Posts by grautsvornix

    Hallo Katja,

    Danke für deine Tipps; da der Prozessor nicht ausgefallen war, hatte ich abgewartet und nichts ausgetauscht - er läuft immer noch ohne Mucken. Die Audiologin hatte sich auf meine Mail gemeldet (geht erst morgen in Urlaub) und sagte, dass sie mit dieser Fehlermeldung den Prozessor tauschen wird.

    Vielleicht kann sie ja einen Fehler auslesen...

    Viele Grüße, Bernd

    Hallo Zusammen,


    ich hatte heute mal was ganz verrücktes, mitten in eine Besprechung bekam ich plötzlich vom rechten CP die Warntöne "allgemeiner Fehler" eingespielt. Noch nie zuvor gehört: 4 sehr lange, tiefe Töne, mit längeren Pausen zwischendrin (und nein,es war keiner der Standard Hinweistöne).Die LED zeigte nur an, dass der Prozessor nicht am Ohr war.

    Das hat mich spontan etwas nervös gemacht, ich dachte an einen Fehler vom Implantat. Meine Audiologin ist in Urlaub, für die Polyklinik der implantierenden Klinik (um die Ecke) war es zu spät, so warte ich jetzt mal aggresiv ab, was passiert.

    Kennt das einer von Euch? Wenn ja, gab es eine Therapie/Konsequenz seitens der Audiologen/Klinik?

    VG Bernd

    Hallo gisszmo,


    auch bei mir war die Entscheidung zur zweiten OP die absolut richtige. Gezweifelt hatte ich nie, denn es konnte einfach nur besser werden. Mit dem Rest Kauderwelsch auf der rechten Seite (mit HG) konnt ich kaum noch was anfangen. Ich war mir nicht mals mehr sicher, ob ich inhaltlich überhaupt annähernd das richtige verstanden habe. Das hat echt Energie und Nerven gekostet.

    Beim kurzen Probelauf des neue CI post OP hatte ich sofort ein klares Sprachverstehn - es war genial - und ich habe mich im nachhinein geärgert nicht schon früher die zweite Seite operieren zu lassen.


    VG Bernd

    Hallo ci_joe,

    da kann ich nicht ganz zustimmen:

    pro Hörnerv hat man etwas 30.000 Fasern. Jede Faser reagiert auf eine bestimmte Frequenz.

    Diese Spektralanalyse splittet also einen eingehenden Schall in die einzelnen Frequenzen auf und leitet diese weiter.

    Der eingehende Schall bestimmt also, wie viele Nervenfasern benutzt werden.

    Daher kann man keine absolute Aussage treffen, mit wieviel Nervenfasern man hört.

    Man kann hierüber aber herleiten, dass in bestimmten Schallsituationen das Ohr und das CI qualitativ gleichwertig verarbeiten können.

    Dadurch, und weil des EAS nur im Tietonbereich arbeitet und hier ist kaum Sprachverstehen angebahnt wird, ist Deine Aussage zum EAS nicht haltbar.


    Deine Aussage, dass Andreas posting Blödsinn sei, finde ich unpassend und überflüssig.

    Sie spricht von eigenen Erfahrungen und Empfindungen. Das verbietet jegliche Wertung.


    Gruß, Bernd

    Hallo Muggel, die operierende Ärztin weiß darüber Bescheid, sie meinte, es wäre kein Hinderungsgrund.

    Ich soll vorab nochmal mit dem Neurologen sprechen, bei ihm habe ich demnächst auch einen Termin.

    Hallo Mawa,


    wie Katja_S auch schrieb, muss der Anästhesist zwingend in die Gesprächsrunde "eingeladen" werden; er muss deine "Geschichte" und Medikamente kennen. Dementsprechend wird er die Narkose planen, denn einige Narkotika haben epileptiforme Potentiale und können/müssen vermieden werden - die Prämedikation und Ausleitung bzw. post-OP Zeit wird von Ihm ebenso medikamentös vorgegeben.

    In Bezug zu muggel post #7 kann ich mir auch vorstellen, dass die operierende Ärztin Dir eine medizinisch begründete Empfehlung geben könnte in Bezug CI Fabrikat.


    Mit bestem Gruß aus dem Westen,

    Bernd

    Hallo maedchen_94,


    zu 1: bei mir schlug während der OP die Spitze des Elektrodenträgers um, ein tip-fold-over, und 9 Elektroden mussten abgeschaltet werden
    zu 2: das ist sehr individuell und, so vermute ich, nicht allgemein zu beantworten

    zu 3: erst ja, weil man mir versicherte, mit den restlichen Elektroden ein gutes Sprachverstehen zu erreichen,

    jetzt endgültig nein, denn die vielen frustranen Versuche der Techniker zu retten was zu retten ist, einen (mich) zermürben


    Ich hatte zu dieser Zeit auch keine Erfahrung mit CI-Hören, hatte mit den restlichen Elektroden kein Sprachverstehen und konnte Tonhöhen nicht unterscheiden. Nach der Reimplantation kam der Erfolg und ich habe mich etwas geärgert, dass ich die Op nicht schon früher habe durchführen lassen.

    Diese Thema hatte wir schon ähnlich Mitte 2019 unter dem Thema Reimplantation (oder so) - geh mal auf suche.


    Auch Dir ein ruhiges Wochenende,

    Gruß, Bernd

    Hallo cochlear_biker_girl,


    habt ihr bei den Einstellungen einen messbaren Verlust der linken Seite festgestellt oder ist es "nur" subjektiv?

    Vielleicht wird links nicht schlechter, sondern rechts besser - und daher das Gefühl der "ungleichen Hörstufen".

    Ein Tinnitus, wie Magneto auch schreibt, kann eine Folge einer zu geringen Stimulation sein. Geringe Stimulation kann aber auch heißen, geringere Stimulation links, als auf der gegenüberliegenden Seite.


    Die Idee kommt aus meiner persönlichen Erfahrung: das rechte CI entwickelte sich prächtig und wurde dominant. Subjektiv hatte ich aber das Gefühl, dass das Linke schwächer wurde.

    Eine Änderung der MAP links zur Nivellierung brachte Kopfschmerz, Schwindel - links kann (derzeit) nicht mehr leisten.


    VG und entspanntes WE,

    Bernd

    Hallo Malte,


    ich bin zu einem Großanbieter gefahren (Polo in Neuss), habe mich von den Verkäufern beraten lassen und bestimmt 100 Helme ausprobiert - keinen gefunden der mit CI passt, aber einen sehr guten ohne Platz für die CI . Mit dem fahre derzeit - mit etwas Restgehör rechts.

    Was meinst Du aber mit garantierten Schutz verlieren?

    und so richtig darin rumvorwerken möchte ich ungern, um den garantierte Schutz nicht zu verlieren.

    Für Deinen Kopf oder für die StVO, oder beides?


    Rechtlich in Bezug StVO darfst Du Deinen Helm "umbauen" und Platzhalter für Cis eindrücken/reinschneiden/ausbeueln - das gehe ich nächste Woche an. In Bezug Sicherheit wird er bestimmt leiden, dafür höre ich dann besser. Das ist so für mich dann passend.


    VG und ruhige Ostertage,

    Bernd

    Hallo Schattentaenzer ,


    wenn man keine Worte in seinem Vokabular für diese Geräusche und Höreindrücke hat, muss man erfinderisch werden.

    Die beteiligten Menschen auf einer Hörreise kennen das und können solche Beschreibungen von Höreindrücken nachvollziehen und einordnen.

    Ich beschreibe meiner Audiologin die veränderten Höreindrücke meines Stahlwerks rechtshirnig, das veränderte Rauschen meiner Bratpfanne auf dem Herd auf dem rechten CI und das Grundbrummen meines linken Ohrs wie ein leises Nebelhorn - und lachen uns manchmal schlapp über die Wortspiele und Beschreibungen.

    Die wichtigen Informationen kommen rüber, dauert nur manchmal ein bisschen... :)

    VG Bernd

    Bernd die Ansätze der ganz oben verlinkten Studie und der von Dir beschriebene Ansatz sind grundverschieden!

    Hallo Andrea, ja, die Ansätze sind unterschiedlich, aber nicht grundverschieden - beide sind Kosten-Nutzen-Abwägungen in der Gesundheitsökonomie mit den Faktoren Therapieform, Kosten, Lebensqualität und deren Länge (Produktivität). Die Studie oben ist "lediglich" auf CI Träger ausgerichtet, auf Holland bezogen und hat zusätzlich den Kostenfaktor "schulische Bildung".

    Den Maßstab für Lebensqualität zu finden ist wirklich schwierig; daher ist das IQWIG auch nicht sehr angetan über diese Index-Berechnung.

    Verlässliche Rückmeldungen der Patienten über die Intervention gibt es wohl nicht mehr, das Qualitätsmanagement hat da wohl Lücken.

    Grüße, Bernd

    Hallo Zusammen,

    solche Berechnungen gibt es mindestens seit den 8oer Jahren und sind üblich in der Berechnung von Leistungen am Patienten. Die monetären Berechnung gibt es überwiegend im amerikanischen Raum. Bei uns in Deutschland nutzen wir u.a. eine Berechnung, genannt QUALY (quality adjusted life years).

    Hier wird berechnet, ob eine Therapie eine verbesserte Lebensqualität erwirkt, wie lange diese Lebensqualität verbessert ist und wann diese Verbesserung einsetzt.

    Hierüber werden Therapien gesteuert, aber auch abgelehnt. Zentrale Stelle dieser Berechnungen ist das IQWIG, das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit in Köln. Über Zwischenstellen, Bundesministerium für Gesundheit und dem Gemeinsamen Bundesausschuss, werden dann die Kassenleistungen gesteuert. Die Krankenkassen steuern also nicht die CI und HG Therapien.


    Den Vergleich mit dem dritten Reich und die Bezeichnung "menschenverachtend" finde ich in diesem Zusammenhang absolut unpassend.

    Gruß, Bernd

    Genau so ist auch mein Informationsstand seitens meiner Audiologin.

    Sie gibt mir daher kaum eine Chance auf ein frühzeitiges upgrade meines N6 auf den N7.

    Beide SP sollen (nahezu) baugleich sein, einen Hörgewinn von ≥ 20% sei eigentlich nicht erreichbar.

    Daher hoffe ich auch auf eine kulante Abwicklung in einigen Jahren.

    Gruß, Bernd

    (Mein defekter N6 wurde vorletzte Woche gegen einen "überholten" N6 ersetzt - kurzfristig hatte ich die Hoffnung auf einen N7.....)

    richtig, Biker, so sehe ich das auch....das man bei AZ Nebenwirkungen haben wird, war im Rahmen der Studien schon klar und ist auch so in den Datenblättern beschrieben.

    Die Nebenwirkungen sind Impfreaktion und (eigentlich) erwünscht, weil sie die Wirksamkeit des Impfstoffes zeigen. Und mit Biontech kann und darf man AZ nicht vergleichen; es ist eine ganz andere Form von Vakzin.

    (Wenn man sich Sorgen machen möchte über AZ, dann, weil zur Reproduktion die Viruserbsubstanz in den (unseren) menschlichen Zellkern muss - daher auch der Name Vektorimpfstoff. Das ist bisher kaum untersucht worden. Das Vakzin von Johnson und Johnson und der Sputnik basieren auf der gleichen Reproduktionsart.)

    Biontech schleust nur Baupläne für Proteine in den Körper, der menschliche Zellkern wird dabei (vermutlich) nicht mit einbezogen.

    Liegt mir persönlich besser..... aber u.U. in der Wartephase auf Biontech sich Corona einzufangen (und evtl. dran zu versterben) ist für mich keine Alternative.

    Daher, was mir angeboten wird, wird dankend angenommen.

    In diesem Sinne,

    Gruß vom Bernd

    Hallo AnniB,

    richtig helfen kann ich nicht....ich schreibe trotzdem ein paar Zeilen dazu.

    Ich habe die Höhen und Bässe seit den Erstanpassungen freigeschaltet, aber nur anfänglich mehr oder weniger ziellos rumgespielt - seit dem habe ich sie kaum mehr benutzt. Mein Hirn hatte/hat genug zu tun, meine Höreindrücke zu verarbeiten und neu zu gestalten, das wollte ich nicht beeinflussen und/oder stören.

    Mein rechtes System arbeitet jetzt erst so sauber, dass ich Filter zielgerichtet einsetze. Hier hilft es mir, die Höhen anzuheben wenn ich die Lautstärke für eine Entspannungszeit senke. Das Sprachverstehen bleibt dadurch nahezu unverändert.

    Die Bässe verändere ich nie, egal ob hoch oder niedrig, es bringt mir nichts - weder Hörgenuss noch Kopfschmerzen.


    Mein linkes System wuselt nur ein bisschen mit, veränderte Höhen und Tiefen haben keinen benefit.


    Viele Grüße und gutes Gelingen,

    Bernd