Posts by AnniB

    Nein, meine andere Seite ist gut hörend; ich bin einseitig an Taubheit grenzend und werde somit unter SSD (Single Side Deaf) gefasst. Ein HG habe ich auf der anderen Seite dementsprechend nicht - aber ein IPhone 😜 Die lebenslange Bindung an den Hersteller habe ich im Kopf; spontan fand ich die Angaben zum Cochlear-Implantat am besten, weiß aber nicht genau, warum. Die derzeitige Problematik bei AB ist ja offiziell nicht bekannt, es soll sich wohl um ein Problem handeln, dass sich durch die Kombi beim ‚Reinschieben‘ des Elektrodenträgers mit einer Art Träger handeln, der in meiner Klinik aber gar nicht benutzt wird, sodass hier die Hürde gar nicht wäre, aber man stutzt ja trotzdem

    Heute hat sich beim Probetragen gezeigt, dass Brillengestell und SP nicht gemeinsam hinter dem Ohr sein können und ich also tatsächlich ein neues Gestell brauche. Wenn ich Glück habe finde ich eins, in das meine jetzigen (Gleitsicht😬)Gläser passen

    Ich habe den heutigen Hörtest leider nicht ausgedruckt bekommen, aber im Gespräch viel irgendwie die Zahl 70, die relevant wäre und die ich nicht erreiche. In meinem Test von März aus der Klinik steht „ Knochenleitung bei 45 DB bei 250 Hz und 60 DB bei 50 Hz. Luftleitung bei 85 DB mit Abfall auf 95 DB bei 2 kHz“

    Ich heute heute das Gespräch beim CI-Akustiker, in dem mir die vier Hersteller vorgestellt wurden. Hängen geblieben ist bei mir der Eindruck, dass ich derzeit nur bei Cochlear direkt vom Smartphone aus Einstellungen vornehmen kann. Bei manchen Sound-Prozessoren kann man direkt am Gerät ein Programmwechsel machen oder lauter oder leiser stellen, habe ich verstanden. Ich frage mich nun, ob es bei SSD von Bedeutung ist, dass man direkt auf das Gerät spielen kann, weil ich mir vorstellen könnte, dass man zum Telefonieren oder Musikhören das nicht unbedingt über das CI – Ohr macht. Und wie oft nimmt man Programm/Veränderungen im Alltag vor? Ist es also tatsächlich von Vorteil, wenn ich dafür nicht extra eine Fernbedienung brauche?


    Habt ihr euch aus bestimmten Gründen für einen bestimmten Hersteller entschieden? Oder aber denkt ihr jetzt im Nachhinein, dass eine bestimmte Funktion schon sinnvoll wäre, die ihr aber nicht habt und ihr bei einem anderen Hersteller hättet?


    Im Moment habe ich das Gefühl, dass ich ein Stöckchen ziehen kann, um mich zu entscheiden

    Der Termin bei CI-Akustiker ist erst morgen. Dann kann ich vielleicht auch mal allgemein probehängen. ich möchte eine Lösung finden, bei ich mich optisch so schön wie möglich finde 😜

    Oha, du bist Experte 😃👍

    Ich war gestern beim Optiker und habe die Brille vorgeführt. Blöderweise habe ich eine Brille mit relativ dicken Kunststoffbügeln, sowohl was die Höhe als auch die Breite angeht. In einem der Infopakete hatte ich einen SP-Dummie und das ging mit der Brille gar nicht - über der Brille fiel er runter, unter der Brille war die Brille schief und nebeneinander war Segelohr. Austauschen geht wie gesagt nicht.

    Mal angenommen, ich entscheide mich für ein CI mit Soundprozessor hinter dem Ohr: Da man bei meiner Brille die Bügel nicht gehen dünnere ersetzen kann und ich vermute, dass es in der ersten Zeit nach der OP nicht so angenehm ist, immer Brille auf-Brille ab beim Anprobieren zu spielen, ist es wahrscheinlich doch am sinnvollsten, eine neue Brille schon vor der OP auszusuchen, oder?

    Oder haben viele von euch nach der OP noch zu einem „einteiligem“ Gerät gewechselt?

    Ich hab die Studie vor einiger Zeit gelesen. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Von den rund 20 Probanden, die vor der OP ein für das Sprachverstehen bedeutsames Restgehör hatten, behielt nach der OP mit flexiblen Elektroden nur ein Einziger ein sprachrelevantes Restgehör.

    Ähnliches suggerierte mir auch die Dame in der Klinik (Sprachpädagogin?). Sie sagte, dass es bei einigen nach der OP noch so scheine, als hätten sie ein Restgehör, dies sei aber einige Monate später nicht mehr nachweisbar

    Bei Wikipedia steht das:


    „Berufliche Rehabilitation ist eine zusammenfassende Bezeichnung für bestimmte Sozialleistungen zur Rehabilitation. Das Gesetz bezeichnet sie auch als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

    Während die medizinische Rehabilitation in erster Linie der Wiederherstellung der Gesundheit dient und Maßnahmen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft die Integration in die Gesellschaft ermöglichen sollen, dient die berufliche Rehabilitation der Wiedererlangung der Erwerbsfähigkeit und der Sicherung eines Erwerbseinkommens auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (§ 10 Nr. 2 SGB I).“


    So wie ich es verstehe, kannst du als Berufstätige dann keine berufliche Reha machen, sondern musst eine medizinische Reha machen.

    Das war am Anfang meiner „Ohr-Karriere“, als mal von „Endolymphschwankungen“, mal von „Morbus Menière“ die Rede war. Da hatte ich oft so einen Druck auf dem Ohr. Später ist der Druck verschwunden und auch die obigen Diagnosen fielen nicht mehr.

    Ich hatte eine Zeit lang ständig Druck auf dem Ohr, da habe ich dann immer „aufgeblasen“ (hat aber nichts gebracht)

    Ja, dieser Druck auf den Ohren ist wirklich unangenehm. In den Bergen wurde mir fast schlecht davon beim hoch und runterfahren. Mir hat mal ein Ohrenarzt gesagt, ich soll nicht so oft die Nase auf pusten, das sei nicht gut für die Ohren. Also vermeide ich das immer