Posts by Dani!

    Das wundert mich jetzt.

    Ich habe mit dem iPhone einen Frequenzgenerator benutzt. Als Ausgabe den internen Lautsprecher des Smartphones ausgewählt.

    Im Mikrofon-Modus ("M") höre ich 70Hz darüber noch so gerade eben. Stelle ich den Sonnet auf ausschließlich Tele-Spule ("T"), höre ich die 70Hz klar und deutlich. Ich verwende das iPhone, weil da kräftige Spulen verbaut sind, mit denen das T-Programm auch funktioniert.


    Auch 50Hz sind noch zu hören, wenn auch verzerrt, weil der SP das nicht mehr gut verarbeiten kann. Zu HG-Zeiten hat auch die Netzfrequenz von 50Hz extrem genervt im T-Modus. Und auch die Oberleitung bei der Bahn mit ihren 16 2/3 Hz Brummen stört/e in meinen Hörgeräten. Mit CI höre ich das nicht mehr.


    Mit T-Spule kann man sehr wohl in Stereo hören - wenn man passende Kopfhörer verwendet, die auch Spulen verbaut haben, die für jeweils eine Seite kräftig genug sind. Das ist das beste Noise-Cancelling das es gibt, da kommt kein Top-Kopfhörer mit ANC ran.


    Wie das andere Ende der Frequenz-Skala aussieht, probiere ich hier im Büro jetzt nicht. Einen 8kHz Sinuston vertragen meine normalhörenden Kollegen nicht so :D


    Edit:

    Doch, jetzt in der Mittagspause habe ich das ausprobiert, da ich da allein bin und es mich interessiert hat: Das was das iPhone als 9kHz ausgibt, das höre ich sowohl mit den Mikrofonen des SPs als auch dann, wenn ich nur den T-Spulen Modus aktiviert habe und beides in selber Tonhöhe.

    Die angegebenen 200-5000 Hz beziehen sich wohl auf die Übertragung mittels Tele-Schlaufe (um den Hals) oder Tele-Schleife (im Raum verbaut), bei dem sich keine Spule in unmittelbarer Nähe zum SP befindet. Aber das habe ich selbst nie ernsthaft als Alternative gesehen.

    Ich kenne einen Blinden und der findet Blindenhunde gehypt. Er sagt, wer sich mit Langstock und Navigationsapp, die es heutzutage speziell für Blinde gibt, nicht zurecht finden kann, sollte besser nicht allein am Straßenverkehr teilnehmen, ein Hund würde die persönliche Sicherheit nicht erhöhen.

    Ich habe schon mal ein neue aufgestelltes temporäres Straßenverkehrsschild auf dem Gehweg "mitgenommen". Ein Stock kann nicht jedes Hindernis erfassen. So ein Blechschild auf Kopfhöhe tut aber sauweh. Ein BFH hätte gestoppt oder ausgewichen.

    Ich bin aber dennoch kein Fan davon, mir einen solchen zuzulegen. So ein Tier muss ja auch gepflegt werden.

    Was sonstige Signalhunde betrifft, da bin ich überfragt.

    Das Tolle ist ja, Briten warte(te)n extra auf AstraZeneca bevor sie das schlechtere Biontec nehmen...

    Nationalstolz scheint also in jedem Land gleich zu funktionieren.

    Ich höre Windgeräusche bei meinen beiden Sonnet 2 allein schon beim zügigen Gehen, obwohl in jedem Programm die mittlere Windgeräuschunterdrückung aktiv ist. Gespräche verstehe ich dann immerhin, stören tun die Windgeräusche dennoch. Beim Tandemfahren verstehe ich immerhin besser als meine Partner, erst Recht bei Tempi oberhalb der Unterstützungsleistung durch den E-Motor (25km/h).


    Helfen würde wahrscheinlich ein Programm, bei dem die Tiefen (<500Hz) stark reduziert sind, also das genaue Gegenteil eines Musikprogramms. Das hilft dann auch in anderen ungünstigen Hörsituationen wie in halligen Räumen, dumpf klingenden Videokonferenzen oder innerhalb großer Menschenmassen wie Volksfeste (was war das gleich nochmal?)

    Klar mach ich täglich Hörtraining, ich bin verheiratet 🤪

    Da ich nur noch mit CI hören kann, bleibt mir nix anderes übrig, als jederzeit nur mit CI zu hören.

    Das Problem an meiner Videokonferenz ist tatsächlich, dass mein CI nur Lautstärkedifferenzen von maximal 30dB (oder sogar weniger) gleichzeitig wiedergeben kann. Geräusche, die 30dB leiser sind als das zeitgleiche lauteste Geräusch hört man mit CI nicht. Normalhörende schon. Technisch ist mehr möglich, aber dann leidet die Verständlichkeit im sonstigen Alltag wegen zu hoher Kompression. Das ist ein Zwiespalt. Und so ins Detail wollte ich eigentlich gar nicht.


    Um auf das Thema zurückzukommen: im Alltag hab ich gar keine Möglichkeit mit unterschiedlichen Höhen und Tiefen zu experimentieren und würde es wohl auch nur zum Anheben der Tiefen bei Musik nutzen, wenn nicht sogar ein separates Programm schon da ist.

    Im Umkehrschluss zu deiner Frage: Leute, die zwei CI´s haben, haben dann tatsächlich Probleme mit dem Haare waschen, weil das Wasser ja immer irgendwie in ein Ohr rein laufen würde ;) .

    Bei mir läuft kein Wasser in die Ohren, weder unter dem Wasserhahn des Waschbeckens noch unter der Dusche. :) Also normalerweise. Das bin ich von meinen Hörgeräte-Zeiten so gewohnt, weil feuchte Gehörgänge anschließend ein Problem waren, die ich erst wieder trocken bringen musste. Ansonsten ist es kein Problem, wenn Wasser in die Ohren läuft - wenn die OP lang genug her ist (2-3 Wochen).

    Ich merkte kaum etwas im Alltag, beim Musik Hören hörte ich dann etwas mehr Tiefen. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich damit kaum herum gespielt habe, denn ich war mit meiner Einstellung zufrieden.

    Heute hatte ich mal wieder eine Videokonferenz. Meine Kollegin habe ich sehr schlecht verstanden, obwohl ich Frauenstimmen seit dem CI viel besser verstehe als Männerstimmen. Von Angesicht zu Angesicht verstehe ich sie dagegen sehr gut. Das Problem an der Viko war, dass die Kollegin ein schlechtes Mikrofon hat, das die Höhen so schlecht aufgenommen hat und die Tiefen viel zu kräftig waren (der Unterschied in den Lautstärken zwischen Tief und Hoch war bei meiner Kollegin über 30dB gewesen). Ich hätte mir gewünscht, dass ich mittels App die Eingangslautstärke für tiefe Töne reduzieren kann. Am PC kann ich das bei Online-Meetings machen (muss ich das nächste Mal bei meinen Problemfällen ausprobieren). Im echten Leben muss das anders gelöst werden. Meine letzte Audiologin hat diesbezüglich mein Anliegen nicht verstanden und dementsprechend nur homöopatisch umgesetzt.

    Hättest du die Frage hier gestellt, hättest du die Antwort schneller bekommen 😛

    Ich hab ein ähnliches Gigaset Modell, das ich mit meinem damaligen ComPilot verbunden hatte. Die Mikrofon Empfindlichkeit war hier bei mir wichtiger, weil ich nicht verstanden wurde.

    Oh, gibt's da Qualitätsunterschiede? Mit Kopfhörer klang die T-Spule in meinem Naida HG sehr dünn. Bei meinem CI von Medel klingt es sehr voluminös. Egal ob MT oder nur T-Stellung.

    Der Rondo 3 verfügt über keine eigene Telespule, das scheidet als Ursache also aus.


    Ein Blubbern habe ich zumindest dann, wenn mein SoundProzessor eines der Filter aktiviert hat, um Störschall oder Impulsschall zu unterdrücken. Ein Brummen habe ich in sehr leiser Umgebung, wenn ich Lautstärke und Empfindlichkeit auf Maximum setze, um etwas zu verstehen. Letzteres habe ich aber vom Audiologen gestern reduzieren lassen, indem die tiefsten beiden Elektroden (unter 300Hz) ihre Aktivität reduziert haben.

    Allerdings kann es natürlich sein, dass ich unter dem Brummen/Blubbern etwas anderes verstehe als der TE.


    Mia007
    Gut, dass wir uns noch nicht persönlich begegnet sind. So kenne ich immer noch niemanden persönlich, der Tinnitus hat :D:P

    MRT ist für Neulinge in Mitteleuropa heute aber kein Problem mehr. Selbst mit Oticon mit 1,5T lassen sich brauchbare MRTs anfertigen.

    Da der TE mit AB liebäugelt, braucht er nur ein schlagkräftiges Gegenargument. Außer anatomische Gründe oder dass die Wunschklinik es nicht implantiert gibt es aber keine.

    Naja, wenn man von der Technik so überzeugt ist, nimmt man halt statt eines ausgewachsenen Damenfahrrad halt nur ein Medel-Fahrrad. Andererseits so krass wie du die Unterschiede darstellst ist es bei den CIs halt bei weitem nicht.


    Ich habe ja auch Med-EL und bin durchaus zufrieden. Ich habs aber nicht anhand der technischen Daten oder Zubehör ausgewählt. Viel wichtiger war für mich, dass der Operateur meiner Wunschklinik viel Erfahrung mit dem Implantat hat. Er hat sie de Facto ausgewählt. Als Goodee kam hinzu dass dieses CI zur Zeit am tiefsten in mein langes Schneckle eingeführt werden konnte - das war aber nicht entscheidend.