Posts by Darw*in

    Danke für den Tipp. Schöne Musik mit viel Stereoeffekt. Auch in anderen Songs von denen.

    Die anderen habe ich einfach schon zu oft gehört.

    Wenn du auch Klassik hörst, dann kann ich dir Streich-Orchester Konzerte empfehlen. Bei gut gemachten Aufnahmen hört man die Geigen tendenziell mehr links, Cello in der Mitte und die Standgeige mehr rechts (auch wenn sich das für mich als Pianist falsch herum anhört). Den oder die Solisten hört man unterschiedlich, je nachdem wie er tanzt und da steht.

    Meine CD als mp3 kodiert hört sich Immersiver an als alles was ich auf YouTube gehört habe. Aber zumindest einen Eindruck geben die Vivaldi Konzerte wie der Sommer presto:

    External Content youtu.be
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    scheint laut dieser Nachricht das UX-Design auch wieder wichtiger zu nehmen.

    Äh, nee, eher nicht. Die betreffende Person war zwar mal UX-Designer einer Unternehmens-Software. Aber hast du schon mal das "Design" bei SAP-Anwendungen gesehen ...
    Abgesehen davon wurde er laut Mitteilung nicht als Designer engagiert.

    Die App speichert sich die Autorisierung am Anmelde Server bei MedEL für 30 Tage. Findet in dieser Zeit keine re Autorisierung statt, meldet sich die App automatisch nach 30 Tagen ab und es ist dann eine Internet Verbindung zu MedEL zwingend erforderlich. Ist auf der Strecke zu MedEL irgendein Problem (was ich 2021 schon miterleben musste), gibt es dann keine Chance, die SPs in der Lautstärke zu verändern. Die separate Fernbedienung hat man in der Regel nicht dabei oder ist leer. Zuverlässig ist die bei 2 SPs sowieso nicht.

    Seit dem letzten Update hat die re Autorisierung im Hintergrund immer funktioniert. Nun aber wegen eines Server Updates nicht. Es ist eine Frage von 30 Tagen, wann man sich erneut anmelden muss. Wenn es gerade dann der Fall ist, wenn man wie ich gerade zur S-Bahn laufen möchte und keine Zeit hat, ist man ganz schön angepisst und fühlt sich vom Hersteller vollkommen unnötig verarscht.

    Der Hersteller streitet Probleme selbstverständlich kategorisch ab. Genau wie beim letzten mal, wo sie dann die Hintergrund Aktualisierung bei Nutzung innerhalb 30 Tage nachträglich doch noch eingebaut haben.

    Die App zur Steuerung der SPs hat zwingend unter allen Umständen zu funktionieren, die der Hersteller zu verantworten hat. Tut sie aber nicht.

    Aktuell kann ich potentielle CI-Anwärter nur von Med-EL abraten.

    Es hat ja einen Grund, warum man die App gerade jetzt benutzen möchte. Ist zu diesem Zeitpunkt der Prozessor zu leise (in meinem Fall war das die Mikrofonempfindlichkeit), dann hast' ausgschissen.

    Sorry für den Rant, aber mir ist gestern echt der Kragen geplatzt. Ich war richtig angepisst, fast nichts verstehen zu können.

    Es ist zum Kotzen, wenn man sich zum ungünstigen Zeitpunkt schon wieder neu anmelden muss. Wann ist es ungünstig? Jedesmal, wenn man was verändern will. Und logischerweise meldet die App nur dann ihren Wunsch an.

    Mein erster Satz hat nach wie vor absolute Gültigkeit.

    Es kann doch nicht wahr sein, dass längst gekoppelte SPs einfach mal so eine erneute Anmeldung der App benötigt. Und die kann sich nicht mal die Zugangsdaten merken, wie es JEDE andere App auch schafft.

    Eine bereits fertig eingerichtete App hat zu funktionieren, DAUERHAFT.

    Audiokey 2 ist zwar ersetzt worden. Aber die konnte bis 13.11.2025 noch problemlos genutzt werden. Das habe ich auch im Wechsel mit Audiokey 3. Das deshalb, um mit der einen App die SPs zu steuern, solange der Streamer AudioLink aktiv ist (zum Beispiel beim Fernsehen). Und mit der anderen App die SPs zu steuern, wenn man nicht mit dem AudioLink verbunden ist. Man kann zwar in einer App umständlich zwischen beiden Modi wechseln. Aber der Wechsel ist nach wie vor nicht barrierefrei.

    Da etwas zwingend notwendiges ohne Not einfach vom Hersteller remote außer Gefecht gesetzt werden kann, ist mein dringendes Rat an potentielle Anwärter auch nach so länger Zeit immer noch:

    FINGER WEG VON MEDEL!

    Das wäre, in meinen Augen, ohnehin der falsche Weg gewesen.
    Ich würde bei HGs immer zu den Geräten tendieren, die mir beim Hören das beste Gefühl, bzw. das beste Verstehen bringen.

    Diese Aussage kann ich bestätigen. Als ich mein erstes CI erhalten habe, habe ich das Hörgerät vom verbliebenen Ohr komplett neu einstellen müssen, damit es harmonisch mit dem CI klingt. Dabei ist es egal, welcher Hersteller das Hörgerät ist. wenn ich das CE ausgemacht habe, hat sich das Hörgerät allerdings schrecklich angehört. Mit CI war der Gesamtklang super.

    Bezüglich Steuerung: zu Beginn stellt man noch relativ viel an der Lautstärke Das reduziert sich im Laufe der Monate.

    Darüber hinaus ist auch der mechanische Verschleiß an den auswechselbaren Akkumodulen ein Faktor, der so eine lange Tragezeit bei einem HdO Prozessor unmöglich machen dürfte.

    Im Link von cito wird der neue Akku (optional) samt SP in die Ladestation gesteckt. Wenn der Akku den ganzen Tag hält, verschleißt die Mechanik nicht..

    und der Große ist überdimensioniert

    Das ist relativ. Zur Zeit komme ich häufig mit einem meiner Akkus über den Tag. D.h. ich bin kürzer als 10h unterwegs. Damit komme ich mit einem 23h-Akku tatsächlich über 2 "volle" Tage.

    Aber dafür hat man diese lange Laufzeit nicht entwickelt. Vielmehr sagte man bisher bei täglich genutzten Akkus, dass sie jährlich 10% ihrer Kapazität verlieren. Nach 3 Jahren wären das also ca. 7h weniger, sprich der Akku hält dann nur noch 16h. Das könnte für manche dann doch etwas knapp werden. Im Winter halten die Akkus prinzipbedingt nicht so lange, wenn man viel draußen ist und der Akku nicht unter der Mütze geschützt wird.

    Ein kleiner Denkfehler ist bei mir natürlich trotzdem drin: die 10% Verlust gelten auch nur, wenn der Akku tätlich voll und wieder fast ganz leer wird - bei 23h kaum schaffbar. Dann sind es nach 3 Jahren eben "nur" 5h Verlust. Einen langen Tag von über 18h hält es dann nicht mehr durch.

    Apropos Überschrift "gänsehauteffekt": Den hatte ich kürzlich, als ich ein anderes mir sehr bekanntes Lied nach Jahrzehnten das erste Mal wieder gehört hatte. Der Klang hat nich zerrissen, dass mir als eines von seltenen Gelegenheiten die Tränen gekommen sind. Der Effekt der Gänsehaut war nach dem dritten Mal hören dann aber wieder vorbei, was schade ist.

    Vorbei war es aber auch vor allem deshalb, weil ich zum ersten Mal den Text verstanden (oder vielmehr erahnt) hatte - und der war nicht so prickelnd.
    Mötley Crüe - You're all I need (die Musiksender haben das Video in den 80ern und 90ern bewusst nicht ausgestrahlt).

    Habe gerade mal gegoogled - und ja, die Idee scheint inzwischen überholt zu sein

    Das lese ich in deiner Wikipedia-Quelle anders. Dort steht, dass die Gehirnhälften ihre Aufgaben nicht exklusiv machen. Aber die (grobe) Zuteilung ist nach wie vor gültig: Linkes Ohr = emotional, rechtes Ohr = (ich nenne es: ) rational

    Interessant, dass du ein "Lieblingsohr" hattest

    Ich bin zwar keine Geigerin, sondern Klavierspieler. Kann aber auch für mich bestätigen, dass ich auch ein Lieblingsohr hatte und habe. Als das zweite Ohr (also links) implantiert wurde, ist das Lieblingsohr zeitweise nach rechts ausgewichen. Aber nach ein paar Monaten war es das wie gewohnt links.

    Ich telefoniere viel lieber links (auch zu HG-Zeiten schon), drehe mein Kopf überwiegend so, dass das linke Ohr den Schall abbekommt. Und das, obwohl mein Sprachverstehen rechts stets reproduzierbar (leicht) besser ist. Wie gesagt, das linke Ohr ist tendenziell das emotionale Ohr, da höre ich gerne zu. Bei mir klingt im rechten Ohr dagegen alles weiter weg, auch hier auch zu HG-Zeiten schon. (Ich habe nie normal gehört)

    dass es bei mir auch besser wird

    Bei Katharina klappt(e) das sehr gut, weil aufgrund der Haltung der Geige sie im Prinzip dazu gezwungen war, stets mit ihrem CI-Ohr die Geige zu hören. Das ist permanentes Training.

    vs

    Solange ich nur 1 CI hatte, hat sich das Klavier nicht gut angehört, den wohlklingenden Klang hat sich mein Gehirn stets vom HG-Ohr geholt und das CI-Ohr nicht wirklich trainiert. Ganz prägnant ist mir das bei "November Rain" von Guns'n'Roses aufgefallen, das ich seit Jahrzehnten in-und-auswendig kenne: Im Anfang spielen Streichorchester und Klavier gemeinsam. Mit CI habe ich das Klavier nicht ansatzweise gehört, obwohl ich wusste, dass es da ist. Erst mit dem zweiten CI hat sich das Klavier bei diesem Stück nach und nach herauskristallisiert, je öfter ich es mir angehört habe. Heute höre ich es sowohl links als auch rechts glasklar heraus - das Gehirn ist ein echtes Wunderwerk! Es lässt sich wie eine Knetmasse anpassen - aber es braucht viel Training und Zeit.

    Ich hätte gedacht, blauäugig wie ich bin, dass nahezu jeder der mit CI etwas zu tun hat, sich in diesem Forum befindet.

    Ich glaube es ist umgekehrt: Die wenigsten, die etwas mit CI zu tun haben, sind hier vertreten. Aus meinem Umfeld ist von den ca 20 mir bekannten CI-Trägern keiner hier vertreten, die ich nicht hier kennen gelernt habe.

    Wirklich -11 db? Das wäre ja besser als der typische Normalhörende!

    Oh ja, da bin ich auch schwer beeindruckt, zumal nach gerade mal etwas mehr als 1 Jahr Hörtraining. Normalhörende erreichen im Schnitt etwa -9dB.

    Wenn man drei Mal im Jahr da ist, jeweils eine halbe oder dreiviertel Stunde im Anspruch nimmt und den daraus resultierenden 1.388 Euro Gewinn auch noch für läppisch zu halten

    Na hör mal! Von den an Überarbeitung grenzenden 3h Aufwand für einen einzigen Kunden im Jahr ist noch ...

    ... nicht mal meine Ausbildungsvergütung + Sozialabgaben für einen Monat bezahlt.

    🤣🤣🤣 YMMD

    Für 3h Arbeit erwartest du allen Ernstes, dass dir das komplette Gehalt aus 171h Arbeit im Monat bezahlt werden kann? Träum weiter!
    Für die Anpassung eines sogenannten Kassen-HG bist du deutlich länger beschäftigt und bekommst von der Krankenkasse brutto weniger. Da stimmt der Bezug zur Realität hint' und vorn' nicht.

    Ändert aber am Thema überhaupt nichts. Wenn die TK nun dasselbe bezahlt wie vorher auch, hat die TK nichts gewonnen, dafür bürdet sie ihren Beitragszahlern unnötig mehr Arbeit auf.