Posts by SaSel

    Hallo Melli,


    auch von mir zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum.


    Zu deiner Frage bezüglich Kanso: ich bin seit Juli 2017 begeisterte Kanso-Trägerin und möchte "meinen kleinen Freund" nicht mehr missen. Allerdings trage ich den Kano1 mit Batteriebetrieb.

    Zur Haltbarkeit: ich trage den Kanso1 mit dem 0,5´er-Magneten und er hält im Alltag wunderbar.

    Beim Reiten und Fahrradfahren habe ich ohnehin einen Helm auf, so dass der Kanso hierbei durch den Reithelm (den benutze ich auch zum Fahrradfahren, da es schwierig ist, mit dem Single-SP einen passenden Helm zu finden) gesichert ist.

    Beim Joggen trage ich entweder eine Baseball-Cap oder ein Stirnband, hierbei wird der Kanso ebenfalls sehr gut gehalten.

    Grundsätzlich ist der Kanso mit einem Bändchen und einem Clip im Haar befestigt. Bisher ist mir hier noch nie "etwas fliegen gegangen".

    Ich trage die Haare auch je nach Länge über dem Kanso: ein Rauschen der Haare höre ich so gut wie gar nicht - da muss ich schon mit der Hand über den Kanso gehen und dadurch die Haare bewegen. Auch Wind und Sturm verursachen bei mir keine "Haargeräusche".


    Druckschmerzen habe ich bisher noch nie verspürt; es ist im allgemeinen wichtig, dass der Magnet nicht zu stark ist.


    VG und weiterhin dir alles Gute,

    SaSel

    Hallo zusammen,


    ich habe eine Anfrage einer Behindertenbeauftragten, welche eine Kollegin ebenfalls aus NRW ist, die ich leider nicht beantworten kann, gerne aber hier einstellen möchte, damit ich ihr hoffentlich mit eurer Hilfe weiterhelfen kann:


    "Hallo zusammen,

    ich bin auf das Schwarmwissen angewiesen.

    Folgende Situation:

    Ein gehörloses Kind, heute 5-6 Jahre, hat im Alter von 3 Jahren ein Cochleae Implantat bekommen. Er erhält seit der Genesung einen Hausgebärdenkurs. Dieser war auf einen Umfang von 9 Stunden bewilligt.

    Mittlerweile hat es hier eine Kürzung auf 6 Stunden gegeben. Hiergegeben ist ein Verfahren anhängig, bei dem in einem Zwischenschritt ein Vergleich auf 7 ½ Stunden geschlossen worden.

    Der Sohn soll im Sommer eingeschult werden und es wird ihm ein Sprachniveau eines 3 jährigen Kindes attestiert. Die Aussage vom zuständigen Kreissozialamt lautet, dass es hier an einer gesetzlichen Vorgabe mangeln würde, nach der eine Erhöhung des Stundenumfanges bewilligt werden könne.

    Bezüglich der Einschulung muss in dem Zusammenhang meiner Meinung nach beachtet werden, dass das bis dahin zu erzielende Sprachniveau auch über die Schulform, also Regel- oder Förderschule entscheiden wird. Wobei auch bei der Beschulung an einer Förderschule sich die fehlende Sprachfähigkeit sich negativ auswirken kann.

    Meine Frage ist, kennt sich jemand mit so einer Fallkonstellation aus und kann mir weiterhelfen?

    Danke für die Hilfe

    Viele Grüße

    M."


    Ich danke euch im Namen der Kollegin für eure Rückmeldungen.


    VG

    SaSel

    Hallo Biker,


    vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht!

    Wenn ich jetzt einen neuen SP erhalten würde, würde ich derzeit noch schwanken zwischen dem N7 und dem Kanso2, da ich mir wegen dem Akku die Gedanken mache. Dein Bericht lässt jedoch hoffen!

    Bis ich, eventuell im nächsten Jahr, einen neuen SP bekommen könnte, ändert sich hoffentlich noch einiges zum noch Besseren;)...


    VG

    SaSel

    Hallo,


    auf der Packung steht lediglich die Größe 675, aber keine weiteren Hinweise zur Verwendung.

    Wie gesagt, seit 2017 läuft mein Kanso hervorragend damit und ich spare etliches an Geld.


    VG

    SaSel

    Auch ohne Hyperakusis gönne ich mir immer wieder Hörpausen. Die genieße ich tatsächlich im Homeoffice, da ich hier nicht auf das Hören angewiesen bin. Telefonieren geht ja zum Glück links ohne HG (fragt mich bitte nicht warum, es kann sich keiner so richtig erklären). Oftmals lege ich den Kanso tatsächlich erst mittags an und das HG nach Dienstschluss. Ich merke eine spürbare Besserung der Erholung "auf den Ohren".


    Über die Notwendigkeit der Hörpausen (die ich bis zur Reha selbst nie eingelegt habe) wurde ich in der Reha vor vier Jahren gründlich überzeugt. Sicherlich braucht der eine mehr, der andere weniger Hörpausen - je nach individueller Hörsituation und persönlichem Lebensumfeld.


    VG

    SaSel

    Hallo Massimo,


    zunächst ein herzliches Willkommen hier im Forum.

    Zum Glück kenne ich dein beschriebenes Problem nicht, aber ich hoffe für dich, dass alles gut wird und du mit dem CI zum Hören kommen wirst! Hier im Forum tummeln sich Betroffene, die mit der Cochlea Probleme haben; sie werden auf deine Fragen konkret antworten können. Wenn ich mich richtig erinnere, sind sie jedoch aber auch zum Hören gekommen - es besteht also eine berechtigte Hoffnung.


    Ich wünsche dir gute Besserung und Erholung und alles Gute für die EA; bring bitte eine gaaaanz große Portion Geduld mit. Das neue Hören stellt sich leider nicht so einfach von alleine ein sondern es braucht viel Geduld und Training, wobei der Alltag meiner Erfahrung nach der beste Trainingsbegleiter ist - vor allem, wenn man Familie hat;).


    Viele Grüße aus dem Rheinland,

    SaSel

    Hallo Steffi,


    die Taubheit nach der CI-OP zu akzeptieren hat mich auch einiges an Zeit und Kraft gekostete - auch wenn man vor der OP auf die Taubheit hingewiesen wird. Man hofft ja immer noch, dass die OP hörresterhaltend durchgeführt werden konnte.

    Inzwischen habe ich mich mit der Taubheit rechts arrangiert und lege mich zum Einschlafen gerne auf meine hörende Seite, um mehr Ruhe zu haben - es hat dann auch tatsächlich Vorteile;). Dennoch werde ich persönlich eine Implantation auf der linken Seite so lange wie möglich aufschieben wollen.


    online-Konferenzen sind tatsächlich mega anstrengend - vor allem wenn sie sich über mehrere Stunden hinziehen.

    Ich bin mittlerweile seit Anfang des Jahres im Homeoffice und dort kann ich entspannter an online-Konferenzen teilnehmen. Da mir aufgrund der einseitigen Taubheit und dem HG auf der anderen Seite ein Kopfhörer nun nicht wirklich was nützt, habe ich von meiner Dienststelle zwei Boxen bekommen, die ich an meinem Laptop anschließe. Damit ist das Verstehen tatsächlich relativ gut, zumal ich die Lautstärke regulieren kann.

    Anfangs habe ich online-Konferenzen auch innerlich abgelehnt, aber nach mehreren Dienstbesprechungen mit Maske und (!) mehrfachen Plexitrennscheiben genieße ich fast online-Konferenzen, da ich die Präsenzbesprechungen mit den vorgenannten Schutzmaßnahmen noch viel anstrengender finde.


    Ich versuche die kölsche Lebensart: et hätt noch immer jut jejange und das Glas ist immer noch halbvoll.


    In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute und auch du wirst ganz bestimmt deinen Weg finden und gehen!


    VG

    SaSel

    Hallo Tiri,


    du bist noch ziemlich am Anfang deiner Hörreise, vielleicht hängt die Aussage damit zusammen.


    Mein Techniker hatte mich relativ schnell auf einen Wert von 25-30 dB eingestellt und meint, dass dies normal sei.

    Im Alltag empfinde ich das Hören sehr unterschiedlich; Zuviel hängen die Umgebungsgeräusche sowie die eigene Tagesverfassung vom Hörvermögen ab. Manchmal höre ich den Laptop ziemlich laut summen, manchmal wieder gar nicht. Dies kann auch eine gewisse Gewöhnung an die Umgebungsgeräusche sein, dass man sie nicht mehr wahrnimmt.

    Mach dir keine Gedanken ob irgendwelcher Werte, wichtiger ist, wie du im Alltag mit dem CI zurecht kommst.


    VG

    SaSel

    Hallo Steffi,


    ich kann deine Geschichte sehr gut nachempfinden, da ich eine ähnliche "Hörkarriere" hinter mir habe wie du.

    Beidseitig hochgradig schwerhörig geboren, Regelschulen besucht, Berufsausbildung, Fachstudium - alles regulär maximal mithilfe der Mikroport-Anlage.

    Die Schwerhörigkeit habe ich mein Leben lang erfolgreich verdrängt, bis dann der Hammer kam und meine Akustikerin mir mitteilte, dass HGs nun nicht mehr den Erfolg bringen, den ein CI bringen kann, da ich inzwischen beidseitig an Taubheit grenzend schwerhörig war. Meine Werte waren ähnlich mit deinen.

    Meine Welt brach damals zusammen, aber inzwischen bin ich froh, dass ich mich wenigstens einseitig habe implantieren lassen - auf das HG kann ich im Alltag eher verzichten als auf meinen Kanso!


    Nimm dir die Zeit zur Entscheidungsfindung, horche in dich hinein und wenn du dich zum CI entscheiden solltest, müssen ja nicht gleich beide Seiten implantiert werden. Ich werde links von einer Implantation absehen, da es mir vor einer völligen Taubheit graut und mir das Risiko, auch links mein Gleichgewichtsorgan zu verlieren, zu hoch ist. Ich hänge an meinen Hörrest und bin froh und dankbar, auch "ohne Technik am Kopf" noch ein paar Geräusche und einen ganz einfachen Wortwechsel mit meiner Familie führen zu können (kurzer Abstand, Mundbild, lautere Sprache).


    VG aus dem Rheinland,

    SaSel

    Hallo zusammen,


    ich benutze immer schon von Anfang an Batterien meines Akustikers, weil sie sehr preisgünstig sind. Als ich das CI neu hatte, habe ich die Batterien von Cochlear mit denen, die ich jetzt nutze, intensiv verglichen und festgestellt, dass die hauseigenen Batterien meines Akustikers mindestens genauso lange halten wie die bis zu 3fach teueren Batterien von Cochlear.


    VG

    SaSel

    Hallo Tiri,


    du kannst das Hören und somit die Einstellungen mit dem HG und dem CI in keinster Weise miteinander vergleichen:

    ein HG verstärkt lediglich den Ton damit die Haarzellen in der Cochlea aktiv werden und Impulse an den Hörnerv weiterleiten.

    Ein CI leitet die Reize direkt an den Hörnerv ohne zuvor die Haarzellen zu aktivieren (diese sind bei ertaubten Personen nicht mehr aktivierbar).

    Das Hören mit dem HG ist dumpfer und lauter aufgrund der Lautstärkeverstärkung wohingegen das Hören mit dem CI auf elektronischem Wege erfolgt und daher auch die Höhen miteinbezieht.


    Ich hoffe, ich habe es kurz und präzise ausgedrückt, ansonsten können sich hier unsere Technick-Freaks gerne mit ausführlichen Erläuterungen austoben;).


    In erster Linie ist es ein Lernprozess des Gehirns, diese anderen Frequenzen zu hören, verarbeiten und als entsprechenden Ton abzuspeichern. So individuell der Mensch ist, so individuell ist das Hörempfinden und genauso individuell hat eine Einstellung des CI bzw. SP zu erfolgen - unabhängig von welchem Hersteller und welchem Modell.


    Gebt euch die Zeit, euch an das "neue" Hören zu gewöhnen!


    VG

    SaSel

    Hallo Katharina,


    ich bin auch privat versichert und beihilfeberechtigt (Beihilfe NRW).


    Ich habe im ganzen Haus verteilt entsprechende Funkrauchmelder, welche mit dem Blitzlicht-Wecker verbunden sind. Zum Glück hatten wir noch nicht den Ernstfall!

    Es hat mich einige erst freundliche, dann böse Telefonate mit meiner PKV gekostet, dass die Kosten übernommen wurden. Ich bin rechts taub, links an Taubheit grenzend schwerhörig. Die PKV wollte mich abkanzeln, dass ein normal hörender Mensch seine, in NRW inzwischen Pflicht, Rauchmelder auch nicht bezahlt bekommen würde! Ich habe den Menschen am Telefon an den Kopf geworfen, dass es für sie kostengünstiger sei, dass ich verbrenne anstatt die knapp 1000€ für alles zu zahlen. Daraufhin bekam ich ohne weitere Probleme auf „Kulanz“ die Kosten in voller Höhe erstattet, wobei bei mir die PKV derzeit „nur“ 30 von Hundert aufgrund meines Beihilfeanspruchs von 70 erstatten muss. Die Beihilfekasse hat übrigens anstandslos nach Vorlage einer Verordnung durch den HNO gezahlt 😉.

    Auch falls die KV zunächst ablehnen sollte, dran bleiben!


    Insgesamt habe ich tatsächlich mit meiner Beihilfestelle relativ wenige Probleme, nachdem dort angekommen ist, was sich hinter einem CI und den erforderlichem Zubehör verbirgt;).


    ich habe übrigens die Anlage von Signolux, Serie Lisa, wenn ich mich nicht irre, und bin sehr zufrieden damit. Wenn ich auf meinem noch etwas hörenden Ohr liege und tief und feste schlafe, höre ich den Wecker schon mal nicht, dafür ist das Blitzlicht so hell, dass es fast „Tote aufweckt“.


    VG und viel Erfolg!

    SaSel

    Du solltest dringend Deine Philosophie ändern. ;)


    Sprich mir nach: "Mir haben sie gerade etwas in den Kopf gesteckt."
    "ooooooooooooooooooooooooooooooommmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm"

    Die Philosophie ändern lernt man besonders gut in der Reha;).


    Schwierig wird es in der praktischen Umsetzung nach der Reha zu Hause im Alltag; da hapert es auch bei mir nach vier Jahren immer noch einfach weil der Alltag es nicht immer zulässt und man als Arbeitsnehmer nicht immer frei nach eigenen Befinden agieren kann. Zu gerne würde ich manchmal morgens erst später anfangen bzw. mittags Dienstschluss machen - kann ich, mit der Folge, dass diese "Fehlzeiten" von meinem Zeitarbeitskonto abgehen und entsprechend nachzuarbeiten sind. Also ist dann wieder Essig mit den guten Vorsätzen...


    Grundsätzlich kann man im Privatleben einige Dinge verändern und hier konkret seine Bedürfnisse mitteilen, man muss nicht auf jeder Feier stundenlang mittendrin dabei sein, man kann im Haushalt auch mal einen Tag Pause einlegen, wenn man sich nicht fit fühlt, man kann auch mal das Telefon klingeln lassen, wenn man gerade seine wichtige Hörpause einlegt und mal "keine Technik am Kopf" hat (die Technik mal abgelegt zu lassen, entspannt und hilft ungemein),...

    Dies sind nur einige Beispiele, die einem helfen können, besser durch den Alltag zu kommen.


    VG

    Grundsätzlich ja, aber ich habe ziemliche Probleme mit dem Verstehen und den Masken (Mund-Nasen-Schutz), so dass ich mich zu Hause derzeit besser aufgehoben fühle. Mir reicht das Zuhören mit Masken im Dienst und bin tatsächlich froh, an 2,5 von 5 Tagen zu Hause im Homeoffice und "nur" zwei Tage im Rathaus zu sein. Auch hier im Rathaus telefoniere ich derzeit lieber, als dass ich zu Kollegen ins Büro gehe...

    Zum Glück übe ich mit der Reiterei ein Hobby im Freien aus, für welches keine Maskenpflicht herrscht und ich wunderbar kommunizieren kann;)


    In einer Reha-Einrichtung den ganzen Tag nur über Masken zu kommunizieren, stelle ich mir total anstrengend vor, so dass ich nicht ausgeruht und erholt, sondern total gestresst und hörmäßig ausgelaugt nach Hause kommen würde. Dafür ist mir der ganze Spaß zu teuer und ich warte erstmal eine Weile ab, in der Hoffnung, dass die Maskenpflicht irgendwann einmal vielleicht doch wieder etwas gelockert wird. Mir selbst macht das Tragen der Maske nicht viel aus, das ist weniger das Problem.


    Mal abwarten...


    Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der Bewilligung der Reha klappt - und deine Katzen werden es überleben; hat mein Pferd seinerzeit auch;)

    So, ich habe heute morgen mal gleich Kontakt mit dem CI-Zentrum sowie anschließend mit Cochlear aufgenommen:


    Aussage vom Info-Telefon Cochlear Deutschland: ab unterhalb des Kopfes und Halses ist eine Stoßwellentherapie unbedenklich. An Kopf und Hals sollte keine Stoßwellentherapie gemacht werden, da die Erschütterungen das Implantat verrutschen lassen könnten. Klingt für mich irgendwo nachvollziehbar.

    Ich werde also heute meinen Physio dementsprechend informieren - da lernt sogar er auch wieder was fürs Leben dazu;).


    VG

    SaSel

    Es wird auch gut tun mal nicht im Job, Haushalt usw funktionieren zu müssen und sich nur auf die Reha zu konzentrieren bzw was besseres fürs Hören rauszuholen..

    Nicht umsonst überlege ich auch, jetzt nach vier Jahren nochmals eine Reha zu beantragen.

    Meine Mädels waren damals 15 und 16 und kamen auch wunderbar alleine mit meinem Mann zurecht. Die Familie wächst an den Aufgaben;).


    VG

    Guten Morgen,


    danke für eure Antworten; ich werde mich auf jeden Fall mal beim CIK schlau machen.

    @ Jochen: ich werde bezüglich ärztlicher Behandlung weiter am Ball bleiben und mich nochmals um einen Termin beim Orthopäden bemühen, da die Beschwerden einfach nicht nachlassen. An Bandscheibenvorfall habe ich auch schon gedacht...

    Nur wenn ich ständig in Bewegung bin, ist es gut - nur kann ich mich nicht ständig bewegen, das wird auf Dauer anstrengend;).


    VG

    SaSel

    Ein Hallo in die Runde,


    aufgrund massiver Nackenverspannungen bis hin zu Taubheitsgefühlen in den Armen, Händen und Fingern bin ich derzeit in physiotherapeutischer Behandlung.


    Gestern kam mein Physiotherapeut auf die Idee, die Verspannungen mittels Stoßwellentherapie versuchen weiter zu lösen. Er möchte sich selbst mal schlau machen, ob diese Therapie überhaupt mit einem CI durchgeführt werden kann.


    Meines Erachtens sollte dies möglich sein, da hierbei keine magnetischen Felder entstehen.


    Hat ihr diesbezügliche Erfahrungen machen können?


    Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte und wünsche ein schönes Wochenende,


    viele Grüße

    SaSel

    Hallo Silke,


    ich war vor inzwischen genau vier Jahren in Bad Salzuflen für fünf Wochen in der Reha und war mega zufrieden. Ich beabsichtige sogar, jetzt in naher Zukunft einen erneuten Reha-Antrag aufgrund der dienstlichen Hörbelastung zu stellen.

    Die Dauer der Reha beträgt grundsätzlich zunächst drei Wochen, im Normalfall beantragt die Klinik eine entsprechende Verlängerung auf meistens fünf bis sechs Wochen. Ich kann dir nur den Tipp geben: wenn du die Chance auf Verlängerung bekommen solltest: nutze sie!

    Damals hatte ich nahezu täglich Einzel- und Gruppenhörtraining, viele Info-Veranstaltungen rund um das Thema Hören und Gleichgewicht, viel Sport auf eigenen Wunsch aufgrund meiner Gleichgewichtsprobleme seit der CI-OP. Als sehr bereichernd fand ich den Kontakt zu anderen CI-Trägern und den regen Austausch - es können hier schöne Freundschaften entstehen.

    Wie aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie aktuell die Reha dort abläuft, vermag ich nicht zu beurteilen.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du flott deine Bewilligung erhältst und in Bad Salzuflen eine tolle und vor allem erfolgreiche Zeit verbringen wirst - du kannst nur von der Reha profitieren!


    Viele Grüße aus dem Rheinland,

    SaSel