Posts by Konrad

    Mon,


    höchstwahrscheinlich liegt da ein Defekt des Geräts vor. Nimm Kontakt mit dem Lieferanten/der Herstellerfirma auf und frage nach Kulanz. Ev.kannst Du ja für einen günstigen Preis auf die neuen Mics upgraden. Garantie wirst Du wohl nicht mehr haben, da die Mics schon einige Jahre alt sind.


    LG Konrad

    Moin,


    noch eine Frage: Wie gehen SSD's mit Brille mit den Masken um?


    Ich habe mittlerweile davon abgesehen, wenn ich zum Einkaufen fahre, mir den Prozessor anzulegen, weil:

    - Das mit den Masken ist schon kompliziert genug mit der Brille

    - Ich reiße mir den Prozessor beim An-/Ablegen der Maske runter und verhake mich nebenbei noch in das T-Mic. Teilweise hängt dann auch noch die Brille dran


    und das, obwohl ich eigentlich kein "Grobmotoriker" bin


    Also, um das filigrane T-Mic zu schonen lass ich den Prozessor dann meist in der Tasche. Folge davon: Mein Tinnitus meldet sich wieder vermehrt, weil mein Hörnerv dann nichts mehr zu tun hat. Folge weiterhin, ich vermeide Aufenthalte in Räumen, in denen Maskenpflicht herrscht.


    Wie macht Ihr das, oder habt Ihr damit keine Probleme?


    LG Konrad

    Moin,

    Wer vorher schwerhörig war, der informiert sich vorher, ja. Es gibt aber genügend, die plötzlich taub sind. Da wäre eine ordentliche Information Seitens der Klinik schon fair.

    Nicht so ganz. Kaum jemand wird plötzlich beidseitig taub. Bei SSD wird tatsächlich mehrere Monate gewartet, ob sich das Hörvermögen wieder einstellt.


    Ich hatte 2015 einen 100%igen Hörsturz links, und ich habe die Zeit genutzt, mich zu informieren. Dazu hatte ich ca.9 Monate. Das war die Frist, die mir die HNO Tübingen vor einer möglichen Implantation abverlangt hat. Das informieren habe ich, da kannst Du mir glauben, gründlichst gemacht. Ob die Entscheidung für meinen Anbieter richtig war, werde ich wie wohl auch kaum ein anderer CI-Träger je erfahren. Ich weiß nur, dass man mit keinem der möglichen Systeme gründlich daneben liegt. Beruhigt mich, ich habe ja zu dem Zeitpunkt alles Mögliche getan, die objektiven Unterschiede auszuarbeiten


    P.S.: Jeder will raus aus Großmutters Zeiten, als Ärzte die Götter in weiß waren. Hin zum mündigen Patienten. Dazu gehört aber nicht nur das Recht auf Information, sondern auch die Pflicht, sich regelmäßig und umfassend zu informieren (Holschuld). Nie war es einfacher, das zu tun. Vor nicht mal 20 Jahren musste man dazu Bücher wälzen, die nur in Bibliotheken zu finden waren. Heute gibt man ein Stichwort ein in eine Suchmaschine, und erhält sofort millionenfache Ergebnisse. Macht Gebrauch davon, verlasst Euch nicht auf andere


    LG Konrad

    Moin,

    Gibt es eigentlich keine Hinweise über die Verpflichtung, dass die Klinken den kurz vor der OP stehenden Patienten sagen muss, dass es neuere SP auf dem Markt sind?

    verstehe ich nicht ganz. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass der Hersteller ein Interesse daran hat, seine neuesten Produkte zu verkaufen

    Wie sollte ein Laie dies wissen?

    Genau deshalb versuche ich mich doch vor der Entscheidung bestmöglich zu informieren. Den Weg, den man gehen will, legt man sich ja nicht innerhalb kürzester Zeit zurecht, sondern es wird recherchiert, recherchiert, recherchiert. Es gehen bei den Meisten Monate ins Land. Da müsste man irgendwann auch mal darauf stoßen, wenn da technisch etwas im Busch wäre.


    Wenn nicht, dann liegt das an der Firmenpolitik, oder dass Du z.B.gerade terminmäßig in den Modellwechsel fällst. Das heißt aber nicht, dass man mit dem aktuellen Modell schlecht fährt.


    Das Ganze erinnert daran, als man vor nicht allzu langer Zeit für den PC-Kauf immer wieder auf den vermeintlich besseren Prozessor gewartet hat. Blöd, weil das ist die Jagd von Hase und Igel


    Gibt es wenn die Anbieter z.B. Medel auf stur schaltet den Wechsel von RONDO auf SONNET2 ablehnen, und nicht zur Kenntnis nehmen wollen, eine Informationspflicht auch in dieser Richtung besteht.

    Wir hier nicht ganz einfach das Nichtwissen permanent ausgenützt. Seriosität sieht anders aus.

    Gibt hier eigentlich keine Gerichtsurteile?

    Wieso sollte der Anbieter das ablehnen? Der einzig relevante Grund wäre die Inkompatibilität der Elektrode. Wenn das passt, ist die Bremse dann nicht eher die Krankenkasse, die ja die Kosten übernehmen muss?


    LG Konrad

    Moin,


    tut mir leid, aber was ist an dem Cartoon lustig oder gar lehrhaft? Wenn es ein vergleichbares Bild mit weiblichen Geschlechtsteilen gäbe, wäre der Aufschrei goß, weil das ja dann sexistisch motiviert ist.


    Ich gelte in meinem Umfeld durchaus nicht als humorlos, aber den Hype, den dieses auch noch schlecht gemachte "Machwerk" gerade erfährt, kann ich persönlich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Es sei denn, es ist gedacht für die etwas einfacher gestrickten Mitbürger, da macht es dann Sinn


    BtW: Die "offenen Nasen" gibts genauso oft bei Männlein wie auch bei Weiblein. Mag mal jeder für sich beobachten


    LG Konrad

    Moin,


    kein "normal" Hörender kann sich vorstellen, oder auch nur annähernd nachvollziehen, wie es ist, wenn sich eine (Hör-)Seite komplett verabschiedet.


    So war es auch bei mir, als 2015 über Nacht ein Ohr komplett taub war, und das natürlich dauerhaft. Dass man das Körpergefühl teilweise verliert, dass man den Störschall nicht mehr rausfiltern kann, dass man plötzlich Leute ignoriert, die einen von der "falschen" Seite ansprechen, dass Musik hören nicht mehr Stereo ist, dass auch schon mal ein Tinnitus da ist, mit dem man noch nie was am Hut hatte, und, und, und,... habe ich mir nie so vorstellen können, vor 2015


    Kein Mensch sieht uns an, ob oder wie wir leiden. Wir sollten aber, wenn uns etwas stört, das für unsere Kommunikation elementar ist, auch permanent einfordern. Ist aus ganz oben genanntem Grund kein gesellschaftliches Problem, sondern das eines jeden einzelnen.


    Gilt für Erwachsene, Kinder muss man dementsprechend stärken


    LG Konrad

    Moin,


    ist ein Problem, das auch mich als SSD im Störschall voll trifft


    Die nette Verkäuferin an der Fleischtheke wollte mich drauf hinweisen Abstand zu halten. Hab ich nicht verstanden und bin noch näher ran. ..Volles Fettnäpfchen.


    Dann hat die mein CI bemerkt, und hat entsprechend lauter gesprochen.

    Was soll man machen, solche Situationen sind immer drin, sogar auch für Normalhörende, und 100%-Schutz gibts sowieso nicht.


    Mit den Masken müssen wir auch wohl noch längere Zeit fertig werden, da hilft mir persönlich nur nachfragen/lauter sprechen. Ich glaube andere Tipps gibt's da nicht


    LG Konrad

    Hallo Irmgard,


    gut, dass das gegangen ist. Hast Du denn schon Ergebnisse, bzw.war eine Besprechung anschließend?


    LG Konrad

    Hi Caddia,


    Das Magnet muss wohl raus. Das Ziehen im Kopf werde ich nicht so stehen lassen, von irgendwoher muss es ja kommen. Irgendein Fehler wird es sein. Nur was?

    Jetzt wird's klarer, Du weißt schon wohin die Reise geht und bist bereit, die nötigen Untersuchungen in Kauf zu nehmen. Ich hoffe, die Ursache wird schnell gefunden, und es kann Abhilfe geschaffen werden. Berichtest Du dann, wie es weiter ging?


    Danke vielmals, alles Gute


    LG Konrad

    Moin Caddia,


    Ein MRT des Kopfes ist schon etwas heikler für uns. Wenn die Lage des CI geprüft werden muss, weil der Verdacht besteht, dass die Elektrode nicht richtig liegt, gehe ich davon aus, dass das die implantierende Klinik macht. Dann können die auch aller Voraussicht nach in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma einschätzen, was möglich ist, und was nicht. So lassen ja einige Firmen sogar MRTs bis zu 3 Tesla ev.mit Druckverband zu. Ob das schmerzhaft ist, da habe ich keine Ahnung, weil noch nie erlebt


    Zur Not muß aber der magnetische Implantatempfänger temporär entfernt werden, nicht nur um eine ungewollte Explantation zu verhindern, sondern auch um Artefakte zu vermeiden, die das Bild beeinträchtigen.


    Du kannst aber davon ausgehen, dass das alles sorgfältig untersucht/geplant wird. Trotzdem solltest Du Dich informieren: Die Beteiligten/Ausführenden fragen, fragen, fragen..., bis Dir alles klar ist. Hier im Forum kann man das nicht zufriedenstellend klären, lediglich Hinweise geben. Letztendlich bist Du derjenige, wo die Unterschrift zum GO/NOGO leistet, und die Konsequenzen trägt


    LG Konrad

    Jo danke,


    aber denken kann ich schon alleine, da braucht's keine Hilfe von Dir


    Die Kritik an der Kollegin war von Dir nicht so gewünscht. Aber Claqueure hättest gerne schon

    Moin,


    ich meinte eig.nicht die Sprachverständlichkeit, sondern das begreifen und vor Allem das verifizieren


    Ich kann (als SSD) einem Text durchaus problemlos akustisch folgen, aber wenn Argument auf Argument kommt, habe ich in der Geschwindigkeit schon Probleme, das einzuordnen. Ich habe das Video in der Hälfte der Laufzeit abgebrochen, weil es vllt.toll, oder anzüglich gesagt eher aufreißerisch gemacht war, aber mir aus dem eben genanntem Grund keinen (Mehr)Wert gebracht hat.


    LG Konrad

    Hallo Jochen,

    Übrigens: Die nette sehr deutlich sprechende Dame im Video ist Dr. Mai Thi Nguyen-Kim, eine promovierte Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Sie moderiert u. a. Quarks & Co als Nachfolgerin von Ranga Yogeshwar.

    sie spricht aber auch sehr schnell. Akustisch verstehen und verarbeiten hinken zumindest bei mir in dem Tempo hinterher


    Aber vlt.bin ich einfach nur schon zu alt (oder gründlich).


    Gruß Konrad

    Moin,


    Egal welches Körperteil. Sobald du den Raum betrittst, befindest du dich im Magnetfeld.


    Das hängt immer von der Entfernung zur Spule ab (wir sprechen hier nur von dem MRT und keinen äußeren Einflüssen wie Mobilfunk). Die Feldstärke sinkt quadratisch(!) zur Entfernung. Kann wunderbar nachgewiesen werden durch einen Pendel mit einer metallischen Büroklammer. An der ETH Zürich gibt's einen NMR > 20 Tesla, da ist die sogenannte Gausslinie drumrum gezeichnet, wo das Pendel nicht mehr ausschlägt. Außerhalb dieser Linie ist es auch für uns CI-Träger ungefährlich! Ist alles im gleichen Raum, ich stand da schon mehrmals mit meinem CI. Die Menschen, die mit dem NMR arbeiten achten allerdings akribisch darauf, bei Probenwechsel keine metallischen Teile am Körper zu haben: Schlüssel, Geldbeutel, ... liegt alles dann neben dem Terminal.

    Das Prinzip das dahintersteckt, und warum man den MRT nicht einfach ausschalten kann habe ich schon mal erklärt. Wenn Du @Irmgrard den Thread nicht findest, kann ich gerne noch mal danach suchen. Schreib mir dann eine kurze PN


    Das medizinisch übliche MRT arbeitet mit 1,5 oder 3 Tesla, das ist schon etwas weniger, somit ist die "mögliche" Entfernung zur Spule auch geringer . Es gibt m.E.keinen Grund ein MRT im beschriebenen Bereich (Wirbelsäule) per se auszuschließen.


    Irmgard: Ich halte es unter den gegebenen Umständen nicht für ausgeschlossen, dass ein MRT durchgeführt werden kann. Ich würde an erster Stelle den Hersteller kontaktieren, auch parallel die implantierende Klinik. Wenn die Indikation auf Grund der Schmerzen gegeben ist, sollte man alles daran setzen, die Möglichkeit zu schaffen


    Ich wünsche Dir alles Gute und baldigst eine schmerzfreie Zukunft!


    LG Konrad

    Moin,


    ich wünsche es natürlich niemandem, aber in Zeiten, wo Produktionsfirmen wg.Corona schließen müssen, wird es auch irgendwann die Batterieproduktion treffen. Vllt.wirds diesmal wieder gut nach 3 oder 4 Monaten. Aber dann so weiter machen wie bisher finde ich schon abenteuerlich.


    Bei Anwendungen, die permanent verfügbar sein müssen wie unsere CI's führt über kurz oder lang eh kein Weg am Akku vorbei. Die Technik dafür ist da, das beweist AB mit seinem Konzept. Wieso kriegen das die anderen nicht hin? Müsste doch auch im Sinne der KK sein, die die immensen Kosten für die permanent zu liefernden Batterien (an tausende CI-Träger) tragen müssen. Das Geld wäre anderswo sinnvoller unterzubringen, von der Umweltbelastung durch die zu entsorgenden Batterien mal ganz abgesehen.


    Gruß Konrad

    Hallo Dani,


    das mit dem neuen Thread war eine sehr gute Idee :-)


    Töne oberhalb c3 sind jedoch frequenzkomprimiert, d.h. höhere Noten werden immer mehr zu tief als sie sein sollten. Manchmal kann ich mehrere nebeneinander liegende Tasten fast nicht unterscheiden

    Das unterstützt ja das, was ich schon angemerkt habe

    Mein erstes Ohr (38 taub gewesen,April 2017 CI) ist mein Benjamin Blümchen Ohr. 😅

    Und mein linkes Ohr (halbes Jahr taub gewesen,März 2019 CI) ist mein Mikey Maus Ohr. 😅

    Beide ZUSAMMEN hören sich schon fast natürlich an. 😅

    Bei mir ist es so, dass sich das taube Ohr über 3 Jahre auch mit Übungen schon gut entwickelt hat, allerdings kann ich nicht von natürlichen Höreindrücken sprechen. Das gesunde Ohr nimmt dem CI-Ohr im Alltag fast die ganze Arbeit ab. Beim Musik hören liefert das CI jedoch schon einen räumlichen Eindruck mit.


    Jetzt wird es für mich doppelt schräg: ab 7000 Hz höre ich gar nichts mehr, ab 8900 Hz habe ich wieder einen sauberen Ton, der ansteigend ist bis etwa 9100 Hz; dann, obwohl die Frequenz steigt, nehme ich den Ton als absteigen war....verrückt.

    Definiert ist mit CI bei 8000 Hz Ende, höhere Frequenzen werden abgeschnitten, das konnte ich bei mir auch so feststellen. Hast Du ev.in der Kette Internet-Verstärker-Übertragung zum CI (wie auch immer) einen Fehler? Kannst Du das bitte prüfen?


    Grundsätzlich ist es schade, dass wir nicht verschiedene Systeme ausprobieren können. Kein Mensch kann sich sicher sein, ob er nicht mit einer anderen Lösung (Firma) besser dran gewesen wäre. Um so wichtiger finde ich, die Erfahrungen wie oben beschrieben, weiterhin an diesem Platz einzubringen.


    LG Konrad

    Hallo Anni,

    ...habe ich einen richtig guten Klang und nehme sogar Stereo wahr. Das ist bei dir nicht so?

    Zu Deiner Frage:

    Ich habe vor meinem Hörsturz über "ordentliche" elektronische Komponenten sehr gerne Musik gehört, wo ich auch räumlich Zuordnungen realisieren konnte. Das ist mir nun so nicht mehr möglich.

    Wie ich in einem früheren Thread schon mal schrieb, nehme ich Frequenzen >5000 Hz am CI-Ohr als eine konstante Tonhöhe wahr. Diese Frequenzen sind m.E.maßgeblich beteiligt an den Nuancen, die zum natürlichen Hören gehören. Eine fehlende Differenzierung wirkt sich negativ auf den Höreindruck aus

    Ich kann mich z.B.noch gut daran erinnern, dass meine ersten Hörtests damals Anfang/Mitte 30 (gesund) auf beiden Ohren noch gutes Hören >16000 Hz ergeben haben. Auf Grund der Wahrnehmbarkeit von mehr Oberwellen ist da der Hörgenuss größer

    Interessant wäre für mich, ob jemand mal auch den Test des CI über Onlinefrequenzgeneratoren durchführen könnte, und die individuellen Ergebnisse hier postet.


    LG Konrad