Posts by grautsvornix

    richtig, Biker, so sehe ich das auch....das man bei AZ Nebenwirkungen haben wird, war im Rahmen der Studien schon klar und ist auch so in den Datenblättern beschrieben.

    Die Nebenwirkungen sind Impfreaktion und (eigentlich) erwünscht, weil sie die Wirksamkeit des Impfstoffes zeigen. Und mit Biontech kann und darf man AZ nicht vergleichen; es ist eine ganz andere Form von Vakzin.

    (Wenn man sich Sorgen machen möchte über AZ, dann, weil zur Reproduktion die Viruserbsubstanz in den (unseren) menschlichen Zellkern muss - daher auch der Name Vektorimpfstoff. Das ist bisher kaum untersucht worden. Das Vakzin von Johnson und Johnson und der Sputnik basieren auf der gleichen Reproduktionsart.)

    Biontech schleust nur Baupläne für Proteine in den Körper, der menschliche Zellkern wird dabei (vermutlich) nicht mit einbezogen.

    Liegt mir persönlich besser..... aber u.U. in der Wartephase auf Biontech sich Corona einzufangen (und evtl. dran zu versterben) ist für mich keine Alternative.

    Daher, was mir angeboten wird, wird dankend angenommen.

    In diesem Sinne,

    Gruß vom Bernd

    Hallo AnniB,

    richtig helfen kann ich nicht....ich schreibe trotzdem ein paar Zeilen dazu.

    Ich habe die Höhen und Bässe seit den Erstanpassungen freigeschaltet, aber nur anfänglich mehr oder weniger ziellos rumgespielt - seit dem habe ich sie kaum mehr benutzt. Mein Hirn hatte/hat genug zu tun, meine Höreindrücke zu verarbeiten und neu zu gestalten, das wollte ich nicht beeinflussen und/oder stören.

    Mein rechtes System arbeitet jetzt erst so sauber, dass ich Filter zielgerichtet einsetze. Hier hilft es mir, die Höhen anzuheben wenn ich die Lautstärke für eine Entspannungszeit senke. Das Sprachverstehen bleibt dadurch nahezu unverändert.

    Die Bässe verändere ich nie, egal ob hoch oder niedrig, es bringt mir nichts - weder Hörgenuss noch Kopfschmerzen.


    Mein linkes System wuselt nur ein bisschen mit, veränderte Höhen und Tiefen haben keinen benefit.


    Viele Grüße und gutes Gelingen,

    Bernd

    Hallo Andrea,


    sich mit Mitte fünfzig auf dem Arbeitsplatz neu zu orientieren ist möglich. Es liegt zum einen an der Qualifikation und zum anderen auch am Engagement.

    Es gibt z.B. Berufe, die mit einer Hörbehinderung einschließlich psychischer Folgewirkungen nicht vereinbar sind. Punkt!

    Die Aussage, dass es Berufe gibt die mit Hörbehinderung plus psychischer Komponente nicht ausübbar sind, ist mir zu pauschal und lass ich so stehen. Ihn mit der Wortwahl "Punkt" zu beenden zeigt mir Null Toleranz deinerseits, die Du aber später in Deinem Beitrag einforderst.

    Und Nein, es geht hier nicht um "Wettbewerb", sondern um einen schlichten Vergleich.


    Mit Gruß vom Bernd, der auf reiner Sachebene schreibt

    Ich denke nicht, dass "das Pflegepersonal", das sich nicht impfen lässt, dann vereint kündigt. Das ist zu pauschal gedacht.

    Richtig, sie würden sich für eine längere Zeit krank schreiben lassen um sich dem Zwang nicht auszusetzten.

    Und fehlen dann in dem eh schon gebeutelten System.


    Gerade das Pflegepersonal ist doch gut informiert und sich der Gefahr der Keimverschleppung bewußt.

    Man sollte hier mal genau hinhören und herausbekommen, warum sie sich nicht impfen lassen wollen?

    Das wäre für mich mal eine interessante Information.


    Impfpflicht führt, meiner Meinung nach, zu einer zunehmenden Skepsis zur Impfung und damit zu einer zunehmenden Ablehnung.


    Gruß, Bernd

    wir haben nach 1 3/4 Jahren problemlos neue Akkus bekommen

    Das passt zu der Aussage meiner Audiologin....Ich hatte Ihr gestern das Problem mit den blinkenden Akkus geschildert.

    Sie kannte das Problem nicht, meinte aber dazu, dass man die Akkus nach ein bis zwei Jahren neu bei der KK beantragen kann (und auch bekommt :-) )


    Für mich eine neue Information - und werde das im neuen Jahr ausprobieren.


    VG Bernd

    Guten Morgen,


    ich wäre da etwas vorsichtiger mit der "Umwidmung" der Hilfsmittel.

    Offiziell werden sie noch der Krankenkasse gehören, geregelt über SGB V.

    Viele Hilfsmittel werden zurückgefordert bzw. abgeholt; original verpackte Einheiten können retourniert werden an den Großhändler, Andere werden in Subunternehmen gereinigt, repariert und wiederverwertet.

    Ich würde erst die Krankenkasse des Verstorbenen kontaktieren, bevor ich mir Lisa installiere...


    VG und ruhiges WE,

    Bernd

    Im Moment mache ich eine Ladereihe an den beiden Steckern mit den verschiedenen Akkus und schaue, ob ich eine Regelmäßigkeit finde.

    Das gleiche Problem und die gleiche Idee hatte ich auch: weil alle 4 Akkus vom N7 in unregelmäßigen Abständen im Ladezyklus anfingen zu blinken, habe ich sie eindeutig markiert und protokolliert wann sie blinken - dabei lud ich sie in einem Zyklus auch mit einem anderen Netzteil.

    Bisher finde bei mir keine Regelmäßigkeit und/oder Ursache.


    Drei von vier Akkus des N6 laufen nach drei Jahren immer noch einwandfrei, einer versagte seinen Dienst spontan nach etwa 2 Jahren.

    Passt zu Konrad Vermutung mit der Elektronik im Ladegerät ...

    VG Bernd

    Wallaby,

    meine Rentenversicherung hatte die Klinik über die Änderung des Bewilligungsbescheids informiert, und auch ich hatte telefonisch und per Mails mehrfach Kontakt mit der Klinik, auch um möglichst frühzeitig informiert zu werden wann es los geht. (Das man zwei Arbeitstage vor Reha-Antritt informiert wird, habe ich ja mitbekommen.)

    Ich mache jetzt für diese Jahr Schluß mit der Reha-Planung und Durchführung und verschiebe das (für mich erst einmal) auf eine spätere Zeit ohne "übermäßigen" Corona Einfluss; beruflich würde das dann besser hinhauen und die Einschränkungen in der Reha wären vermutlich weniger. Die Rentenversicherung bekomme ich derzeit telefonisch nicht erreicht, ich sollte (und habe) eine Mail geschrieben. Mal sehen, was sie dazu sagt.

    Danke für Deine Zeilen,

    Gruß, Bernd

    Freitag hatte ich Post aus Bad Salzufflen, nach 3 Monaten Anlaufzeit/Wartezeit.... soll ich jetzt Mittwoch antreten....obwohl ich extra um einen längeren Vorlauf gebeten habe.

    Prinzipiell freue ich mich ja, aber, zwischenzeitlich hatte ich schon drum gebeten den Termin in den Herbst zu legen, weil es beruflich gerade ziemlich eng ist, und die Rentenkasse um eine Verschiebung des Bewilligungszeitraums gebeten....


    Vielleicht habe ich mir gerade ins Knie geschossen...habe Bad Salzuffln abgesagt und noch keine Zusage der Rentenkasse für die Verschiebung der Rea. ?(

    VG Bernd

    Nachtrag: die Rentenversicherung hatte den Bewilligungsbescheid geändert und der Verschiebung der Leistung bis zum 01.11.2020 zugestimmt. Wir haben jetzt den 03.11.2020 und ich habe von Bad Salzuflen noch nichts gehört... damit ist der Bewilligungsbescheid nichtig. Vielleicht doch ins Knie geschossen. Ich vermute, dass die Klinik, wie bei Ralle im Frühjahr, einen Aufnahmestopp hat.

    Abwarten und/oder in der Klinik nachfragen hat vermutlich keinen Sinn, da der Bewilligungsbescheid ja nicht mehr greift....

    Verrückte Zeit.....

    VG Bernd

    Von Herzschrittmachern ist bekannt, dass die Lithium-Batterie 6 bis 10 Jahre hält, mal als Vergleichswert.

    Der Vergleich passt, hinkt aber ein klein wenig. Die Lebensdauer hängt von der tatsächlich täglich abgegebenen Leistung ab: ein Schrittmacher, der als backup System mal ab und zu einen Impuls abgibt, hält natürlich wesentlich länger als ein System, das täglich über Stunden rackern muß, weil das Reizleitungssystem des Patienten am Ende ist. Hier sind Lebensdauern bis 2 Jahren üblich. (Ich differenziere hier nicht zur Kapazität).

    Wichtiger sehe ich die Entwicklung in der Aufladung dieser Akkus: Schrittmacher werden mittlerweile über Piezo-Kristalle durch die Thoraxbewegung aufgeladen, Kleinst-Schrittmacher werden über Induktion aufgeladen.

    Diese Techniken, übertragen auf das vollimplantierte System, könnten die Machbarkeit beschleunigen.

    (Für mich dann bitte auch mit einem "AUS-Schalter").

    Gruß, Bernd

    Ich habe ja erst seit einem halben Jahr den N7. Für mich ausschlaggebend bei der Wahl war, dass der Kanso nicht mit Akkus funktioniert.

    Gestern hatte ich meinen letzten Reha Termin und die Audiologin berichtete von dem neuen Kanso 2.

    Der Akku ist fest verbaut und muss über Kabel geladen werden - heißt, wenn er leer ist, ist erst mal Funkstille. Man kann ihn dann wohl über Kabel mit einer Powerbank laden und während des Ladevorgangs wieder "online" sein.

    Die Akkuleistung reiche wohl zwischen 8 und 14 Stunden....

    Ansonsten soll er technisch nahezu identisch sein mit dem N7..

    Grüße aus dem Westen,

    Bernd

    wie laut meine CI waren, merke ich häufig erst am nächsten Morgen, wenn ich sie nach der Nachtruhe wieder "anziehe". Manchesmal brüllen Sie mir dann ins Ohr.

    Meine Lärm-Dynamik des Tages erfordert manchmal eine Umstellung der CIs in "lautere, prägnantere" Programme mit höherer Mikrofonempfindlichkeit. Und ich vergesse häufig, nein, fast immer, diese Einstellungen wieder zurückzustellen wenn ich in ruhigere Bereiche wechsel - und wie man sich dann später fühlt, wissen wir alle zu genüge.


    Eine Kollegin von mir hat "Rücken"; sie hat sich eine Uhr gekauft (kleine digitale Sportuhr), die alle 30 Minuten kurz vibriert. Dann überprüft die Kollegin sich und ihre Situation, ändert eventuell die Sitzposition oder geht ans Stehpult, damit sich ihr Rücken wieder entlasten kann.


    Ich glaube, das werde ich auch mal probieren, bis ich auf mich und meine CI besser achte. Alte, eingefahrene Pfade im Arbeitsleben kann man nicht so schnell ändern...ich zumindest.

    VG und schönen Sonntag,

    Bernd

    Hallo WIM2005,


    ich hatte damals rechts ein Phonak audeo HG rechts und links von Cochlear ein CI 532 mit einem N6 ; nach 5 Monaten bin ich mit Sondenproblem reimplantiert worden und hatte bei der folgenden Erstanpassung direkt ein besseres Sprachverstehen als vor der OP - von Rückschritt keine Spur.

    Viel Erfolg und Grüße,

    Bernd