Posts by Maryanne

    Hallo zusammen,


    seit Jahr und Tag ist mir bekannt, dass das CI KEIN Hilfsmittel ist (Prothese ...), nun geht es aber um den Eigenanteil des neuen SP (Austausch, da der bisherige defekt war). Hier behauptet nun die KK (GKV), der Prozessor "kann als Hilfsmittel bezeichnet werden".

    Mir ist ferner bekannt, dass die Außenteile des CI zu einem unverzichtbaren Teil des Gesamt-CI gehören und schon daher nicht als Hilfsmittel bezeichnet werden dürfen.


    So habe ich es Jahrelang im Rahmen meiner audiotherapeutischen Beratungstätigkeit gehandhabt - wobei in der Vergangenheit wenig Probleme damit auftauchten. Erst seit Neuerem meint meine KK, mir 10 € dafür abknöpfen zu müssen.


    Meine konkrete Frage an euch: hat jemand belastbare Informationen (aktuelle Gesetzeslage) darüber. Es würde mich freuen, entsprechende Hinweise zu bekommen. (und nein, ich möchte nicht wissen, wer alles dieses Problem NICHT an, das interessiert meine KK nicht).


    Vielen Dank

    Maryanne

    Hallo,

    seit Jahr und Tag nervt mich, dass Cochlear lediglich über UPS versendet und nur von UPS defekte Teile zur Rücksendung holen lässt. Es ist international bei Cochlear so und in Hannover kann niemand den Versandweg ändern.

    Inzwischen ist UPS höchstgradig unzuverlässig, ich habe kürzlich zum 3. Mal in Folge jeweils zwei ganze Tage gewartet, da die Lieferzusage nicht eingehalten wurde. Nun steht mir wieder eine Rücksendung bevor und ich sehe mich nicht in der Lage mindestens einen ganzen Tag strammzustehen und auf den Boten zu warten.


    Meine Frage: habt ihr schon andere Wege zumindest für die Rücksendung ausprobiert? Ideen?


    Ja, es gibt in Berlin Abgabestellen, die sind aber sehr weit entfernt, sodass diese keine Option sind.


    Ideen herzlich willkommen, die konkret zum Thema beitragen.


    Schöne Grüße Maryanne

    Ich sehe es genauso wie Du Kolja, Es ist zu 99,x% kein absichtlicher Wille, die Behinderung auszunutzen, sondern eher Gedankenlosigkeit und Bequemlichkeit. Wer wirklich die Behinderung eines anderen Menschen ausnutzt, ist eh auf der moralisch untersten Ebene. Ich bin zum Glück aber noch nicht vielen solcher Individuen begegnet.


    Geben wir es doch zu, mit hochgradig Schwerhörigen zu kommunizieren, ist doch auch anstrengend, auch für das gegenüber, der ständig wiederholen muss und so evtl. auch selbst Gespräche verpasst.


    Sehe ich auch so, allerdings kann das auf Dauer für Betroffene sehr zermürbend sein. Wenn man taub oder fast taub ist, bietet das CI die einzige Chance. Darüber sollte sich jeder im Klaren sein. Gebärdensprache ok - aber (!) ein wirklich integrativer Weg ist das nicht, vor allem dann, wenn man nicht gebärdensprachlich aufgewachsen ist. Und DGS zu lernen ist mühsamer und langfristiger als das Hören mit dem CI zu lernen.

    Hallo Kolja, nachdem ich einen älteren Antwortpost hier gelesen habe, möchte ich das Thema doch noch einmal aufgreifen: KÖRPERSSPRACHE . Als ich mir nach (bzw. auch wegen) der Ertaubung einen kleinen Hund anschaffte, hatte ich mich zunächst mit Körpersprache der Hunde befasst (LIteratur). In Ermangelung anderer Möglichkeiten habe ich die bei der Erziehung meines kleinen Hundes eingesetzt, also menschliche Körperhaltungen als Entsprechung dessen, was Hunde verstehen. Der kleine Hund hat sehr schnell verstanden, worauf es ankam und was ich ihm nonverbal vermittelte. Einzige Ausnahme: auf Autogeräusche (wir wohnen in einer wenig befahrenen Gegend) reagierte er genauso wenig wie ich. Das Ganze liegt 25 Jahre zurück und ich hatte das eigentlich schon vergessen.

    Ich bin CI-Trägerin seit 1997 und die Male, die ich ein neues Spulenkabel benötigte, kann ich an einer Hand abzählen.

    An einer gewissen Sorgfalt sollte es auch nicht fehlen.

    Und: die GKV übernehmen die Kosten für defekte Teile des SP und auch für einen neuen Prozessor im Falle eines Defekts.

    Irgendwie autsch! Perfekt! Selbst studierte Muttersprachler, hörend, dürfen sich selten perfekter Sprachkenntnisse (in der Muttersprache) rühmen. Im Zusammenhang mit Hörschädigung / im Gespräch mit anderen Hörgeschädigten, halte ich diese Wortwahl für ungünstig. Sich in drei Sprachen verständigen zu können, ist (auch für Hörende) eine gute Leistung, da bedarf es keiner Übertreibung (die möglicherweise andere verunsichert). Und, btw, Portugiesisch als (nicht muttersprachliche) Ci-Trägerin (Gehörlose, Ertaube) zu verstehen, ist extrem schwierig. Das weiß ich aus eigener Erfahrung: ich kann auch schwierige Texte lesen-verstehen, beim Gesprochenen bewege ich mich auf sehr dünnem Eis

    Hallo,

    Ich war normalhörend und bin schnell vollständig - ohne Hörrest - ertaubt. Damals wurde nur die einseitige Versorgung genehmigt. Okay, das Hören war zunächst anders. 8 Jahre später kam das CI auf dem anderen Ohr. Inzwischen bin ich seit 25 Jahren CI-Trägerin. Dennoch bin ich nicht zu vergleichen mit Kindern, die mit dem CI aufwachsen. Aber ich kenne Kinder, die inzwischen erwachsen und von kleinauf mit CI versorgt sind. Diese Kinder (die ich kenne), haben die Regelschule besucht, sind teilweise zweisprachig aufgewachsen, Ein mir gut bekannter Mensch, inzwischen erwachsen, ist Arzt. Wer es nicht anders kennt, empfindet das Hören mit CI als normal. Selbst ich nach langer Zeit des guten Hörens, finde es jetzt normal. Probleme, wie von Andrea beschrieben, kenne ich auch. Über den Klang der Sprache würde ich mir definitiv keine Sorgen machen. Früh versorgte Kinder haben auch deutlich weniger Probleme mit Störlärm, weil sie früh lernen, damit umzugehen. Mein Tipp: sprecht mit euren Kind, so wie ihr mit einem hörenden Kind sprechen würdet.

    Alles Gute Maryanne

    Ne, das ist nicht vergleichbar. Sonoma hat drei Hörgerätemarken und mit AB den Bereich CI Implantate dazu bekommen.

    Cochlear stellt nur CIs her und hat jetzt noch einen CI Hersteller übernommen. Die werden nicht beide Marken unabhängig voneinander weiter entwickeln. In den Übernahmeverabredungen hat sich Cochlear nur verpflichtet, die bestehenden Oticon-Kunden weiter zu betreuen. Die werden also SP und Zubehör weiter herstellen. Aber neue Generationen von Implantaten sehe ich da eher nicht. Aber irgend etwas von der Technik in den Oticongeräten werden die auch für Cochlear verwenden.

    Das ist nicht ganz richtig, Cochlear stellt z.B. auch das BAHA her, und das ist kein CI

    Ich habe mich jetzt durch die Diskussion gelesen und bin erschrocken über einige Bewertungen von Sachverhalten. Es gibt Richtlinien, anhand deren der Grad der Behinderung festgelegt wird. Wenn jemand "mehr Prozente" (sic!) möchte, ist dieser Wunsch sein gutes Recht, ob er erfüllt wird, steht auf einem anderen Blatt. Jedenfalls finde ich es total unsolidarisch, was einige Äußerungen zeigen. Es reicht doch aus, wenn diejenigen, die sich auskennen, mitteilen, welchen GdB man bei welcher Einschränkung erwarten kann.

    Und wenn es bei einer Beimessung tatsächlich oder vermutlich einen Fehler gegeben hat, kann man in Widerspruch gehen.


    Maryanne

    Ich sehe es genau so wie Andrea und habe die gleichen Erfahrungen gemacht. Hinzu kommt, dass je nachdem WO die T-Spule im Prozessor liegt, die Schleife am Boden schlecht erreicht wird. Außerdem werden immer weniger Hörgeräte mit integrierter T-Spule angeboten und verkauft.

    Mehrere Personen gleichzeitig können von einer Quelle über das MiniMic 2 von Cochlear hören. (Privatbereich, wenn mehrere Personen CI-Nutzer sind oder in kleineren Gruppen).


    Maryanne

    Hallo Andrea, warum brauchst du so viele Rauchmelder? Ich wohne, wenn ich Keller und Spitzboden einbeziehe über 5 Etagen. Ich habe drei Rauchmelder: Im Keller, im EG und im 2. OG.


    Gruß Maryanne

    Die T-Spule sehe ich seit vielen Jahren lediglich als Notlösung, wenn nichts anderes funktioniert. Zum Musikhören gefällt sie mir gar nicht, da gibt es Zubehör des Herstellers (konkret: Cochlear - Lösungen anderer Hersteller kann ich nicht aus eigener Erfahrung bewerten).

    Ich habe verschiedene kleine Stofftäschchen mit Reisverschluss in den Handtaschen, Rucksäcken usw., wo ich die Prozessoren kurz unterbringen kann. Z.B. muss ich bei der Zahnärztin immer den rechten Prozessor (Kanso) abnehmen, weil er sonst abfallen würde. So kann der Prozessor nicht runterfallen, sich irgendwo aufhängen usw. und er wird geschont.

    Hand 44 Welche Unterlagen hattest du denn eingereicht und welche musst du nachreichen? Dass die Bearbeitung von Anträgen sukzessive erfolgt und eine längere Wartezeit bekannt ist, solltest du nicht frustriert sein sondern eher wissen, was zu tun ist.


    Viel Erfolg

    Derzeit ist eine neue Omikronvariante in Umlauf, die angeblich noch ansteckender ist. Tatsächlich sind Leute infiziert, die nichts davon bemerken bzw. die Infektion für eine normale Erkältung halten - womit das Virus munter weiterverteilt wird. Ein weiterer Punkt ist long corvid, da ist noch nicht bekannt, was da alles kommen kann - es gibt Leute, die können nie wieder arbeiten, so schwer krank sind sie, obwohl die Infektion milde verlief.


    Die Masken gefallen mir gar nicht, aber ich fürchte, sie sind das einzige Mittel, die Zahl der Infektionen zu reduzieren (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln bzw. in Räumen mit vielen Menschen).

    Hallo Sam,

    Auch qualitative Forschungen basieren in der Regel auf entsprechende Frageleitfäden. Ich halte die Gefahr von Missverständnissen und Fehlinterpretationen bei deiner Vorgehensweise für sehr groß und bezweifle die Wissenschaftlichkeit - es sei denn - du nutzt diese Aussagen lediglich als Ergänzung ohne sie zu interpretieren. Auch wenn es eigentlich erlaubt ist, öffentliche Beiträge zu zitieren bzw. auszugsweise heranzuziehen, bin ich absolut nicht damit einverstanden, dass von MEINEN Beiträgen hier Screenshots gemacht und zur beliebigen Weitergabe verwendet werden.

    Ich lasse mir eigentlich immer (wenn ich es gerade nicht vergesse) einen Ausdruck meiner Map geben, und zwar von allen Programmen. Damit hatte ich noch nie Probleme. Mir geht es auch darum, im Notfall - z.B. auf Fernreisen - ein "Papier" dabei zu haben, anhand dessen jede CI-Klinik / jedes Zentrum weltweit mir die Prozessoren neu programmieren könnte. Vor sehr vielen Jahren ist mir schon mal eine Programmierung "rausgeflogen" - und dummerweise war sie auch nicht mehr bei den Audiologen vorhanden (ich spreche von 1998 oder 99). Außerdem kann ich so selbst anhand meiner Hörergebnisse sehen, wo ggf. noch eine kleine Änderung vorgenommen werden könnte.