Posts by Malaga

    Ja, ich meine oberhalb der C-Level (falls das C für comfort, also angenehme Lautstärke steht). Ich meine, die T-Level markieren Schwelle für die leisestmöglichen hörbaren Geräusche (Hörschwelle), ganz unten. Und oben, ab einer gewissen Lautstärke regelt das Gerät einfach ab (Schall kann noch lauter werden, aber der Sprachprozessor schneidet es einfach ab). Ist ja auch sinnvoll. Dazwischen spielen sich die hörbaren Lautstärken ab.
    Ist das verständlicher?

    Karinefresh, das wiederum hatte ich noch nie gehört, dass man die Fernbedienung nicht gleich mitgegeben bekommt. Finde ich geradezu ein Unding.


    Frage: Wie steht es denn bei Euch mit der Ermittlung der Schmerzschwelle für jede Elektrode? Das habe ich nur einmal, ganz zu Beginn vom Ingenieur gemacht bekommen, dann aber nie wieder vorgeschlagen bekommen. Klar, tut ja auch weh, bei jeder Elektrode wieder. Einmal habe ich es dann probeweise selbst gewünscht, das hatte meinem Gefühl nach ein gutes Ergebnis, besonders im Störschall. Scheint mir auch stimmig, weil zwischen T-Level und diesem Wert ja der Raum entsteht, in dem man Lautheitsunterschiede hört.


    Könnte es sich also lohnen, das regelmäßig zu tun? Was meint Ihr, habt Ihr dazu Erfahrung?

    In einem anderen Thread (den ich für meine Frage nicht durcheinanderbringen wollte) schreibt Muggel: "Wenn man das CI nur 1-2 Tage trägt, nachdem man es längere Zeit nicht
    getragen hat, dann klingt es schräg und leise. Das ist normal, weil sich
    ja auch am Elektrodenstrang Plaque absetzt".


    @Miriam, könntest Du das erläutern?


    Wusste ich nämlich noch nicht. Ich hab nur gehört, dass sich mit der Zeit am Elektrodenstrang Bindegewebe bilden
    soll, was dann stärkere Stimulation notwendig macht, um den gleichen Höreindruck zu erreichen. Die Bindegewebsbildung soll aber wenn ich recht verstehe von der Nutzung unabhängig ist. Oder womöglich durch die Stimulation
    noch gefördert werden. Aber eben nicht durch mangelnde Stim. hervorgerufen.

    Dass Du das gar nicht anders kennst, nehme ich als Bestätigung des Tipps. Falls es mal nicht so gemacht wird. Bei mir kamen jedenfalls nicht alle Techniker jedesmal von alleine darauf, ich musste das öfters mal erbitten.
    Vielleicht kann ich die Ursprungsfrage auch so erweitern: Welche "guten Selbstverständlichkeiten" gibt es, die auf keinen Fall vergessen werden sollten?

    Liebe Leute,


    ich habe mich vor vier Jahren für das erste und vor ein paar Wochen für das zweite CI entschieden. Mit dem ersten habe ich die Anpassprozedur soweit und sehr zufriedenstellend durch, jetzt geht es ans zweite. Diesmal möchte dich die einzelnen Anpasstermine bestmöglich nutzen. Daher möchte ich Euch fragen: Welche technischen Tipps, Tricks und Kniffe habt Ihr aus Eurer Erfahrung? Was sollte man bei der Anpassung ggf. bitten auszuprobieren?


    Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass die möglichst genaue Schilderung des Höreindrucks, sowie dessen was fehlt oder schräg ist, je nach der Person, die die Anpassung vornimmt, nur die halbe Miete ist. Sehr sprunghafte Verbesserungen des Hörvermögens und des Klangeindrucks habe ich auch aus "technischen" Einstellungen bekommen (teils auf Initiative der Ingenieurin, teils erst auf meine eigene). Mir fällt da aus meiner Erfahrung z.B. Folgendes ein:

    • Die T-Level, also die Hörschwelle, für jede Elektrode einzeln manuell bestimmen (nicht automatisch als prozentuale Angabe, wie die Standardanpassungsweise es anscheinend vorsieht). Und zwar indem von schwachen Impulsen hin zu stärkeren getestet wird, nicht umgekehrt (also "Hören Sie dies schon?" statt "Hören Siedies noch?"). Letzteres wurde häufiger von seiten der Ingenieure/Audiologen vorgeschlagen (vielleicht ist es zeitsparender?). Ich habe aber dabei öfters mal fälschlich ja gesagt als beim umgekehrten Verfahren.

    Was meint Ihr dazu? Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Könnt Ihr weitere technische Tips, Tricks und Kniffe empfehlen, die man bei Anpassungen mal ausprobieren sollte?

    Danke, Leute.


    jh, weißt Du aus wie vielen Teilen der Audiolink bestehen soll?
    Werde aus dem Bild nicht schlau und habe sonst im Netz nur eine Med El Präsentation gefunden, in der aber auch nicht mehr steht. Benötigt man letztlich nur die abgebildete "Fernbedienung" oder benötigt man doch noch einen Anstecker für den Sprachprozessor damit dieser (auch auf längere Strecke?) empfangen und ein weiteres Gerät, damit die Audioquelle auch senden kann?

    Lt. Datenblatt hat der Sonnet einen 2,4 GHz Wireless-Anschluss. Das finde ich spannend. Auf der Med El Website ist aber nur von "zukünftigen Anwendungen" die Rede. Etwas dürftig.


    Weiß jemand näheres? Was werden dies für Anwendungen sein? Kann ich jetzt schon etwas mit dem 2,4 GHz Anschluss anfangen?

    Aber um auf die Ausgangsfrage zu antworten: Ich meine, ein paar Minuten pro Tag üben kann nicht schaden. Habe gute Erfahrungen damit gemacht, sich in den ersten Monaten immer wieder mit sehr simplen (langweiligen) Übungen zur Lautunterscheidung zu befassen. Finde z.B. die CI-Hörtraining-App von der MHH ziemlich gut dafür. Und mit Tonhöhenunterscheidung (falls Du z.B. ein Klavier o.ä. in der Nähe hast).


    Womit ich auch gute Erfahrungen gemacht habe: Üben und dann schlafen. Mittagsschläfchen oder abends.

    ist mein Lieblingseis, daher der Nick. Ich habe seit 4 Jahren ein CI links gehabt und mir jetzt vor Weihnachten auch eines rechts angeschafft. Obwohl mit dem Hörgerät nur noch Atmosphäre rüberkam, kein Sprachverstehen mehr, atte ich lange Angst davor, ausschließlich per CI hören zu können. Jetzt bin ich aber gespannt. Witzig, wie vertraut mir die einzelnen Schritte sind, von der früheren OP, und wie anders/neu doch alles wieder ist.


    Ein frohes Neues wünsche ich.

    Mich nervt auch, dass die Hersteller mit so alten Studien werben. Noch dazu sind das ja fast alles keine Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften mit peer review, sod. nur Studien, die mal irgendwo auf einer Konferenz präsentiert wurden. Also quasi wissenschaftliche Qualitätskontrolle nur in homöopathischer Dosierung.


    Na, wird schon seine Gründe haben warum es keine aktuelle herstellervergleichende "peer-reviewed" Veröffentlichung gibt, mit der geworben wird.


    Nachträglich eingefügt: "herstellervergleichende".

    Habe auch kurz vor Weihnachten und einen Tag nach der OP in der MHH/DHZ meinen SP gleich erstangepasst und mitgegeben bekommen. Von einer Studie hat bei mir allerdings niemand was gesagt. Mir wurde das als seit Sommer gängige Praxis präsentiert.


    Finde das eigentlich gut, so verliert man nicht so viel Zeit. Aber frage mich natürlich auch, ob zu frühe Stimulation im noch wunden Ohr oder zu frühes Ziehen am noch nicht eingewachsenen Implantat durch den Magneten auch Gefahren bergen.