Posts by KaHe

    [size=10]Meine 1. Anpassung


    Hallo,


    gestern war meine 1. Anpassung. :P


    Ich sollte eigentlich in das Haus 7 A gehen, um nochmal eine ärztliche Kontrolle der Wunde etc. über mich ergehen lassen.
    Als ich ankam, war der Hinweis, das die Ärztin in OP ist 8| und ich kann gleich rüber in das Haus 8 D in das Sekretariat von
    Prof. gehen und mich melden. :D


    Im Warteraum saß ich keine 10 Min. als ich aufgerufen wurde. Kontrolle und wieder draußen. :thumbup:
    Dann im Warteaum vor der Hörprüfung wieder gewartet bis ich aufgerufen wurde. Dann gab der spannende Moment.
    Die Hörprüfung vor der EA, ob ich auf dem linken implantierten Ohr noch bzw. schon wieder was höre. :)
    Nach der Hörprüfung hatte ich das Gefühl, das da nichts ankam. ;(
    Wieder draußen im Warteraum gewartet bis man mich wieder aufrief und zur EA gelotst wurde.
    Auf dem Tisch vor mir lag ein Blatt mit den Farben gelb, grün + rot. Darauf stand: unhörbar, sehr leise, leise, mittel, laut, sehr laut, unerträglich. Die Technikerin erklärte mir, dass sie erstmal bzw. das zweite mal die Elektroden testet, ob sie noch funktionieren.
    Das erste Mal wurden die Elektroden ja noch während der OP - während man noch im tiefsten, tiefsten Schlummer lag - getestet. 8o
    Da der Audioprozessor schon auf dem Tisch lag und die Technikerin mir den erklären wollte, fragte ich nach dem EAS-System.
    Daraufhin meinte sie, da ich auf dem implantierten Ohr nichts mehr höre, passen sie mir den normalen CI-Audioprozessor an.
    Auf meinte Frage, ob das Restgehör später noch kommen kann, meinte sie, dies ist sehr selten der Fall. :S
    Also ging jetzt die Anpassung los. Sie legte mir den Audioprozessor und die Spule an. Danach erklärte sie mir, dass jetzt die Töne abgespielt werden
    und ich soll ihr auf dem Blatt mit dem Finger zeigen, wie ich die Töne empfinde.
    Die Einstellung soll zwischen mittel und laut sein. Sehr leise, leise, mittel, laut.
    Als dies dann gespeichert war, wurde es umgekehrt getestet. Von Laut, mittel, leise, sehr leise bis unhörbar.
    Diese Bandbreite wurde mir jetzt angepasst. Damit soll ich bis zum nächsten Termin - 22.12.15, 15:00 Uhr - die Geräuschkulissen kennenlernen.
    Oh Manno mann, ich bin fast im Dreieck gehüpft, grade die hohen Töne, die sind zum ausflippen. ;(
    Aber ich muss jetzt da durch. Ich will ja wieder besser hören bzw. verstehen als vor der OP. :(:)
    Danach erklärte sie mir die Riesentasche mit den Riesenkarton von Med-El. Den muss ich beim nächsten Termin wieder
    mitbringen, weil dann werden mir alle Teile, die im Karton sind, einzeln erklärt. Für was und wie und wo. :huh:
    Die Technikerin erklärte mir noch, ich soll mal bei der PKV und Beihilfe anfragen, ob die Batterienkosten übernommen werden oder ich selber
    zahlen muss. Med-El bittet einen Abo an für die Batterien. Sie meinte, sie wären aber woanders noch billiger.
    Mit diesen allen Krempel (Sorry) bin ich entlassen worden. Das alles hat ca. 45 min. gedauert.
    Ich wurde gebeten, im Warteraum vor der Hörprüfung wieder Platz zu nehmen, denn es wird wieder eine Hörprüfung gemacht.
    Diesmal mit dem aktiven CI.
    Nach ca. 15 Min. wurde ich zur Hörprüfung gebeten. ;) Ich war gespannt auf das Ergebnis.
    Also, der Techniker hat mich gebeten, das Hörgerät im rechten Ohr auszuschalten. Ok, gemacht. Dann ging's los.
    Erst die Zahlen wie 22, 35, 98 etc. Plötzlich stand er auf und hat mir den Kopfhörer auf das rechte Ohr übergestülpt.
    Der Techniker meinte, da ich ja mit rechts noch einigermaßen gut höre, müssen wir dies so ausschalten.
    Also noch mal: 22, 35, 98, etc.
    Dann kamen Wörter: Bach, Grab, Frech, Stock etc.
    Am Ende nahm er mir den Kopfhörer wieder ab und bat mich, das Hörgerät wieder einzuschalten.
    Dann erklärte er mir, das ich schon für das erste mal sehr gut höre.
    Bei den Zahlen habe 8 von 10 verstanden = 80 %
    Bei den Wörtern habe ich 4 von 20 verstanden = 20%
    Ich war erstaunt, dass das schon als sehr gut bezeichnet wurde. Soll mir nur recht sein. Ich bin auch zufrieden damit. :thumbup:


    Mein Höreindruck mit dem CI ist sehr sehr blechernd, tlw. wie Micky-Mouse-Stimme.


    Ich mache jetzt mal Schluß. Über die Höreindrücke im Alltag und Arbeit erkläre ich demnächst.


    Schönen Abend noch


    Gruß Karin :):thumbup:

    Hallo,


    nein, ich habe nach der OP überhaupt nichts gehört. :( Ich hatte immer ein Gefühl als wäre ich unter Wasser. :wacko:
    Nur, weil ich am Fr. morgen um 8:00 eine Hörprüfung hatte, wo man festgestellt hat, dass von dem guten Tieftonbereich, der vor der OP bei
    15 db - 25 db war, nach der OP bei ca. 35 - 55 db war. :thumbdown:
    Bei der Visite am OP-Tag hatte der Prof. mir gesagt, dass ich evtl. etwas verloren haben könnte.
    Ich hatte keine Probleme beim Zähneputzen. Kein Blut etc. nichts.
    Ich habe gedacht, wenn dann die Schwellung abgeheilt ist, dass dann das Restgehör wieder kommt.
    Dann werde ich noch weiter Geduld haben, bis es evtl. sich was bemerkbar macht.
    Aber mit dem rechten Ohr höre ich eigentlich gut. :thumbup:
    Komme damit einigermaßen gut zurecht. Nur ich bin auch schneller müde als vor der OP, weil das alles noch mehr anstrengt zu zuhören.


    Der obere Rand meines Ohres der ist soweit spürbar. Aber nicht die Ohrmuschel bis zum Kopf.


    Die Erhebung am Kopf habe ich auch, das ist das Implantat. Ich habe den Prof. Stöver bei der 2. Wundkontrolle angesprochen,
    weil es mir beim draufdrücken noch ein bisschen geschmerzt hatte. Da meinte er, das ist das Implantat. Gestört hat es mir auch nicht so direkt.
    Aber nachts beim Schlafen manchmal, wenn ich mich im Schlaf anders hinlege, da merke ich schon manchmal einen leichten Druck auf dem Kopf.


    Blutgeschmack hatte ich am Anfang, wenn ich die Nase hochziehen musste, weil ja das Schneuzen nicht erlaubt war und das ganze runter
    geschluckt habe. 8|
    Oder nachts hatte ich ein Gefühl, als würde etwas aus meinen Ohren, wenn ich auf der Seite lag, fließen. Einmal hatte das Kopfkissen am Morgen
    einen kleinen Blutfleck. Danach war nichts mehr. Toi.Toi.Toi. :thumbup:


    Heute bekam ich ein Schreiben von meiner PKV. Die Zusage für die Aufwendungen für die ambulante Reha. Diese Zusage gilt für 30 Behandlungen.
    Jetzt muss ich am Mo. gleich mal bei mir im Amt nachfragen, ob sie auch schon etwas konkretes haben. Dann kann evtl. die ambulante Reha
    im Januar 2016 gleich starten. 8o


    Gute Nacht


    Gruß Karin :)

    Hallo,


    ich melde mich mal wieder.


    Ich bin schon etwas aufgeregt, wegen der EA am Di. 15.12.15.


    Mir geht's mittlerweile sehr gut nach dem Fast-Allergieschock und Magen-Darm-Grippe.


    Jetzt eine Frage an euch alle:
    Ich höre auf meinem implantierten Ohr gar nichts mehr. :S Obwohl ich das EAS implantiert bekommen habe.
    Es heißt doch, dass ich dann evtl. noch ein Restgehör hätte, auch wenn der Arzt weiter reingerutscht ist.
    Oder habe ich da etwas falsch verstanden? ?(
    Zwar ein Risiko ist ja immer dabei.


    Und ich habe immer noch ein taubes Gefühl an dem implantierten Ohr. Hat das was zu bedeuten?


    Ein schönes 3. Adventswochenende.


    Gruß Karin :)

    Hallo, Sheltie,


    ich lasse es auch einfach auf mich zukommen.


    Aber stell dir vor: Bei der Feier sitze ich da so rum, versuche meine neuen Höreindrücke zu analysieren und kriege so nebenbei die ganzen
    Sprüche rum herum mit und wer weiß, vielleicht auch noch verstehe. ??? ?(


    Was glaubt du, wie ich mich dann über meine Kollegen im neuen Jahr herziehen kann. Weil bis jetzt kriege ich ja so gut wie gar nicht mit,
    wie die über mich herziehen. :wacko:


    Meine Kollegen bzw. Team haben schon Humor. Nur die kann ich evtl. dann endlich auch mal austricksen.


    Da werden die dann Augen und Ohren aufreissen. :P:D:thumbup::thumbup:8o


    Gruß Karin

    Hallo,


    heute war ich noch mal zur Wundkontrolle. Jetzt kann auch ich wieder Haare waschen.


    Den EA-Termin habe ich heute auch bekommen. Zuerst sollte ich am 6.1.2016, 8.1.2016 und dann am 13.1.2015 meine EA-Termine haben. X(
    Das hat mir überhaupt nicht gepasst. Es sollte doch schließlich ein Weihnachtsgeschenk werden. Also da habe ich nochmal mit Prof. gesprochen.
    Ich war schon stinkig nach Hause gefahren.
    Aber zu Hause erwartete mich eine Überraschung. 8o Mein Lebensgefährte übernahm den Anruf aus der
    Klinik für mich und erzählte mir alles. Jetzt habe ich am 15.12.2015 und am 22.12.2015 jeweils einen EA-Termin. Juhuuu !!! Jetzt kann ich auch
    mit auf die Personalweihnachtsfeier. Mal sehen, was mir alles noch blüht. Hoffentlich klingende rote Ohren! :thumbup::thumbup:


    Liebe Grüße bis zur EA am 15.12.15


    von Karin

    Hallo, Karina,


    ich habe nachgefragt bei Prof. Stöver. Er meint, das kommt drauf an, mal so, mal so.
    Beim Verkleben bleibt der Klebstoff länger dran und es klebt noch länger pappig.
    Das Verkleben wird oft gemacht bei Kindern oder wenn der Patient unruhig ist in der Narkose,
    so das es schneller wieder aus der Narkose geholt werden kann.
    Das Vernähen ist normal eine saubere Sache. da ist die Haut besser zu sehen ob sie abheilt und die Kruste schneller abheilt und
    weicher wird.


    Die ambulante Reha will ich eigentlich in FFM machen. Aber mal sehen wie die Terminvergabe ist.


    Ich kann am Di. noch mal nachfragen, wenn der Antrag geschrieben werden soll.


    Obwohl, im Nachhinein mir überlege, in Friedberg gibt ja auch den CI-Cafe-Treffen einmal im Monat. Mal gucken, was sich machen lässt.


    Gute Nacht


    Gruß Karin :)

    Hallo,


    bin grade von der Wundkontrolle zurück gekommen.


    Also, mich hatte man genäht. Die Fäden wurden heute gezogen.
    Muss aber am Di. noch mal zu Kontr. weil ich wg. Kotzerei etc. das Antibiotikum tlw. abgesetzt hatte, ob es evtl. zu Nachwirkungen
    kommen könnte.


    Sonst gehts mir gut. Am Mo. gehe ich wieder arbeiten. :thumbup:


    EA-Termin gibt mir die Sachbearbeiterin noch durch und das Schreiben für eine ambulante Reha schickt sie auch an die zuständigen
    Stellen (Beihilfe + PKV). Ich brauche mich nicht drum zu kümmern.


    Gruß Karin :thumbup:

    Hallo, Sheltie,


    danke. ;)


    Ich bin mit der Einnahme des Antibiotika durch. Heute morgen habe ich besser frühstücken können als die Tage davor.


    Jetzt geht's wieder aufwärts.


    Nachher bin ich zur Wundkontrolle und evtl. Verlängerung der Krankmeldung. Ein bisschen schwach bin ich ja noch.


    Gruß Karin :)

    Hallo,


    hier bin ich mal wieder. Mit mir gab's einige Probleme wegen dem Antibiotika. X(
    Am Sa. nahm ich, nach dem ich zuhause war, nach dem Mittag Essen die 1. Tablette. Etwa 2 Stunden später wurde mir übel, schlecht, Bauch- und
    Darmzwicken. Am Abend nach dem Abend essen wollte ich schon die zweite nehmen und habe es nicht gemacht. Denn die Nacht wurde zum Horror
    den ich so noch nie erlebt habe. Am Sonntag hatte es sich wieder ein bisschen beruhigt, habe wieder eine Tablette genommen und wieder das
    gleiche Spiel aber stärker und intensiver. Am Mo. Klinik angeschrieben, sie meinten, ich soll es noch mal probieren. Also noch mal eine genommen
    und wieder das gleich Spiel aber dann bis zu Luftnot. Di. in der Klinik angerufen, damit sie hören wie ich nach Luft schnappe und erzählt. Sie konnten
    das nicht verstehen. Die Infusion habe ich doch vertragen. Ja, ist richtig, sie hatte auch keine Ummantelung von Methyl...., worauf ich allergisch
    reagiere. Das war haarscharf am Allergieschock vorbei. Sie riefen mich an und fragten nach meiner Apotheke. Sie faxten das Rezept zur Apotheke
    und dieser Bringdienst brachte mir ein anderes Antibiotika. Diese nahm ich erst eine ein, um zu sehen ob sie bei mir drin bleibt. Dann nach 6 Std.
    wieder eine. Die Nacht ging einigermaßen ruhiger durch, aber doch noch mit Turbulenten. Am Mittwoch ging es noch ganz langsam wieder aufwärts.
    Aber bin immer noch recht schwach auf den Beinen. Morgen habe ich Wundkontrolle, da lasse ich mich von meiner Freundin hinbringen. Ich fühle
    mich zwar besser, aber besser ist, wenn ich nicht fahren muss.


    Aber im Ohr ist bei mir immer noch alles in Ordnung. Keine Schmerzen, kein Tinnitus, keine Gleichgewichtsstörungen. nichts. :thumbup:


    Das war erstmal heute.


    Eine gute Nacht wünsche euch allen


    Karin

    Hallo,


    ich hatte einen schönen faulen, relaxen Sonntag.


    Essen, schlafen, am PC sitzen, Essen, schlafen, Rommee spielen, Essen, Fernsehen.


    So sieht unser Tag aus für den Sonntag.


    Morgen geht's zum Arzt wg. Krankmeldung, Anrufe bei der PKV wg. einer alten Arztrechnung abklären.
    Kollegen ärgern.


    wg. den Fäden weiß ich immer noch nichts, was bei mir los ist. Naja, am 27.11. ist Wundkontrolle ??


    Gruß Karin :):D:thumbup:

    [align=left][size=10]Hallo,


    an Michael: Die Ärzte haben nur die Angaben der PKV befolgt. Ich dürfe nur bis zu 4 Tage im KKH sein, was drüber ist, müssen sie begründen. ;)


    Ich kann mich über das Essen im KKH nicht beschweren. Jaaa, umwerfend war es nicht, aber es hat einigermaßen geschmeckt. Satt bin ich geworden. :D


    Übertreiben zuhause gibt bei mir nicht. Keine Kids im Hause, nur ein Pflegefall, der einigermaßen mitarbeitet, was möglich ist. Ich lasse mir gut
    gehen. Hausarbeit habe ich schon vor der OP erledigt, so dass ich nur die Wäsche zusammenfalten brauche, Blumen versorgen und die Küche
    einigermaßen in Ordnung halten kann. 8o


    So, jetzt der Bericht:


    Am MIttwoch, 18.11. um 11:00 Uhr stand ich bei den Schwestern an der Türschwelle.
    Erst wurden alle möglichen Daten im Computer verglichen und ergänzt. Blutdruck gemessen, Aufnahmevertrag unterschrieben, Zimmer zugewiesen.


    12:00 Uhr gab's Mittagessen. Während ich meine Sachen aus- + eingeräumt habe, kam die Meldung


    12:55 Uhr Blutabnahme im 1.Stock in Poliklinik, mit vier Ampullen in der Hand ging ich runter, klingelte, wartete etwa 2 Min., Schwester öffnete
    mir die Tür, rein zu Blutabnahme, keine 10 Min. war ich wieder draußen.


    13:00 Uhr Aufklärungsgespräch mit Dr. Linke (Stationsarzt)
    Dann konnte ich mich mal kurz hinlegen und ausruhen.


    14:30 Uhr ab zur Hörprüfung im 1. Stock, dann ein hin und her, was jetzt nun, Hörprüfung oder Gleichgewichtsprüfung ??? ?(


    15:30 Uhr Gleichgewichtsprüfung mit warmen (44°) und dann mit kühlerem (24°) Wasser, dabei unter der Brille alles dunkel und die Augen weit aufreißen :huh: Wo soll ich nur meine Augen fixieren können? Da fand ich kleines helles Pünktchen und darauf fixierte ich meine Augen. Dann konnte ich prima durchhalten. ohhh mannomann 8|


    Dann wieder im Zimmer zurück, lag da die Erklärung für ein Narkosegespräch mit dem Narkosearzt. ?( Aber weit und breit kein Narkosearzt.


    Naja, habe erstmal mich wieder ausgeruht, Abend gegessen.


    18:30 Uhr kam Visite, Prof. Stöver, Durchsprache wg. OP. Morgen um 7:30 Uhr starten wir. ;)
    Soll mir nur recht sein, dann verspüre ich kein Hungergefühl auf Frühstück und ich hab's hinter mir. :)


    Da der Narkosearzt immer noch nicht da war und ich mal meine Beine vertreten wollte und auch jemanden anderen mal sehen wollte,
    ging ich zu Karina und besuchte sie. Nur leider konnte ich nicht lange bleiben, weil ich das Gefühl hatte, den Narkosearzt wieder zu verpassen.


    Aber wann kam der Arzt: um 21:00 Uhr !!! :thumbdown:


    Danach habe ich mich umgezogen für die Nacht. Ich war jetzt groggy.


    Am nächsten Morgen
    Do, 19.11.15, um 7:00 kam die Schwester,
    gab mir die Sachen zum Ankleiden zur OP und eine kleine Pille und Schluck Wässerchen.
    Also, gesagt und getan.


    Auf einmal ging die Tür kurz auf und es kam eine gute liebe Blonde mit langen Haaren und drückte mich vor der OP herzlich und wünschte alles Gute.
    Danke, Karina.


    Um 7:30 Uhr ging's los in OP. Ich war noch ziemlich putzmunter. Dann im OP die Durchreiche auf die OP-Liege,
    ein Schwätzchen mit dem Narkosearzt, Kanüle in die rechte Hand gelegt, mich noch mal entspannt hingelegt, dann Hinweis, Schmerzmittel
    wird gesetzt und ich war dann mal weg. :wacko: :whistling:


    Im Aufwachraum schaute ich direkt auf die Uhr und die zeigte 11:55 Uhr. ?(:huh:
    Eine tiefe Stimme hämmerte mir ein, ich soll tief einatmen, hatte auch den Sauerstoffschlauch vor meiner Nase liegen. :wacko:
    Dann war ich plötzlich im Zimmer, wie, wo, warum, wann ???? :D:huh: Bin ich etwa nochmal eingedusselt??
    Naja, Hauptsache, überstanden.


    Plötzlich musste ich mal wo hin, ich klingelte und die Schwester kam und half mir beim Aufstehen. Sie fragte mich, ob ich Probleme hätte.
    Ich und Probleme? Jaaa, die Blase ist voll, was denn sonst. Ab auf's WC. Endlich ging mir super. Kein Schwindel, kein Tinnitus, kein Gleichgewichtsproblem, normal laufen. Was will ich mehr im Moment. :thumbup:


    Dann überkam mir der Hunger. Essen !!! wo bleibt du? Geklingelt und das Essen wurde gebracht. Oh, wie schön, als hätte man darauf gewartet, dass ich mich melde. Dann habe ich ganz langsam angefangen zu essen und es wurde immer besser. Ich war erleichtert, es ist wieder so wie vorher.


    Nur das "Hören" war anders. Ungewohnt. ?( Ah ja, natürlich, das linke Ohr ist ja jetzt implantiert. Dann konzentrierte ich mich auf das rechte Ohr, wie ich damit hören kann. Alles soweit weg. Und schon bin ich wieder eingeschlafen. Jetzt schlafe ich den Narkose-Rausch erstmal aus. :D


    Auf einmal stand Karina neben mir und fragte mich nach meinem Befinden. Diesmal ging mir besser. Hab ja schließlich schlafen können.


    Danke, Karina.


    18:00 Uhr gab's Abendessen.


    Ich setzte mich auf und schon schwabbelte etwas bei mir raus. Geklingelt. Schwester gab mir die Auffangschale und dann ging's los. :(


    Halbe Stunde gewartet und dann mit dem Abendessen probiert. Ging gut.


    Um 20:00 Uhr kam Prof. Stöver und erzählte mir, dass es ein kleines Problem gegeben hätte. Ich ?( weiß nichts.
    Er konnte meinen Kopf nicht so lagern wie er es gebraucht hätte, da meine linke Halsmuskulaturhälfte versteift war.
    Morgen früh gleich zur Hörprüfung, denn es könnte sein, dass er weiter reingerutscht ist, als er wollte.


    Die Muskelschmerzen hatte ich vorher schon, habe aber mir nichts dabei gedacht. Denn ich dachte, wenn ich in Narkose bin, werden ja die Muskel locker und entspannen sich, dann wird es ja wieder werden. Pustekuchen. Nix. Dann weiß ich wieder mehr.


    Kaum war die Visite vorbei, musste ich mich schon wieder übergeben. Geklingelt und Schwester kam mit der Bemerkung: "Heute kotzen alle oder wie ist das zu verstehen? Alle die heute operiert wurden, kotzen. Was war das nur wieder für eine Narkose?"


    Dann war für mich endlich auch erstmal Feierabend. Hingelegt, rumgedreht auf die rechte Seite und einpennt.


    Bis Morgen früh um 7:00 ist die Welt noch in Ordnung. :)


    Fr. 20.11.15
    7:15 Uhr Infusion Antibiotikum - war der Tag vorher auch drei mal -
    7:50 Uhr Frühstück - und dann wird man gestört - nicht mal in Ruhe essen kann man hier. :thumbdown:


    Sie sollen um 8:00 zur Hörprüfung. Also ab nach unten. Hörprüfung durchgeführt. Auf dem Weg nach oben
    habe ich die Daten gelesen. Leider etwas verloren vom guten Restgehör. Die Blätter bei der Schwester abgelegt
    und schnell ins Zimmer zum Frühstücken.


    Kaum fertig, kam die nächste Meldung: Rüber zum Röntgen ins Haus 23 im Keller. Also, angezogen, rüber gelaufen, mich gemeldet,
    10 Min. gewartet, geröntgt und wieder rüber ins Zimmer. War ein schöner Spaziergang, aber ich war platt und durchgeschwitzt.


    Kurz darauf beim Stationsarzt noch mal neuer Verband um dem Kopf.


    Jetzt kehrte endlich Ruhe ein. Mittagessen und dann ein Nickerchen halten. Oh wie schön ;)


    Um 15:00 Uhr kam mein Besuch von der Selbsthilfegruppe von CIV HRM und wir unterhielten uns.


    Um 16:30 Uhr kam der stellv. Chefarzt mit Hr. Dr. Linke und eröffneten mir, ich könne morgen nachhause. :):huh:


    Huhuhuuuuuuu.... Endlich geschafft.


    Das war's erstmal von mir.


    Muss jetzt mal Essen vorbereiten etc.


    Einen schönen Sonntag wünsche ich euch allen


    Gruß Karin :thumbup:

    Hallo,


    auch ich habe es jetzt überstanden. Gehöre jetzt auch zu den Blechohren.
    Bin heute morgen entlassen worden.
    Mir geht's gut. Keine Schmerzen, kein Tinnitus, kein Schwindel, nur mit dem Sehen ein bisschen Problem, weil ich die Brille nicht richtig
    aufsetzen kann.
    Alles andere werde ich nach und nach beschreiben.


    Gruß Karin :thumbup:

    Hallo,


    auch ich bin jetzt auf den Weg zur Implantation. Morgen gehts ab in die Uniklinik Ffm.
    Am Do. ist die OP. Mal sehen was auf mich zukommt, wie mir danach ergeht.


    Ich melde mich und berichte darüber, wenn ich wieder zuhause bin. :thumbup:


    Natürlich werde ich auch zwischendurch Karinefresh besuchen. :thumbup:


    Gruß Karin :)

    Hallo,


    Michael,
    so in etwa hatte ich mir auch vorgestellt. :)

    Ich werde die erste CI-OP machen, die ambulante Reha hier im Hörzentrum Frankfurt machen und
    abwarten wie sich das entwickelt. Dann die 2. OP durchziehen, die Erstanpassung abwarten etc.,
    danach die stationäre Reha angehen. Ich will auch nur die übliche Reha wie jeder andere
    Versicherte auch macht. Keine Sonderbehandlung bei einem der Ärzten oder Therapeuten. ;)


    Bei dem Hörzentrum hatte ich mal wg. der ambulanten Reha-Verlauf erkundigt und sie erklärten
    mir, dass ich einmal die Woche für ca. 2-3 Stunden zur Therapie komme. :S


    Gruß Karin







    Hallo,


    hier möchte ich mal ein Thema für Beamten/innen aufgreifen. :)


    Ich habe meine 1. EAS-OP am 19.11.2015. :D


    Meine Kostenübernahme-Anträge habe ich von der Klinik erstellen lassen. :D
    Von der Beihilfestelle bekam ich eine Bestätigung innerhalb von 3 Wochen mit dem Hinweis,
    dass die Implantation eines Cochlea-Implantats grundsätzlich beihilfefähig ist. Eingeschlossen
    sind auch die Materialkosten, welche nicht auf Höchstbeträge festgeschrieben sind. :thumbup:


    Mit der PKV gab es ein kleines Problem. ?( Die Kostenübernahme wurde per elektrische Übertragung
    zwischen PKV und Klinik versendet. Lt. der PKV wurde die Bestätigung innerhalb einer Woche bereits
    an die Klinik gesendet, was diese nie dort ankam. ?( Nach ein paar Tagen habe ich bei der Klinik angefragt,
    ob alles jetzt klar wäre. Nein! Leider nicht. Also rief ich die PKV an und fragte nach. Es wurde nochmal
    über die elektrische Übertragung gesendet. Wieder nichts. :thumbdown: Noch mal angerufen und gebeten, mir die
    Kostenübernahme per Post zu senden. In 5 Tagen war es bei mir. Eingescannt und per E-Mail an die Uniklinik
    geschickt. :thumbup:


    Meine Meinung: Am besten alles über die Klinik beantragen und auf bitten der Klinik bei den zuständigen
    PKV nachhaken.


    Jetzt meine Frage an das Forum:


    Wer hat als Beamte/in schon eine stationäre Reha hinter sich?
    Wer hat wie viel Euro Eigenanteil selbst bezahlen müssen?


    Ich hoffe, dass man mir hier einige Tipps geben können.


    Gruß Karin :)

    Hallo,


    endlich, jetzt geht's los.
    Am 19. November 2015 habe ich OP in Uniklinik Frankfurt am Main.


    Nach zigmal Anmahnen bei der PKV (Debeka) wegen Kostenübernahmebestätigung erhielt ich ihn gestern per Post.
    Gleich eingescannt und in die Uniklinik per E-Mail gesendet. Angerufen bei der zuständigen Dame bei Prof. Stöver
    mit dem Hinweis, dass der Brief gleich bei ihr per E-Mail kommt. Daraufhin fragte sie mich, ob ich denn dieses
    Jahr es noch gemacht haben will. Ich meinte, wenn es geht, so schnell wie möglich. Jetzt warte ich auf die Post
    von der Uniklinik mit den Unterlagen, die ich noch alles durchlesen und unterschreiben soll.


    Gruß


    Karin

    Hallo,


    also mit Gebärdensprache und Lippen ablesen hatte ich nur in der Schule zu tun, danach nichts mehr.
    Lippen ablesen besser gesagt vom Mund ablesen geht bei mir nur wenn ich auch die Lautsprache bzw. Stimme höre.
    Vom Mund ablesen ohne Stimme kann ich nicht und habe es nie gekonnt.


    Wenn es bei mir mal schief geht, muss ich mich dazu zwingen, die Gebärdensprache inkl. Alphabet erlernen.


    Aber ich bin mir sicher, dass alles Gut geht.


    Gruß Karin ;) :huh:

    Hallo,


    ich habe mir einen Transmitter über Amazon bestellt für ca. 25,00 €.
    Tao Tronics Bluetooth Stereo Transmitter Audio Dongle Stereo Bluetooth Sender für
    3,5 mm Audio Geräte.
    Den habe ich für ein Keyboardanschluss für meine Hörgeräte geholt, damit ich besser die Töne vom Keyboard
    höre, wenn ich geübt habe. Auch für den Fernseher, der kein Bluetooth hat, funktioniert es auch. Aber nur wenn
    man den Compilot oder ähnliches hat.


    Gruß Karin :)