Posts by sanne

    Ja, mir hat die Reha in vielerlei Hinsicht geholfen. Ich persönlich habe viel Hören im Störlärm geübt, es gab Einzelstunden aber auch Gruppenhörstunden, daneben Vorträge, psychologische Gespräche und eben auch geführter Erfahrungsaustausch. Es ist eine intensive aber lehrreiche Zeit,

    Und das hilft bzw bessert die individuelle Hörsituation? Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Vor allem auch wegen dem Sport. Hat für mich doch nichts mit dem Hören zu tun. Hörtraning mache ich jeden Tag selber, höre mir nur mit CI Dokus an. Auch was das Nachjustieren betrifft kann ich mir nicht vorstellen das das großartig was bewirkt.

    Immer noch skeptisch in allem ...?

    Eine stationäre Reha holt dich aus dem Alltag heraus, du hast Gleichgesinnte zum Austausch, du kannst dich auf deine Ohren konzentrieren und zum Ausgleich Sport, Spaziergänge oder einfach nichts machen. Gruppengespräche finden mit entsprechender Technik statt (für mich eine Erleuchtung, wie entspannt man Hören und Diskutieren kann), du kannst deine Sorgen und Nöte loswerden. Oft haben Ärzte und Therapeuten selber ein CI oder Hörgeräte so dass du auf Verständis stößt. Du lernst den Umgang mit deinem Tinnitus, kannst Entspannungstechniken kennen lernen und ausprobieren und und und...

    Und Nachjustieren kann durchaus helfen. Ja, man muss sich mich sich und seiner Situation auseinandersetzen, das kann unter Umständen unbequem sein.

    Aber letztendlich bringt es einen voran.


    Ist das alles nichts?


    Aber bleib nur skeptisch, kein Problem ...

    Hallo Bumbitom ,


    willkommen im Club der Cholesteatomgeplagten ;)

    Ich bin gerade reimplantiert nachdem sich ein Cholesteatom bei mir gebildet hat nach langer Zeit.

    Fragen werden hier im Forum gerne beantwortet.


    Gruß sanne

    Heute hatte ich arge Probleme, die leisesten Töne bei der CI-Einstellung vom Tinnitus zu trennen. Ich habe mich darauf konzentriert, den pulsierenden Ton anstelle des durchgehenden ähnlich klingenden Tinnitus zu hören.

    War glatt schon eine Portion zusätzliches Hörtraining :D

    Ich finde nur, dass das Hören bzw. Verstehen mit Streamen einfacher ist. Ich höre viel verschiedene Podcasts zum Üben. Nur über den Lautsprecher ist es um einiges schwieriger. Das ist beim Fernsehen genau so, direkt in die Ohren ist es gut zu verstehen, unter "Realbedingungen" weitaus schwieriger.

    Um tatsächlich den Alltag nur mit dem CI-Ohr zu trainieren, versuche ich das Hörgerät aus zu stellen, lasse es im Ohr um nur über das CI zu hören. Das reicht bei mir zum Vertäuben" aus.

    Wenn beim Hörtest ein Ohr vertäubt wird horstdu ein Rauschen, damit du nur mit dem anderen Ohr hörst. Dieses Rauschen kannst du im Netz YouTube, was auch immer finden auf dein gesundes Ohr packen und mit dem anderen, also CI-Ohr wenn möglich ohne zu streamen, hören. Es gibt doch die Kopfhörer, die man sich einzeln ins Ohr proppeln kann ;). Dann ist das Ohr gezwungen zu Hören und zu Üben.

    Hallo Anni,

    bezüglich Reha als Lehrer*in habe ich die Information bekommen, dass die Hälfte der Rehazeit in den Ferien stattfinden muss. Man müsste also nicht unbedingt die Sommerferien dafür nehmen sondern z.B. die Herbstferien. Wenn geht, die letzte Hälfte, damit man auch bei einer Verlängerung der Reha wenigstes noch freie Zeit hatte ;). So gilt es zumindest für Schleswig-Holstein.

    In der Reha wird einem in der Regel empfohlen, den Tag über nur über das CI zu hören, in deinem Fall müsstest du deingutes Ohr mit einem weißen Rauschen vertäuben. Vielleicht hast du ja zu Hause auch zwischendurch die Gelegenheit, das zu machen um dein CI-Ohr zum alleinigen Hören zu bewegen.

    LG sanne

    Bei mir klingen Vögel mit dem CI nach wie vor wie Kinderrasseln, sobald ich bewusst darauf achte, wie ich sie höre. Ansonsten höre ich mit dem HG-Ohr die Vögel wie Vogel, das CI-Ohr wird vom Gehirn irgendwie passend dazu gebastelt.

    ci_joe es geht hier um ein Zusatzmikrofon, ich glaube da helfen deine Ausführungen nicht so recht weiter ;)

    Muggel hat schon recht, man muss in den Argumenten schon die konkrete Begründung der Ablehnung mit einbeziehen.

    Glückwunsch Ele44 und *Mel* , das hört sich nach einem motivierenden Start an.


    Stimmt, Magneto , die Frühanpassung scheint schon etwas zu bewirken. Mich würde interessieren, ob es auch langfristig besser ist, oder ob es "nur" für den Anfang schnellere Erfolge bringt.


    Wie auch immer, wenn man so hochmotiviert starten kann ist es auf alle Fälle sinnvoll.


    Weiterhin viele Hörerfolge und -erlebnisse euch beiden.

    Ich werde dadurch von meinen Tinnitussis abgelenkt, von daher ist es für mich persönlich egal, mit welchem Ohr ich den Podcast höre.

    Mir hilft es ganz gut, um einzuschlafen.

    Du hörst auf dem anderen Ohr noch, oder?!

    Ich höre zum Einschlafen ohne Hörhilfen nur mit bequemen Kopfhörern Podcasts zum Einschlafen. Das funktioniert ganz gut.

    Es gibt auch spezielle Tinnitus-Kissen, wo du Musik oder was du hören willst anstöpseln kannst.

    Ich hatte als Seitenschläferin kurz nach den Implantationen etwas Schwierigkeiten mit dem Schlaf, weil ich eben nur auf einer Seite schlafen konnte. Das hat sich aber nach einiger Zeit gelegt, weil ich nach Abheilung und Gewöhnung wieder beide Seiten nutzen konnte und mein Rücken sich freute.