Hallo,
zu den technischen Details haben Magneto und Martina alles wichtige gesagt.
Ich möchte das noch mal von einer ganz anderen Seite kommentieren:
ich hatte auch eine progrediente Hörstörung und habe die Hörtests gehasst. Man bekommt seine Hörstörung noch mal richtig aufs Butterbrot geschmiert. Beim Test merkt man schon wie schlecht das WortVerständnis ist und wie lange man braucht bis man einen Ton endlich hört oder auch eben nicht. Dann sind noch die Leute, die die Tests durchführen und die dich vor dem Test ganz normal,Und nachher ganz laut ansprechen und dann kommt der Doktor und wiegt den Kopf und sagt Dir mehr oder weniger direkt, dass du eine schwere Hörstörung hast, Die eigentlich nicht richtig zu versorgen ist. Ätzend!
Wenn die Indikation zu einem Cochlea-Implantat gestellt worden ist und du dich dafür entschieden hast und die OP durchgeführt ist, ist die Situation eine ganz andere. Du hast die Möglichkeit, besser zu hören und lernst das mit der Zeit. Es stellen sich Erfolgserlebnisse ein, Die sich in den Testergebnissen widerspiegeln. Ich habe mein CI im Mai diesen Jahres bekommen und werde meinen nächsten Test im Dezember haben und bin jetzt gespannt darauf. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass auch für dich die Hörtests dann nicht mehr So belastend sein werden. Ich wünsche dir eine gute Entscheidung, die du nicht von der Häufigkeit der Tests danach abhängig machen solltest, und: viel Erfolg und alles Gute!
Stephan