Posts by Nikita

    Hat das auch schon jemand von euch so erlebt.

    Ein paar Monate nach der letzten Einstellung fühlt sich plötzlich das Ci zu laut und hallig an, resp. hat so einen Nachhall wie in einem grossen Raum. Ich hatte das schon letztes Jahr und im Frühling auch. Nun nach gut 5 Monaten wieder. Ich habe langsam auch das Gefühl die CI Seite wird (zu) dominant und ich höre viel mehr dort.
    Es hilft das Ci leiser zu machen, aber ganz weg geht der Nachhall nicht mehr. Ich habe zwei Programme mit möglichst wenig Filter, da ich das automatische SCAN Programm nicht mag.


    Ich habe mein CI nun 2.5 Jahre und bei den meisten reicht dann ja eine jährliche Kontrolle/Einstellung. Ich überlege mir ob ich trotzdem wieder einen Termin ausmachen muss nach gut 5 Monaten.


    Oder hat sonst jemand Tipps und Tricks dazu.

    tele-nobbi

    Du hast nun schon mehrmals den Tipp bekommen, es doch mit Akkus zu versuchen, die brauchen ja keine Luft zum funktionieren. Probieren geht über studieren ist ein altes Sprichwort, warum also nicht. Freundlich bei Medel oder in deiner Klink nachfragen ob du es mit einem Akku testen kannst? Dann entstehen für dich auch keine grossen Kosten.


    Einfach darauf hoffen, dass Medel dass Problem für dich löst ist wohl nicht zu erwarten, da es wohl nicht vielen Leuten so geht beim Sport.
    Und darauf pochen, dass es ihr Problem ist, ist wohl nicht die Lösung, so funktioniert es in deinem beruflichen Alltag ja auch nicht oder? Heute funktioniert ja vieles agil, sprich man macht etwas, merkt dass es nicht funktioniert und ändert es so um, dass es dann doch klappt, sprich halt auch der Nutzer sucht aktiv nach einer Lösung und wartet nicht drauf, dass es so läuft wie in den letzten 10 Jahren -> lösungsorientiertes statt defizitorientiertes Vorgehen.

    Evtl. hilft auch ein Stirnband welches den Schweiss aufsaugt, damit er vor dem Prozessor gestoppt wird?


    Uns sonst zurück zum Opus, wenn dort doch alles so viel besser war und damit ausblenden was der neue Sonnet 2 alles mehr kann als der OPUS?

    Die Camera vom Computer / Notebook und das Minimic?


    zu Japanisch, da wuerde ich einen normalen Kurs nehmen zu Beginn, es ist einfacher da es halt ganz anders ist als unsere europäischen Sprachen und die Körpersprache auch mitspielt plus die ganz andere Kultur.Wenn man mal ein bisschen was kann, dann online.

    Das mit dem Programm möglichst wenig wechseln und wenig automatische Programme Filter, kann ich auch unterschreiben und bin mega froh wurde ich darauf hingewiesen dass, das SCAN Programm nicht das Superprogramm ist welches alles kann und das Hören so viel einfacher macht. Mich stresste das wenn das CI ständig umschaltet und z.B. Strassen oder Bahnlärm einfach rausfiltert, vor allem wenn ich mit den Kindern auf dem Rad unterwegs war/bin.
    Aus diesem Grund nutze ich nun seit mehr als einem Jahr ein Programm welches nur minimalste Filter benutzt, z.B. für den Wind. Alles andere soll mein Hirn machen und nicht noch verwirrt werden durch irgendwelche willkürlichen Umstellungen, da die Technik ganz klar auch ihre Grenzen hat. Ich sehe dies auch bei unserem Auto welches eigentlich selber fahren kann, aber immer mal wieder an seine Grenzen stösst und dann doch den Menschen braucht zum eingreifen.


    Zusatzteile, Zubehör:
    Nutze ich regelmässig, vor allem in grossen Besprechungen und in Vorlesungen und Seminaren, welche Coronabedingt nun in grossen Räumen mit nicht immer guter Akustik stattfinden. Ich sehe daraus nur Vorteile für mich, ich ermüde viel weniger, bekomme mehr mit und fühle mich aus diesem Grund viel zufriedener und kann aktiver dabei sein. Darauf möchte und kann ich nicht mehr verzichten.

    Ich habe noch was Neues entdeckt.


    Von den Roger Produkten gibt es neu auch ein Clip-On-Mic. Das ist ähnlich wie das Minimic und kann man mit dem Select und den Table Mics kombinieren. Sprich dem Hauptsprecher das kleine Clip-On-Mic anheften und auf die Tische oder Stühle noch Table Mics hinlegen und kombinieren.


    Der Select kann man mehr selektieren als mit den Table Mics samt Fernbedienung.


    Ich habs bisher leider nur zwei Mal in Vorlesungen mit 25-30 Leuten ausprobieren können wo es auch Gruppenarbeiten und Besprechungen im Plenum gab plus den Dozenten. Danach kam Corona und ich hing am Computer mit Onlineveranstaltungen wie ihr wohl alle auch.

    OK; der Kanso von Cochlear hatte immer schon zwei Miks drinnen, aber ich finde die Position des Single Unit nicht gut und daraus passen auch die Mikrofone nicht. Bin darum auf ein HdO Gerät umgestiegen und möchte auf keinen Fall mehr zurück.


    Konnte der Rondo 2 mit dem neuen Teil von Medel nicht auch drahtlos senden? Das konnte der Kanso schon seit Jahren mit dem Phoneclip oder Minimic.

    Was war dann am Mondo 2 nicht gut, dass er so schnell durch den Rondo 3 ersetzt wird?


    Ich bin nach wie vor kein Fan von den SingleUnits und habe meine Erfahrungen damit gemacht und würde sie nicht wirklich weiterempfehlen, man geht so viele Kompromisse ein damit. Das der Akku fest drin ist finde ich störend, das möchte ich nicht.

    Bestager:
    Ich bin seit meinem 8 Lebensjahr schwerhörig und jeder hat immer gemeint, das sei alles kein Problem und mache auch keine Probleme. Ich war mehrmals kurz vor dem Aufgeben und konnte nicht mehr, braucht jeweils eine kurze Auszeit, welche ich mir meist selber finanziert habe und wieder Energie tanken konnte, z.B. einen Job kündigen und einen neuen erst zwei Monate später antreten usw.
    Meine Ausbildung war als Schwerhörige alles andere als einfach, man will Lehrpersonen welche gut singen können und in Musik gut sind, das war für mich so ziemlich unmöglich und man hat sogar darüber gesprochen mich nach 2 Jahren Studium rauszuwerfen... da habe ich und meine Eltern ziemlich gucken müssen, das dies nicht geschah und meine anderen Qualitäten hervorheben. Auch das Sonderpädagogikstudium war kein Zuckerschlecken und vor allem wenn man daneben noch Teilzeit arbeitet (60-80%) um sich das Studium zu finanzieren, weil man keine wohlhabenden Eltern hat die einem das finanzieren konnten.


    Ich bin nun Ü40 und mache noch eine weitere Ausbildung, sprich drücke nochmals zwei Jahre nebenberuflich die Schulbank, resp. die Uni um an ein Diplom zu kommen mit welchem ich weniger im Lärm arbeiten muss und meine neue Funktion legitimiert. Das sind 20% Ausbildung plus noch Arbeiten schreiben und Literaturstudium, Arbeitsaufwand pro Jahr ca. 450 Stunden total 900 Stunden in zwei Jahren was ein halbes Jahr Arbeit wäre, unbezahlt natürlich plus die Gebühren für die Anmeldung und Semestergebühren plus Literatur. Dafür gibt es dann mehr Lohn und mehr Möglichkeiten sich beruflich umzuorientieren.


    Ich finde es aber nicht unmöglich in dem Alter noch was Neues zu machen und sich neu zu orientieren. Für mich ist es nun die dritte Ausbildung, nach Lehrerinnenausbildung, Sonderpädagogikstudium, sprich wohl so Jahr 9-11 welches ich in meine Ausbildung investiere und noch 20 oder mehr Jahre zufrieden arbeiten zu können bis zur Rente. Ich will was machen was ich a) gerne mache und mich b) nicht total fertig macht hörtechnisch.


    Und nein, in der CH sind die Lehrer keine Beamten und man muss selber schauen wegen Job und wie man seine normale Rente aufbessern kann, sprich dazu noch sparen fürs Alter. Ausser für die HG und das Ci plus FM Anlage habe ich noch nie Geld vom Staat erhalten.

    Naja, besser als der erste Kanso sieht das ganze auch nicht aus. Vor allem nur noch mit Akku zum direkt aufladen.

    Die Werbung sieht da wohl mal wieder schöner aus als es dann in Wirklichkeit ist.


    Was ist da wirklich besser geworden, Bluetooth und Handsteuerung, geht wohl zu Lasten der Laufzeit.


    Ich bin froh konnte ich damals vom Kanso auf den Nukleus wechseln und nerve mich nach wie vor wie ich mich damals von der Werbung blenden liess wie toll so ein Single Unit Prozessor doch sei.

    Tele-Nobbi

    Dann darauf bestehen dass man dein Problem löst, auch wenn die Arbeitszeit abgelaufen ist.
    Das sind doch zwei verschiedene Dinge ob er es kann oder nicht mehr will, weil er keine Zeit mehr hat.

    Ich finde es gerade sehr schwierig, du willst dir ja irgendwie nicht helfen lassen, Tipps findest du nicht gut egal ob in dem Therad oder auch wegen dem AudioLink, resp. der App. Dann jammere bitte hier auch nicht rum, sondern löse es selber auf deine Art.

    Wieso hast du dich nicht vor Ort direkt gewehrt und darauf bestanden, dass man den Sonnet 2 neu einstellt und die Programme einspielt?

    Ich würde gar nicht weggehen bevor nicht das gemacht wurde was ich gerne gehabt hätte!

    Ui, was sind das für Akkus welche nur so kurz halten? Bei meinem N6 hält der grosse Akku zwischen 19 und 20 Stunden und dies auch wenn sie schon 1.5 Jahre alt sind. Ich streame aber viel und nutze auch immer mal wieder die Rogerprodukte.

    zwei Batterien halten ca. 2 Tage durch, sprich ca 38-40 Stunden.


    Dann hoffen wir dass es mit den Akkus dann klappt.

    tele-nobbi
    Die Laufzeiten kann man nicht vergleichen, es hängt sehr stark von den Einstellungen ab, wie viel Strom schon nur für die Übertragung durch die Kopfhaut gebraucht wird und wie stark der Hörnerv stimuliert werden muss. Dies kann sehr unterschiedlich sein von Person zu Person.


    Der Ladezustand ist doch auch bei Akkus schwierig abzulesen. Ich glaube das meiste läuft heute über die Software und wird nicht aus den Akkus "herausgelesen". Bei unserem Elektroauto ist es auf jeden Fall sicher so, er berechnet die Route und sagt wie viel Strom man voraussichtlich noch hat wenn man am Zielort ankommt, allerdings hat er dann nicht Freude wenn man schneller fährt als 110 km/h und muss dann ständig nachrechnen und kommt immer wieder auf andere Akkustände, das passt auch nicht immer mit dem zusammen was im Display steht.

    Bei meinem CI ist es auch so, auf der Fernbedienung steht der Akku sei noch halb voll, kurz danach piept er aber und ist dann innerhalb einer Stunde leer, allerdings nach ca. 19 Betriebsstunden, also kein wirkliches Problem für mich.

    Bei Batterien ist es im allgemeinen schwierig den Status anzuzeigen. Dann wenn die Spannung abfällt, was wohl der SP und die App merkt, dann ist die Batterie bald leer und vorher ist es wie Kaffeesatz lesen und einfach eine Annahme, dass die Batterie leerer wird.
    Genau kann das vielleicht einer der technisch versierteren Personen erklären.

    Ich hab ne App auf dem Handy und da zeigt es an wie laut, sprich wie viele dB es ist und in welche Kategorie es gehört. Unser Schulzimmer wie auch das Lehrerzimmer gehört öfters in die Kategorie Wecker, lauter Verkehr oder Baustelle....

    Ich hab das Handy ab und zu mit dem Apple TV des Beamers verbunden und so direkt gross anzeigen lassen und wir haben uns Ziele gesetzt, wie dass wir immer beim Gespräch und Flüstern bleiben versuchen und so möglichst ruhig zu arbeiten.


    Die Ampel hatte eine Kollegin und fand sie nicht gut, ist relativ teuer und hat rasch nicht mehr funktioniert gehabt.
    Handy wäre eine kostengünstige Alternative und dann mit dem Beamer verbinden oder unter einen Presenter legen.

    ich habe keinen Roger Pen, aber den Roger Select und die Table Mic.


    Für den Einsatz im Schulzimmer und bei Sitzungen erscheint mit weder das Minimic noch der Pen das richtige Teil.

    Wenn ich eine grössere Gruppe um den Tisch habe kann ich gut den Select oder ein Table Mic auf den Tisch stellen und so hört man alles besser und klarer, das Minimic verstärkt nicht so gut und hat vor allem keine so gute Reichweite wie der Select oder ein Table Mic.

    Jetzt in Corona-Zeiten mit noch viel mehr Abstand bei Besprechungen/Sitzungen lege ich jeweils meine beiden Table Mic und den Select im Raum verteilt auf den Boden und ist es weniger anstrengend in dem grossen Raum der Sitzung folgen zu können oder sie zu moderieren.


    In der Klasse habe ich die Mics schon länger nicht mehr verwendet, da ich jeweils nur Gruppen bis max 12 Schüler habe geht das gut auch ohne. Ich finde die Roger Sachen einfach super für Besprechungen und für Vorlesungen/Fortbildungen wenn es grosse Gruppen in grossen Räumen sind.

    Der Roger Select oder die Table Mics haben eine grössere Reichweite als das Minimic und verzögern weniger. Beim Minimic habe ich immer das Gefühl es verzögert alles ein wenig.
    Der Nachteil der Roger Produkte ist halt dass man noch einen Adapter ans Ci stecken muss, daran gewöhnt man sich aber rasch und der höhere Preis.
    Man könnte den Roger Adapter auch ans Minimic stecken, das würde ich aber nicht machen, das verzögert wieder alles ein bisschen.

    Nun sind zwei Jahre vergangen und ich hatte letzte Woche meine Zweijahreskontrolle in der Ci Klinik:


    Die Resultate sind wieder sehr gut und vor allem beim OLSA im Störlärm habe ich sehr gut abgeschnitten, damit hätte noch vor mehr als zwei Jahren niemand gerechnet, zu aller letzt ich, weil ich ja so lange taub war und die Voraussetzungen alles andere als gut für überhaupt ein Sprachverstehen wiederzuerhalten.
    Gut beim Störlärm kommt mir wohl die tägliche Übung zu gute, der Lärm in der Schule ist eine gute Übung dafür :-).


    Nach wie vor übe ich praktisch täglich 1-2 h mit Hörbüchern direkt aufs CI, nutze bei meinem Nachdiplomstudium eine Roger FM Anlage und ermüde so viel weniger in den Vorlesungen und Seminaren. Auf der Arbeit brauche ich nur bei Sitzungen im grösseren Rahmen Hilfsmittel, sonst klappt es gut, allerdings habe ich meine Unterrichtstätigkeit auf ein Minimum (20%) reduziert und arbeite mehr in der Leitung/Verwaltung der Schule. Dies gefällt mir sehr und ich kann mir vorstellen diesen Teil noch zu Vergrössern und Unterricht nur noch als Stv. zu erteilen.


    Wenn ich das früher gewusst hätte, ich wäre schon viel länger CI Trägerin, selbst wenn ich das selber hätte finanzieren müssen... aber nun ist es so wie es ist und passt für mich sehr gut und ich bin endlich weniger müde und komme besser mit den Anforderungen in der Berufswelt klar und habe dann auch noch Energie für meine Familie abends.