Posts by Quistris

    Hallo Caro,


    willkommen bei uns. <3

    Mit deiner Frage der notwendigen regelmäßigen MRT-Untersuchungen hast du gerade mein Interesse geweckt.

    Ich bin eigentlich kein Freund von einer Herstellerempfehlung bezüglich der Cochlea Implantate, aber in diesem Fall ist es ein vielleicht entscheidender Hinweis:

    Du kannst zwar mit allen CIs unter ganz bestimmten Bedingungen ins MRT, aber ich würde dir in diesem Fall sogar Med-El als CI-Hersteller nahelegen. Dort sind die aktuellen Implantate bis zu 3,0 Tesla geeignet, allerdings auch hier mit vorbeugenden Maßnahmen zu empfehlen und dazu auch nur in eine Praxis/Klinik zu gehen, die damit auch Erfahrung hat.

    Bei den anderen Herstellern (Cochlear, Advanded Bionics und Oticon Medical) ist derzeit noch 1,5 Tesla als höchste Stufe geeignet.

    Ich würde dir ruhig empfehlen, Informationsmaterial zum CI von allen Firmen anzufordern, auch um evt. Vergleiche anstellen zu können.

    Abgesehen davon ist es auch von der Klinik abhängig, wie die CI-Planung vonstatten geht. Hattest du hierzu schon eine Voruntersuchung für die CI-Eignung mitgemacht oder leitest du das gerade ein? Das habe ich jetzt gerade nicht ganz im Hinterkopf, bei den Infos, die du bisher im Forum abgeliefert hast.

    Krankenhauswahl:

    Wichtig wäre schon durchaus: Wohnortnah, denn bei Problemen kannst du schneller hin, die CI-Klinik sollte durchaus schon gute Erfahrungen mit den OPs haben und auch ein gesundes Nachsorgekonzept nach der OP aufweisen. Dazu muß ich erwähnen, daß es Kliniken gibt, die wissen, wann sie etwas NICHT machen können und verweisen auf eine besser aufgestellte Klinik, z. B. wenn jemand eine Radikalhöhle des Ohrs hat und hier zwangsläufig keine normale OP vorliegt.

    Manche Kliniken handhaben die Nachsorge eher stiefmütterlich, obwohl DAS das A und O für den Mit-Erfolg einer OP darstellt. Daher ist es sehr wichtig, daß du auch hier in dem Bereich gezielt nachfragst!

    Hallo Ihr Lieben,


    wie viele von uns hier wissen, ist ein Cochlear Implantat kein Hilfsmittel sondern ein elektronisches medizinisches Gerät, eine Prothese für das Innenohr.


    Das besteht im Grunde aus zwei Einheiten, dem Elektrodenstrang nebst Magnetkontakt hinter dem Ohr, dem Innenteil der Prothese und dem äußeren Teil, dem Soundprozessor, das kein Hörgerät an sich darstellt, sondern das "Gehörte" in magnetische Impulse umwandelt und auf den Innenteil der Prothese überträgt.


    Wie kann man einer Krankenkasse so etwas erklären, das sich NICHT im Hilfsmittelkatalog befindet - bzw. gibt es dafür auch mittlerweile eine gesetzliche Definition?


    Ich kann natürlich sagen, daß der SP kein Hilfsmittel im Sinne des § 33 Abs. 1 SGB V ist, hätte aber gerne noch etwas handfesteres in der Hand.


    Ich brauche hier unter anderem eure Hilfe, da meine KK ein dermaßen infames (!!!! - vor allen Dingen lächerliches) Ablehnungsschreiben ohne Widerspruchsbehelf bezüglich des zu wechselnden SPs geschickt hat, das jeglicher Grundlage entbehrt und definitiv nur ein Zeitschindungstaktikspapier, als auch diffamierendes Schriftstück gegenüber meiner versorgenden Stelle darstellt :cursing: .


    Vielen lieben Dank,


    eure lange abwesende Quistris ;-)

    Ein Hallo auch von mir!


    Ich habe nie mein HG damals bewußt versteckt - oder mein CI heute. Ich bin nie auf die Idee gekommen, daß es sen müßte oder daß es wichtig wäre, daß jeder gleich darauf stößt.


    Die HGs waren allerdings hautfarben und somit unauffällig und kleiner, als mein CI, das ich in pink ausgewählt hatte und eben ein doch sattes Stück größer als das HG ist ;-).


    Ich falle heute eher auf und werde darauf direkt angesprochen oder aber man fragt schon nach, was ich da eigentlich trage! :-D


    Meine Haare trage ich so, wie ich gerade gelaunt bin und da achte ich auch gar nicht darauf, ob das CI versteckt ist oder nicht. Es gehört einfach zu mir - so denke ich immer.


    Liebe Grüße


    Quistris

    Franzi,


    deine "gewonnene Geräuschekulisse" hört sich nach einer Hör"explosion"svielfalt an! ;-)


    Das mußt du erstmal verdauen lernen ;-).


    Und lass die anderen reden, wenn du dich über Dinge freust, die für andere nervig oder einfach nur alltäglich sind, daß sie es gar nicht mehr wahrnehmen :-).


    Ich freu mich jedenfalls mit dir! :bounce:

    Hallo Annett,


    ich bin zwar keine von den EAS-Patienten ;-), aber eines kann ich dir sagen:


    Geduld ist das, was man bei einer CI-Angelegenheit sehr groß geschrieben wird ;-).


    Also: Du mußt dich in der Tat gedulden, irgendwann haut einiges sicher wieder hin, aber nicht alles :-) und du mußt viel üben - üben - üben!


    Das haben viele von uns hinter uns, manche sind mittendrin und andere wiederum alte Hasen, denen kein x mehr für ein u vormachen zu lassen ist ;-).

    Hallo Kirssoni,


    herzlich Willkommen erstmal in der CI-Runde hier ;-).


    Frag ruhig, aber informiere dich auch gründlich, bevor du dich für irgendwas entscheidest.


    Soweit ich das sehe, solltest du erstmal wirklich versuchen, HGe auszutesten - und so wie du das momentan schilderst, klingt es, als würde der Akustiker dir etwas aufdrücken, was dich momentan eher belastet, als zufrieden stellt. Ich würde an deiner Stelle mich nach einem anderen Hörgeräte-Akustiker umsehen und mit dem/der Hörgeräte-Modelle austesten. Wenn dir das alles laut und unbehaglich scheint, ist a) das momentane HG vielleicht das falsche oder b) die Einstellung dazu nicht richtig kalibriert. Ein Akustiker muß auf den Kunden eingehen, wenn dieser Probleme mit einem HG bekommt und nicht meinen: "das muß so - und basta!"


    Ganz ehrlich? So ein Akustiker hätte bei mir nix verloren und würde auch von mir nicht weiter empfohlen werden!


    Was das CI anbelangt: Eigentlich gibt es die Herstellerfirmen Cochlear, Med-El, Advanced Bionics. Neurelec wird hauptsächlich in Frankreich - glaube ich - implantiert. Die sind nicht soweit verbreitet. Da wäre evt. die Versorgung bei Defekten etc. nicht so einfach.


    Zum Stichwort Advanced Bionics, bei der Firma kannst du auch Prospektmaterial für das CI von ihnen anfordern (einen Link zur Herstellerfirma findest du auch im Forum - unter Advanced Bionics/Clarion).


    Ansonsten zum Thema CI und die Höreindrücke:


    Viele schildern die erste Zeit als Micky-Maus-Phase, wo die Stimmen an Micky-Maus erinnern, aber es gibt durchaus Ausnahmen, wo es nicht so passiert ist. Diese "Micky-Maus"-Zeit gibt sich, wenn man sich an die Höreindrücke gewöhnt hat, da der Hörnerv die Signale des Prozessors erst umsetzen lernen muß und das mit den verknüpften Erinnerungen zu koppeln beginnt, ist also nicht dauerhaft!


    Ich habe z. B. von Anfang an, Sprache so wahrgenommen, wie ich sie in Erinnerung gehört hatte. Die Hörleistung wird ganz langsam, Schritt für Schritt gesteigert - und in der Regel nicht in der Lautstärke, die man vorher mit dem HG eigentlich wahrnahm, sondern leiser. Glaube mal, mit dem Beginn des CI käme sehr viel neuer Input auf die Ertaubten hinzu, das erst differenzieren erlernt werden muß. Manche Geräusche sind bekannt, manche neu. Wer Probleme mit den CI-Höreinstellungen hat, sollte sich auch unverzüglich an den betreuenden Audiologen wenden, damit diese korrigiert werden.


    Mein Tipp an dich wäre: Probiere erstmal weiter Hörgeräte aus (eine 4wöchige Probezeit für ein HG und dessen Anpassungen dazu sollte schon gegeben sein) und wechsele notfalls den Akustiker, wenn er auf seiner Einstellung beharrt.


    Das CI solltest du wirklich als letztes Mittel nutzen, da nach einer Implantation der Weg zum HG oftmals nicht mehr gegeben ist, trotz Restgehörerhaltung, was die meisten Kliniken mittlerweile anstreben (Med-El und Cochlear haben solche Produkte - kombiniertes CI mit HG-Fähigkeiten, salopp ausgedrückt).


    Viele Grüße
    Quistris

    Hallo Zentia,


    herzlich Willkommen bei uns im Forum und auch möchte ich dir zur erfolgreichen OP gratulieren! :-)


    Das Knacken und Knirschen könnte vom Kiefer kommen, evt. wurden beim intubieren während der OP die Kiefer überdehnt? Das müßtest du mit den Ärzten abklären.


    Wir drücken dir die Daumen für die EA und: Keine Erwartungen bitte an das CI-Hörerlebnis ;-), dann wuppst du so gut wie alles!


    Viele Grüße
    Meike

    Hallo allerseits,
    hallo Liane,


    ich kann mich nur den anderen "negativen" Postern anschließen:


    Es IST Leichtsinn, das CI/die Spule Färbemitteln o. ä. auszusetzen.


    Generell sollte das CI nämlich vor Nässe und Feuchtigkeit geschützt werden! Dazu gehören auch Färbemittel und ähnliche Stoffe - die obendrein auch noch agressiver Natur sind.


    Wenn es unabsichtlich passiert, ist es nicht vermeidbar gewesen, aber solange man etwas vermeiden kann - sollte man es bitte auch nicht tun!


    Das CI und dessen Lebensdauer dankt es dir eher als ein CI, das Belastungen ausgesetzt wird und dann wegen Reparaturarbeiten auszufallen - und wer die Kosten trägt, müßte dir auch eigentlich einleuchten.


    Das zahlt keine Krankenkasse, wenn das Risiko bewußt eingegangen wird.


    Ich habe all die Jahre, als ich noch die Hörgeräte trug, immer beim Friseur diese abgelegt, auch beim Trockenschneiden - das gleiche gilt für mich auch für das CI. Diese "Dinger" sind mir zu wertvoll, als daß ich jemanden daran herumfuhrwerken lasse.


    Ich konnte genauso wie Maryanne mit Hilfe des Spiegels die Friseuse verstehen, durch Mundablesen. Sie müssen sich nur darauf einstellen, deutlicher zu sprechen, damit das Mundbild klar und sauber ist. Wenn ich schon vor dem Schneiden kein gutes Gefühl mit einer Friseuse habe, weiß ich, daß für mich der Laden nichts ist.


    Und letztendlich: Ich finde es schön, daß ich es mir gutgehen lassen kann, indem meine Haare versorgt werden und ich in dieser Zeit einfach nur die Stille genieße! Dazu muß ich nicht mit einer Friseuse quatschen oder mir den Föhnlärm oder das Schnipsel-Geräusch der Schere antun.


    Das sind für mich Pausenmomente vom Hören, die ich schlichtweg genieße in einer Welt voller Geräusche! Und die ist mir mehr wert, als eine mehrstellige Reparaturkostenfalle, das mir noch das letzte Hemd ausziehen könnte.


    Dafür sind mir meine Nerven zu schade :-).


    Viele Grüße
    Meike

    Grüß dich, Jörg!


    Ich habe mir das alles mal durchgelesen hier und denke, daß du ein Grenzgänger-Typ bist, was das Hören angeht.


    Ich würde dir auch, wie Arno raten, ordentlich zu testen, bevor du überhaupt eine Entscheidung triffst, zwecks Hörgeräte.


    Warum dein HNO-Arzt mit deiner Entscheidung nicht einverstanden bist, daß du lieber erst Hörgeräte ausprobieren und wenn die Chance dazu besteht, auch trägst, sollte DIR egal sein.


    Wichtig ist, was du für DICH entscheidest und daß du nicht gleich auf hopp deine Entscheidung triffst, sondern mit Ruhe und Bedacht.


    Informiere dich über das CI - welche CIs gibt es, wo könntest du eine Implantation durchführen lassen, was für Risiken birgt ein CI etc. - das ist nicht nur eine OP und - schwupps hörst du sofort besser. Nein, da steckt viel Arbeit dahinter, das CI wird regelmäßig angepaßt, du mußt zum Hörtraining und es werden immer wieder Hörtests gemacht.


    Viele hier in der Gruppe machen eine stationäre Reha von 3 - 4 Wochen, manche aber auch eine ambulante Reha, mit einer Vielzahl von Einheiten, die vertraglich abgesteckt werden.


    Ich habe seit 2 1/2 Jahren linksseitig ein CI, rechts trage ich ein Hörgerät, bin da aber so gut wie taub, höre nur Geräusche und mache eine ambulante Reha, die immer noch nicht ausgeschöpft ist ;-). Ich bin anfangs sehr engmaschig betreut worden, weil ich Probleme hatte mit dem CI - zuviel Input für mein Hörnerv und dadurch als Folge auch leichte Gleichgewichtsaussetzer bekommen. Das hat sich aber alles sehr schnell gegeben und mittlerweile kommuniziere und telefoniere ich wesentlich sicherer als je zuvor!


    Was man aber nicht vergessen sollte: Das CI ersetzt NICHT das normale Gehör und wird nicht die selben Werte erreichen, das ein normales Ohr eigentlich leistet.


    Und - keine Erwartungen an das CI, sonst wird man enttäuscht! Das ist das, was ich generell jedem anrate, der sich FÜR das CI entscheiden möchte!


    Ich persönlich finde deine Entscheidung gut, daß du gern erstmal testen möchtest, was dir der Hörgerätemarkt anbieten kann, denn das CI sollte, meiner Meinung nach, schon eher das letzte anzubietende Mittel sein.


    Viele Grüße


    Meike

    Huhu Ihr Lieben,


    zum Touchhandy kann ich auch etwas ergänzen.


    Mit meinem Cochlear/Freedom telefoniere ich mit dem X 6 - von Nokia.


    Dort habe ich guten angenehmen Klang - telefoniere direkt damit ohne Firlefanz (also Teile zum Anstecken etc.). Bluetoothfähig ist es auch und hat einen 3,5 Klinkenstecker.


    Ich hatte zum Testen auch das AINO von Sony Ericsson, der Klang war auch schön laut, aber der Sprechende kommt dumpf rüber.


    Ich kann auch nur empfehlen, beim Händler ums Testen zu bitten.

    Hallo Marjorie,


    ich habe die AB-Kundentage gerade vorliegen, den hat mir meine Audiotherpeutin und Freundin in die Hand gedrückt.


    Die Kundentage sind diesmal hier:


    25.03.2010 in München
    26.03.2010 in Frankfurt
    27.03.2010 in Hannover
    28.03.2010 in Kiel
    15.04.2010 in Dresden
    18.04.2010 in Köln.


    Themen sind:


    I. Block:


    Neuigkeiten für unsere Kunden
    - Übernahme von Sonova
    - Wechsel zum C1-Harmony
    - Neue Produkte für den Alltag


    II. Block:


    Gibt es Unterschiede zwischen den CI-Herstellern - welche Wege geht AB?
    - Brauchen Sie eine Fernbedienung?
    - Neue Algorythmen für das Hören im Störlärm
    - AutoSound


    III. Block:


    Erfahrungsberichte
    - Hautnahe Erlebnisse im Alltag
    - Erfahrungen teilen und aufzeigen


    IV. Block:


    AB-Musikwelt
    - Ein neuer Weg, um Musik als Genuß kennenlernen zu können

    Hallo Dana,


    ich kann da muggel nur zustimmen, was deine Entscheidung anbelangt.


    Du kannst dir die CI-Option immer noch im Hinterkopf offenhalten. Nur zu diesem Zeitpunkt ist sie (vielleicht) nicht die optimale Lösung, würde ich meinen.


    Auch ich meine, daß du auch ohne das CI trotzdem eine für uns willkommene Person bist, du kennst dich mit DGS aus und kannst uns auch über die Gehörlosen-Kultur etwas erzählen. Ich finde es schon begrüssenswert, wenn wir von allem etwas im Forum herumtummeln haben ;).


    Liebe Grüße


    Quistris

    Hallo X-Men,


    kann man das nicht beim N5 auch als Programm an sich einstellen, daß man das am SP einstellen kann, ohne Fernbedienung zu nutzen?


    Ich habe zumindest von der Möglichkeit beim Freedom an sich mitbekommen, daß sich das programmieren läßt, so daß man das nicht umständlich durch die Knopfdrückerei machen müßte - ist nämlich mühevoller, da es durch die Leise/Laut-Schaltung aktiviert wird.


    Gruß


    Quis

    Ich dachte, die Punkte sind die Lebensjahre oder so ähnlich? :kopfkratz: Das hatte ich erst neulich erfahren.


    Aber natürlich stell ich Ansprüche an die Käfersorte :grins:! Ich will deswegen die roten mit den schwarzen Punkten, weil es für mich Glückskäfer sind.


    Denn Glück hätte ich gern mal wieder... abgesehen davon, daß ich mir vor 5 Monaten endlich ein echt funkelnagelneues Auto leisten konnte. In dem Fall: Dank an meine Familie, bes. an meinen Vater und meinen Bruder, denn die haben mir ausgeholfen und nun zahle ich alles auf Heller und Cent an sie Eile mit Weile zurück ;).

    @ Muggel:


    Bei den Pinguinen bekomme ich aber nun seltsame Assoziationen*breit grinsen muß* - mir fällt da nämlich son interessantes Spielzeug dazu ein :lol:.


    @ Rätselraterei:


    Ich denke, die haben dort unten den Autoschlüssel deponiert? :kopfkratz:

    @ Regenbogen:


    Fragt sich nur, wie eure Harlekin-Marienkäfer aussehen... wenns die schönen roten mit den schwarzen Punkten sind, die liebe ich.


    Aber sind es die schwarzen mit den roten Punkten (umgekehrt also), oder aber die eher braunen oder andere Merkwürdigkeiten, die darfst du nicht zu mir schicken :lol:.

    Nee, Regenbogen,


    tu mir das nu nicht an, daß du die geplättet hast :D. - Deswegen sag ich doch, daß du die RETTEN sollst, nicht töten*sniff*. Ich liebe Marienkäfer... wobei... vielleicht sollte ich erst googeln, wie die Harlekindinger ausschauen, vielleicht mag ich sie ja gar nicht?!:kopfkratz:


    (nach dem Googlen) NEIN, die LIEBE ich!*boah, du bist ne Mörderin!*tzä* :twisted:


    *viele Tränen weinend* (pfft, Thomas sollte mal nen Smiley mit nem Heulsee beschaffen bei der Smileysammlung...)

    Andy hat schon die Punkte hervorgehoben, die ich auch in dieser Situation anzumerken versuchte - und ich habe diesen Vergleich sehr wohl und zwar zwischen Schwerhörig sein und Gehörlos sein.


    AndyFs Zitat:


    "Das kann man neurologisch nachvollziehbar beweisen. Als Wahrnehmung wird nur ein Geräuschbrei resultieren."


    kann ich hiermit sogar auf dem einen Ohr 100% bestätigen. Erstaunlicherweise ist es mir heute sogar eher deutlicher bewußt, wie wenig ich auf dem Ohr eigentlich höre, seit ich das CI links trage.


    Ich bin durch die ungleichgemäße Hörversorgung auf der rechten Seite, krass gesehen, schon immer gehörlos gewesen und werde genau diesen Geräuschebrei immer wahrnehmen, wenn ich das Hörgerät drin habe. Da kann ich noch soviel üben, wie ich will. Da würde ein CI auch nicht viel mehr Gewinn bringen.


    Tatsache ist u. a. auch, daß die Grundlagen des Hörens an sich, die entscheidend für Sprache/Töne sind, nämlich bis ca. 5. (vorsichtigerweise gesehen evt. auch noch bis zum 6. Lebensjahr) angelegt werden. Das ist ein Punkt, der bei mir deutlich klar dahinter steckt, was das rechte Ohr anbelangt. Man hat nur per ZUFALL entdeckt, daß ich rechts DOCH Hörreste hatte - aber für die entscheidende Hörentwicklung war es zu spät!


    Das ist m. E. Fakt. Da lasse ich nicht mit mir diskutieren und bin daher auch nicht wild darauf, deswegen mir da auch noch ein CI anpassen zu lassen, "nur weil es beim Lippenlesen" helfen würde, aber dafür das Risiko erhöhen würde, das noch intakte Gleichgewichtssinn dafür evt. irreparabel schädigen zu lassen. Ich habe mich auf das Wagnis CI auf der linken Seite nur deswegen eingelassen, weil ich links schon eine geringfügige Gleichgewichtsstörung habe UND weil ich auf DER SEITE Sprache und Töne wahrnehme.


    Eine solche Option bei einem schon so gut wie "taubem" Ohr befürworte ich jedenfalls nicht! Frust-Streß wegen nicht wirklich zu identizifierendem Geräuschebrei, ggfls. auch OP-Risiken, die dann zutage treten könnten, Erwartungen der (hörenden) Umgebung und die spätere Ablage des (teuren) CIs - und die Abneigung gegen das CI.


    Es kommt also nicht von ungefähr, daß es Gegner des CIs gibt. Die sind nicht nur wegen der Risiken der CI-OP vorhanden, sondern auch wegen der Erwartungshaltung von Außen.


    Übrigens habe ich bei der Geschäftemacherei den Punkt Babys und Kleinkinder bewußt ausgelassen, denn die sind es, bei denen ich sehr vorsichtig mit einer CI-OP wäre und genau da sehe ich den Haken. Die einen möchten, daß das Kind hört, die anderen möchten es nicht, weil es dafür die DGS und die sog. Gehörlosenkultur gibt. Zu diesem Thema gab es schon Streit und wenn das Thema wirklich diskutiert werden muß, dann bitte in einem separaten Thread - mit normalem Umgangston!


    Meiner Meinung nach ist eine CI-OP keine lebensnotwendige Maßnahme, sondern als lebensqualitäterhaltende zu sehen, da überwiegend Menschen damit klarkommen, die schon vorher hören konnten oder eine Hörverschlechterung nicht gut verkraften konnten und somit den Weg des CIs gewählt haben - mit hoffentlich gründlicher Sorgfalt!


    Wer den Weg zum CI-Träger nicht eindeutig bejahen kann, dem rate ich persönlich grds. vom CI ab, solange die Unsicherheit zur "letzten" Möglichkeit besteht!


    AndyFs Zitat:


    "Frei nach dem Motto: "Guck doch mal, endlich kannst du hören wie ich, das ist ganz toll, hören ist toll.", und es aus ihrer Sicht ganz selbstverständlich betrachten, dass man immer hören will. Ich kenne kaum Hörende, die verstehen, dass man nichts hören will."


    Das unterschreibe ich ohne weiteres! Das gilt übrigens für viele Schwerhörige aber genauso, obwohl sie teilweise in der Stille leben, das mal angemerkt.


    Ach, und wo wir beim Thema Schweinegrippe (in meinen Augen übrigens schlichtweg Panikmache - ich warte nur noch auf die Hundegrippe....) sind:


    Michael, der Vergleich Schweinegrippe-Impfung und CI-OP hinkt, weil es 2 verschiedene Dinge sind. Die Schweinegrippe-Impfung sollte (eigentlich) dazu dienen, einen Schutz gegen die Neue Influenza zu entwickeln. Eine CI-OP ist eher eine versuchsweise Wiederherstellung des Hörens. Das einzige, was beide gemeinsam haben sind die hohen Risiken.


    Was übrigens die Nebenwirkungen bei der CI-OP anbelangt, Michael, solltest du mal eine gewisse Seite aufsuchen, die ich hier nicht namentlich nenne, aber auch im Forum als Link zu finden ist. Da gibt es eine ganze Menge an Nebenwirkungen. Viele davon wurden zwar in den Anfängen gemacht, sind aber auch bis heute noch als Gefahrenrisiko weiterhin existent und dem gegenüber sollte man nicht wirklich blind sein. Eine CI-OP ist genauso riskant wie eine Herz-OP oder eine Knie-OP. Das sollte man nie einfach 1 zu 1 vergleichen.


    Gruß Quis

    @ Regenbogen:


    Rette die Harlekin-Marienkäfer! :D :D :D


    @ Alle:


    Kurze Stippvisite - muß auch gleich wieder raus, meine Tochter zum KinderYoga bringen (ja, sowas gibts auch!).


    Hab einfach abgeschaltet die letzten "Monate", deswegen war es um mich herum ruhig(er). Ich guck heute abend noch mal rein, da sich einiges doch hier angestaut hat und der eine oder andere Tipp oder Bericht ist schon ganz nett ;).


    Bis später!


    Quis

    Hallo Helmut,


    ich würde wegen des Tinnitus wirklich erst alle anderen Möglichkeiten versuchen, ehe überhaupt eine CI-OP in den Sinn kommt.


    Die CI-OP ist im Übrigen auch kein Garant dafür, daß man den Tinnitus loswird. Es passiert durchaus, daß manche den Tinnitus überraschend loswerden oder es sich abschwächt. Umgekehrt kann er den Tinnitus auch verschlimmern.


    Ich hatte mit den einhergehenden Hörproblemen Tinnitus bekommen, der durch die CI-OP (fast) erfolgreich weggegangen ist. Er ist aber bei mir ein Akutzustand, d. h. schläft, bis ich Streß bekomme. Das bedeutet für mich persönlich im Umkehrschluß, daß ich immer damit rechnen muß, daß ich ihn wiederbekomme. Sei es durch Streß oder Veränderungen im Ohrbereich.


    Gruß Quis