Posts by Andrea2002

    Hallo,


    ich kann es verstehen. Corona ist so ätzend, unter meinen Kollegen rollte jetzt die zweite (!) Infektionswelle, trotz dreier Impfungen und der Erstinfektion durchaus nicht symptomfrei. <X Also müssen wir die eigentlich schon abgeschafften Masken wieder tragen und sollen doppelt besetzte Büros vermeiden, was Homeoffice bedeutet.

    Hallo NeffiNoelli,


    unser Hirn ist ein vertracktes Ding. Du muss dem Gehirn regelrecht den Tinnitus abtrainieren und das geht nur, wenn Du realen möglichst angenehmen Geräuschen lauschst. Hast Du vielleicht Musik, die Du angenehm empfindest oder Meeresrauschen o.ä. wenn Du angenehme Geräusche leise über eine Lautsprecher abspielst und dich darauf konzentrierst, könnte es mit der Zeit dazu führen, dass der Tinnitus nicht so in Deinem Bewusstsein wütet.


    Ich selbst hatte nach meiner Ertaubung auch mit Tinnitus zu tun. Direkt nach der OP war er ganz schlimm. Der Tinnitus ist aber glücklicherweise schnell unter die realen Geräusche geraten, so dass ich ihn sogar gar nicht mehr habe.

    Hallo, hast Du auch keine Verordnung für ambulantes Hörtraining bzw. die Hörtraining im CIC bekommen bzw. danach gefragt? Insbesondere wenn keine Verbesserung festzustellen war, hat die MHH da nicht von sich aus eine Verordnung vorgeschlagen? Falls nicht, empfehle ich, eine Mail an das DHZ zu schreiben und um eine Verordnung für Hörtraining bei Logopäden zu bitten.


    Ansonsten ist auch eine stationäre Rehe evtl. für Dich sinnvoll.


    Bei den Einstellungen hilft es, dem Ingenieur ganz detailliert zu beschreiben, was nicht passt.

    Neurelec/ Oticon war im französischen Markt lange ein Quasi Monopolist. Hättest Du Katja Deinen Sohn in Frankreich implantieren lassen, hätte es nach Deinem Auswahlkriterium gut Oticon werden können.


    Sie hatten zuletzt einen Rückruf, das mag evtl. auch ein Faktor gewesen zu sein, der Offerte von Cochlear nicht zu widerstehen. Rückrufe hatten andere einschließlich Cochlear bekanntlich auch, ohne geschluckt worden zu sein.


    Manchmal hängt Erfolg oder Misserfolg auch von Zufälle ab. AB war Mitte der Neunziger auch ein StartUp. Sie hatten das Glück früh in das Portfolio von der MHH aufgenommen zu werden, was der Verbreitung abseits des amerikanischen Marktes durchaus förderlich gewesen sein dürfte. Vielleicht war es auch kein Glück sondern ein überzeugendes Produkt, wer weiß das schon.


    Ich fürchte auch eher, dass die Fusion den Druck senkt, innovativ zu sein. Denn die Fusion wird bei Cochlear erst einmal zu einer Konsolidierung führen statt zu Innovation. Dass diese befruchtet von Oticontechnik kommt, ist dann erst in einem zweiten Schritt zu erwarten.


    Nunmehr drei Firmen ist m.E. zu wenig. Wenn jetzt eine Firma durch Fehlentscheidungen und/ oder Fehlkonstruktionen ins Straucheln kommt, sind es nur noch zwei.

    Hallo,


    Wir können nicht wissen, was NeffiNoellis Tinnitus auslöst. M.W. war der Tinnitus auch ein Grund fürchte oder sie, sich überhaupt für ein CI zu entscheiden.


    Ich fürchte allerdings ebenfalls, dass NeffiNoelli etwas zu ungeduldig ist. Man kommt hier leider nur durch vorsichtiges Herantasten weiter leider. Einschalten und Alles ist paletti ist leider nicht jeder oder jedem gegeben.

    Hallo


    Sonova ist Phonak. Bis vor 15 bis 20 Jahren gab nur die Firma Phonak. Dann hat man sich bei Phonak überlegt zu expandieren und hat die Mutter Sonova gegründet und an die Börse gebracht. Ich ärgere mich bis heute damals keine Aktien gekauft zu haben und dann hat man sukzessive Firmen aus dem Bereich Audiologietechnik aufgekauft, erst Unitron und Hansaton, dann AB, dann AudioComfort, dann Geers und zuletzt die Consumersparte von Sennheiser. AudioComfort hat man im Übrigen auch ausgeschlachtet und dann eingestellt. Die Roger Technik wäre ohne AudioComfort nicht so weit entwickelt wie jetzt.


    Der letzte Zukauf lässt vermuten, dass man nun in allgemeine Audiotechnik einsteigen will.

    Hallo,


    probiere bitte Nasenspray. Es kann tatsächlich sein, dass da noch etwas geschwollen ist. Solange es nicht weh tut, ist das auch normal. Bei Schmerzen solltest Du dann doch nochmal zum Arzt.

    Hallo,


    ständig hoher Adrenalinspiegel, ist das gesund? Nach anstrengenden Besprechungen gehe ich der Mittagspause oft ohne CI spazieren. Oder wenn sie nachmittags sind, fahre ich ohne Radio knapp über eine halbe Stunde nach Hause und genieße das beruhigende Brummen meines Diesels. Manche Tage muss ich auch durchpowern und bezahle es abends dann auch mit einer schlagartigen Erschöpfung. Fünf Tage die Woche bei 45 Arbeitswochen könnte und wollte ich es nicht.


    Das gemütliche Beisammensein mit Anderen am Abend gibt mir noch einmal richtig Energie,. Da bin ich dann auch nicht die erste, die weg geht. Voraussetzung ist allerdings, dass akustisch nicht zu anstrengend wird.


    Gruß Andrea

    Hallo, aus Ihrer Perspektive haben beide Kliniken Recht.


    Das Umprogrammieren einer kurzen Elektrode auf das gesamte Spektrum ist problemlos möglich. Aber dann werden die tiefen Töne zwar gehört aber nicht als tief empfunden. Das Gehirn kommt damit zurecht und verschiebt die Tonhöhenwahrnehmung auch bis zu einem gewissen Grad. Bei einen resthörigen Gegenohr wird man aber in tieffrequenten Bereich in zwei Tonlagn hören. Ich lebe seit 20 Jahren mit dem Phänomen. Es ist nichts schlimmes und es fällt auch nur manchmal bei basslastiger Musik auf, und eben wenn ich bewusst lausche.


    Ich würde die Entscheidung lang oder kurz auch davon abhängig machen, wie wahrscheinlich ein zumindest mittelfristiger Erhalt des Restgehörs bei Dir ist und wie gut der vorhandene Rest ist. Bei sehr schlechten Rest oder beständiger Progredienz der Schwerhörigkeit würde ich keine Experimente machen, und eine lange Elektrode nehmen und auf das Glück hoffen, dass EAS evtl. doch möglich ist.

    Hallo Biker, alle zahlen ausnahmslos Steuern, mindestens die Mehrwert- und Umsatzsteuern. Und die Leute, die irgendwo wohnen, zahlen auch Grundsteuern.


    Extra für ci_joe ein wenig Nachhilfe in Staatsbürgerkunde: Der Gesetzgeber d.h. die Parlamente erlassen die Gesetze. Teilweise enthalten Gesetze eine Ermächtigung für das zuständigen Ministerieum, eine Verordnung zu erlassen, die das Prozedere gestalten. So wurde mit dem Bundesversorgungsgesetz das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ermächtigt, die Versorgungsmedizinordnung zu erlassen.


    In dieser Verordnung steht im Fall Hören sehr detailliert drin, ab welchem Hörverlust es welchen GdB gibt, zum Thema einseitige Taubheit steht da GdB 20. Für den GdB von 50, ab dem man als schwerbehindert gilt, muss eine mindestens beidseitige hochgradig Schwerhörigkeit vorliegen. Die Lücke zwischen einseitiger Normalhörigkeit und hochgradig Schwerhörigkeit ist einfach zu groß, als dass eine Versorgungsamtmitarbeiter oder Richter über diese Lücke springen würden. Das ist aussichtslos.


    Und mein Lieber, die Verwaltung entscheidet unter Anwendung der einschlägigen Gesetze und Verordnungen über die Anträge!!! Wer denn sonst!!! Wenn man meint, dass die Verwaltung einen Fehler gemacht hat, kann man das in einem Rechsstaat überprüfen lassen. Wenn die Verwaltung aber keinen Fehler gemacht hat und die Gesetze korrekt angewandt hat, wird die Überprüfung zu Ungunsten des Antragsteller ausfallen.


    Heißer Tip: Si tacuisses philosophus mansisses.

    Hallo,


    vielleicht versetzt ihr Euch mal in die Lage von denjenigen, die außer der Hörbehinderung eine wirklich schwere zusätzliche Behinderung haben. Hier im Forum und meinem Bekanntenkreis sind das einige! Das sind Menschen, die brauchen bei alltäglichen Verrichtungen Hilfe oder sind wegen einer kombinierten Seh- und Hörbehinderung nicht allein mobil oder haben schwere, die Lebensqualität beeinträchtigende organische Krankheiten ( z.B Dialyse, gravierende Veränderungen in der Bindegewebe etc.). Es gibt da ein paar richtig fiese Syndrome, bei denen die Hörbehinderung noch das harmloseste von mehreren Symptomen ist. Diese Menschen wären liebendgern "nur" schlappohrig und wären im siebten Himmel, wäre die Schlappohrigkeit womöglich nur einseitig.


    Ein GdB von 80 und ein orange-grüner Ausweis, den es bei einem mittleren beidseitigen Hörverlust von ca. 80 dB gibt, das ist im Vergleich zu anderen Behinderung schon eine sehr hohe Bewertung. Das wird nur noch durch den GdB von 100 in Verbindung mit den Merkzeichen aG (= Rollstuhl) und H (= Hilflos) getoppt. Diese Menschen fühlen sich doch etwas düpiert, wenn hier gejammert wird, dass die Versorgungsmedizinische Verordnung korrekt angewandt wird.


    Und wenn die Versorgungsmedizinische Verordnung nicht korrekt angewandt wird, ist ein Widerspruch und Klage ggf. mit Hilfe vom VdK oder Anwälten natürlich legitim. Da wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Aber Versorgungsamt und Gericht mit aussichtslosen Widersprüchen und Klagen unnütze Arbeit zu machen, das blockiert Kapazitäten, die anderswo besser eingesetzt wären, z.B. denen Recht zu verschaffen, denen wirklich Unrecht getan wird.


    Nichts für ungut,

    Gruß Andrea

    Ich habe zwar kein Roger On, kenne es aber vom Select und die Table Mics, dass über die Connecttaste gekoppelt wird. Und diese Kupplungen müssen auch manchmal wiederholt werden, weil die Verbindung nicht steht oder weil man zwischendrin ein anderes Gerät gekoppelt hatte.

    Hallo Dirk,


    Es kommt leider nicht auf die Ursache der Einschränkung an, sondern auf die Einschränkung in der allgemeinen Lebensführung. Deine Einschränkung im Bereich Hören ist das fehlende Richtungsgehör und das schlechtere Verstehen im Störschall. Im Fall von Tinnitus kommt evtl. Schlafstörungen und Konzentrationsstörungen. Nicht die Diagnose bewirkt den GdB sondern die Auswirkung die Du im Leben hast.


    Gruß Andrea