Posts by grautsvornix

    Freitag hatte ich Post aus Bad Salzufflen, nach 3 Monaten Anlaufzeit/Wartezeit.... soll ich jetzt Mittwoch antreten....obwohl ich extra um einen längeren Vorlauf gebeten habe.

    Prinzipiell freue ich mich ja, aber, zwischenzeitlich hatte ich schon drum gebeten den Termin in den Herbst zu legen, weil es beruflich gerade ziemlich eng ist, und die Rentenkasse um eine Verschiebung des Bewilligungszeitraums gebeten....


    Vielleicht habe ich mir gerade ins Knie geschossen...habe Bad Salzuffln abgesagt und noch keine Zusage der Rentenkasse für die Verschiebung der Rea. ?(

    VG Bernd

    Definiert ist mit CI bei 8000 Hz Ende, höhere Frequenzen werden abgeschnitten, das konnte ich bei mir auch so feststellen. Hast Du ev.in der Kette Internet-Verstärker-Übertragung zum CI (wie auch immer) einen Fehler? Kannst Du das bitte prüfen?

    Ich habe das Ganze vorhin meiner Audiologin als Problem gegeben und sie schreibt zurück, dass es manchmal zu Überschneidungen an der Membran kommen kann was zu Überlagerungen führt. Dadurch könne man trotzdem bei 'offiziellen' 11kHz etwas hören. Sie findet das Ganze sehr spannend und gibt das Problem am Montag an Cochlear weiter und meldet sich dann wieder.

    Ich übersetze das für mich so, dass "die Überschneidungen" Frequenzen unterhalb 8000Hz produzieren (Phasenverschiebung? Interferenz?), die ich dann wieder wahr genommen habe.

    Zur Technik: ich habe eine Physik-App der TH Aachen, nennt sich phyphox. Damit kann man tollen Blödsinn machen, aber sich auch tiefer mit Physik beschäftigen. Die App gibt klar an, dass von der Hardware-Seite die Ergebnisse unter 100 Hz und über 8000Hz deutlich schlechter sein können (was auch immer das heißt) - auch hier kann ein Fehler sein.

    Ich bin gespannt, was Cochlear erzählt.


    Ich bin nach wie vor immer wieder erstaunt, wie ein Hirn mit ein paar Implantaten und Technik außen drum mich immer wieder überraschen, verunsichern, veräppeln und mich manchmal fast in den Wahnsinn treiben.

    Aber trotzdem liebe ich diese Dinger - ohne sie wäre verdammt blöd!


    LG Bernd

    Ich habe mal mit einem Tongenerator rumgespielt und diesen auf das rechte CI gestreamt;

    Fazit: im Gegensatz zu Dani! braucht man wegen mir nur noch halbe Klaviere bauen.


    Den ersten "sauberen" Ton nehme ich erst ab etwa 390 Hz wahr, etwa G4 (das ist knapp rechts vom Schloß am Klavier). Alles darunter ist Kraut und Rüben, Lautstärke und Tonhöhe kann ich gar nicht bestimmen, ich habe eher Höreindrücke.

    Ab 400 Hz wird es dann angenehm klar, den letzten saubern Ton höre ich dann bei etwa G8 mit 6270 Hz. (Dafür müsste man rechts am Klavier noch 7 Tasten dranbauen).

    Jetzt wird es für mich doppelt schräg: ab 7000 Hz höre ich gar nichts mehr, ab 8900 Hz habe ich wieder einen sauberen Ton, der ansteigend ist bis etwa 9100 Hz; dann, obwohl die Frequenz steigt, nehme ich den Ton als absteigen war....verrückt.

    Jetzt hab ich ein neues Problem für meinen Ohr-Techniker, der das bestimmt nicht haben will.;)

    Ruhiges WE und Gesundheit,

    Bernd

    habe das mal gefunden...eine Einführung ins mapping von einem Cochlear guest writer...

    interessant der Passus, dass es "unendlich viele" mapping geben soll, für mich fast schon nachvollziehbar.


    Ich lasse mir bei meinem nächsten Termin auch mal meine maps ausdrucken (Danke, Martina ), bin gespannt...

    zwei Fragen:


    beim "Cafe"-Programm:

    werden die hinteren Micros runtergefahren oder die Vorderen höher gefahren?


    was ist das "Gruppen"-Programm?

    Ich hatte bisher Cafe, Musik, Draußen, Scan und Zuhause..... oder werden die Namen der Programme von den Audiologen nach Lust und Laune benannt?

    (ok, jetzt sinds drei Fragen)


    Mit Gruß aus dem stürmischen Westen,

    Bernd

    ...bei mir wurde es früher auch oft leiser; mein N7 reduzierte die Lautstärke auch auf Geräusche/Störlärm, die ich noch gar nicht wahr genommen hatte, oder noch nicht wahrnehmen konnte...

    "Programm ohne Filter" ist auch meine Empfehlung

    Ruhige Woche,

    grautsvornix

    Hallo Dani!,


    das Thema hatte mich letztes Jahr vor der Anlage des 2. CI auch beschäftigt, aber da ich bereits schon ein Cochlear Implantat hatte, bin ich natürlich bei dem Verein geblieben - und die haben keine speziellen EAS-Sonden. Das CI632 ist etwa 17 mm lang und reicht mit ca. 450° in die Cochlea, der Tieftonbereich wird somit wenig beeinflusst.

    Nach der Erstanpassung habe ich erst einmal ohne EAS die Hörwelt erobert, als die Feinjustierungen immer kleiner wurden, habe ich nach etwa 2 Monaten das EAS bekommen. Die Programmierung war was für 10 Minuten, danach ging ich online - und war enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, in einer riesigen Halle zu stehen...laut, hart, mit Hall...

    Eine bessere Programmierung könne nicht erfolgen weil mein Restgehör in den Tieftönen zu gut sei - es übersteuert, kam von Seiten der Hörtechniker. (250Hz 10 dB, 500Hz 30 dB, 1kHZ 80dB Verlust - ähnlich wie bei Dir)

    Ich habe das System mit EAS dann einige Zeit ausprobiert, in ruhiger Umgebung wirklich klasse mit satten, vollen Tönen, aber sobald es lauter wurde, kam der Hall und eine Art Rückkopplung.

    Wir haben es dann nach einem Monat wieder ausgebaut....und werden es wieder einbauen, wenn mein Tieftonbereich sich (wie, wann und warum auch immer) verschlechtert. Dann wir es wohl klappen.

    Ein zweiter (nerviger) Punkt war, dass ich wieder ein Schirmchen im Ohr hatte. Es war einfach wunderbar nach der langen HdO Zeit, endlich mal nicht mehr diesen Stöpsel im Ohr zu haben, sich mit dreckigen Schirmchen und Cerumenfiltern zu beschäftigen - die Zeit war buchstäblich befreiend.

    Ich werde es später wieder in Kauf nehmen....die Hörqualität ist schon schön.

    Grüße,

    Bernd


    Mehrfach kamen hier in letzter Zeit Themen über MRT - Implantat - Risiken - Beruf etc. auf.

    Man sollte die Kraft dieser Dinger nicht unterschätzen...hier steckt ein Hill Rom Pflegebett in einem MRT, wiegt etwa 140 kg...

    Wir hatten damals bei uns "nur" einen Rollstuhl im Untersuchungsraum stehen lassen.....die Beschleunigung war gigantisch....die Rechnung auch


    weitere Zusammenstöße unter link

    (C) konnte ich nicht setzen, da ich keine Angaben gefunden habe

    langes Zitat, kurzer Beitrag...

    ich habe nichts, absolut nichts mit dem Papierkram zu tun gehabt, ich kam, bekam und ging....(frei nach Caesar).

    Das zweite CI war vom Restgehör eigentlich knapp nicht indiziert (nach KK Vorgabe), die Klinik sah das anders und hat es auf eigenes Risiko eingesetzt...

    Ich merke jetzt erst langsam, wie gut ich es habe mit meinem Versorger habe.

    Gruß, Bernd

    Auch mit Erklärung von Dani verstehe ich die Gesamtaussage der Studie nicht. Den Signalrauschabstand kann ich nur bei einem Hörtest einstellen, oder? Wie soll das dann zu einer Depression führen?

    Wenn ich die Erklärung in der Studie richtig verstanden habe, dann handelt is sich um Fragebögen die im Internet ausgefüllt und dann ausgewertet wurden.

    Hallo Rebecca,


    den Signalrauschabstand kann man bei einem Hörtest einstellen, man kennt das, wenn man beim OLCIT das Störgeräusch anstellt. Auf diesem Grundrauschen (Störgeräusch) werden dann die Übungen durchgeführt.


    Einen Signalrauschabstand hat man auch (fast) immer im täglichen Leben. Ist bei einer Unterhaltung die Sprache lauter als das Grundrauschen (Gemurmel einer Gruppe, Verkehrslärm), hat man einen positiven Signalrauschabstand, da der Zähler (Sprache) größer ist als der Nenner (Grundrauschen) --> man kann mehr oder minder gut hör und verstehen. Wird die Unterhaltung leiser, man flüstert vielleicht, oder der Mob tobt oder ein Bus fährt vorbei, wird der Quotient gegen 1 gehen, vielleicht auch kleiner 1 --> dann versteht man kaum noch etwas bis gar nichts mehr.


    Bekommt man jetzt eine Schwerhörigkeit, wird die empfangende Sprache auch leiser wahrgenommen, und das Verhältnis von Sprache zu Grundrauschen wird kleiner. Je schlechter man hört, desto mehr muss man sich anstrengen zu verstehen. Diese Anstrengung quittiert der Körper häufig mit psychosomatischen Störungen, wie wir häufig an uns selbst feststellen.

    Die Auswertung des Tests ist ja oben kurz beschrieben.


    Der Test ist eine Kombination aus Hörtest und Fragebogen und online durchgeführt worden. Aus dem Ergebnis des Hörtest konnte man "erkennen" welche Hörqualität der Teilnehmer hatte, der Fragebogen diente zur Erfassung der Befindlichkeit.

    Zitat: "...using the National Hearing test, a recently launched speech-in-noise screening test over the Internet."


    Dieser Test ist bestimmt kein Meisterstück des wissenschaftlichen Arbeitens, zu viele unsicher Faktoren sind im Spiel. Aber ich denke, das war auch nicht seine Absicht. Ich vermute, man wollte einen Ersteindruck bekommen, ob und in welcher Vielfältigkeit Menschen auf Hörverlust reagieren. Und das ist schon für mich ein toller Anfang.


    VG Bernd

    Zusätzlich hat man in Studien nachgewiesen, dass bei einem Hörverlust nicht nur das Innenohr geschädigt wird, sondern auch die Hörrinde (auditive Cortex) im Gehirn und deren Funktion der Geräuschdifferenzierung - das war mir neu.


    Mäuse und Hamster wurden zugedröhnt mit Schall, bis sie Hörschäden erlitten.

    In der Gruppe mit starkem Hörverlust war nach erneuter Geräuschexposition bei weniger als einem Drittel eine Reaktion der Cortex nachweisbar; diejenigen Areale, die noch reagierten, zeigten ungewöhnliche Aktivitätsmuster.

    In der Gruppe der mittelschwer ertaubten Mäuse/Hamster reagierte der auditive Cortex einwandfrei - für tiefe Töne. Die Neurone reagierten erst bei höherer Stimulation auf hohe Frequenzen, und auch langsamer.


    Unter der Voraussetzung der Übertragbarkeit auf den Menschen heißt das, dass die Versorgung mit einem Hörgerät nicht zwingend eine Verbesserung des Sprachverstehens mit sich bringt, unter Umständen ist der Schaden des auditiven Cortex zu groß. Dann müßte man aber auch den Erfolg eines CI in Frage stellen. Diesen Ansatz habe ich bisher nur bei der MHHannover gefunden.


    Originalstudie hier: link

    zum Thema "Kollateralschaden bei Schwerhörigkeit" haben sich unsere Nachbarn im Westen mal Gedanken gemacht...

    Studie aus 2008/2009


    1150 Probanden, 1 Jahr Untersuchungszeitraum, in den Niederlanden, Probanden zwischen 18 und 77 Jahre,

    Online-Tests: Spracherkennung in lauten Umgebungen;


    Verringert man den Signalrauschabstand (das Verhältnis von Sprache zu Störschall) um 1 Dezibel:


    - steigt das Risiko eine Depression zu entwickeln um 5 %

    - verstärken sich Erschöpfungszustände und Somatisierungsstörungen mit 2 %

    - vertieft sich das Gefühl schwerer Einsamkeit um 7 %


    - Primärreaktion bei 18 bis 30-jährigen Probanden: Einsamkeit

    - Primärreaktion beim mittleren Alters (40-50 Jahre): psychosoziale Gesundheitsprobleme


    Originalstudie hier: The association between hearing status and psychosocial health before the age of 70 years: results from an internet-based national survey on hearing.

    Hallo Zusammen,


    ein spannendes aber auch trauriges Thema. Auch ich saß nach der ersten CI-Anlage ziemlich psychisch zerstört vor meiner Audiologin und habe letztendlich nur noch geheult - 6 Monate mit ohne Gehör rumgeplagt und dann nach der CI-OP zu erfahren, dass das CI nicht richtigt funktioniert - tip fold over.

    Die Audiologin sagte kurz, dass etwa dreiviertel unserer Patientengruppe depressive Phasen erleben, mehr oder minder schwer.

    Auf meine Frage, warum diese Patientengruppe nicht von Anfang an psychologisch betreut wird (oder zumindest angeboten wird), sagte sie, daß die Krankenkasse das nicht erstattet. -Ende ihrer Aussage und damit wohl auch der Verantwortlichkeit-.

    Nach der Re-OP habe ich kein Angebot bekommen, vor der zweiten CI Anlage "musste" ich zu einem Psychologen - der wollte aber nur feststellen, ob ich kooperativ mitarbeite....zur Absicherung für die Krankenkasse.


    Bleibt Gesund! und ein frohes Neues Jahr,

    Gruß Bernd

    Hallo Einohrig,


    das ist spannend.

    Wie lange es bei mir gedauert hat, nichts mehr zu hören, kann ich ja nicht sagen. Ich bin halt abends normal zu Bett gegangen und morgens mit 95 Prozent Hörverlust aufgewacht. Ein Schock. I

    Guten Morgen,

    manche Geschichten kommen (leider) doch häufiger vor...auch mich hat es exakt so mal eben aus dem Leben gerissen. Keine Vorboten, 5 % Sprachverstehen behalten, die nach 3 - 4 Tagen dann aber auch weg waren.

    Kurze Zeit nach den OPs kamen dann meine Stricknadeln, Schalter, Wieauchimmer-Geklacker; ich habe es "Stahlwerk im Kopf" genannt; hörte sich an, als ob jemand in einer Halle mit einem Hammer auf einen Amboss haut (ich meine nicht mein Mittelohr ;)). Erst war es nur tagsüber und ich dachte, der Prozessor sei defekt, war aber in Ordnung; dann hat mein Stahlwerk auf 4-Schicht umgestellt und ich hatte es auch nachts. Mein HNO des Vertrauens schob es auf einen "nervösen" Hörnerv, gereizt, aber nicht überreizt, das Ohr sei den Umständen entsprechend in Ordnung

    Mittlerweile werden die "Anschläge" immer seltener und leiser, vielleicht einmal im Monat; gestört fühle ich mich davon nicht mehr.

    Grüße aus dem verregneten Westen,

    Bernd

    F0 - F4 ..... schwere Kiste....


    F0 bis F4 sind unsere Vokalformante - Frequenzbereiche, in denen wir unsere Vokale vorwiegend sprechen und hören.

    Sind maßgeblich wichtig in der Logopädie bei Ausbildung/Erlernen von Sprache, aber auch beim Gesangsunterricht.

    Aus einem Zusammenspiel von Zunge, Gaumen und Kiefer kann man diese Frequnzbereichen modulieren - eine gewisse Brillianz geben oder aber nuscheln.

    Beispiel:

    Der Vokal "e" liegt etwa zwischen 400 und 2500 Hz, mit seinem Peak bei etwa 2300 Hz. Je nach Lungenkapazität, Kopfform, Mund- und Rachengröße, wird das "e" eher sauberer /klarer transportiert. Eine 40 kg Sopranistin kann das "e" ebenso gut transportieren, wie ein 2oo kg Bariton, weil sie ihren Sprachapparat ( Rachen, Zunge, Bauchspannung) speziell für dieses Format (Vokal) ändert - daher singen sie häufig auch mit runden Hälsen und lustigen Schnuten.

    Beim Hörer ist es ähnlich: die anatomischen Verhältisse von Gehörganglänge und -breite lassen uns diese Vokale unterschiedlich gut/sauber hören, weil sie durch die Eigenschwingung des Gehörganges beeinflusst werden.

    Beispiel:

    Als HG Träger konnte ich früher in Großgruppen manche Teilnehmer besser verstehen, weil ihre Stimmen aus dem Sprachchaos klarer zu differenzieren waren...eine große Summe der gesendeten Vokalformate (Frequenzen) entsprach in etwa der Eigenfrequenz meines Gehörganges - somit war das Sprachverstehen besser.


    VG Bernd

    Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass bei mir extra geschrieben wurde, dass beide Bereiche sich NICHT gegenseitig beeinflussen und deshalb nicht addiert werden.

    Ich habe das schon richtig verstanden, ich wollte nur zusätzlich ergänzen, dass die gesetzliche Regelung klar gegeben ist, der Faktor Mensch, also der Gutachter, die Schwachstelle ist.

    Natürlich ist es immer besser alle Handicaps aufzulisten und mit dem höchst möglichen GDB in die Gleichstellung zu starten, aber, so schrieb auch @SaSe, es ist nicht leicht und nicht immer nachvollziehbar.

    Beste Beispiel bin ich: vor dem ersten CI hatte ich (laut HNO-Arzt) nach Röser ein GDB von 40, bekam vom Versorgungsamt 70... (die MItarbeiterin vom IFD lacht heute noch ;))

    Bei mir ist es auch so, dass ich auf das Gehör nur 20% bekommen habe. Da bei mir aber auch psychische Probleme vorhanden sind und ich ca. 6 Monate vor Antragstellung für 6 Wochen in der Tagesklinik war und seit dem Psychopharmaka nehmen muss, habe ich die 30% und somit die Gleichstellung wegen der Psyche bekommen. Allerdings wurde nicht berücksichtigt, dass sich beides beeinflusst.

    ...wobei man nicht in Versuchung geraten soll, mathematisch vorzugehen (was ich Andreas, dem Grauhaarigen nicht unterstelle). SGB IX und die VersMedV beschreiben, dass die Haupterkrankung maßgeblich ist und weitere Erkrankungen eventuell zu einem erhöhten GDB führen. (kaputte Schulter und Ellebogen rechter Arm sind "nicht so gravierend", wie verschlissene Schulter rechts und kaputter Ellebogen links).

    Erst eine zusätzliche Funktionsbeeinträchtigung (einer Zweiterkrankung) von ≥ 20% GDB erhöht den Erst GDB um 10%. (LSG Berlin-Brandenburg L 13 SB 228/14)

    Ergibt komplizierte Einzelfälle mit viel Spielraum für subjektive Urteile der unterschiedlichen Gutachter.

    Bei alleiniger Erkrankung der Ohren wird die 4-Frequenz-Tabelle nach Rösner genommen....gemessen ohne Hilfsmittel/Implantat.

    (und auch das verstehen nicht alle Gutachter).

    VG Bernd