Posts by Eine Uta

    tele-nobbi ich hatte letztens im MED EL Center einer Erstübergabe des neuen Sonnet2 beiwohnen können. Um den Audiolink zu erhaltne, füllt man ein Kärtchen aus und bekommt ihn dann per Kurier zugeschickt. DAs ist ein mächtig großer Karton. So war das mit der Artone-Schlinge zuvor auch... das geht schnell.

    Hallo,

    ich bin auch eher weniger begeistert von dme Audiolink. WErde noch viel probieren müssen. Da wir als Familie zusammen hören, muss der Audiolink ja über das Cinch-Kabel angeschlossen werden. Generell kein Problem. Der Rest der Familie hört dann über die Soundbar, ich eben Audiolink. Aber das funktioniert in unserem Fall nur via normalem TV-Programm, dass ich maximal einmal die Woche Sonntagabend nutze. An anderen Tagen - wenn überhaupt - streamen wir oder schauen DVD. Und da scheint der Ton anderweitig seinen Ausgang zu suchen, da die Endgeräte über HDMI angeschlossen sind... kann das sein? Denn dann überträgt mir der Audiolink nichts.


    Auch mit meinem Bluetooth-fähigem Rechner konnte ich noch keinen Erfolg erzielen. Über Kabel habe ich es noch nicht probiert.

    Die Batterieleistung soll ja immens sein. Da ich ihn noch nicht viel eingesetzt habe, kann ich es nicht bestätigen, kann es mir aber vorstellen.

    Alles in allem hätte ich mir etwas mehr im Handling erhofft. Da ist Cochlear glaube eine ganze Nummer weiter.


    Um Musik oder Podcast über das Handy hören zu können, muss mann noch eine zusätzliche App installieren und starten: BT MOno bei Android. Bei Apple heißt die anders.. .ist auf den MED EL SEiten nachzulesen.

    Das finde ich äußerst umständlich und erschließt sich mir nicht. Funktionierte bei mir außerdme trotzdem nicht. Enttäuschend.

    Ich werde mal das Telefonieren via Festnetz probieren. Ich bin gespannt, wie störanfällig der Audiolink da ist. Hat jemand Erfahrungen? Meine Artone-Schlinge knackt oftmals ganz schön heftig.


    Wäre schön, ein paar mehr Erfahrungen über den Audiolink zu lesen. Das Netzt ist diesbzgl. ziemlich leer.

    Ich nutze die Audiokey-App in Verbindung mit dem Sonnet2.

    Um den Finetuner zwischendurch alternativ nutzen zu können, muss die Verbindung zwischen Handy und Sonnet2 dann wieder gecancelt werden (Bluetooth aus).

    Mir wurde vorgeschlagen, die Demo-Version zu nutzen oder mich zu registrieren. Ich registrierte mich via Mail und kann die App vollumfänglich nutzen: Mikrofunktion, Lautstärke, Statistiken, Mikrofonempfindlichkeit... wahlweise für ein GErät oder beide gleichzeitig...

    Bist Du vielleicht in der Demo-Version, kerstin1271 ?

    Bei mir sind nun 3 Monate nach der EA rum. Ich habe nun gar kein messbares Restgehör mehr - obwohl anfänglich noch was messbar war. Vermutlich ist der Elektrodenstrang so "umhüllt" und eingewachsen, dass die Flimmerhärchen keine Chance mehr haben... Es war für mich schon ein Kurzer Moment Wehmut, der über mich einfiel, als ich das feststellte... aber nach 3 Monaten hatte ich schon rechts/links/beidseitig bis zu 92% Satzverstehen im Freiburger Sprachtest und 100% Zahlenverstehen... selbst mit Hörgerät hing ich da zuletzt bei allem mit 0% fest. Bei den Einsilbern lag ich noch immer zwischen 45% und 65%. Im Störgeräusch hatte ich auch schon 55% Verstehen im Schnitt... dagegen kam mein Restgehör auch mit Hörgerät nicht an (wie gesagt, hatte ich ein Sprachverstehen von 0% mit Hörgerät). Insofern muss man erkennen, dass man ewig lange an dem Restgehör hängt und denkt, man kommt irgendwie klar... aber welch Bereicherung und Erleichterung man mit CI dann erfahren kann kann man sich im Vorfeld vermutlich gar nicht ausmalen. Zumindest kann ich das von mir so berichten.

    Für mein Entscheidungsfindung war weniger die äußere Technik relevant - denn die wird systematisch und regelmäßig überarbeitet. In ein paar Jahren wird es eine direkte Verbindung zwischen bspw. Handy und Prozessor sehr wahrscheinlich zum Standard gehören. Es muss natürlich im Groben passen - aber auch dafür gibt es keine Garantie, weil auch eine OP Einfluss auf körperliche Merkmale und Empfindungen nehmen kann. Alles theoretisch natürlich... Mir half es nur, persönlich Schwerpunkte zu setzen - was ist einem wichtig?!

    Mir war wichtig, dass innen - also das Implantat an sich - technisch überzeugt. Denn das habe ich ggf. 30 Jahre (oder sogar lebenslang) im Kopf. Aber auch da kann man nur nach persönlichen Kriterien arbeiten.


    Zur erfragten Notwendigkeit bzgl. des Programmwechsels usw. kann

    ich von mir nach etwa 6 Wochen Tragezeit beideseitig sagen: ich nutze es kaum. Anfänglich noch sehr, aber dann findet man seine Einstellung und arrangiert sich damit. Ich habe das aber auch bei meinen HG's nahezu nie genutzt - es sei denn ich wollte zu Induktion wechseln. Ein normal-Hörender passt seine Möglichkeiten auch von alleine an und ich setze darauf, dass meine CI-Ohren das auch erlernen... Und wenn, hab ich eine Fernbedienung. Ich gehöre aber auch zu den (mittlerweile vermutlich eher selten vertretenen) Menschen, die ihr Handy nicht ständig am Mann haben. Ich persönlich möchte mich nicht zum Sklaven dieser Technik machen lassen... es gibt Durchaus Zeiten, wo ich das Teil den ganzen Tag irgendwo liegen habe und nicht beachte. Insofern würde fällt das Entscheidungskriterium der Handy-Bedienbarkeit und -Kopplung für mich flach. Es ist ein Bonus, den ich sicher nutzen würde, sofern ich ihn hätte und auch praktisch fände, der für mich aber nicht Entscheidungsrelevant gewesen ist.

    Hallo,

    ich komme aus Merseburg :) . Gibt es noch CI- Träger aus der näheren Umgebung?😀

    LG Biker

    Das ist ja cool. Ist meine Geburtsstadt und ich habe 22 Jahre dort gelebt. Meine Verwandtschaft lebt großteils auch noch dort. So klein ist die Welt.

    Ich bin kein Brillenträger - glücklicher Weise - aber beidseitig mit CI's versorgt und im Sommer Sonnenbrillenträger. Auch ich würde mit einer neuen Brille bis nach der OP warten. Ich weiß nicht, wo Du mit welcher Technik operiert werden wirst. In meinem Fall wurden bspw. beide Seiten gleichzeitig implantiert und sowohl der Heilungsverlauf (taube Ohren, Schmerzen hinter dem Ohr, Berührungsempfindlichkeiten, taube Ohren im Sinne von "kein Gefühl darin") verläuft komplett unterschiedlich. Das nimmt auf den Tragekomfort ja auch Einfluss. Außerdem sind meine beiden Ohren bspw. auch in ihrer Form anders. Das wurde mir vom Arzt mittlerweile bestätigt. Also sie liegen anders und auch nicht mehr symmetrisch. Das kommt vor und verändert sich im Zuge des Heilungsverlaufes ja auch noch mal. Die von mir getragenen Dummys im Vorfeld sitzen heute nachweislich auch anders - meine OP war am 13.6.19. Bis das alles im Lot ist und keine großen Veränderungen mehr zu erwarten sind, würde ich immer erst mal in ein Provisorium investieren oder mit den gegebenen Umständen leben, bevor ich gleich die schicke und teurere Variante wähle ohne Garantie, dass die ein halbes Jahr später auch noch den Zweck des "Mehr Komfort" erfüllt.

    Ich hänge mich mal in das Thema ein, da ich über dieses Thema auch immer wieder stopere.

    Ich bin noch ganz neu beidseitig implantiert und habe die Geräte selbst erst seit dem 1.7.
    Michael: konntest Du weitere Erfahrungen machen bzw. hast Du weitere Aufklärung erhalten können?

    LG

    Willkommen Andreas,

    dann ging das ja jetzt flott. Reha planen vor der OP? Ist das bei Dir beruflich oder privat aus besonderen Gründne notwendig? Jeder Klinkt handhabt das ja offenbar auch anders.

    Lass Dich aber über die Modelle noch mal ganz genau und neutral beraten.

    Notiere Dir zuvor zuerst, was Dir persönlcih besonders wichtig ist, damit Du Gwichtungen bei der Auswahl setzen kannst.

    In diesem Falle gilt nun auch: step by step. ;-)

    LG,

    Uta

    Ihr Lieben Alle,

    danke für Eure Willkommensgrüße. Eure eigenen Geschichten muss ich erst einmal abarbeiten, damit ich weiß, mit wem ich es hier "zu tun habe" ;-) Das dauert noch ein bisschen.
    Es mag wirklich sein, dass meine unterschwellige Erwartungshaltung an mich schlicht zu hoch ist. Der Frust ist vorprogammiert vermutlich.

    Meine Abschluss-Höruntersuchung im Sprachtest war durschnittlich (schlecht). Die Zahlen ergaben 80 Prozent Hörverstehen, Einsilber immerhin 15% und Sätze erwartungsgemäß 0%. Wobei mein Logopäde enttäuschter wirkte als ich selbst. Denn in zuvorigen Übungen konnte ich von ihm langsam gesprochene Sätze ohne vorherige Inhaltsinfo oder Vorauswahl durchaus schon verstehen. Ich bin wohl mit dem Talent gesegnet - oder habe es zwangsläufig auf Grund meiner von Geburt an an Taubheit grenzenden Schwerhörigkeit trainiert - mich sehr schnell auf meinen Gegenüber einstellen zu können. Wenn der Sprecher aber wechselt - z.B. zur Praktikantin, die ich dann eben nicht verstanden habe - hänge ich wieder fest.
    Mein Leben lief bisher im Turbomodus und gern möchte ich Eure Ratschläge, es chilliger angehen zu lassen, beherzigen. Kopf und Bauch sind eben auch oftmals weit voneinander entfernt. Man lernt nie aus, auch an sich selbst zu arbeiten. Aber das ist die schwierigste Lebensaufgabe an sich, wie ich finde.
    Momentan besteht meine Hörherausforderung, zwischen links und rechts einen Gleichklang zu erziehlen.
    Ich habe auch shcon überlegt, mal nur mit einer Seite zu hören und den anderen Sp abzunehmen, um gezielter selektieren zu können... vielleicht wage ich es auch mal außerhalb der Sprachtrainingsapps. Vorgeschlagen wurde es mir hier ja auch.
    Morgen werde ich das erste Mal meine Betriebsstätte und damit meine Mitarbeiter und das gewöhnliche Arbeitsumfeld aufsuchen mit den SP's und bin gespannt, welch neue Welt sich dort offenbaren wird und wie lange meine Konzentration zwischen Arbeit und Hörenlernen brauchbar sein wird.
    Mitte letzter Woche habe ich über den Artone (Induktion via Bluetooth) mutiger Weise ein paar Lieder von ganz früher gehört, an die ich mich zu erinnern glaube. Mit jedem wiederholten Hören konnte ich mehr selektieren und erkennen. Das war sehr ergreifend.

    Die eigene Stimme beim Singen erklingt mehrstimmig: links und rechts und dann die Körper-Resonsanz-Stimme... das muss man erst mal schaffen. Kleiner Scherz... es klingt schon merkwürdig schräg... aber es klingt. Und darum geht es ja in erster Linie... was alles so klingt und das wie kommt später... ich neige dazu, den zweiten Schritt vor dem ersten gehen zu wollen.

    LG an alle,

    Uta

    Interessant - der verschiedene INput bzgl. Reha. Das klingt alles für sich unheimlich plausibel. Für mich als Einzelunternehmer (und Alleinverdiener) sowie Mutter ist eine wochenlange Reha für mich nicht wirklich attraktiv, was meine die Problematik meiner Abwesenheit angeht... da liebäugele ich auf lange Sicht eher mit der Möglichkeit, wochenweise immer mal für 3 Tage ins CIC (?) Hannover zu fahren bspw. Aber auch ich möchte erst einmal eine Grundeinstellung haben, mit der ich mich langfristig glaube arrangieren zu können und dann weitersehen. Die neu offenbarte Welt muss man ja erst mal kennenlernen, bevor man sie im Detail auskundschaftet. :-D

    Maho68 Da fällt mir noch ein: wie lange gedenkst Du denn, auf Arbeit auszufallen? Bist dur arbeitstechnisch auf das Gehör angewiesen? Denn mit Einschränkungen ist aus meiner Sicht - aber ich bin kein Mediziner und vermutlich workaholic - schon zügig nach der OP an Wiederaufnahme der Arbeit zu denken (Betonung liegt auf Einschränkung). Als Freiberufler sehe ich das aber natürlich aus einer anderen Perspektive denn als Angestellter.

    Mit wurde heute empfohlen, die eigentliche Reha erst nach einem Jahr zu vollziehen... leider konnte ich das Seminar erst zu spät aufsuchen und später verlor ich den Faden, um noch mal nachzufragen, warum erst nach einem Jahr. Für mich käme eine stationäre Reha aus organisatorischen Gründen nicht wirklich in Betracht. Hat Mickey Mouse aber einen eindeutigen Klang oder spricht sie echolastig (so wie das bei mir teils der Fall ist).

    Danke für die Willkomensgrüße.

    Heute hatte ich den ersten Hörtest mit CI und ich liege schon bei allen Frequenzen zwischen 25 und 45 dB... das ist für den dritten Tag durchaus gut, wie sie meinten, da kein Abfall zu verzeichnen ist, der sonst gewöhnlich noch auftritt. Aber mit verstehen hat diese Messung ja nichts zu tun... das muss nun kommen.

    Ich fühle mich zwangsläufig durch meine zuvorige HÖrschädigung (110dB bei 1,5kHz und danach kam nichts mehr und die Kurve startete bei 0,125 und 60dB) im Tieftonbereich heimisch. Daher äußerte ich den Wunsch, die Tieftöne auch in der Einstellung hören zu wollen... manchmal ergibt sich dann so ein Echo bzgl. der Stimmen - tief und hoch gleichzeitig... lernt man das zu kompensieren?

    Eine wirkliche Bewährungsprobe habe ich dann mit Fahrtantritt nach Hause... wenn der Alltag mein Gehör erfordert.

    Der-Grauhaarige Dass das Restgehör wieder kommt, halte ich auch für ausgeschlossen... da ist mein Posting wohl misslich ausgedrückt, sollte sich deine Aussage darauf beziehen. In meinem Fall hatte ich nach Abklingen der Gehörgangsentzündung nach der OP aber wieder etwas mehr Restgehör. Ich frage mich, ob es eine medizinische Erklärung gibt, dass das Restgehör nach der OP - also das dann zunächst messbare Restgehör - sich im Laufe der Zeit durch das CI noch weiter verschlechtert... die Elektroden bewegen sich doch nicht. Eine weitere Verschlechterung könnte doch nur zu Stande kommen, weil die Schwerhörigkeit - aus welchen Gründen auch immer - ohnehin auch schon zuvor progredient verlief bzw. die Altersschwerhörigkeit bspw. dazu käme...


    Generell ist es ja aber auch so, dass unser HörEMPFINDEN eine große Rolle spielt. Ich weiß das aus meinen Hörgeräte-Zeiten. Wenn täglich 16 Stunden am Tag 75 dB über das HÖrgerät auf mich einpreschen und ich die Teile dann rausnehme, fühlte ich mich immer komplett taub. Lies ich sie dann aber ein paar Tage draußen, reagierte ich schon wieder viel emfpfindlicher und konnte das wenige Restgehör, welches mir verblieb (110dB bei 1,5kHz und danach kam nichts mehr und die Kurve startete bei 0,125 und 60dB), schon viel sensibler wahrnehmen. Man ist ganz anders sensibilisiert möglicher Weise.

    Huhu,

    danke Magneto für den Tipp bzgl. des Programmplatzes und die motivierenden Worte. Von gestern zu heute meinte ich auch eher rückschrittlich eingestellt wordne zu sein... heute wurde ja nun noch mal was verändert. Und morgen werde ich das direkt erwähnen.


    Maho68 Ich möchte Dir bzgl. der Elektrochochleographie nichts schlimmes berichten, denn Ggf. war das auch nur mein subjektives Empfinden. Ggf. hab ich auf die Betäubungstropfen auch nicht reagiert...
    Ich habe es überstanden, aber es hat mir viel abverlangt. Die Tränen flossen... aber ich konnte ruhig halten. Schummrig und schwarz vor Augen war mir eher beim Fäden ziehen nach 8 Tagen... da kam der Kaltschweiß und ich musste mich hinlegen - beim Fädenziehen nach der Hirn-Op vergingen sogar 14 Tage (aber eben 20cm Naht) und dennoch bin ich weggeklappt... mein Kopf scheint also empfindlich.

    Da hat gewiss jeder seine eigenen Schmerzgrenzen.


    Da bei mir beide Seiten gleichzeitig abbgewickelt werden, hat das ja auch wieder eine andere Dimension... der Körper zeigt die Grenzen schon auf.

    Vollnarkose wird bei Kindern für MRT und Elektrocochleographi bspw. gemacht... für Erwachsene?


    tele-nobbi wenn der Prozessor an sich aber solche Probleme bereitet (neustarten nötig usw.), wäre ein klasssicher austausch über MedEL doch aber denkbar, oder? Erstmal provisorisch...

    Ich hänge mich mal an die Unterhaltung dran... mein Restgehör ist zwar noch niedriger als vor der OP, aber immerhin ist noch etwas vorhanden -wenngleich es mich im Alltag nicht weiterbringt... Da meine Hörschädigung progredient verläuft, gehe ich davon aus, dass es irgendwann dann ganz weg ist... aber bei Leuten, bei denen das nicht der Fall ist - sollte sich nach der OP im Zuge des neuen Hörenlernens noch der Restgehörverlust nachträglich einstellen? Gäbe es dafür eine medizinische Erklärung?

    Da ich nun selbst mitten in der EA stecke - beide Seiten gleichzeitig - bin ich gespannt, wo Deine Hörreise aktuell steht? Wie bist Du voran gekommen?