Posts by Konrad

    Hallo Sanne,


    ich bin ja frisch operierter Brillenträger. Ich habe mir da vorher eigentlich keine großen Sorgen gemacht. Nur ca.einen Tag hatte ich einen Druckverband, das habe ich die Brille vorsichtig drüber geschoben. Seit der Druckverband entfernt wurde laufe ich mit der Ohrklappe und Kompressen rum. Natürlich muß man beim Tragekomfort Abstriche machen, aber die Probleme sind nicht unüberwindbar, und werden spätestens mit der Abheilung vergessen sein.


    Den Tipp von Grummelchen habe ich gleich mal ausprobiert. Der sorgt für einige Erleichterung. Ich denke, Du kriegst das auch hin. Viel Glück für die OP am 30.03. So lange hin ist das ja nicht mehr.


    LG Konrad

    Hallo,


    wie in meiner Vorstellung schon angekündigt, erstelle ich mit der Implantation einen neuen Thread.


    Am 17.03.habe ich planmäßig mein CI in Tübingen implantiert bekommen. Es ist alles reibungslos verlaufen, die Tests und das Röntgenbild gaben keinen Anlass zur Sorge. Direkt nach der OP hatte ich einige Schwierigkeiten (Übelkeit), diese sind dann allerdings nach ca.2 Std.wieder abgeklungen. Danach konnte ich schon wieder aufstehen. Kein Schwindel, keine Probleme mit dem Gesichtsnerv, lediglich ein "pelziges" Gefühl auf der Zunge.


    Heute morgen (Samstag 19.03.) bin ich auch schon wieder entlassen worden mit einigen anderen, die auch am Donnerstag mit mir angereist waren. Also alles relativ unspektakulär, GsD :)


    Kaum zu Hause angekommen, lag bereits der Brief mit den Terminen für die ersten Anpassungen im Briefkasten. Die EA findet am 14.04.in Tü statt. Finde ich gut, dass man schon früh weiß, wie/wann es weiter geht.


    LG Konrad

    Moin Lisa,


    willkommen hier.


    Das liest sich doch alles positiv (nach den Cortisondingens, die für uns nicht hilfreich waren). Ich wünsche Dir eine tolle Reha mit bestmöglichem Ergebnis.
    Schreib bitte weiter über Deine Erfahrungen


    LG Konrad

    Hallo Linde,


    ja, ich bin einer von denen, die auch bis zum 56 Lebensjahr beidseitig sehr gut hörten, und plötzlich links ertaubt sind. Cortison und gutes Zusprechen waren auch bei mir nicht hilfreich. Das Ganze passierte bei mir knapp ein Jahr früher als bei Dir, genauer am 13.01.2015.


    Ich kann nun noch nicht von irgendwelchen Ergebnissen, geschweige denn Erfolgen reden, lediglich von meinem eigenen Vorgehen: Nachdem die Behandlung durch einen "normalen" HNO keinerlei Verbesserung der Hörsituation gebracht hatte, habe ich schon bald (ich glaube April 2015) Kontakt aufgenommen mit dem Hörzentrum in Tübingen, um mich dort weiter behandeln zu lassen. Das Prozedere bei denen war zunächst mal abwarten, ob sich noch etwas bessert. Im Dezember dann wurde meine Hörfähigkeit dort nochmals getestet, mit dem Ergebnis, dass grundsätzlich die Indikation für ein CI gegeben ist. Im Januar hatte ich dann die bildgebenden Verfahren, sowie den Hörnervtest, um die Eignung für ein CI fest zu stellen. Das Ergebnis/die Diagnose plus Verordnung habe ich an die KK weiter geleitet. Nach der Kostenübernahmezusage konnte ich sofort den OP-Tag (17.03.) vereinbaren. Letzte Woche, am 04.03.hatte ich eine Vorabaufnahme im UKT mit Blutabnahme, Impfung, Vorstellung auf der Station, ..., so dass ich am 17.03.sofort um 7:00 Uhr durchwandern kann, ohne nochmals Zeit für eine Aufnahme zu haben. So ist der Stand derzeit.


    Hab mich aber noch nicht entschieden, ob oder ob nicht.
    Mein rechtes Ohr hört super.
    Vor dem Hörsturz war mit meinen Ohren alles ganz normal.


    Auch wenn das rechte Ohr noch super funktioniert, so hört man doch nur noch die Hälfte, und tut sich in der Gruppe, bei vielen Störgeräuschen, ... schwer. Ich bin der Meinung, dass man so bald wie möglich alles versuchen sollte, um beidseitig wieder hören zu können. Ich weiß, dass der Erfolg nicht garantiert ist, und die Implantation zusätzliche Belastungen bringen wird (ich meine da eher nicht die OP, sondern den langen Weg danach). Jedoch macht man mit diesem Schritt nicht viel falsch, da das "Restgehör" sowieso zu nichts taugt. Im Klaren muss man sich allerdings über die möglichen Komplikationen bei der OP sein. Neben den üblichen sind das vor Allem Schwindel, Geschmacksverlust, Gesichtsnervlähmung, u.Ä.
    Jeder ist gefragt, ob er die Chance nutzt, oder die Risiken scheut. Diese Entscheidung muss man mit sich selber ausmachen


    LG Konrad


    P.S.: Ich werde nach meiner OP in einem neuen Thread weiter berichten, wie es mir ergangen ist

    Sooo,


    nachdem nun alle Kontakte geknüpft wurden, und die Kostenzusage der KK vorliegt, habe ich heute mit dem UKT einen Termin zur Implantation vereinbart. Am 17.03.16 werde ich in Tübingen ein CI erhalten. Vorbereitungen wie Impfung, o.Ä.werden am 04.03.in Angriff genommen.


    Mein nächster eigener Beitrag wird dann wohl in einem neuen Thread postoperativ erfolgen :)


    LG Konrad


    P.S.: Ich hätte mir gewünscht, dass Arno mir mit diesem Schritt vorausgegangen wäre, oder aber zumindest hätten wir es "gemeinsam" angegangen. Ich hoffe, das andere Thema, was Dich davon abgehalten hat, befindet sich auf dem Weg der Besserung

    Hi Sunny,

    ...um so eine schwerwiegende Entscheidung wie CI oder kein CI zu treffen, werden Hörtests ohne Hörhilfe benötigt um festzustellen, ob der Hörverlust groß genug dafür ist. Gleichzeitig muss aber auch nachgewiesen werden, dass diese Hörschädigung durch eine HG-Versorgung nicht mehr richtig ausgeglichen werden kann...

    ich denke, das ist ein Widerspruch. Ein CI kommt doch eh nur in Betracht, wenn Taubheit besteht die nicht mehr mit einem Hörgerät ausgeglichen werden kann. Kein Arzt ist je auf die Idee gekommen, mir bei meiner Hörkurve ein HG zu verschreiben. Um zu beurteilen, ob nun HG oder CI bedarf es m.E.nur einer Untersuchung ohne Hörhilfe, oder irre ich da? Wie sieht das Forum das? Ich lerne gerne dazu!


    LG Konrad

    Moin,


    ein wenig irritiert bin ich schon. Ähnlich wie bei Sehtests werden Hörtests doch auch ohne Hilfsmittel ausgeführt, oder nicht?
    Kann mich da jemand bitte aufklären? Danke (vllt.reicht schon der Verweis auf einen Thread)


    LG Konrad

    Sooooooo, neues gutes Update,


    der Arztbericht, den ich bekam, wies einen Fehler in der Datierung auf. Da war das Ganze 1 Jahr zurückverlegt worden (2014 statt 2015). Auf meine Mail wurde dieser zeitnah korrigiert und mir erneut zugesendet. Kein Problem, so etwas ist immer mal drin und musste nicht weiter beunruhigen :thumbup:


    Den korrigierten Bericht habe ich gestern(!) an die KH gesendet. Schon heute(!) kam die Kontaktaufnahme per Telefon von der LKH mit einem freundlichen Mitarbeiter. Die Zusage zur Kostenübernahme ist da, das UKT (stationär) kann direkt mit der LKH abrechnen, die ambulanten Maßnahmen werden über den üblichen Weg abgerechnet (Rechnung->Einreichung->Rückerstattung). Wichtig war dem Mitarbeiter der LKH, dass der Eingriff zeitnah und in einer "normalen" Klinik erfolgt. Natürlich lasse ich das auch im UKT (das ist in den Augen der KK normal) machen, alles andere wäre Unsinn.


    Das alles, ohne vorher eine Crossversorgung zu testen. Das ist vllt.für andere "neue" noch interessant. Ich wollte mir allerdings auch den "Umweg" über die Crossversorgung ersparen, da das m.E.nur eine Notlösung und dauerhaft nicht befriedigend ist.


    Jetzt kann der nächste Schritt, die Terminvergabe für die OP erfolgen :thumbsup:


    LG Konrad

    Hallo Arno,


    danke für Deine Mail, ich hab sie grad beantwortet.
    Werd schnell wieder gesund, mach die OP, und danach, wenn die Reha vorbei ist, wird langsam das CI angegangen
    Ich drücke die Daumen :)


    LG
    Konrad

    Hallo @all,


    zunächst mal danke für Eure Antworten. Je mehr, desto besser :) . Ich lese ALLES!


    Dann mal die Fakten, die noch nicht klar waren:
    - Ich bin seit längerem in einer PKV. Es war eine "Jugendsünde" von mir, die ich auch kurz nach dem Eintritt nicht mehr rückgängig machen konnte.
    - Ja, sicher bin ich mir, dass ich das Implantat machen lassen will. Ich habe ja nichts zu verlieren, und OP's kenn ich aus der Vergangenheit zur Genüge, Angst ist da kein Thema
    - Das gesunde Ohr könnte tatsächlich eine Argumentationshilfe für die PKV gegen ein Implantat sein
    - Auf dem "gesunden" Ohr gibt es im Hochtonbereich (f>=8 kHz) im letzten Jahr auch schon einen Abfall von 20 dB


    Meine Einstellung:
    Natürlich ist es bequem, wenn das KH einem alles abnimmt (Sorglospaket). Ich habe aber auch kein Problem damit, das selber durchzuziehen. Solche Einreichungen habe ich z.B.:auch schon wegen Zahnbehandlungen durchgezogen.
    Ich habe aber auch schon im Forum herausgelesen, dass man im Hinblick auf CI mit der GKV besser fährt, als mit der PKV. So wird das dort eher bewilligt, und auch die Batterien, ein nicht unerheblicher Kostenfaktor werden übernommen. Guter Grund für Akku's beim PKV-Versicherten.
    Ich warte jetzt mal die Unterlagen ab. Ob ich die nun selber verschicken muss, oder nicht, ist für mich erst mal zweitrangig. Auf jeden Fall bin ich sicher, dass ich mit Hilfe des Hörzentrums und auch mit Eurer Hilfe alle nötigen Schritte eingeleitet habe, um möglichst zeitnah eine Lösung zu finden.


    LG Konrad



    Hallo Karin,

    auf deine Bemerkung: " Den Bericht reich ich dann mal bei der KK ein."


    Warum musst du es machen?

    die Ärztin erklärte es mir so. Lieber wäre mir natürlich, das würde das KH organisieren...
    Mal schauen, vielleicht krieg ich das noch hin :)


    LG Konrad

    Moin, kleines Update:


    ohne vorher eine Crossversorgung versucht zu haben, gabs gestern wie schon angekündigt den Diagnostiktag im Hörzentrum Tübingen


    Es wurden nochmals Hörtests gemacht, Sparachverständnis bei einfache Sätzen überprüft, das Gleichgewichtsorgan mit warmem/kaltem Wasser gereizt, durchs Trommelfell der Hörnerv getestet und last but noch least MRT/CT für die Weichteile/den Knochen gemacht. Zwischendurch gab's dann noch ein Gespräch mit der Logopädin. Aber das ist Euch ja allen hinlänglich bekannt. Das war schon ein langer Tag von 7:00 (losfahren) bis 18:00 (wieder daheim). Hervorzuheben ist wie ich früher schon erwähnte, auch diesmal die Freundlichkeit und Geduld der Schwestern, der ÄrztInnen, des Personals bei MRT/CT und natürlich auch der Logopädin.


    Der Bericht/die Diagnose wird nun erstellt und mir innerhalb der nächsten 2 Wochen zugestellt werden. Den reich ich dann mal bei der KK ein. Falls das so durchgeht, werde ich sobald wie möglich einen OP-Termin vereinbaren. Ich sehe keinen Grund, länger als irgend nötig zu warten. Links bin ich ja taub, also kann man da nichts mehr "anrichten".


    Nächstes Update folgt mit der (hoffentlich positiven) RM von der KK
    LG Konrad


    P.S.: Die Ärztin schlug mir vor während der "Mittagspause" doch mal im Gesundheitshaus bei Cochlear und MedEl vorbeizuschauen (13:00 bzw.13:30). Bei Cochlear wartete ich leider vergeblich bis ca 13:30 vor verschlossener Tür. Bei MedEl immerhin hatte ich eine kurze informative Beratung.


    Nachtrag: Auf die Frage der Ärztin und auch der Logopädin, was ich mir von einem Implantat erwarte/erhoffe, habe ich so gewichtet:
    1.) Tinnitus
    2.) Richtungshören
    3.) Sprachverständnis (deshalb so nieder, da ich ja immer nachfragen kann, wenn ich etwas nicht verstanden habe. Mein rechtes Ohr ist ja eig.OK)
    ...
    n.) Musik wieder besser hören


    Wahrscheinlich werde ich einige Abstriche machen müssen, aber wenn ich's nicht versuchen wollte, dann würde alles nix :whistling: