Posts by Maryanne

    Hallo zusammen,

    im März habe ich wieder einen Transport nach Peru. Ich sammle gebrauchte - nicht uralte - Prozessoren aller drei Hersteller, sowie Batteriefächer, Spulen und Spulenkabel und ggf sehr starke Hörgeräte (für Kinder).

    Seit vielen Jahren schon unterhalte ich mein Hilfsprojekt in Peru und stehe in direkter Verbindung mit dem Präsidenten der Peruanischen CI-Gesellschaft. Die Lage dort ist so,

    dass implantiert wird, aber Ersatzteile auf eigene Kosten beschafft werden müssen, was nahezu unmöglich ist: Die Preise entsprechen jenen aus USA, die Einkommen liegen in der Regel unter 500 € im Monat. Das ist unsere Unterstützung so wichtig. Es gibt keine Gehörlosenschulen dort - Kinder, deren Prozessor (Kabel, Spule...) defekt ist, können nicht mehr

    beschult werden.

    Meine Transporte sind sicher: ich habe ein Netzwerk von Peruanern in Deutschland (meist Berlin und Umgebung) bzw. deutsche Freunde in Peru, deren Angehörige gerne etwas mitnehmen. Der Präsident der Peruanischen CI-Gesellschaft kommt persönlich zum Flughafen, um die Teile entgegenzunehmen.

    Nun meine Bitte: Falls ihr etwas übrig habt, das ihr abgeben könnt und wollt, wäre ich dankbar für eure Spende (die ich auf eigene Kosten weiterleite).

    Beste Grüße und schöne Feiertage, Maryanne

    Es ist schwierig einen Niedergelassene Radiologe zu finden die sich trauen ein MRT bei CI-Trägern zu machen. Einige mir bekannte CI-Trägern wurde von Niedergelassene Radiologe abgewiesen Darunter war ein CI-Träger der es zwar wusste, dass am Kopf was angelegt werden musste, ging in eine CI Klinik in dieser selbst nicht implantiert wurde zur Radiologe. Radiologe kannte sich lt. seiner Aussage nicht aus und ging dennoch darauf ein. Er wickelte nur mit Radiologe ab ohne mit HNO aus CI-Abteilung abzusprechen. Er hatte das Nachsehen d.h. der Magnet hob sich raus.

    Auf meine Nachfrage und auch der Ärztin von CI-Klinik in welche Radiologieabteilung man war. Er tat so als dachte er, dass in grosse Klinik nur ein Radiologe gibt. Hat es aber nicht bedacht, dass Radiologe gibt zb. nur Schulter, Kopf oder sonst was machen.

    Will damit sagen, wenn jemand MRT benötigt und machen lassen will/soll/muss, bitte haltet Rücksprache mit CI-Ärzte ab vorallem wenn man erstmalig macht. Ich sage dies auch so in der SHG, dass man in CI-Abteilung auch wenn man in diese nicht implantiert wurde dennoch vor Ort absprechen, damit CI-Arzt MIT Radiologe im Hause selbst absprechen können und bzgl. MRT-Kit richtig angelegt wird um hinterher solche böse überraschungen zu vermeiden. Und wenn was passiert liegt der Fehler nicht beim Patient falls dies mit Absprache mit CI-Arzt UND Radiologe gemacht wurde.

    Es ist nicht nur schwierig, sondern grenzt an Leichtsinn. Ein MRT macht idealerweise eine Klinik, die sowohl implantiert als auch MRT für GKV-Versicherte durchführt (machen nicht alle). Radiologie und HNO müssen in Absprache reagieren und nach erfolgtem MRT sollte die Funktion des Implantats (Hörtest) in der HNO erfolgen. Und wenn es um ein Nachsehen geht: das hat immer der CI-Nutzer. ABER es gibt auch Alternativen zum MRT!

    Moin heute war in meiner Wetter-App die Warnung vor extremer Kälte. Ich war ganz erstaunt und habe genauer nachgesehen. Als ich gelesen habe -3 bis 0 Grad, war ich ganz von den Socken, wirklich extrem kalt, ganz ungewöhnlich für Dezember :/ .

    Leo, welcome back in Deutschland.

    Hi Andrea, du bist noch jung! In meiner Jugend waren Temperaturen unter minus 10° im Dezember die Regel (nicht im Norden Europas!). Also extrem fand ich nun die aktuelle Kälte nicht - übrigens waren es hier bis minus 7°.

    Hallo BerlinerStudent,

    es zwingt dich ja niemand zur CI-Versorgung! Und vielleicht ist dein Leidensdruck nicht so hoch? Wenn du noch "gut genug" hörst, musst du nicht ins kalte Wasser springen, wenn du zu viele Befürchtungen hast, auch nicht. In der Tat ist es möglich, dass die Gewöhnung an das CI-Hören etwas länger dauert, dass es auch anstrengendere Zeiten gibt. Das kann dir niemand vorhersagen. Der Klang ist grundsätzlich eine Frage der Gewohnheit! Ich nutze seit 27 Jahre CI (nach vollständiger, plötzlicher Ertaubung, zuvor nahezu guthörend) und finde den Klang von Sprache und Musik "richtig". In welcher Klinik hast du dich denn beraten lassen?

    Hat man die bei der Einstellung / Erstanpassung empfohlen, das gut hörende Ohr eine Zeitlang zu vertäuben, es quasi mit Ohstöpseln auszuschalten, damit den Gehirn sich an das CI-Hören gewöhnen kann? Das ist durchaus anstrengend, aber m.E. der beste Weg, sich an das CI zu gewöhnen (und so wurde es "früher" auch gemacht - leider weigerten sich dann die Patienten, durch diese "schwere Zeit" zu gehen.

    Im Hörtherapiezentrum müsste man dir schon schlüssig erklären, woher dein Eindruck kommt, dass es aus dem CI-Ohr aufs andere Ohr hinüberschallt. Das muss ein Audiologe / Ingenieur erklären. Vermutungen reichen da nicht aus. Meines Erachtens ist das bei dir ein subjektiver Empfindungsvorgang und keine reale Aktion. Aber das muss schon, wie gesagt, ein Fachmensch feststellen.

    Ich bin spät ertaubt (mit 45) und trage seit 1997 CI. Wäre genug Zeit für mein Umfeld, sich damit anzufreunden. Und ich möchte einfach nicht mehr erklären, warum "aufpassen" "anstrengen" "logisch denken" wenig erfolgreich sind.

    Abgesehen von den Umständen, zwei Prozessoren von unterschiedlichen Herstellern ansteuern zu müssen, möchte ich auf Folgendes hinweisen: Kein Ohr ist wie das andere. Daher macht es wenig Sinn, andere zu fragen bzw. deren Aussagen auf sich selbst zu beziehen, wenn es um den Klang des Implantats / Prozessors geht. Vieles kommt auf die Hörbiografie an, Wenn 1000 Leute einen wunderbaren Klang mit CI xxx bescheinigen, kann es durchaus sein, dass der Fragesteller damit nicht klarkommt - und umgekehrt!

    Gruß Maryanne

    In Deutschland herrscht freie Arzt- und Klinikwahl.

    Ich habe mehrfach gewechselt, beim letzten Wechsel bedurfte es keiner vorherigen Klärung. Abgesehen davon gehe ich davon aus, dass die Nachsorge überall mehr oder weniger ähnliche Kosten mit sich bringt. Wenn die (neue) Klinik eine Überweisung für den Patienten bekommt, gibt es keinen Grund, die KK wegen der Kostenübernahme anzuschreiben. Einziger Punkt der zu beachten wäre: Kostenübernahme für die Fahrt - das muss geklärt werden.

    Nachdem wir uns einig sind, dass die Zahl eine Million zu hoch gegriffen sind, stellt sich die Frage, warum. Dr. Zeh so eine Zahl in den Raum stell.

    Ein Hörverlust von 50 - 60 dB lässt sich mit Hörgeräten i.d.R.. Mit Hörgeräten mit einem genauso guten Sprachverstehen versorgen, wie CI Träger. Nur wenn keine Hörgeräte getragen werden können, weil das Ohr chronisch suppt oder die Ohrmuschel fehlt, wäre ein CI eine sinnvolle Option.

    Im letzteren Fall müsste aber erst geklärt werden, ob das Ohr nicht mehr suppen würde, wenn der Patient ein CI hätte. Mit sind mehrere Fälle bekannt, in denen dies der Fall war und das CI nicht mehr genutzt werden konnte. Ich muss sagen, dass die Zahl 50 - 60 dB von mir beispielhaft genannt wurde. Wie R. Zeh auf 1 Million Anwärtern kommt, weiß ich nicht - aber es klingt schon mal wichtig :)

    Ich würde gerne wieder auf das Thema CI und der genannten Million von Anwärtern zurückkommen. Dr. Zeh wird seine Gründe haben, diese Zahl zu nennen, Allerdings sehe ich keine Statistiken, die diese Zahl stützen. Natürlich würde das hinkommen, wenn eine CI-Versorgung bei einem Hörverlust von 50 - 60 dB dazu zur Indikation würde. Sicherlich würde sich das auch für einige Beteiligte am "System" positiv auswirken, aber eben nicht auf die Kassenbeiträge der GKVen. Wenn ein Hörverlust mit Hörgeräten gut zu behandeln ist, sehe ich keinen Grund für ein CI, erst recht dann nicht, wenn sich der Trend weiter fortsetzt, dass in Akustikerläden Einstellungen vorgenommen werden. Sicherlich gibt es auch Akustiker, die das können. CI-Einstellung ist wesentlich eine Erfahrungssache, und Erfahrungen haben Akustiker nicht unbedingt in ausreichendem Maße. Zwischen Theorie und Praxis ist ein Riesenunterschied. Von daher plädiere ich dafür, mit realistischen Zahlen zu operieren.