Posts by Konrad

    Moin nochmal,


    meinen Thread bitte nicht falsch verstehen. Ich bin nicht wild darauf unbedingt ein Implantat oder eine andere Hörhilfe zu bekommen. Der Grund, dass ich mich hier angemeldet habe war, auf Menschen zu treffen, die "ähnliche" Schwierigkeiten, wie ich habe, oder gehabt haben. Und wie in Folge dessen reagiert wurde.


    Lernen halt durch try and error, auch durch Erfahrung anderer und damit nicht unnötig Zeit/Leidensweg zu verlängern (soweit möglich). Das Ganze ist keine Einbahnstraße. Eigene Erfahrungen werden dann natürlich kommuniziert.


    LG Konrad

    Hallo,


    MRT ist nun auch gemacht. Keine Auffälligkeiten, kein Tumor, ...


    Der HNO weiß auch nicht, warum ich links so schlecht höre und den Tinnitus habe. Für ein Implantat höre ich links zu gut, für ein Hörgerät rechts zu gut. Also ist der nächste Gang der ins Hörzentrum.


    Anscheinend habe ich mit meinen Hörkurven ja ein "Luxusproblem". Na ja, so lange ich noch Optionen habe, mache ich weiter.


    LG Konrad

    Hallo Arno,


    Mein Name ist Arnold bin 53 Jahre alt und ich hatte am 14.07.2014
    einen Hörsturz mit anschließender Taubheit.

    da haben wir wohl annähernd das gleiche Schicksal. Bei mir klingt die Geschichte ja ähnlich. Ich war bloß ein halbes Jahr später dran als Du (13.01.15). Ich habe mich auch erst diese Woche hier angemeldet. Vllt.hast Du meine Vorstellung ja auch schon gelesen.


    .. und vielleicht gibt es ja jemand in der Umgebung von 59555 Lippstadt!

    damit kann ich leider nicht dienen, ich wohne im 732xx-Raum. Komme aber gebürtig aus einem Nachbarkreis (WAF) von Dir. Von einander profitieren können wir aber trotzdem. Möglich macht's ja das Forum hier. Potenziert wird das dann durch den Erfahrungsschatz, den diese Seite mit sich bringt.


    Alles Gute,


    LG Konrad

    Hallo Ihr Lieben,


    wie angekündigt war ich heute beim HNO. Den Hörtest, der gemacht wurde, habe ich angehängt. Ich hoffe, Ihr könnt ihn öffnen. Fakt ist: Im Mittel ist es auf dem linken Ohr die letzten 2 Monate noch ca.35 dB schlechter geworden. Das rechte Ohr ist konstant geblieben. Das hatte ich so erwartet/befürchtet.
    Der Arzt hat auch erst mal eine halbe Minute gar nichts gesagt...
    Dann hat er 3 Maßnahmen vorgeschlagen:
    1.) MRT. Dafür gibt es sofort morgen einen Termin mit anschließender Besprechung
    2.) Untersuchung in einem Hörzentrum. Ich bin beruflich in Bayern unterwegs (Mo-Fr), daher sprach er von Regensburg. Lieber wäre mir natürlich ein Zentrum in Stuttgart, meinem Erstwohnsitz.
    3.) Als ich im Januar bei ihm die Transfusionen bekam sprach er von der Möglichkeit ein "Kortisonpaket" hinter das Trommelfell zu spritzen. Ich war schon damals skeptisch, da man zwingend durchs Trommelfell muß. Es widerstrebt mir prinzipiell für eine Medikation dieses zu verletzen. Wenn's nicht wieder zuwächst und das Korti nicht hilft, stehe ich hinterher wesentlich schlechter da, als jetzt.


    Über eine wie immer geartete Hörhilfe wurde noch nicht gesprochen. Ich habe ja auch erst anderes abzuarbeiten. Angeschnitten hat er noch eine weitere medikamentöse Behandlung. Aber ich denke, nach dem vielen Kortison, das schon durch mich geflossen ist, machen weitere Medikamente keinen Sinn.


    Fragen:
    - Was haltet Ihr von der Vorgehensweise, insbesondere von dem Korti hinter dem Trommelfell? Hat jemand Erfahrung mit dieser Behandlung?
    - Gibt es im Großraum Stgt.ein ähnliches Zentrum wie in Regensburg?
    - Wie würdet Ihr bei so einem Hörtestergebnis vorgehen?


    Vielen Dank schon mal für Eure Mühe,


    LG Konrad

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    Hi Marihöl, Sheltie,


    danke auch für Eure Beiträge :)


    marihöl :

    Warum meinst du, dass du in deinem Alter keine Wunder mehr erwarten kannst?

    Na ja, so ausgeprägt und überraschend das kam habe ich schon eine Befürchtung, ob da überhaupt noch was zu machen ist. Momentan überwiegt bei mir die Skepsis. Allerdings steht ja noch der Termin morgen aus, mal sehen, was mir da geraten wird. Ich aber habe schon einige (positive) Beiträge in den Threads hier gelesen, das macht schon etwas Mut.

    Wenn du am Mittwoch zum HNO gehst und ein Hörtest gemacht wird, dann lass dir den doch mal ausdrucken.

    Den werde ich mir natürlich mitgeben lassen und hier einfügen. Ich weiß, dass eine Ferndiagnose kaum möglich ist, aber die ein oder andere Einschätzung hier wäre mir eine Hilfe.


    Sheltie :

    Leider habe ich vor 10 Jahren auf meinem "guten Ohr" einen Hörsturz gehabt, welches sich auch nach einer Behandlung im Krankenhaus nicht mehr "erholt" hatte.

    Krankenhaus hat man damals gemacht soviel ich weiß. Ich hoffe mal meine ambulante Behandlung war adäquat.

    Die Töne, die da mit Gerät ankommen, sind alle "falsch", zu dumpf, total verzerrt und es ist kein richtiges Hören damit möglich.

    So ist das bei mir gerade links ohne Gerät, aber nur wenn es lauter wird. Dieser Effekt entsteht wohl, weil nur eine eng begrenzte Bandbreite mit ordentlich dB am Gehirn ankommt.


    Jedenfalls werde ich "am Ball bleiben" und die sich mir erschließenden Möglichkeiten nutzen.


    LG Konrad

    Hallo Harry,


    danke für Deine Antwort und die freundliche Begrüßung

    Ich denke mit einer realen Einschätzung und hilfreichen Tipps kannst Du hier "noch" nicht rechnen,
    da den Mitgliedern hier im Forum einfach zu wenige Informationen zu Deinem Hörverlust vorliegen.

    Ja, da hast Du Recht. Viel mehr als das oben geschriebene kann ich jedoch auch noch nicht liefern. Selber muss ich mich auch erst in eine mir bis dato fremde Thematik einarbeiten. Wieder mal, da ich schon mit anderen chronischen Erkrankungen zu tun habe. Das werde ich machen, da mir das "Audio" nicht nur wegen der Sprache fehlt, sondern besonders weil ich immer gerne intensiv Musik gehört habe. Nicht nebenbei, sondern als "Hauptbeschäftigung". Das fehlt mir gerade sehr. Ich weiß, dass ich in meinem Alter keine Wunder mehr erwarten kann, möchte aber alle mir zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nutzen, um eine signifikante Verbesserung zu erzielen. Den Riesenvorsprung des Forums als Erfahrungsträger werde ich nutzen, und mir viele Beiträge anschauen. In der Vergangenheit habe ich gelernt: Der informierte Patient ist der beste Arzt.


    Wie ich schon ankündigte, habe ich für Mittwoch einen Termin bei einem HNO ausgemacht, um mich über meine individuellen Möglichkeiten beraten zu lassen.


    Ich werde dann zeitnah berichten


    LG Konrad

    Hallo Forum,


    ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 56 Jahre alt, männlich und hatte das "Glück", gleichzeitig einen Hörsturz zu erleiden und auch einen Harnstau, der verständlicherweise den Hörsturz in den Hintergrund gedrückt hat. Trotzdem (Dauerkatheter, OP, zeitweise Inkontinenz, ...) schaffte ich es, die üblichen Maßnahmen (Kortisoninfusionen) anwenden zu lassen, allerdings ohne irgendwelche Erfolge. Das Gehör auf der linken Seite hat sich subjektiv auf äußerst niedrigem Niveau (fast Taubheit) stabilisiert. Anfangs ohne Tinnitus, nach 4 Wochen jedoch stellte sich dieser ein, teilweise so stark, dass ich nachts an diesem Geräusch aufwachte. Das Gleichgewichtsorgan ist dagegen nur wenig in Mitleidenschaft gezogen. Nur heftige Kopfbewegungen bereiten mir Schwierigkeiten, aber die zu vermeiden habe ich gelernt.


    Das Ganze ist nun schon über 3 Monate her (der 13.01.15 war's mit dem Hörsturz, eine Blasenentzündung mit o.g.Ausgang war schon im Gange, diese Geschichte ist wohl ausgestanden).


    An dem besagten 13.01.15 hatte ich aber auch noch eine Wurzelbehandlung an einem Backenzahn auf der linken Seite. ALLE Ärzte (HNO's, Zahnarzt, Allgemeinmediziner) reagierten auf meine Frage, ob es da Zusammenhänge geben könnte, mit Kopfschütteln: Das ist viel zu weit weg!


    Als nächste Maßnahme habe ich vor, nach nunmehr 6 Wochen nochmals einen HNO aufzusuchen, und mich beraten zu lassen bzgl.eines Hörgerätes. Über Einschätzungen und Tipps von Erfahrenen hier wäre ich sehr dankbar.


    LG Konrad