Posts by Auditorin71

    Vielen Dank für eure ausführlichen Antworten. Spannend zu lesen was euch so wiederfahren ist.

    Ja, ich hab irgendwie über 40 Jahre schlecht verstanden, weil sich die hohen Frequenzen immer mehr verabschiedet haben. Irgendwie gings aber immer noch, zuletzt unter größten Anstrengungen, die ich immer auf andere Probleme (Job, kleine Kinder, Hausumbau...) geschoben habe. Von Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen durch Hörstress habe ich erst in der Reha erfahren.

    Daß ich mit dem CI erst recht aufpassen muß nicht unter dem Druck der Anderen und natürlich meinem eigenen Leistungsdruck wieder in diese Hörstressspirale zu geraten, weiß ich dank Euch und der vielen Berichte hier im Forum.

    Ich hoffe ich bekomme auch im CIC Hirte in Hannover bei der Reha Unterstützung. Vielleicht in Form einer Planung meiner Wiedereingliederung in den Job und beim Ausfüllen des Verschlechterungsantrags für die Prozente der SB.

    Hilfe anzunehmen ohne sich dabei hilflos zu fühlen ist irgendwie schwierig für mich;).

    VG Sabine.

    Vielen lieben Dank für Eure Zeilen.

    Das ist etwas ganz anderes, als die Anteilnahme meiner Umgebung.

    Trotzdem ich schon seit Monaten versucht habe den anderen zu erklären, daß man nach solch einer OP nicht einfach wieder normalhörend ist, und das auch noch sofort nach dem Eingriff.

    Sie meinen das ja nicht böse, aber das Erstaunen ist schon sehr groß, wenn ich jetzt noch keine Zusage für Weihnachtsessen in großer Runde oder Sylvesterpartys abgebe.

    Es ist wohl wirklich so, daß das nur jemand nachvollziehen kann, der selbst in dieser Situation war oder einen sehr nahen Angehörigen durch solch eine Zeit begleitet hat.

    Ich bin sehr froh dieses Forum hier gefunden zu haben?.

    Man hat das Gefühl, man ist nicht allein auf der Welt mit seinem Problem. Das macht mir Mut und Selbstvertrauen für meine Bedürfnisse einzustehen und das anderen auch so mitzuteilen.

    Danke, Sabine.

    Wieder ein Schritt weiter. Gestern kamen die Fäden raus. Da der Bereich sich eh noch ein bißchen taub und pelzig anfühlt hab ich kaum was davon gespürt. Die Naht ist fast in der Falte hinter der Ohrmuschel. Von vorne praktisch nich zu erkennen. Wenn ich die langen Haare zusammen binde und dann der SP dran ist, sieht man von hinten auch nix. Kosmetisch sehr gut gelöst. Wäre mir egal gewesen, wenn man sie mehr sehen könnte.

    Ich hab mit dem Brillenbügel bislang keine Probleme, aber wie gesagt, das Empfinden an der Stelle ist noch eingeschränkt.

    Sonst geht es mir jeden Tag ein bißchen weniger schwindlig und ich fühle mich auch schon wieder fit genug 3 x eine halbe Stunde mit meinem Hund spazieren zu gehen. Allerdings nur mit der dicken Wollmütze. Kalter Wind ist am Kopf nicht so angenehm.

    Der HNO hat mich jetzt bis zur Reha am 10. 12. krank geschrieben. Gestern kam die Kostenzusage der Krankenkasse.

    Sogar mit Vordruck für die Fahrtkostenabrechnung.

    Über den Tinnitus will ich jetzt nicht meckern. Ich versuche ihn zu ignorieren, so gut das geht. Besser ist es dankbar zu sein, daß bislang alles so gut gelaufen ist. Wenn ich hier so manche Beiträge lese, und dafür hab ich im Moment ja genug Zeit, dann ist es vielen nicht so gut gegangen, wie mir. Da freue ich mich, daß ich so viel Glück hab?.

    VG Sabine.

    Für mich wäre es wahrscheinlich die letzte Option das CI wieder entfernen zu lassen. Zuerst würde ich "Himmel und Hölle " in Bewegung setzen um herauszufinden wo die wirkliche Ursache der Beschwerden ist.

    Ich bin vom Typ her aber sowieso eher der kritische Patient, der alles hinterfragt und sich parallel selbst informiert.

    Ich finde es sehr gut, daß Du hier den Versuch machst einen Patienten zu finden, dem es ähnlich ergangen ist. Das würde Dir bestimmt bei der Entscheidung helfen.

    Aus eigener Erfahrung kann ich auch nur zu einer Reha raten. Ich war in Bad Nauheim sehr gut aufgehoben. Die Mitarbeiter haben ganz individuell auf meine Sorgen und Ängste reagiert. Da sie auch sehr viel Kontakt zu CI Patienten haben, kann ich mir gut vorstellen, daß sie schon einmal einen ähnlichen Fall hatten. Vielleicht kannst Du auch vorab mit den Mitarbeitern einer Rehaklinik per Mail Kontakt haben?

    Es kommt auf Deine Motivation an.

    Viel Erfolg.

    VG Sabine.

    Hallo Nuriiiaz,

    Ich bin im Helios Klinikum Hildesheim von Dr. Petsch und Prof. Schwab operiert worden.

    Zur Erstanpassung gehe ich ins CIC Hirte nach Hannover Buchholz. Die haben einen Kooperationsvertrag für die Reha.

    Am 10. - 13. Dezember ist es soweit.

    VG Sabine.

    Bin am 13.11. operiert worden. In den ersten Tagen hatte ich auch Kieferschmerzen, wenn ich den Mund weit geöffnet habe oder den Unterkiefer nach re und li geschoben habe. Das waren aber Muskelschmerzen. Das kannte ich schon von meinen Weisheitszahnextraktionen ||. Jetzt hab ich nur noch ein Ziehen wenn ich zum beispiel ein Brötchen mit viel Belag abbeissen will. Wird von Tag zu Tag besser.

    Wenn es bei Dir nicht besser wird, dann könntest Du abklären lassen ob Dein Kiefergelenk vielleicht etwas unsanft verschoben wurde. Frag doch beim HNO, ob der sich das mal näher anschauen kann. Musst Du da nicht vielleicht sowieso zum Fäden ziehen hin?

    Gute Besserung Sabine.

    Bevor ich meine Hörgeräte bekam, hatte ich mega lauten Tinnitus. Mit der HG Versorgung hab ich ihn gut in Schach gehalten. Nur nachts gab es manchmal Probleme mit dem Wiedereinschlafen. Irgendwie hab ich nicht so ganz realisiert, daß ich nach der OP bis zur EA solche Probleme damit bekommen würde. Hab gehofft die Elektrode svhubst ihn raus8).

    Schön zu wissen, daß man nicht allein ist und daß es hoffentlich besser wird. Aber nerven tuts jetzt:evil:.

    Wie hast du die Zeit rumgekriegt?.

    Hm :/.

    Mit jedem Tag läßt der Druck im Ohr nach und auch das taube Gefühl auf der Kopfhaut wird weniger. ABER mein Tinnitus wird immer lauter=O:evil:.

    Ist das irgendjemandem auch so gegangen?

    Wie habt ihr euch abgelenkt?

    Kann mich irgendwie dadurch auf nix richtig konzentrieren:(.

    Wäre für Tipps dankbar.

    VG Sabine.

    Hallo Andreas,

    seit Dienstag ist mein rechtes Ohr nun CI versorgt. Kannst Du in meinem neuen Beitrag nachlesen.

    Gestern beim Entlassungshörtest hat mein Operateur entschieden ein EAS zu bestellen. Wie sind Deine bisherigen Erfahrungen mit der Umstellung? Würde mich freuen Deine Eindrücke zu lesen.

    VG Sabine.

    Nachdem ich so viel von Euren Informationen profitiert habe, möchte ich jetzt meine erste CI OP schildern.

    Zuerst allerdings nochmals vielen, vielen Dank an alle, deren Erfahrungen ich hier lesen darf. Mir hat diese Art von mentaler Vorbereitung sehr geholfen.

    Ja, nun los;).

    Montag, den 12.11 hatte ich von 8:30-12:00 diverse Termine. Gespräch mit dem OA und CA, die mich operieren. Alles ok. Das richtige Implantat war bestellt und auch geliefert worden:saint:. Dann Narkosegespräch. Sehr freundlicher Arzt, der meine Bedenken wegen Übelkeit danach etc. zerstreute, indem er mir das Rundumwohlfühl Paket anbot. Inklusive Anti-Brech-Infusion. Hab ich natürlich gerne angenommen:thumbup:. Dann noch Blutentnahme und Papierkram. Zu Hause dann nur noch Abendessen und nochmal genüsslich auf der rechten Seite schlafen.

    Am Dienstag, den 13.11 bin ich um 10:30 Uhr in Hildesheim im Helios Klinikum in der Aufnahmestation eingecheckt. Hemdchen anziehen, Haube auf und ab in den OP. In der Narkoseeinleitung sehr nettes Personal. Der Anästhesist wünschte mir süße Träume:D. Aufgewacht bin ich dann um 16 Uhr im Aufwachraum. Kurzer Kontrollgriff. Ah ja, Kopfverband. Keine Schmerzen, keine Übelkeit. Kurz aufgesetzt und den Kopf bewegt, kein Schwindel. :thumbup: Das war ein schönes Gefühl.

    Nachdem sie mich auf die Station gebracht hatten, fing der Schädel dann um 18:00 doch gehörig an zu brummen und ich war ja irgendwie immer noch sooooo müde. Also dankend die angebotene Schmerztablette eingeworfen und durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen.

    Mittwoch wurde der Verband gewechselt und ein Hörtest über die Knochenleitung gemacht. Dabei konnte noch nichts gemessen werden. Also noch ein bisschen weiter im Bett entspannen. Dösen, lesen, Tee trinken. Unangenehm war eigentlich nur das taube Gefühl um die Narbe herum und an der Ohrmuschel und leichter Schwindel bei Kopfdrehbewegungen, hauptsächlich beim Gehen. Also alles schön langsam. In der Nacht zu Freitag konnte ich irgendwie nicht mehr auf dem Rücken liegen. Deshalb schlief ich auf der linken Seite ein. Um 5 Uhr morgens wachte ich auf und dachte ich liege in einem Karussell. Uah. Anhalten! War mir schlecht <X. Nach einer Vomex beruhigte es sich zum Glück wieder. Wir verschoben den Abschlusshörtest auf nachmittags.

    Bei dem war dann auch Restgehör messbar, so daß jetzt ein EAS Prozessor bestellt wird. Samstag morgen nach dem Frühstück gabs den Entlassungsbrief und den Implantatpass und ich konnte mich abholen lassen.

    Vom 10. Bis 13. . Dezember bin ich dann im CIC Hirte in Hannover zur Erstanpassung .

    Jetzt heißt es geduldig auf dem Sofa zusehen, wie die Familie den Alltag meistert und alles heilen lassen...;).

    Dank Euch weiß ich ja, das dauert eben so lange wie es dauert...

    So, das wars für heute. Bis bald.

    Sabine.

    Hallo Marina,

    erst Mal auch von mir Herzlichen Glückwunsch zur überstandenen OP. Bei mir läuft jetzt der Countdown. Bin schon sehr aufgeregt...

    Tut mir sehr leid, dass Du Dich noch nicht so fit fühlst, aber manchmal muss man auf seinen Körper hören. Nimm Dir alle Zeit, die du brauchst. Das hab ich mir auch ganz fest vorgenommen und meiner Familie schon angekündigt. Das muss jetzt eben sein und das Tempo kann man eben nicht selbst bestimmen.

    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung und gaaaanz viel Geduld ;):saint:

    VG Sabine

    Hallo Jörg,

    boah, so ein Dreck<X!

    Wie viel hast du denn mit dem Aquaset überhaupt noch "gehört"? Also ich nehme an, dass es in Deiner Arbeitsumgebung ziemlich laut ist. Aber muss man da nicht trotzdem auch noch was verstehen (Kollegen, Töne von Maschinen o.ä.)? auch die Idee mit dem Koalaclip ist sicherlich einen Versuch wert, aber das Mikro unter der Kleidung dämpft doch sehr...

    Bin gespannt auf Deine Berichte.

    VG Sabine.

    Moin Jörg,

    Erkundige Dich nach dem Integrationsfachdienst für Hörgeschädigte. Gibts in jeder größeren Stadt. Die können nach einer Arbeitsplatzbegehung (Arbeitssicherheit/Schwerbehinderung) auch Hilfsmittelfinanzierung organisieren. Bevor du selbst in die Tasche greifst...

    Ich hab wg meiner Hörgeräte dort sehr gute Erfahrungen gemacht. Auch der Arbeitgeber war sehr aufgeschlossen denen gegenüber. Ist ja kostenlos ?.

    Viel Erfolg!

    V G Sabine

    Hallo Max , auch ein herzliches Willkommen von mir.

    Zu MRT Untersuchunge kann ich eigentlich auch nur Med El empfehlen. Ich bin MTRA und habe mit meinen Phonak HGs seit Jahren erhebliche Einschränkungen im Beruf. Deshalb war es mir wichtig vor einer Implantation abzuklären, welche Einschränkungen ein CI mit sich bringen wird. Mein Operateur hat für mich alle Firmen kontaktiert. Habe mich jetzt für Med El entschieden. Meine Erfahrung war, daß ein direkter Kontakt mit den Ingenieuren der Hersteller (per mail) sehr viele Unklarheiten beseitigen kann. Ich bin überalle auf offene Ohren getroffen mit meinen Fragen. Nur zu, trau dich ruhig.

    Viele Grüße Sabine.

    ich drück dir die Daumen. Hab mich gegen pneumokokken impfen lassen und 2 Tage mit Fieber im Bett liegen müssen. Nächste Woche noch meningeokokken Impfung, die hoffentlich glimpflich abgeht. Am 13. ist es bei mir so weit.

    Lass was von dir hören. Bin gespannt...

    LG Sabine.

    Ich muß das mal schnell loswerden @ Sheltie und weil ich finde daß alle das auch lesen können. Solche Berichte machen echt Mut! Die Idee mit den CDs der Lieblingsmusik werde ich auf jeden Fall auch ausprobieren.

    Egal welche Entscheidung jeder Einzelne hier letztendlich für sich trifft. Ich finde es klasse hier eure Erfahrungen zu lesen und für mich die besten Tipps mitzunehmen. Vielen Dank dafür!:*