Posts by Konrad

    Hallo Holger,


    schön, dass es wieder besser wird. Oft läuft es nicht so wie erwartet/erhofft. Ich kann ein Lied davon singen. Jedoch geht irgendwann alles meist gut aus, bzw.mit dem gewünschten Erfolg. Geduld ist da ein guter Ratgeber.


    Ich finde wichtig ist jetzt, dass Du am "Ball" bleibst und Deine Fragen stellst. Ein guter Arzt wird Dir immer Frage und Antwort stehen. Im Prinzip sind wir ja "Kunden" die eine Dienstleistung bestellt haben, für die wir ja auch bezahlen. Viele Ärzte haben sich auf das neue Selbstbewusstsein der Patienten aber auch schon eingestellt, und begegnen dem Patienten auf "Augenhöhe".


    Ich wünsche Dir schnelle Fortschritte und gute Besserung :)


    LG Konrad


    Moin Frieda,


    ein herzliches Willkommen von mir. Du hast mir einiges voraus. Dein Hörverlust links war schon letztes Jahr, und Du hast Dein Implantat schon kriegt, und gehst die nächsten Schritte.


    Mein Hörsturz mit fast vollständigem Hörverlust (links) war erst dieses Jahr, aber im Hörzentrum Tübingen sprach man schon von einem CI.


    Ich wünsche Dir für die Anpassungen und alles was dazu gehört viel Glück und die nötige Energie. Es würde mich freuen, wenn Du den Verlauf und die Erfolge/ev.Rückschläge hier posten würdest. So wie ich Dich lese, hast Du aber schon einige "Erfolge" vorzuweisen

    besonders mein kleiner Sohn - Babyalien


    Ich hoffe mit Dir, dass das noch viiiiiel besser wird, nicht ganz uneigennützig ;)


    LG konrad


    P.S.: Hast Du eigentlich auch Tinnitus und/oder Probleme mit dem Gleichgewicht?

    Hallo Holger,


    ich hab zwar noch keine CI-OP hinter mir, aber schon einige andere anderswo im Körper. Ich habe mir abgewöhnt, die "Eventualitäten" durchzulesen. Bringt auch nichts, da wenn Du nicht unterschreibst sofort heimfahren darfst. Du hast Dich nach reiflicher Überlegung für ein Implantat entschieden, also geh das von Anfang an positiv an.


    Die Operateure sichern sich IMMER gegen alle möglichen Ansprüche ab. Daher stehen auch alle noch so geringen Nebenwirkungen in dem Behandlungsvertrag. Toll find ich das auch nicht, aber das ist gängige Praxis.


    Viel Erfolg und hoffentlich das gewünschte Ergebnis für Dich,


    LG Konrad

    Moin,


    also heute war ja der Termin im Hörzentrum Tübingen. Durchgeführt wurden die übliche Tests, außerdem noch Sprachverständnis. Dann gabs ein Beratungsgespräch, bei dem herauskam, dass wohl ein Hörgerät für mich nicht zielführend sei, sondern eher ein CI allerdings nicht kurzfristig. Das war aber auch nicht mein Wunsch, ich will zunächst selbst noch mehr Infos sammeln.


    Was er allerdings vorgeschlagen hat, und was auch durchgeführt wurde, war das von mir schon mal angesprochene Einspritzen von Corti direkt hinter das Trommelfell. Ich hätte es nicht machen lassen, wenn er nicht glaubhaft versichert hätte, dass das Verfahren von Tü mit entwickelt worden wäre, und problemlos in der Anwendung ist, anscheinend schon tausendfach komplikationslos durchgeführt. Nach ca.20 Min.Liegen damit sich das Medi verteilen kann, konnte ich auch sofort wieder mit dem Auto fahren (ich war 300km unterwegs). Schwindel/Übelkeit haben sich nicht eingestellt. Auch jetzt, 9 Stunden später spüre ich keine Folgen dieser Spritze. Die Prozedur soll noch 2 Mal wiederholt werden.


    Eigentlich ist es so, dass ich mit dem einen Ohr gut zurecht komme, jedoch ist es wohl psychologisch so zu sehen, dass man nicht ohne weiteres bereit ist, auf schon mal gehabte Qualitäten zu verzichten. So ist z.B.Musik hören abrupt zur Enttäuschung geworden. Aber ok, man muß lernen, mit dem auszukommen, was einem noch möglich ist.


    Wie schätzt Ihr das Ganze ein? Habt Ihr noch etwaige Tipps?


    LG Konrad

    Hallo Arno,

    mein HNO-Arzt ist schon Ok.Er nimmt sich wirklich Zeit und bezog seine Aussage auf Lärmschutz usw. auch als Auslöser des Hörsturz hat Er keine Erkärung.

    Ich wollte ja Deinen HNO nicht angreifen, der tut wohl sein Bestes. Nur, in Anbetracht dessen, was seit Jahrzehnten an Forschung passiert, auch auf anderen Gebieten der Medizin, wie viele Gelder fließen, die Prachtbauten, hoch dotierte Professoren, ... man mag mir den ein oder anderen Zweifel an der Effizienz nicht übel nehmen.


    In der Industrie spricht man mittlerweile von "Industrie 4.0". Dort wird möglich gemacht, was vor nur wenigen Jahren noch undenkbar war. Das ist so auf Grund des Druckes, die Produktivität zu steigern. Hier gilt das Prinzip, friss oder stirb, der "billige" Chinese kanns auch. Dieser Druck ist natürlich nicht 1:1 auf die medizinische Forschung zu übertragen, da nur da die (Forschungs-)Gelder sprudeln, wo mittelfristig Profit zu erwarten ist.


    Üben wir uns in Geduld, oder hoffen wir, dass es nicht noch schlechter wird. Neue Baustellen können sich täglich aufmachen...


    LG Konrad


    P.S.: Ich bin durchaus ein positiv denkender Mensch, auch wenn das vllt.im Moment so nicht rüberkommt :)

    Hallo Arno,


    die Frage:

    Was machen Sie denn wenn noch ein Hörsturz auf dem gesunden Ohr bekommen ?

    stellt sich wohl nicht, da wir gar nicht wissen, wie wir dem entgegen wirken können.
    Die Aussage:

    Behandeln Sie das gesunde Ohr wie ein rohes Ei..

    finde ich ebenso sinnfrei, denn wie soll das gehen? So gut der Arzt sein mag, aber das sind Phrasen. Wenn man beide Aussagen betrachtet kommt man zu dem Schluss, dass der Medizin die Ursachen gar nicht bekannt sind, sondern nur an den Symptomen bastelt. Das ist für uns tragisch, lässt sich aber wohl so schnell nicht ändern.


    Umso mehr sind wir als Patienten gefordert, soviel Infos wie möglich zu sammeln. Vllt.tut sich irgendwo ein Weg auf, der schon erfolgreich gegangen wurde. Je mehr Threads hier aufgemacht werden mit positiven oder auch negativen Erfahrungen, desto besser. Lernen voneinander, und seien es auch nur Kleinigkeiten.


    LG Konrad


    P.S.: Natürlich geht man alle sich bietenden Wege. Du in Hannover, ich in Tübingen. Alles andere wäre fahrlässig.

    Hi,


    kurze Zwischennotiz: Beim MRT kam ja nix raus (GsD). Ich habe nun einen Termin im Tübinger Hörzentrum am Montag. Wahrscheinlich wird da auch nicht viel raus kommen, aber ich will zumindest alles versucht haben.
    Ich berichte dann über das Ergebnis oder weitere Maßnahmen dort.


    LG Konrad

    Hi Arno,


    Ach ja, eins noch: Vielleicht kann mir ja jemand einen klitzekleinen Tipp geben wie das mit den Zitaten funktioniert..

    erst ein Antwortfenster aufmachen, dann den Text, den Du zitieren möchtest markieren, und in dem gleichen Beitrag unten rechts "zitieren" auswählen. Dann kommt: "Nachricht zum Zitieren auswählen", und Du hast in Deinem Antwortfenster die entsprechende Textzeile.



    LG Konrad

    Moin nochmal,


    meinen Thread bitte nicht falsch verstehen. Ich bin nicht wild darauf unbedingt ein Implantat oder eine andere Hörhilfe zu bekommen. Der Grund, dass ich mich hier angemeldet habe war, auf Menschen zu treffen, die "ähnliche" Schwierigkeiten, wie ich habe, oder gehabt haben. Und wie in Folge dessen reagiert wurde.


    Lernen halt durch try and error, auch durch Erfahrung anderer und damit nicht unnötig Zeit/Leidensweg zu verlängern (soweit möglich). Das Ganze ist keine Einbahnstraße. Eigene Erfahrungen werden dann natürlich kommuniziert.


    LG Konrad

    Hallo,


    MRT ist nun auch gemacht. Keine Auffälligkeiten, kein Tumor, ...


    Der HNO weiß auch nicht, warum ich links so schlecht höre und den Tinnitus habe. Für ein Implantat höre ich links zu gut, für ein Hörgerät rechts zu gut. Also ist der nächste Gang der ins Hörzentrum.


    Anscheinend habe ich mit meinen Hörkurven ja ein "Luxusproblem". Na ja, so lange ich noch Optionen habe, mache ich weiter.


    LG Konrad

    Hallo Arno,


    Mein Name ist Arnold bin 53 Jahre alt und ich hatte am 14.07.2014
    einen Hörsturz mit anschließender Taubheit.

    da haben wir wohl annähernd das gleiche Schicksal. Bei mir klingt die Geschichte ja ähnlich. Ich war bloß ein halbes Jahr später dran als Du (13.01.15). Ich habe mich auch erst diese Woche hier angemeldet. Vllt.hast Du meine Vorstellung ja auch schon gelesen.


    .. und vielleicht gibt es ja jemand in der Umgebung von 59555 Lippstadt!

    damit kann ich leider nicht dienen, ich wohne im 732xx-Raum. Komme aber gebürtig aus einem Nachbarkreis (WAF) von Dir. Von einander profitieren können wir aber trotzdem. Möglich macht's ja das Forum hier. Potenziert wird das dann durch den Erfahrungsschatz, den diese Seite mit sich bringt.


    Alles Gute,


    LG Konrad

    Hallo Ihr Lieben,


    wie angekündigt war ich heute beim HNO. Den Hörtest, der gemacht wurde, habe ich angehängt. Ich hoffe, Ihr könnt ihn öffnen. Fakt ist: Im Mittel ist es auf dem linken Ohr die letzten 2 Monate noch ca.35 dB schlechter geworden. Das rechte Ohr ist konstant geblieben. Das hatte ich so erwartet/befürchtet.
    Der Arzt hat auch erst mal eine halbe Minute gar nichts gesagt...
    Dann hat er 3 Maßnahmen vorgeschlagen:
    1.) MRT. Dafür gibt es sofort morgen einen Termin mit anschließender Besprechung
    2.) Untersuchung in einem Hörzentrum. Ich bin beruflich in Bayern unterwegs (Mo-Fr), daher sprach er von Regensburg. Lieber wäre mir natürlich ein Zentrum in Stuttgart, meinem Erstwohnsitz.
    3.) Als ich im Januar bei ihm die Transfusionen bekam sprach er von der Möglichkeit ein "Kortisonpaket" hinter das Trommelfell zu spritzen. Ich war schon damals skeptisch, da man zwingend durchs Trommelfell muß. Es widerstrebt mir prinzipiell für eine Medikation dieses zu verletzen. Wenn's nicht wieder zuwächst und das Korti nicht hilft, stehe ich hinterher wesentlich schlechter da, als jetzt.


    Über eine wie immer geartete Hörhilfe wurde noch nicht gesprochen. Ich habe ja auch erst anderes abzuarbeiten. Angeschnitten hat er noch eine weitere medikamentöse Behandlung. Aber ich denke, nach dem vielen Kortison, das schon durch mich geflossen ist, machen weitere Medikamente keinen Sinn.


    Fragen:
    - Was haltet Ihr von der Vorgehensweise, insbesondere von dem Korti hinter dem Trommelfell? Hat jemand Erfahrung mit dieser Behandlung?
    - Gibt es im Großraum Stgt.ein ähnliches Zentrum wie in Regensburg?
    - Wie würdet Ihr bei so einem Hörtestergebnis vorgehen?


    Vielen Dank schon mal für Eure Mühe,


    LG Konrad

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    Hi Marihöl, Sheltie,


    danke auch für Eure Beiträge :)


    marihöl:

    Warum meinst du, dass du in deinem Alter keine Wunder mehr erwarten kannst?

    Na ja, so ausgeprägt und überraschend das kam habe ich schon eine Befürchtung, ob da überhaupt noch was zu machen ist. Momentan überwiegt bei mir die Skepsis. Allerdings steht ja noch der Termin morgen aus, mal sehen, was mir da geraten wird. Ich aber habe schon einige (positive) Beiträge in den Threads hier gelesen, das macht schon etwas Mut.

    Wenn du am Mittwoch zum HNO gehst und ein Hörtest gemacht wird, dann lass dir den doch mal ausdrucken.

    Den werde ich mir natürlich mitgeben lassen und hier einfügen. Ich weiß, dass eine Ferndiagnose kaum möglich ist, aber die ein oder andere Einschätzung hier wäre mir eine Hilfe.


    Sheltie:

    Leider habe ich vor 10 Jahren auf meinem "guten Ohr" einen Hörsturz gehabt, welches sich auch nach einer Behandlung im Krankenhaus nicht mehr "erholt" hatte.

    Krankenhaus hat man damals gemacht soviel ich weiß. Ich hoffe mal meine ambulante Behandlung war adäquat.

    Die Töne, die da mit Gerät ankommen, sind alle "falsch", zu dumpf, total verzerrt und es ist kein richtiges Hören damit möglich.

    So ist das bei mir gerade links ohne Gerät, aber nur wenn es lauter wird. Dieser Effekt entsteht wohl, weil nur eine eng begrenzte Bandbreite mit ordentlich dB am Gehirn ankommt.


    Jedenfalls werde ich "am Ball bleiben" und die sich mir erschließenden Möglichkeiten nutzen.


    LG Konrad

    Hallo Harry,


    danke für Deine Antwort und die freundliche Begrüßung

    Ich denke mit einer realen Einschätzung und hilfreichen Tipps kannst Du hier "noch" nicht rechnen,
    da den Mitgliedern hier im Forum einfach zu wenige Informationen zu Deinem Hörverlust vorliegen.

    Ja, da hast Du Recht. Viel mehr als das oben geschriebene kann ich jedoch auch noch nicht liefern. Selber muss ich mich auch erst in eine mir bis dato fremde Thematik einarbeiten. Wieder mal, da ich schon mit anderen chronischen Erkrankungen zu tun habe. Das werde ich machen, da mir das "Audio" nicht nur wegen der Sprache fehlt, sondern besonders weil ich immer gerne intensiv Musik gehört habe. Nicht nebenbei, sondern als "Hauptbeschäftigung". Das fehlt mir gerade sehr. Ich weiß, dass ich in meinem Alter keine Wunder mehr erwarten kann, möchte aber alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um eine signifikante Verbesserung zu erzielen. Den Riesenvorsprung des Forums als Erfahrungsträger werde ich nutzen, und mir viele Beiträge anschauen. In der Vergangenheit habe ich gelernt: Der informierte Patient ist der beste Arzt.


    Wie ich schon ankündigte, habe ich für Mittwoch einen Termin bei einem HNO ausgemacht, um mich über meine individuellen Möglichkeiten beraten zu lassen.


    Ich werde dann zeitnah berichten


    LG Konrad

    Hallo Forum,


    ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 56 Jahre alt, männlich und hatte das "Glück", gleichzeitig einen Hörsturz zu erleiden und auch einen Harnstau, der verständlicherweise den Hörsturz in den Hintergrund gedrückt hat. Trotzdem (Dauerkatheter, OP, zeitweise Inkontinenz, ...) schaffte ich es, die üblichen Maßnahmen (Kortisoninfusionen) anwenden zu lassen, allerdings ohne irgendwelche Erfolge. Das Gehör auf der linken Seite hat sich subjektiv auf äußerst niedrigem Niveau (fast Taubheit) stabilisiert. Anfangs ohne Tinnitus, nach 4 Wochen jedoch stellte sich dieser ein, teilweise so stark, dass ich nachts an diesem Geräusch aufwachte. Das Gleichgewichtsorgan ist dagegen nur wenig in Mitleidenschaft gezogen. Nur heftige Kopfbewegungen bereiten mir Schwierigkeiten, aber die zu vermeiden habe ich gelernt.


    Das Ganze ist nun schon über 3 Monate her (der 13.01.15 war's mit dem Hörsturz, eine Blasenentzündung mit o.g.Ausgang war schon im Gange, diese Geschichte ist wohl ausgestanden).


    An dem besagten 13.01.15 hatte ich aber auch noch eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn auf der linken Seite. ALLE Ärzte (HNO's, Zahnarzt, Allgemeinmediziner) reagierten auf meine Frage, ob es da Zusammenhänge geben könnte, mit Kopfschütteln: Das ist viel zu weit weg!


    Als nächste Maßnahme habe ich vor, nach nunmehr 6 Wochen nochmals einen HNO aufzusuchen, und mich beraten zu lassen bzgl.eines Hörgerätes. Über Einschätzungen und Tipps von Erfahrenen hier wäre ich sehr dankbar.


    LG Konrad