Posts by Enibas59

    Glückwunsch und einen guten Heilungsverlauf. Mir war am Op-tag auch übel, vermutlich von der Narkose. Meine OP hat 4 Std. gedauert.


    Sabine

    einen schönen guten Abend in die Runde,


    ich bin seit fast 30 Jahren Mitglied bei einer großen bundesweiten KK. Bisher hat die auch anstandslos alles bezahlt bzw. schnell reagiert. Mittlerweile haben sich aber auch Einstellung in der Medizin geändert und viele KK übernehmen anteilig die Kosten für Zahnreinigung und Osteopathie. Meine leider nicht bzw. nur über ein komisches Bonusprogramm, bei welchem es für gesammelte Punkte Sachprämien gibt. Der Beitrag ist ja bei den Kassen nicht sooo unterschiedlich, jedoch die Zusatzangebote.Einige Kassen sind ja bei manchen ÄÖrzten nicht gewünscht, war zumindest vor ca. 10 Jahren mal so.

    Da ich aber Wert auf professionelle Zahnreinigung lege und auch vor allem öfter mal einen Osteopathen benötige seit meiner CI-OP wäre ein Zuschuß nicht schlecht und ich trage mich mit dem Gedanken, die Kasse zu wechseln. Hat jemand als CI-Träger das schon mal gemacht? Hat die neue Kasse anstandslos z.B. die Kosten für die laufende Reha (bei mir sind das noch 15 Termine) oder Rehsport übernommen? Welche Erfahrungen habt ihr so mit Euren Kassen? Da ich hier im Forum keine Kasse mit Namen nennen möchte, gern auch per PN antworten.

    viele Grüße

    Sabine

    Hallo AnniB,

    Ich trage zwar keine zwei unterschiedlichen CI, wäre aber bei solchen Aussagen skeptisch. Das Hörempfinden ist eh subjektiv. Für den einen klingt es harmonisch für den anderen metallisch. Kann aber genauso umgedreht sein. Eine Freundin von mir hat 2 N6 und ich trage den N7 und doch empfinden wir Sprache von ein und derselben Person unterschiedlich. Wer derfiniert zbsp. was metallisch klingen heißt? Ich denke dies ist auch eine Frage der Lernfähigkeit des Gehirns, wielange das Ohr schon nichts mehr gehört hat und der Einstellungen. Hierbei ist es nämlich wichtig zu einer angenehmen und nützlichen Einstellung zu kommen. Das ist echt Feinarbeit und mit Höhen und Tiefen verbunden. Im Moment "verzichte " auf etwas mehr Sprachverstehen, kann dafür aber deutlich länger am Tag den Gesprächen folgen bzw. den SP tragen. Dies ist aber eben meine Entscheidung. Ich kann jetzt Töne bei der Musiktherapie erkennen, welche ich noch nie gehört habe und freue mich darüber. Du siehst also wie unterschiedlich die Hörreisen verlaufen. Folge einfach deinem Bauchgefühl. Habe ich auch gemacht, nachdem klar war welche technischen Eigenschaften ich wollte. Die Prospekte und Webseiten der Hersteller habe ich dabei wenig beachtet. Viel wichtiger waren mir die Erfahrungen hier im Forum.

    Ich habe einen N7 von cochlear. Einen großen Anteil an der Entscheidung für cochlear waren für mich auch das Handling beim Batterie- und Filterwechsel und das angenehme Tragegefühl. Meine Erfahrungen zu Kanso und N7 findest du in meinem Thread : „ich habe jetzt auch ein Blechohr und...“. Die Batterien halten bei mir 5 Tage. Die Bedienung über das iphone finde ich super. Die Fernbedienung habe ich noch nie genutzt. Da ich links noch ein HG trage kamen eh nur AB oder cochlear wegen der Kompatibilität in Frage.

    Was magneto schreib ist sehr wahr. Ich habe es selbst so erlebt. Teilweise habe ich auch im Vorfeld über meine Hörbehinderung informiert. Bei mir führte dies dazu, dass ich auf andere (angeblich) aggressiv wirkte. Das ist wissenschaftlich erwiesen überigens auch eine Art Schutzmechanismus von uns Hörbehinderten. Habe ich einen guten Artikel dazu gefunden. Ich hatte mir dann selbst Hilfe gesucht und meine Therapeutin hat mir da auch die Augen geöffnet. So ist eine damals sehr gute Freundin (Geschäftsführerin eines großen Behindertenverbandes) nicht mehr meine Freundin. Nach ihren Worten sollte ich sogar von meiner (Hör)Behinderung genesen! Da trennt sich dann häufig die Spreu vom Weizen. Auf meinen jetzigen kleineren Freundeskreis kann ich mich aber verlassen. Ich denke, es hat nicht nur mit mehr Rücksicht zutun sondern mit mehr Akzeptanz fürs Anderssein.


    Sabine

    Einen schönen guten Abend in die Runde,

    Auch ich suche schon Jahre nach einem passenden Kopfhörer. Nur mit HG und CI ist Musik noch nicht wirklich ein Genuß. Mit minimic hört Mensch nur einohrig, auch blöd. Das passende/kompatible HG habe ich nicht. Am besten waren für mich immer die Kopfhörer aus den siebzigern mit strippe,schön groß und ganz wichtig jede Seite in der Laustärke einzeln regelbar. Solch einen habe ich noch, aber noch nicht mit CI probiert. Habe auch schon etliche jetzt probiert, aber bin nicht fündig geworden. Versuche also im Moment auch eher ohne Zusatzgeräte Musik zu erkunden und probiere da eher noch mit meinen Programmen rum.

    Einen schönen Abend bei angenehmeren Temperaturen

    Sabine

    Hallo und einen schönen guten Morgen,


    Ich habe solche Änderungen des Tinnitusklangs auf der OP-Seite auch ab und an. Bei mir ist dann häufig ein verspanntes Kiefergelenk, welches ja direkt neben dem Ohr sitzt, das Problem. Kriege ich meist mit ein paar Übungen wieder hin. Die findet man im Netz zbsp. beiLiebscher und Pracht.


    Liebe Grüße

    Sabine

    Hallo Theodor,

    Ich war heute an meinem Lieblingsstrand an der Ostsee zum Steine sammeln und habe das Rauschen des Wassers genossen. Trage das CI jetzt gut ein Jahr. Letztes Jahr an gleicher Stelle war das eher noch ein Geräuschbrei ( ca. 2 monate nach EA). Spaßenshalber habe ich das HG mal ausgeschalten und nur mit CI ein beruhigendes Rauschen gehört. Es dauert halt wirklich alles seine Zeit und Geduld war mir lange ein Fremdwort. Für mich war das wieder so ein toller aha-Moment auf der Hörreise.

    Noch einen schönen Pfingstmontag


    Sabine

    Hallo madameMim,


    ich kenne das auch. Hatte es letzten Sommer. Da war es eine Kombi aus blockierter HWS und Hörüberreizung. Bei half erst einmal nur CI-Pause und Einrenken. Aber die Lautstärke zudrosseln bzw. Dein leisestes Programm zu nehmen ist auf jeden Fall gut. Wir haben dann auch eine Elektrode abgeschalten. Ich habe jetzt noch ein Programm mit welchem zwar das Verständnis wenig ist, aber es hilft mir den Tinnitus zu bändigen und nicht ganz ohne CI zu sein.


    Lg Sabine

    Hallo Poizyi,

    Andreas es eigentlich gut zusammengefasst. Das Danach ist wichtiger. Ich hatte meine OP in Erfurt. Die Reha lief dann in Kooperation mit einer Stiftung. Das waren immer Blöcke auch mit Hörtest und Hörübungen aber leider wenig Einstellungen. Da sind die Bedürfnisse jedes Einzelnen sehr unterschiedlich. Leider war da im letzten Jahr akuter Personalmangel, so dass die Pausen zwischen zwei Blöcken gerade am Anfang für mich zu lang waren und ich Zwischentermine benötigte. Insofern spielt die Erreichbar auch eine große Rolle. Ich fand in der Beratung vor der OP das Konzept aber überzeugend. Die langen Pausen war so nicht vorgesehen.

    Jetzt wohne ich in Berlin und da läuft die Reha komplett anders: da habe ich ca. alle vier Wochen einen zweistündigen Termin. Mal sind das Einstellungen, mal Hörtests, mal Musiktherapie, immer das was benötigt wird. Das passt besser zu mir und ich habe seitdem große Hörfortschritte machen können und auch gerlernt geduldiger zu werden. Was besser zu einem passt weiß man allerdings vorher nicht.

    Der ganze entscheidungsprozeß inklusive Voruntersuchungen ging bei über etwa 4 Monate.

    LG Sabine

    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Es tut mir so leid.

    Neben einem guten Heilungsverlauf und dem Auffangen und Umsorgen durch deine Familie wünsche ich Dir, daas du dir Zeit nimmst /nehmen kannst die du für dich brauchst um eine gute Entscheidung für das weitere Hören treffen zu können. Ich hoffe vor allem, dass die Klinik keinen Druck macht.

    LG Sabine