Posts by muggel

    Hallo,


    das Problem wegen Fliegen ist folgendes: durch den Veränderten Druck entsteht auch Druck in Zwischenräumen, u.a. auch da, wo das Knochenbett ausgefräst wurde und das CI eingebettet wird. Erst mit der Zeit heilt das ganze richtig zu, so dass keine Luftbläschen mehr vorhanden sind.
    Da beim Fliegen -- auch heute mit den super-modernen Fliegern -- es immer noch zu Druckproblemen kommen kann, kann das Implantat damit ggf. verrutschen. Daher kenne ich es nur, dass man mindestens 3, besser noch 6 Monate nach Implantation sich keine Druckschwankungen aussetzt, d.h. weder Tauchen, noch Bergsteigen, noch Fliegen geht. Mich wundert es, dass man dir das nicht gesagt hat. Mit frisch operierten Ohr würde ich definitiv nicht fliegen, nicht selten sammelt sich durch die OP Flüssigkeit (Blut, Gewebewasser) hinter dem Trommelfell und nicht selten ist das Ohr eine ganz Zeit lang "gefühlstaub", so dass solche Druckschwankungen echt nicht harmlos sind.
    Genauso mit dem Schnäuzen... das soll man auch nicht nach der OP machen, da es zu hohen Drücken kommen kann. Es ist halt alles lange Zeit nicht richtig verheilt.


    Von daher: erst mal mit dem Zug die Stecke fahren und später auf den Flieger umsteigen!!


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    naja... Tauchen und Schwimmen sind schon etwas anderes...


    Schwimmen kannst du nach der Erstanpassung getrost wieder machen, zumindest, wenn die Wunde gut verheilt ist, nicht mehr offen ist, nicht mehr nässt oder ähnliches. Den Kopf darf man dabei auch unter Wasser machen.


    Tauchen fängt bei mir da an, wo ich einen Druckausgleich in den Ohren machen muss. Bei mir ist das ab ca. 1.5 m Wassertiefe.. alles andere zählt noch zu Schwimmen. Mit dem Tauchen würde ich lange warten, bis ich das mache... ca. 3-6 Monate, je nachdem, wie man sich fühlt.
    Ich bin Ende April implantiert worden und würde defintiv noch nicht tauchen gehen. Oftmals sammelt sich auch bei der OP Blut hinter dem Trommelfell etc, so dass ich einfach viel zu große Angst hätte.
    Fliegen (mit Flugzeug) soll man ja auch erst nach ca. einem halben Jahr nach OP wieder machen... so würde ich es auch mit dem Tauchen handhaben.


    Ach ja.. du solltest mit CI nicht zu tief tauchen... je nach Implantattyp. (Ich sage das, weil es auch Taucher gibt, die Apnoe-Taucher, die ohne Geräte problemlos die 30 m Grenze knacken).


    Grüße,
    Miriam

    Hallo Julia,


    bist du sicher, dass du selbstauflösende bekommen hast? Die schwarzen Fäden sind nämlich soweit ich weiß, Fäden zum ziehen... dann würde es mich nicht wundern, wenn die sich nicht auflösen.
    Da es OPs gibt, wo sich die Fäden im Inneren nicht auflösen dürfen, hat man sich auf diese Farben festgelegt: durchsichtig / weiß = Selbstauflösend;
    dunkel / Schwarz= permanent. Zumindest ist das mein Wissen!


    ... vielleicht erklärt das ja dein Phänomen des Nicht-Auflösens!


    Grüße,
    Miriam

    Hallo Thomas,


    es würde zwar kein Druck aufs Trommelfell ausgeübt werden, aber -- je nach Tiefe -- die Otoplastik sehr schmerzhaft ins Ohr gedrückt werden. Es kann sogar passieren, dass das Trommelfell dadurch platz, allerdings nach aussen hin!


    Wenn man eine Otoplastik ins Ohr macht, entsteht eine Luftblase. Luftblasen haben bei Druck (Wassertiefe) ein geringeres Volumen (man tauche mal einen Luftballon ins Wasser). Dieser Druck entsteht also zwischen Trommelfell und Otoplastik und kann nicht ausgeglichen werden!


    Der Druck auf das Trommelfell beim Tauchen ohne Otoplastik entsteht, weil es im Mittelohr auch Luft gibt, was bei entsprechender Tiefe komprimiert wird. Da es jedoch eine Verbindung zwischen Rachenraum und Mittelohr gibt (die sog. Eustasche Röhre) kann ein jeder, der nicht erkältet ist (denn dann ist die Eustasche Röhe zugeschwollen!), einen Druckausgleich vornehmen und somit gegen den Druck im Ohr angehen. Dazu hält man sich einfach die Nase zu und atmet feste dagegen. Im Ohr knackt es dann bzw. man fühlt das Trommelfell sich bewegen und der Druck ist weg. Man kann jedoch nur einen Unterdruck ausgleichen, keinen Überdruck. Dieser gleicht sich entweder von alleine aus (beim Flugzeug z.B.)... aber nur bei nicht so massiven Druck!!


    Otoplastiken eignen sich als Spritzwasserschutz hervorragend. Aber nicht zum Tauchen... und da beim Turmspringen auch 3 m Eintauchtiefe vorhanden sein können, wären Otoplastiken fatal und überaus gefährlich. Es gibt Personen, deren Trommelfell bei wesentlich geringeren Tiefen ohne Druckausgleich geplatzt sind!!


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    eine Otoplastik würde ich beim Schwimmen und Springen und vor allen Dingen beim Tauchen niemals tragen!!!
    Es geht ja darum, das Implantat zu schützen... und da fällt mir halt nur eine gepolsterte Badekappe ein. Vielleicht gibt es so etwas ja...


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    ich kann bescheinigen, dass Frankfurt sehr sehr gut vernäht. Wie meine Akustikerin das sagte: Ästhetisch ;)
    Allerdings verwenden die selbstauflösende Fäden. An sich sind diese kein Problem... außer man reagiert darauf allergisch, so wie ich. Kommt wohl selten vor, aber kann passieren. Bei mir ist die Wunde sehr schnell verheilt, sah super aus... bis die Fäden ein gewisses Auflösestadium erreicht haben und eine lokale Entzündung ausgelöst haben.
    Nun weiß ich das ja, dass ich darauf reagiere, die Ärzte auch und das Nahtmaterial wird nicht wieder verwendet.
    Da ich etliche Personen kenne, die in Frankfurt implantiert wurden, kann ich bestätigen, dass ich bisher als einziges auf die Fäden reagiert habe. Bei den anderen haben sich die Fäden selbst aufgelöst -- ohne Probleme oder mussten gezogen werden, da sie sich nicht auflösen wollten (und noch im ganz und gar harter Nylon waren). Solche Fäden(stücke) wie oben habe ich noch nie gesehen.. und frage mich, wozu die verwendet werden. Die selbstauflösenden Fäden sehen anfangs halt durchsichtig, wie heller Nylon aus (sind auch von der Beschaffenheit hart), sie lösen sich auf, sehen dann weiß aus (Feuchtigkeit getränkt), werden fäserig, quellen etwas, bevor sie dann ganz abgebaut werden.


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    ich denke einfach, dass -- wenn ihr eine Polsterung findet -- es keine Probleme geben sollte.
    Kinder spielen mit CI Fußball... ja, aber dann auch mit Helm. Zumindest würde ich das so machen. Aufs Hören verzichten ist einfach grausam. Dann lieber "doof" aussehen und einen Helm oder ähnliches tragen.
    Vielleicht könnt ihr ja so etwas finden.
    Ich habe mal gesehen, dass es Mützen gibt, die sehr gut gepolstert sind. Speziell zum Skifahren wurden diese entwickelt. Wenn ihr zur Not so eine Kappe nehmt und da Bänder dran näht, so dass diese nicht verrutschen oder durch das Eintauchen abhauen kann, sollte das dann auf alle Fälle gehen. 100 % Sicherheit werdet ihr jedoch niemals erreichen!!


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    ich denke, dass ich die Frage weder mit "ja" oder mit "nein" beantworten würde.
    Auf der einen Seite taucht sie nicht so tief ein, dass es wegen dem Druck Probleme geben kann. Die heutigen Implantate sind so ausgelegt, dass man damit sogar bis 30 m Tieftauchen kann. Da kann dir jedoch genaueres die Firma eures Implantates sagen.. auch ob dieses für euer Implantat gilt.
    Welches hat eure Tochter überhaupt?


    Das größte Problem sehe ich darin, wenn sie ungeschickt mit dem Kopf aus großer Höhe aufs Wasser aufkommt. Ein Bauchplätscher vom 3 m Brett hat den ein oder anderen Bauch schon gut maltretiert, ein Bauchplätscher von einem 5 m Brett kann dazu führen, dass der Bauch von der Haut her aufplatzt. Sprich: es wirken schon ziemliche Kräfte!!
    Die Wahrscheinlichkeit, dass man jedoch genau mit der Implantatstelle aufkommt, ist jedoch gering, zumal der Kopf nicht eine so große Fläche bietet wie der Bauch, d.h. das Wasser "schneidet" sich besser.


    Ich überlege die ganze Zeit, ob es nicht gepolste Badekappen gibt, die eure Tochter tragen könnte. Die Gefahr ist vorhanden... wie halt auch z.B. beim Skifahren. Skifahren kann jedoch jedes CI Kind machen, wenn es einen Helm trägt. Ob es jedoch so etwas gibt, das weiß ich nicht. Zuerst dachte ich an Wasserballkappen... aber die sind nicht wirklich gepolstert.


    Vieleicht erkundigt ihr euch mal in Sporthäusern oder fragt mal den Trainer, ob es so etwas gibt.
    Was sagt der denn dazu?


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    nein, ich hatte durchsichtige Fäden, sahen aus wie Nylon. Diese haben sich auch angefangen aufzulösen, wurden fäserig (nicht gewebt), weiß und "wabbelig". Das ist wohl das Stadium, wo Abbauprodukte entstehen, auf die ich allergisch reagiere.


    Grüße,
    Miriam

    Hallo allerseits,


    da ich ein "besonderer Fall" bin, wollte ich von einer etwas sehr seltenen Komplikation nach erfolgreicher OP berichten.


    Die OP verlief Komplikationslos, die Wundnaht heilte im super-schnellen Tempo ab und alles schien ohne Probleme zu sein. Ca. 3 Wochen nach OP allerdings wurde die Wunde wieder rot, schwoll an und brach wieder auf. Sie eiterte fürchterlich, die Lymphknoten schwollen an. Zuerst dachte ich an eingewachsene Haare (ein leidiges Thema meinerseits), aber da es nicht besser wurde, sondern schlimmer war ich dann beim ersten Mal beim HNO. Dieser holte auch einen Faden, teils zersetzt, aus der Wunde. In den folgenden Tagen, insgesamt ein Prozess über knapp 1- 1.5 Wochen "eiterten" die eigentlich selbstauflösenden Fäden aus der Wunde bzw. wurden durch das Eitern soweit nach oben "gespült", dass der Arzt diese ziehen konnte.


    Fazit: ich reagiere allergisch auf selbstauflösende Fäden, allerdings erst, wenn ein gewisses Abbaustadium erreicht wurde (wahrscheinlich auf eines der dabei entstehenden Abbauprodukte).


    Solche Fälle bedürfen der stetigen Kontrolle eines Mediziners, da sich eine lokale Infektion sonst schnell ausbreiten kann. Antibiotika bekam ich vorsorglich.


    Gerade Allergiker sollten daher darauf bestehen, kein selbstauflösendes Material eingenäht zu bekommen. Problem ist halt, dass eine Allergie mit der Zeit nicht schwächer, sondern höchstens stärker wird. So hatte ich nach der ersten CI-OP schon Probleme mit den Fäden.. bei der zweiten nun massive Probleme.


    Das nur noch als "Risiko" bzw. Hilfe, wenn man nicht weiß, warum eine bereits verheilte Narbe nässt, eitert etc.


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    das freut mich zu hören. Ich wünsche Felix eine gute Besserung weiterhin und natürlich auch eine schöne Anpassung und die damit verbundenen Hörerfolge.


    Grüße,
    Miriam


    PS: Für welches CI habt ihr euch entschieden?? (aus reinem Interesse, da der Hörerfolg eh nicht vom Implantat / CI selbst abhängt :) )

    Hallo Jörg,


    wie ich dir per Mail mal mitgeteilt habe:
    Hörbücher, bei denen du eine 1:1 Textvorlage hast, also Wort für Wort mitlesen kannst.


    Ansonsten kann ich dir "Audiolog 3" als Programm für zu Hause empfehlen. Geeignet für alle Schwierigkeitsstufen, von Geräuschen bis über Einsilber ist alles dabei. Ggf. kannst du das ja auch von der Krankenkasse bekommen, frag mal im CIC nach, ob du eine Verordnung dafür bekommen kannst.
    Wenn nicht (also, wenn du keine Verordnung bekommst oder die Krankenkasse sich stur stellt), dann melde dich bei mir.


    Bekommst du noch Hörtraining?
    Was sagt das CIC zu deiner "Hörentwicklung"?


    An sich klingt Musik in meinem Ohr nicht so richtig toll, aber dennoch höre ich Musik, da es alle Frequenzen gut ansteuert und der "Hörnerv ohne Zutun" arbeitet. Mit der Zeit -- so behaupte ich -- ist dadurch auch mein Sprachverstehen besser geworden. Zuerst bekannte Lieder, dann unbekannte...
    Wichtig ist, dass du dem Ohr einiges Futter gibst... ich mache es bei Hausarbeiten (Saugen, Wischen.. nicht Hausaufgaben der Schule ;) ), dass ich dann mit einem ipod Hörbücher / Musik höre.


    Ich hoffe, dass du einige Tipps mal ausprobierst...


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    ich kann euch versichern: ohne CI (also wenn der SP abgelegt ist), dann ist er genau so taub wie vorher. Daher wird es wohl schon einen ziemlichen Unterschied machen, denn mit dem CI hört man einfach mehr.
    Der Vorteil ist, dass man dann Ruhe hat, wenn man sie haben will.


    Ansonsten drücke ich euch für die OP die Daumen.
    Grüße,
    Miriam

    Hallo Dorett,


    wo wird denn euer Felix implantiert?
    Kannst du erklären, was für euch am schwersten war?? Die Angst vor der OP oder andere Sorgen / Ängste?


    Grüße,
    Miriam

    Huhu,


    wenn ich sehe, wieviele Patienten mit einer dicken Erkältung auf die Grippe-Impfung reagieren, teilweise auch mit Mittelohrentzündungen, dann kann ich für mich persönlich nur gegen diese sein. Gerade Mittelohrentzündungen können -- wenn sie nicht richtig behandet werden -- schnell an dem CI weiter "hochkriechen". Die Gefahr ist halt groß... und warum sollte man sich der Gefahr einer dicken Erkältung / kleinen Grippe aussetzen, wenn sie gleich mit Mittelohrentzündung, d.h. größeres Risiko für uns CI-Träger, einher geht??


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    ich kann die Frage nicht genau beantworten.
    Den Test kenne ich zwar so, aber ich weiss nicht, ob es das "Ausblenden" des Dauertons defintiv eine Hörnervermüdung ist oder nicht. Vor dem CI hatte ich das auf alle Fälle, heute... keine Ahnung, im Alltag mit CI ist mir da noch nie etwas aufgefallen.


    Grüße,
    Miriam


    PS: Ich trage Hires90k mit dem Auria

    Huhu,


    es hängt von der Klinik ab, inder implantiert wurde. Nicht jede nimmt wohl an diesen Studien teil. Meines Wissens nach gehört aber Frankfurt dazu.. daher wunderte ich mich auch, warum du nicht den Harmony bekommen hast.
    Es kann aber auch sein, dass sie die Personen zusammenhaben aus Frankfurt.. .keine Ahnung halt.
    Oder es geht um eine andere Studie, an der Gerhard teilnimmt, da es ja noch nicht sicher ist, dass er am 8.1. bei der Erstanpassung den Harmony bekommt. ;)


    Grüße,
    Miriam

    Hallo,


    soweit ich weiss, gibt es verschiedene Studien.


    Zum einen die Studie, wo ehemalige Auria / Platinum-Patienten den Harmony bekommen haben. Das ist eine Studie, die meines Wissens nach bereits beendet ist!


    Dann die Studie, indem neu-implantierte mit dem Harmony direkt versorgt werden. Welches Ziel diese Studie hat, weiß ich nicht. Fakt ist jedoch, dass es Personen gibt, die bei der Erstanpassung den Harmony bekommen haben und an dieser Studie teilnehmen. Diese Patienten hatten vorher keinen Auria / Platinum gehabt.


    Grüße,
    Miriam

    Huhu,


    es hat sich erst in den letzten Jahren gezeigt, dass der Promotest nicht so aussagekräftig ist, wie man es gedacht hatte. Und das erste CI von dir, Nina, liegt ja auch schon ein wenig zurück.


    Zur Bera: Ich glaube, dass man heute eher auf die Patienten hört :) und denen glaubt, dass sie dann drücken, wenn sie etwas hören. Damit ist normalerweise das Audiogramm sogar besser als eine Bera. Bei Kindern macht man eine Bera, da man sich da wohl nicht sicher sein kann, ob sie nur dann drücken, wenn sie etwas hören und nicht einfach mal so ....


    Grüße,
    Miriam