Ich möchte euch ein Update geben zum heutigen Tag:
Ich war bei der CI Technikerin und bei der Prof.Dr.
Die aktuellen Maps wurden auf einen brandneuen Prozessor aufgespielt und ich sollte im Gespräch beurteilen, ob ich einen Unterschied wahrnehme im Vergleich zu meinem SP. Das war nicht der Fall.
Dann wurde an einer beliebigen Elektrode verstärkt und ich habe tatsächlich was gespürt (kein Hören). Es musste aber fast um 40% angehoben werden. Das fand ich echt viel im Vergleich zu den vorigen Einstellungen.
Dann habe ich wieder meinen SP erhalten und siehe da, an der selben Elektrode war bei derselben Einstellung auch ein Spüren wahrnehmbar! Also funktioniert mein Prozessor sehr wohl. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurden aber alle Elektroden „global“ angehoben - also alle Elektroden gleichzeitig, so dass es im Gespräch gut wahrnehmbar aber noch nicht unangenehm ist. Diese Art der Einstellung ist sicher nicht ideal und ich hoffe nicht, dass die Nackenschmerzen zurück kommen werden.
Warum am Vortag nichts wahrnehmbar war und heute aber schon ist nicht ganz klar. Es kann sein, es wurde gestern nicht weit genug angehoben (wenn es zu langsam gemacht wird, dann kommen bei mir wieder die Nackenschmerzen und dann brechen wir in der Zwischenzeit ab. Das kann aber auch daran liegen, dass ich mich zu sehr verkrampfe).
Beim Arztgespräch wurde mir mitgeteilt, dass dies ein Indiz für die Degeneration des Hörnerven sei. Das lässt sich nicht diagnostizieren, dies zeige mein Entwicklungsverlauf. Manchmal kommt auch ein schwankender (fluktuierender) Höreindruck vor. Wenn ich keinen Nutzen aus dem CI gewinnen kann, dann soll ich es für immer ablegen.
Keine aufbauenden Nachrichten, die ich zuerst verdauen muss…ich tendiere zum Noch-Nicht-Aufgeben, aber ich bin in Freiburg bereits als hoffnungsloser Fall deklariert…