehr darauf, anderen Menschen geht es viel schlechter.... Klar, besser oder auch schlechter geht immer, aber es wäre doch schön, wenn man sich Zeit für den Patienten /die Patientin nehmen würde, oder zumindest mal Infos rausgibt, an welcher Stelle man Infos bekommen kann. Leider kam da bislang nichts.

    Also nochmals: ein <3-liches Dankeschön an alle :!::*

    Ich denke auch, dass es eher schwierig ist, mit dem CI zu musizieren. Die Klangbeispiele sind doch weit enfernt von dem eigentlichen Klang. Aber da das li Ohr ja zur Zeit noch ganz gut funktioniert, könnte ich für die Zeit in der ich musikalisch tätig bin das CI ja ablegen.... Im Augenblick trage ich beim Flöten immer einen Profi-Hörschutz, weil die hohe Lage (ab ca 900 Hertz) in dem Ohr schmerzt. Allerdings kommt es dann auch zu einer verzerrten Wahrnehmung/Klangverfremdung; schön ist das nicht. Die Hoffnung ist, dass ich mich daran gewöhne:rolleyes:

    ich kann mir vorstellen, dass die Hörstürze auf dem gesunden Ohr eine Folge der Belastung sind

    Hallo Peppeline,

    ja, das habe ich mir auch schon überlegt und die Audiologin hat ebenfalls so etwas angedeutet.

    Hallo Rebecca,

    selbst wenn das Ergebnis des Klanges beim Musizieren nicht schön ist, scheint es ja fast so, dass man einen riesigen benefit aus dem beidseitigen Hören zieht :)

    GlG :)

    Ich bin zur Zeit sehr empfindlich, was Geräusche angeht. Die Flöte erreicht gerne mal 90 Dezibel, wenn dann zwei oder vier Flöten spielen und eventuell noch in der dritten Oktave- das heißt , es wird klanglich sehr hoch- ist es nicht zu ertragen. Also habe ich mir einen Profi-Gehörschutz anfertigen lassen. Der nimmt ca 20 Dezibel weg, aber die Eigengeräusche (Zunge und Klappen der Flöte) sind stark hörbar und irritieren mich. Meine Ärztin meinte, dass es bis zu einem Vierteljahr dauern könnte, bis das Ohr sich wieder erholt.....ein unschönes Gefühl, zumal die Angst vor einem erneuten Hörsturz immer wieder da ist. Das Ohr fühlt sich oft verstopft an...

    47 Jahre sind seit der Ertaubung vergangen....Im November stehen dann die Untersuchungen in der Klinik an, wenn dann eine Empfehlung ausgesprochen würde, möchte ich zumindest einmal eine Tendenz haben, wohin es geht, welche Chancen sich eröffnen.

    Ich finde es toll, dass ihr mir so viel Mut macht. Bislang habe ich überlegt, ob ich es überhaupt "verdient" habe, ein CI zu bekommen, da ich mich nie als hörgeschädigt empfunden habe

    :)

    Lieber Konrad,

    herzlichen Dank für deine Antwort.

    Ich habe mir schon gedacht, dass das Musizieren mit CI eher nicht möglich ist.

    Was den Alltag angeht, so fühle ich mich wie Sebastian Fehr (vielen Dank AnniB für den VideoLink), keiner hat je bemerkt, dass ich nur Mono gehört habe. Ich weiß nicht, wie es sich anfühlt, Stereo zu hören, wie es ist, unabhängig vom Standpunkt Musik wahrzunehmen. Die Vorstellung, ein Telefon ans rechte Ohr zu halten - irgendwie unvorstellbar. Trotzdem: ich vermisse nichts und das ist der entscheidende Punkt....brauche ich ein CI überhaupt? Fürs Musizieren sicherlich nicht, aber was ist, wenn wieder ein Hörsturz kommt?

    Übrigens: ich bin ja noch "Anfänger" hier....was bedeutet SSD:/?

    Cheers Kirsten

    Hallo an alle,

    ich heiße Kirsten und habe mich hier angemeldet, da ich mir von euch ein wenig Hilfe erhoffe.

    Ich bin seit meinem 4. Lebensjahr auf dem re Ohr ertaubt (Mumps). Auf dem linken Ohr bin ich normalhörend, sogar so gut, dass ich ohne Probleme Musik (Flöte) studieren konnte. Nun habe ich links einige Hörstürze erlebt, die tiefen Frequenzen waren nicht mehr da. Glücklicherweise hat sich das Ohr nach einiger Zeit wieder erholt.

    In der Klinik hat man mir gesagt, dass ein CI für mich in Frage kommen würde. Und nun komme ich zu meiner eigentlichen Frage:

    Ist hier jemand, der ebenfalls Musiker ist und CI Träger ist und mir von seinen Erfahrungen berichten könnte?

    Vielen lieben Dank im Voraus!

    eure Kirsten