Posts by Konrad

    Moin,


    tut mir leid, aber was ist an dem Cartoon lustig oder gar lehrhaft? Wenn es ein vergleichbares Bild mit weiblichen Geschlechtsteilen gäbe, wäre der Aufschrei goß, weil das ja dann sexistisch motiviert ist.


    Ich gelte in meinem Umfeld durchaus nicht als humorlos, aber den Hype, den dieses auch noch schlecht gemachte "Machwerk" gerade erfährt, kann ich persönlich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es sei denn, es ist gedacht für die etwas einfacher gestrickten Mitbürger, da macht es dann Sinn


    BtW: Die "offenen Nasen" gibts genauso oft bei Männlein wie auch bei Weiblein. Mag mal jeder für sich beobachten


    LG Konrad

    Moin,


    kein "normal" Hörender kann sich vorstellen, oder auch nur annähernd nachvollziehen, wie es ist, wenn sich eine (Hör-)Seite komplett verabschiedet.


    So war es auch bei mir, als 2015 über Nacht ein Ohr komplett taub war, und das natürlich dauerhaft. Dass man das Körpergefühl teilweise verliert, dass man den Störschall nicht mehr rausfiltern kann, dass man plötzlich Leute ignoriert, die einen von der "falschen" Seite ansprechen, dass Musik hören nicht mehr Stereo ist, dass auch schon mal ein Tinnitus da ist, mit dem man noch nie was am Hut hatte, und, und, und,... habe ich mir nie so vorstellen können, vor 2015


    Kein Mensch sieht uns an, ob oder wie wir leiden. Wir sollten aber, wenn uns etwas stört, das für unsere Kommunikation elementar ist, auch permanent einfordern. Ist aus ganz oben genanntem Grund kein gesellschaftliches Problem, sondern das eines jeden einzelnen.


    Gilt für Erwachsene, Kinder muss man dementsprechend stärken


    LG Konrad

    Moin,


    ist ein Problem, das auch mich als SSD im Störschall voll trifft


    Die nette Verkäuferin an der Fleischtheke wollte mich drauf hinweisen Abstand zu halten. Hab ich nicht verstanden und bin noch näher ran. ..Volles Fettnäpfchen.


    Dann hat die mein CI bemerkt, und hat entsprechend lauter gesprochen.

    Was soll man machen, solche Situationen sind immer drin, sogar auch für Normalhörende, und 100%-Schutz gibts sowieso nicht.


    Mit den Masken müssen wir auch wohl noch längere Zeit fertig werden, da hilft mir persönlich nur nachfragen/lauter sprechen. Ich glaube andere Tipps gibt's da nicht


    LG Konrad

    Hallo Irmgard,


    gut, dass das gegangen ist. Hast Du denn schon Ergebnisse, bzw.war eine Besprechung anschließend?


    LG Konrad

    Hi Caddia,


    Das Magnet muss wohl raus. Das Ziehen im Kopf werde ich nicht so stehen lassen, von irgendwoher muss es ja kommen. Irgendein Fehler wird es sein. Nur was?

    Jetzt wird's klarer, Du weißt schon wohin die Reise geht und bist bereit, die nötigen Untersuchungen in Kauf zu nehmen. Ich hoffe, die Ursache wird schnell gefunden, und es kann Abhilfe geschaffen werden. Berichtest Du dann, wie es weiter ging?


    Danke vielmals, alles Gute


    LG Konrad

    Moin Caddia,


    Ein MRT des Kopfes ist schon etwas heikler für uns. Wenn die Lage des CI geprüft werden muss, weil der Verdacht besteht, dass die Elektrode nicht richtig liegt, gehe ich davon aus, dass das die implantierende Klinik macht. Dann können die auch aller Voraussicht nach in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma einschätzen, was möglich ist, und was nicht. So lassen ja einige Firmen sogar MRTs bis zu 3 Tesla ev.mit Druckverband zu. Ob das schmerzhaft ist, da habe ich keine Ahnung, weil noch nie erlebt


    Zur Not muß aber der magnetische Implantatempfänger temporär entfernt werden, nicht nur um eine ungewollte Explantation zu verhindern, sondern auch um Artefakte zu vermeiden, die das Bild beeinträchtigen.


    Du kannst aber davon ausgehen, dass das alles sorgfältig untersucht/geplant wird. Trotzdem solltest Du Dich informieren: Die Beteiligten/Ausführenden fragen, fragen, fragen..., bis Dir alles klar ist. Hier im Forum kann man das nicht zufriedenstellend klären, lediglich Hinweise geben. Letztendlich bist Du derjenige, wo die Unterschrift zum GO/NOGO leistet, und die Konsequenzen trägt


    LG Konrad

    Jo danke,


    aber denken kann ich schon alleine, da braucht's keine Hilfe von Dir


    Die Kritik an der Kollegin war von Dir nicht so gewünscht. Aber Claqueure hättest gerne schon

    Moin,


    ich meinte eig.nicht die Sprachverständlichkeit, sondern das begreifen und vor Allem das verifizieren


    Ich kann (als SSD) einem Text durchaus problemlos akustisch folgen, aber wenn Argument auf Argument kommt, habe ich in der Geschwindigkeit schon Probleme, das einzuordnen. Ich habe das Video in der Hälfte der Laufzeit abgebrochen, weil es vllt.toll, oder anzüglich gesagt eher aufreißerisch gemacht war, aber mir aus dem eben genanntem Grund keinen (Mehr)Wert gebracht hat.


    LG Konrad

    Hallo Jochen,

    Übrigens: Die nette sehr deutlich sprechende Dame im Video ist Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, eine promovierte Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Sie moderiert u. a. Quarks & Co als Nachfolgerin von Ranga Yogeshwar.

    sie spricht aber auch sehr schnell. Akustisch verstehen und verarbeiten hinken zumindest bei mir in dem Tempo hinterher


    Aber vlt.bin ich einfach nur schon zu alt (oder gründlich).


    Gruß Konrad

    Moin,


    Egal welches Körperteil. Sobald du den Raum betrittst, befindest du dich im Magnetfeld.


    Das hängt immer von der Entfernung zur Spule ab (wir sprechen hier nur von dem MRT und keinen äußeren Einflüssen wie Mobilfunk). Die Feldstärke sinkt quadratisch(!) zur Entfernung. Kann wunderbar nachgewiesen werden durch einen Pendel mit einer metallischen Büroklammer. An der ETH Zürich gibt's einen NMR > 20 Tesla, da ist die sogenannte Gausslinie drumrum gezeichnet, wo das Pendel nicht mehr ausschlägt. Außerhalb dieser Linie ist es auch für uns CI-Träger ungefährlich! Ist alles im gleichen Raum, ich stand da schon mehrmals mit meinem CI. Die Menschen, die mit dem NMR arbeiten achten allerdings akribisch darauf, bei Probenwechsel keine metallischen Teile am Körper zu haben: Schlüssel, Geldbeutel, ... liegt alles dann neben dem Terminal.

    Das Prinzip das dahintersteckt, und warum man den MRT nicht einfach ausschalten kann habe ich schon mal erklärt. Wenn Du @Irmgrard den Thread nicht findest, kann ich gerne noch mal danach suchen. Schreib mir dann eine kurze PN


    Das medizinisch übliche MRT arbeitet mit 1,5 oder 3 Tesla, das ist schon etwas weniger, somit ist die "mögliche" Entfernung zur Spule auch geringer . Es gibt m.E.keinen Grund ein MRT im beschriebenen Bereich (Wirbelsäule) per se auszuschließen.


    Irmgard: Ich halte es unter den gegebenen Umständen nicht für ausgeschlossen, dass ein MRT durchgeführt werden kann. Ich würde an erster Stelle den Hersteller kontaktieren, auch parallel die implantierende Klinik. Wenn die Indikation auf Grund der Schmerzen gegeben ist, sollte man alles daran setzen, die Möglichkeit zu schaffen


    Ich wünsche Dir alles Gute und baldigst eine schmerzfreie Zukunft!


    LG Konrad

    Moin,


    ich wünsche es natürlich niemandem, aber in Zeiten, wo Produktionsfirmen wg.Corona schließen müssen, wird es auch irgendwann die Batterieproduktion treffen. Vllt.wirds diesmal wieder gut nach 3 oder 4 Monaten. Aber dann so weiter machen wie bisher finde ich schon abenteuerlich.


    Bei Anwendungen, die permanent verfügbar sein müssen wie unsere CI's führt über kurz oder lang eh kein Weg am Akku vorbei. Die Technik dafür ist da, das beweist AB mit seinem Konzept. Wieso kriegen das die anderen nicht hin? Müsste doch auch im Sinne der KK sein, die die immensen Kosten für die permanent zu liefernden Batterien (an tausende CI-Träger) tragen müssen. Das Geld wäre anderswo sinnvoller unterzubringen, von der Umweltbelastung durch die zu entsorgenden Batterien mal ganz abgesehen.


    Gruß Konrad

    Hallo Dani,


    das mit dem neuen Thread war eine sehr gute Idee :-)


    Töne oberhalb c3 sind jedoch frequenzkomprimiert, d.h. höhere Noten werden immer mehr zu tief als sie sein sollten. Manchmal kann ich mehrere nebeneinander liegende Tasten fast nicht unterscheiden

    Das unterstützt ja das, was ich schon angemerkt habe

    Mein erstes Ohr (38 taub gewesen,April 2017 CI) ist mein Benjamin Blümchen Ohr. 😅

    Und mein linkes Ohr (halbes Jahr taub gewesen,März 2019 CI) ist mein Mikey Maus Ohr. 😅

    Beide ZUSAMMEN hören sich schon fast natürlich an. 😅

    Bei mir ist es so, dass sich das taube Ohr über 3 Jahre auch mit Übungen schon gut entwickelt hat, allerdings kann ich nicht von natürlichen Höreindrücken sprechen. Das gesunde Ohr nimmt dem CI-Ohr im Alltag fast die ganze Arbeit ab. Beim Musik hören liefert das CI jedoch schon einen räumlichen Eindruck mit.


    Jetzt wird es für mich doppelt schräg: ab 7000 Hz höre ich gar nichts mehr, ab 8900 Hz habe ich wieder einen sauberen Ton, der ansteigend ist bis etwa 9100 Hz; dann, obwohl die Frequenz steigt, nehme ich den Ton als absteigen war....verrückt.

    Definiert ist mit CI bei 8000 Hz Ende, höhere Frequenzen werden abgeschnitten, das konnte ich bei mir auch so feststellen. Hast Du ev.in der Kette Internet-Verstärker-Übertragung zum CI (wie auch immer) einen Fehler? Kannst Du das bitte prüfen?


    Grundsätzlich ist es schade, dass wir nicht verschiedene Systeme ausprobieren können. Kein Mensch kann sich sicher sein, ob er nicht mit einer anderen Lösung (Firma) besser dran gewesen wäre. Um so wichtiger finde ich, die Erfahrungen wie oben beschrieben, weiterhin an diesem Platz einzubringen.


    LG Konrad

    Hallo Anni,

    ...habe ich einen richtig guten Klang und nehme sogar Stereo wahr. Das ist bei dir nicht so?

    Zu Deiner Frage:

    Ich habe vor meinem Hörsturz über "ordentliche" elektronische Komponenten sehr gerne Musik gehört, wo ich auch räumlich Zuordnungen realisieren konnte. Das ist mir nun so nicht mehr möglich.

    Wie ich in einem früheren Thread schon mal schrieb, nehme ich Frequenzen >5000 Hz am CI-Ohr als eine konstante Tonhöhe wahr. Diese Frequenzen sind m.E.maßgeblich beteiligt an den Nuancen, die zum natürlichen Hören gehören. Eine fehlende Differenzierung wirkt sich negativ auf den Höreindruck aus

    Ich kann mich z.B.noch gut daran erinnern, dass meine ersten Hörtests damals Anfang/Mitte 30 (gesund) auf beiden Ohren noch gutes Hören >16000 Hz ergeben haben. Auf Grund der Wahrnehmbarkeit von mehr Oberwellen ist da der Hörgenuss größer

    Interessant wäre für mich, ob jemand mal auch den Test des CI über Onlinefrequenzgeneratoren durchführen könnte, und die individuellen Ergebnisse hier postet.


    LG Konrad

    Moin,


    einiges gibt es an Gründen, die OP auf sich zu nehmen. Bei mir waren es:

    1.) Hoffnung, dass der Tinnitus verschwindet

    2.) Ich fühle mich ohne akustischen Input auf der tauben Seite unwohl

    3.) Richtungshören hätte ich zumindest teilweise wieder gerne

    4.) Musik hören macht mit nur einem Ohr kaum Spaß

    5.) Nicht zu vergessen: Was ist, wenn Dein gesundes Ohr mal "schlapp" macht?


    Zu 1: Mein Tinnitus ist weitestgehend verschwunden. Auch Nachts ohne angelegten Prozessor bin ich nun davon verschont

    Zu 2: Das "Körpergefühl" ist wieder annähernd normal

    Zu 3: Teilweise, in unkomplizierter Umgebung funktioniert das recht gut

    Zu 4: Ich kann nicht mehr Musik hören, wie vor dem Hörsturz, aber kann mich arrangieren mit dem, was mir mit dem Implantat zur Verfügung steht

    Zu 5: Du hast dann schon ein geübtes CI-Ohr, das Du zur Kommunikation nutzen kannst


    Ich meide so gut es geht sowieso laute Umgebung. Da funktioniert mein Implantat sehr gut. Durch die Momente, wo es lauter ist, muss man sich halt "durchwurschteln". Bei Besprechungen mit wechselnden/durcheinandersprechenden Rednern nehme ich auch schon mal den Prozessor ab. Dann gehts ev.besser als SSD. Könnt aber auch sein, dass ein modifiziertes Programm hier für Abhilfe sorgt...


    Gegen eine OP spricht:

    U.U.verschlechtert sich die Situation. Es können auftreten:

    - Schwindel

    - Schmerzen

    - Komplikationen mit dem Implantat (Lage/Funktion)

    - Tinnitus, der vorher nicht vorhanden war

    - Die üblichen Risiken bei OP's


    Tatsächlich ist die OP keine einfache, die über mehrere Stunden andauert. Muss jeder mit sich selber ausmachen. Mir selber fiel das leicht, da ich auf Grund anderer Geschichten schon den ein oder anderen OP-Saal kennen gelernt habe


    Was war der Hauptgrund, warum ihr euch für das CI entschieden habt?

    So gefragt war es wohl mein Tinnitus, der mich doch gewaltig geplagt hat. Im Nachhinein bin ich aber auch froh, dass die anderen Hoffnungen zumindest teilweise in Erfüllung gegangen sind



    Habt ihr jemals die Entscheidung bereut? Oder hat sich eure Situation deutlich verbesser?

    Diese Entscheidung habe ich mir von niemandem abnehmen lassen, und auch nie bereut. Ich bin über ein Jahr nach dem plötzlichen Hörsturz 2015 als "halber" Mensch durch die Gegend gelaufen. Nach der EA 2016 habe ich einen großen Mehrwert wieder erhalten


    LG Konrad

    Moin,


    Ich halte eine sachliche, Diskussion über die medizinische Seite für viel wichtiger und zielführender.

    Sehe ich genauso. Es bringt nichts, Horrorszenarien zu verbreiten. Wer Probleme mit dem Implantat hat, muss die implantierende Klinik kontaktieren, und kann das dann auch hier gerne der Allgemeinheit kundtun. Dann sprechen wir tatsächlich über Fakten und nicht ev."FakeNews".


    Das meiste, was im Netz verbreitet wird, bedarf sowieso einer vorsichtigen Betrachtung/Bewertung. Danach relativiert sich vieles. Selber bin ich seit 2016 AB-Kunde, und kann mich weder über das Produkt, noch über den Service beklagen (vom Preis mal abgesehen ;-)


    LG Konrad

    Hallo Christa,


    Du bist ja schon drin, sonst könnten wir Deine Nachrichten nicht lesen.


    Du musst hier nichts von Dir/Deiner Identität preisgeben. Angemeldet bist ja schon. Deine Email ist für niemanden hier sichtbar, und das ist auch gut so. Wer Kontakt mit Dir aufnehmen will, kann das über eine PN.


    Schreib einfach einen neuen Beitrag, um Dich vorzustellen. Wir freuen uns drauf :-)


    LG Konrad

    Hallo Anni,

    Warum ist das mit dem Telefon so schwierig?

    bei der analogen Telefonie wird nur ein eingegrenzter Frequenzbereich übertragen 300 Hz...3400 Hz. Die Sprache geht jedoch von 80 HZ...12000 Hz und überträgt mehr analoge Informationen. Einfach gesagt werden durch die minimierte Übertragung einige Merkmale herausgefiltert, auf die wir mit unseren individuellen Möglichkeiten (z.B.:Unterscheidung "F" oder "S") angewiesen sind. Wir müssen uns halt mit einigen wenigen "Resonanzen/Elektroden" begnügen im Unterschied zu Normal hörenden, die etliche Härchen zur Stimulierung des Hörnerves zur Verfügung haben


    siehe z.B.: https://www.elektronik-kompendium.de/sites/kom/0211193.htm


    Besser ist das mit der IP-Telefonie, die ja flächendeckend nun eingesetzt wird. Allerdings müssen das dann Sender und Empfänger (Geräte) auch unterstützen. Es ist schon erstaunlich, welche Qualität man mit der entsprechenden Technik erreichen kann


    LG Konrad