Beiträge von Konrad

    Hallo Andreas,


    danke für die Zusatzinfo.


    Ich denke, damit kann man leben. Auch das Zephyr macht ein kleines Geräusch. Überall, wo ein Lüfter (=drehendes Teil) zum Einsatz kommt, wird das auch wohl etwas "Lärm" erzeugen


    Ich glaube, niemand wird das im Schlafzimmer betreiben. Bei mir steht's im Büro. Da ist der Rechner eh lauter trotz "be quiet"-Produkten


    LG,

    Konrad

    Hallo,


    Trotzdem empfiehlt es sich, die Batterien zu entnehmen! Bei dem zunächst herrschenden Klima höherer Luftfeuchtigkeit besteht durchaus ein Risiko, das die Batterien auslaufen "könnten" und Korrosion z. B. an den Kontakten verursachen können.

    Batterien/Akku's gehören tatsächlich nicht in eine Trockenbox mit Heizfunktion rein. Neben den von Jochen erwähnten Effekten verhindert man mit eingebauten Energieträgern auch noch die Trocknung im Batteriefach auf Grund der verminderten Luftzirkulation


    Außerdem nimmt man größeren Verschleiß in Kauf. Die Stromversorgung des CI über Batterie/Akku findet durch chemische Prozesse statt. Chemische Prozesse werden durch höhere Temperaturen beschleunigt. Oft (täglich) hohe Temperaturen durch eine Trocknung der Energieträger wirken sich negativ auf die Lebenserwartung eines Akku's aus. Bei Batterien wird das durch die erhöhte Selbstentladung ähnlich sein.


    Wie oft man dann den Prozessor mit "Anbauteilen" trocknen sollte, ist jedem selbst überlassen. Frei nach dem Motto "Learning by doing"


    LG Konrad

    Hallo Andreas,


    danke für Deine schnelle und aufschlussreiche Antwort. So eine Lösung ist natürlich der mir seitens AB mitgelieferten mit "Kondensator" zu bevorzugen, weil wartungsfrei. Ich habe mir gerade das Video von dem Cedis 100 angeschaut. Das Teil macht optisch und funktional einen sehr guten Eindruck. Ich glaube, bevor ich neue Bricks bestelle (Stichwort laufende Kosten) könnte ich mir vorstellen, mir solch ein Gerät auch anzuschaffen.


    Noch eine Frage: Ist der Lautstärkepegel ähnlich wie bei der anderen Lösung kaum hörbar?


    LG Konrad

    Moin,


    Mein Kanso „schläft“ auch jede Nacht in der Trockenbox; allerdings nehme ich nicht die von Cochlear, sondern die elektrische von „DryBoy“.

    Sind die nicht alle "elektrisch" mit Heizung und kleinem Gebläse? Ich nutze den Zephyr, der hat beides.


    Da gab's mal einen Thread, wo ich den Temperaturverlauf während der Einschaltdauer "mitgeschrieben" habe, weil ich nicht glauben wollte, dass da tatsächlich eine Heizung mit drin ist. Ist aber doch, wohl um die beste Wirkung (Binden von Feuchtigkeit) des Dry-Brick zu gewährleisten.


    LG Konrad

    Hallo Andreas,


    ich nehme das auch nicht so genau mit dem Wechseln der "Bricks", also der Kapseln, die die Feuchtigkeit aufnehmen sollen


    Ich neige kaum zum Schwitzen am Kopf. Unter die Woche nehme ich (WE-Pendler) das Trockengerät gar nicht mehr mit. Am WE kommt alles wie oben beschrieben zu Hause rein. Ausfälle habe ich auch im Sommer noch nicht beobachtet


    Ist alles individuell. Musst Du selber mal testen. Zwang oder feste Vorschriften gibt's da nicht. Beschädigt/zerstört wurde durch mein Verhalten auch noch nichts


    LG Konrad

    Moin Brocki,


    ich handhabe das so, dass ich das gesamte Teil reinlege inkl.gestecktem Übertragerkabel und T-Mic.


    Lediglich den Akku nehme ich ab, der ja eh geladen werden muss.


    Ich denke, dass die Kontakte am Übertragerkabel, bzw.am T-Mic nicht für permanentes Stecken/Ziehen geeignet sind. Interessanter Gedanke, da es ja in der Industrie dafür eine Norm gibt. Ob ähnliches für CI's gilt, könnte man mal nachforschen. Vllt.gibts ja hier jemanden, der weitere Kenntnisse/Erfahrungen hat. Selber würde ich mich auf die Suche machen, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt. So lange trenne ich wie bisher die Verbindungen nur ungern


    LG Konrad

    Moin Einohrig,


    ich denke aber nicht, dass man durch das Fenster durch auch in das Innenohr Cortison einbringt- da wäre die Infektionsgefahr wohl zu groß

    welche Infektionsgefahr besteht mit einer sterilen Kanüle?


    was ich aber gehört habe ist, dass man nun neue Cortisonlösungen kennt, die im Mittelohr länger verweilen, und dadurch besser in das Innenohr hinein wirken sollen

    um die ging's hier doch. Auch dafür muss man das Trommelfell dann durchstechen mit der sterilen Kanüle. Vorhergehende Infusionen mit Infektionsrisiko sind mir persönlich nicht bekannt.


    LG Konrad

    Moin,


    Soweit ich weiß, ist man bei allen Therapien eh unsicher, ob sie was bewirken. Häufig kommt das Hörvermögen von alleine wieder und je größer der Hörverlust ist, umso schlechter ist leider die Prognose.

    das sehe ich auch so, man versucht halt alles, was helfen könnte, möglichst ohne Schaden an zu richten


    ...ich bekam übrigens davor Ohrentropfen mit betäubender Wirkung), aber bei der Kontrolle davor meinte der Arzt, dass das wahrscheinlich sinnlos ist. Fakt ist jedenfalls, dass ich ca. 4 Tage danach wieder hören konnte wie vor dem Hörsturz

    - zur Schmerzminderung könnte man auch vereisen

    - und ja oft kann man wieder gut hören nach einem Hörsturz auch ohne jegliche Therapie. Man stochert seitens der Forschung da immer noch im Dunklen


    Muss aber dazu sagen, dass ich die Prozedur echt schmerzhaft fand (trotz der Ohrentropfen) und froh war, dass ich beim 2. Mal verschont blieb

    Es gehört aber auch einiger Mut dazu, jemandem zu erlauben, mit solch einer Spritze das Trommelfell durchstechen zu lassen. Allein die Erwartung des Schmerzes lässt den schon ansteigen.


    LG Konrad

    Moin Bestager,


    jooo. Ich glaube die Methode gibt's noch nicht so lange. Ich habe aber auch noch nie von jemandem gelesen, dem das was gebracht hätte.


    Bei mir selber war's wohl eh zu spät nach mehreren Wochen, da ich zur Zeit meines Hörsturzes wesentlich akutere Probleme hatte, die eine OP erforderlich machten


    LG Konrad

    Moin Bestager,


    doch doch, das mit der Cortisonzufuhr durchs Innenohr gibt es als Therapie. Man stößt durchs Trommelfell mit einer dünnen Kanüle, und spritzt das Corison direkt dahinter. Das wird auch schon mal ohne Betäubung gemacht, ist nur ein kleiner Pieks. Das verwächst sich auch wieder.


    Bei mir wurde das 3-Mal gemacht ohne Erfolg. Aber auch komplikationslos. Ich durfte/konnte jedes Mal anschließend (ca.1 Std.später) wieder selber Auto fahren. Auch zu meiner 300 KM entfernten Arbeitsstelle


    LG Konrad

    Moin,


    herzlich Willkommen hier im Forum dan45x

    Ich weiss nichtmal woher ich ständig die Hörstürze habe, weil die Ärzte nur verdienen wollen und schnell abspeisen, so meine Erfahrungen.


    Evtl. habt Ihr Tipps oder Ratschläge für mich zur Vorbeugung?

    Wie ist es eigentlich mit einem CI, welche Hersteller zahlen die Kassen und wie teuer sind bessere Geräte? Wie kann man feststellen ob ein Hörnerv noch aktiv ist? Ich habe auf dem tauben Ohr auch einen Tinitus.

    - meistens sind die Ursachen von Hörstürzen unbekannt. Man kann denen nicht vorbeugen, und weiß auch nicht ob und wann die einem widerfahren


    - Alle gängigen Hersteller werden von den Kassen übernommen. Die Qual der Wahl hast Du in Zusammenarbeit mit Deiner implantierenden Klinik


    - Es gibt wohl keine besseren oder schlechteren Geräte. Egal für welchen Anbieter Du Dich entscheidest, nie ist die Wahl wirklich gut oder wirklich schlecht


    - Vor einer ev.Implantation gibt es eine gründliche Untersuchung, mit der die medizinische Indikation festgestellt wird. Dazu gehört auch ein Test durchs Innenohr, ob Dein Hörnerv intakt ist. Sollte das nicht der Fall sein, bringt auch ein Implantat nichts. Zudem wird bei dieser Untersuchung (dauert etwa einen Tag) noch ein MRT/CT vom Kopf gemacht (die müssen ja die Strukturen kennen, oder ev.Anomalitäten ausschließen), und diverse andere Dinge werden abgeklärt, je nach Krankenvorgeschichte


    - Das mit dem Tinnitus ist so eine Sache. Es kann sein, dass der nach der EA verschwindet, jedoch kann Dir niemand eine Garantie dazu geben. Meiner hat sich seit den 2 ,5 Jahren seit der EA dauerhaft verabschiedet (auch nachts ohne Prozessor am Ohr). Das hat mir tatsächlich einen "Haufen" mehr an Lebensqualität gebracht


    Bei Fragen einfach noch mal posten,


    LG Konrad

    Moin,



    in der CROS-Studie, in der ich teilnahm, wurde auch das Richtungshören mit einem CI getestet. Es funktioniert definitiv! Allerdings nur, wenn die Schallquelle auf der versorgten Seite ist, maximal jedoch auf der 1 Uhr oder 11 Uhr Position (12 Uhr ist vorne). Im Schattenbereich funktioniert das Richtungshören sehr schlecht bis nicht mehr. Ich sass vor 7 Lautsprecher, die von 9 Uhr über 12 Uhr bis 3 Uhr stundenweise (15° versetzt) platziert waren. Kam der Ton von der versorgten Seite, konnte ich die Position relativ gut bestimmen, auf der unversorgten Seite hörte ich zwar was, konnte dann aber anhand der Lautstärke nur raten.

    Was soll das beweisen, oder anders gefragt, wie alltagstauglich ist das?



    Eine akustische Triangulation ist erst mit zwei Mikrofonen möglich. Das dritte Mikrofon ermöglicht die Bestimmung der Höhe. Mehr Mikrofone liefern in der Regel keinen Mehrwert, außer im Aufwand. Dies ist das Prinzip der Trigonometrie und darauf basiert die Technik.

    Ich begreife immer noch nicht, wie Du mit 2 oder mehr Mikrophonen den einen Kanal/die eine Auswerteeinheit (meinetwegen das linke Ohr) dazu bringen kannst, eine Richtung zu erkennen, weder links/rechts, noch oben unten, noch vorne hinten, ohne die Referenz eines zweiten Kanals


    Mit zwei Ohren kann man erkennen, woher der Schall kommt, und zwar an der Laufzeitdifferenz, wie ihr richtig beschreibt. Aber: das funktioniert nur in einem gewissen Frequenzbereich und dazu auch nur grob

    Dass Bässe nicht zu orten sind macht man sich im Stereo HiFi-Bereich zu Nutze, indem man kleine Satellitenlautsprecher mit Mittel/Hochton-Systemen so im Raum verteilt, dass ein Stereoeffekt entsteht. Die nehmen nicht viel Platz weg, und können u.U.auch im Regal platziert werden. Den großen Basswürfel (Einen!) versteckt man irgendwo im Raum, wo dann niemand drüber stolpern kann. Das ist nun mal so, und meist genügte unseren "Urmenschen" das möglich Richtungshören in den mittleren Frequenzen. Wer einem Brumbär über den Weg gelaufen ist, hatte halt Pech

    (besonders bei tiefen Tönen wegen ihrer Wellenlänge) und damit wäre hier das Richtungshören nicht mehr gegeben. Dass eine Richtungsbestimmung dennoch möglich ist, liegt an der Ohrmuschel.

    ...nein, auch bei beidseitig Hörenden ist im Tieftonbereich kein Richtungshören möglich. Deshalb ist man ja auf die obige Möglichkeit gekommen, um den Musikgenuss zu optimieren, ohne große Lautsprecherboxen im Raum verteilen zu müssen. Das Ergebnis lässt sich übrigens "gut hören"

    Damit man mit Soundprozessoren und Hörgeräten wenigstens das Richtungshören hat, sind hier zwei Mikros nötig. Eines ist ein Omnidirektionalmikrofon und das andere ein Richtmikrofon (nach vorne gerichtet). Einzig die Fähigkeit eines Spektrumanalysator fällt weg, außer bei Trägern mit T-Mic und Im-Ohr-Hörgeräten, da sie technisch viel zu aufwendig ist.


    Mit 2 oder mehr Mikros an einem Gerät fängst Du nichts an. Wenn, dann im Zusammenspiel mit der anderen Seite, dem anderen Ohr. Dann machts Sinn mit einem Programm, dass das Hören nach vorne ausrichtet. Alles andere bringt gar nichts


    LG Konrad

    Moin Jochen,


    Da meine aktuelle Hardware zu modern ist, nutze ich Windows 10 Home 64 bit als produktives Hauptsystem

    Du hast ja ein ziemlich neues System. Da gibt's eh keine Probleme.


    Aber selbst mein Uralt-2-Kerne-Prozessor läuft mit Win10 PROF flüssig. Für mich gibt's also keinen Grund, mich mit Linux mehr als aus Spaß zu beschäftigen.


    Nun ja, vllt, wenn ich in 3-4 Jahren mal Rentner werde


    LG Konrad

    Moin,


    Bis heute ist mir persönlich kein AB-CI-Träger begegnet, der das T-Mic schlecht findet

    das kann ich 100%ig unterschreiben, da mir am Anfang des Urlaubs diesen Jahres mal das T-Mic verreckt ist, und das Hörergebnis nur mit Prozessormikrophonen eher dürftig war. Lag aber wohl auch an den Programmen, die ich mittlerweile habe modifizieren lassen


    Die Prozessoren besitzen wie jedes Hinter-dem-Ohr-Gerät immer zwei Mikrofone, mit deren Hilfe durch unterschiedliche Schallaufzeiten die Richtung bestimmt werden kann. Eine Richtungsbestimmung mit einem Mikrofon ist technisch nicht möglich.

    Zum Richtungshören benötigt das Hirn 2 funktionierende Ohren/Auswerteeinheiten (links und rechts) und nicht 2 oder mehr Mikrophone für ein Ohr. Das kann so auch mit T-Mic nicht funktionieren. Ich denke eher, dass die Signale der beiden Prozessormikrophone vereinfacht gesagt interpoliert werden, um ein besseres Hörergebnis zu erhalten.

    Die Vorteile des T-Mic sind, dass die Hörmuschel als natürlichem "Schallfänger" genutzt wird, und somit dem natürlichen Hören näher kommt. Nebeneffekt ist auch die erleichterte Benutzung von Telefon und Kopfhörer. Das war's aber auch schon


    Durch die Ohrmuschel ist man in der Lage, im Raum zu hören. Damit ist gemeint, dass man die Schallquelle nicht nur vor sich, hinter sich oder seitwärts lokalisieren kann, sondern auch, ob sie über sich oder unter sich befindet. Das funktioniert mit Prozessormikrofonen im allgemeinen nicht, da hierfür technisch drei Mikrofone nötig wären, für jede Raumachse eins. Im Allgemeinen deshalb, solange das 2. Ohr den Schall nicht wahrnimmt.

    Ohne 2.Ohr gibt es kein Richtungshören, da kann man in das 1.Ohr noch so viele Mikros einbauen. Wir habe da ja nur einen Kanal zur Datenverarbeitung. Auch normal hörende Menschen haben so betrachtet nur 2 Mikrophone am Kopf (Ohren links und rechts) zwischen denen das Hirn die Laufzeitunterschiede ermittelt. Der Prozessor kann dem ihm zugeteilten Hörnerv ja auch nur ein Signal mitteilen. Wie sollte er dem jetzt noch Laufzeitunterschiede übermitteln?

    Wird das Naida nur mit T-Mic betrieben, steht nur ein einziges Mikrofon zur Schallaufnahme zur Verfügung. Dass damit dennoch ein Richtungshören möglich ist, liegt am Ohrmuschel. Je nach dem, wie der Schall auf die Ohrmuschel trifft, wird der Schall mehr oder weniger verzerrt und die Schallaufzeiten entsprechend verzögert. Das Gehirn ist nach einer Lernphase in der Lage, anhand der Verzerrung und Verzögerung die Schallquelle zu lokalisieren.

    ... immer in Zusammenarbeit mit dem anderen Ohr. Wenn das nicht gegeben ist, ist auch mit T-Mic kein Richtungshören möglich. Ohrmuschel hin oder her

    Im Allgemeinen deshalb, solange das 2. Ohr den Schall nicht wahrnimmt

    ohne 2.Ohr ist kein Richtungshören möglich siehe oben

    Die Ohrmuschel macht das T-Mic somit sehr mächtig. Die Vorteile liegen auf der Hand und das war auch der Grund meiner Entscheidung für AB.

    Seinen Nutzen liefert es vor allem im Störschall. Hier fällt das Ergebnis oft sehr deutlich aus.

    Ich persönlich habe die verschiedenen Modis ausprobiert und merke auch den Unterschied zwischen Prozessormikrofone und T-Mic. Mit letzerem höre ich differenzierter und runder.
    Je nach Hörbiographie besteht die Chance, dass man so gut wie kein Zubehör braucht, außer das Roger-System.

    Das T-Mic ist eine tolle Sache ohne Frage. Wie oben schon gesagt war ein Ausfall des T-Mic's und ein Hören nur über Prozessormikrophone für mich im Ergebnis ziemlich enttäuschend. Jedoch kann auch das T-Mic keine Wunder bewirken und ein Richtungshören allein ermöglichen.


    Im Umkehrschluss ist es für die Nutzer anderer Systeme durchaus möglich, Richtungshören zu realisieren


    LG Konrad

    Moin bestager, grauhaariger


    ich will nun keine Werbung machen für Win10, aber

    die Dauerspionage und unverschlüsselter Cloudzwang von Microsoft, kann ich auch nicht ab.

    - Man kann sich mit einem lokalen Account anmelden ohne Microsoft-Account und die Schnüffeldinger kann man auch ausschalten


    Du hast jahrelange Funktionsgarantie und nicht so wie bei Microsoft, die alles dran setzten, dass du wieder bald neu kaufen mußt, weil sie das Betriebssystem künstlich aufblähen

    - Mit Win 10 kommen die Updates gratis


    - Die Funktionsgarantie ist nur gefühlt. Kein Mensch interessiert sich im Fall der Fälle für Deine Probleme, es sei denn, Du wirst genau so aktiv wie unter Windows


    Auch das ganze Theater mir Virenscanns, Befall und immer langsamer werdendem Rechner bis Einfrieren und Absturz, hat man da nicht.

    - Ich habe keine extra Virenscanner, der Rechner läuft innerhalb 30 Sek.hoch/runter per SSD (lediglich 2 Kerne, alter Intel 8400). Den hab ich seit Win-XP.

    - Office habe ich für ca.30,-€ installiert. Für einige andere Programme waren damals auch Updates erforderlich, war kein Problem


    Ich habe eine VM installiert mit Ubuntu. Immer wenn ich mal Lust habe, schraube ich dran rum, aber mein Produktivsystem ist und bleibt Win10


    Kann aber ja jeder halten wie er will :-)



    LG Konrad

    Hallo Summer,


    vor mehr als 2 Jahren stand auch ich als SSD vor der schwierigen Entscheidung, welches Implantat das Richtige ist. Als technisch versierter Mensch habe ich mich über alle verfügbaren Kanäle auf die Suche gemacht, um das für mich geeignete System zu suchen. Zu finden sind allerdings wenig Informationen, sondern meist nur Hochglanzprospekte mit der Selbstbeweihräucherung der entsprechenden Firmen. Mehr oder weniger entnervt habe ich mich dann für das AB entschieden, vor allem wegen dem Alleinstellungsmerkmal T-Mic


    Ob ein anderes System besser/schlechter wäre, kann ich auf Grund fehlender Testmöglichkeiten nicht beurteilen. Fest steht, dass sich mein Tinnitus komplett verabschiedet hat, und ich Sprache auf dem Ohr verstehen kann. Das allein ist schon eine Menge. Schwindel/Übelkeit habe ich weder vor noch nach dem plötzlichen 100%igem Hörsturz sowieso nicht gehabt. Ich bin jedenfalls froh, den Schritt zur Implantation gegangen zu sein, und bin seither wieder zufriedener

    wie wichtig ist die Anzahl der Stimulationskanäle? Angeblich spielt es keine Rolle, lese ich immer wieder

    Nach meinem Dafürhalten ist das schon relevant. Man kann sich übers Netz Onlinefrequenzgeneratoren runter laden, und die eine Steigung mit höher werdender Frequenz bei gleichbleibender Amplitude fahren lassen. Mein gesundes Ohr nimmt da keine Unterschiede in der Amplitude wahr. Sehr wohl aber das CI-Ohr. Dort gibt es "Wellen und Täler". Es wird also zwischen den Elektroden interpoliert. Immer da, wo die Elektrode ihre Resonanzfrequenz hat, wird sie auch die höchste Amplitude liefern. Im Umkehrschluss bedeutet das für mich, dass eine größere Anzahl an Elektroden auch für eine bessere Linearisierung des wahrgenommenen Frequenzganges führt. Und damit auch zu einer detailgetreueren Wahrnehmung


    Musikgenuss: Welcher Anbieter ist da am besten geeignet?

    Ich habe 58 Jahre Musik genießen können und habe das das auch intensiv genutzt. Nicht von der Lautstärke her, sondern dem tatsächlichen Zuhören, dem bewussten Hören, wo man räumlich den Klang zuordnen konnte. Das ist mir nun in der Intensität nicht mehr gegeben, ich bin aber dankbar drum , dass mir das so lange möglich war. Ob Musik hören mit einem anderen Implantat besser wäre, weiß ich nicht, ich würde das aber mal bezweifeln wg.oben.


    ...setzt mehr darauf, dass das Gehirn selbst lernt, mit den Situationen umzugehen. Das klingt zwar ganz gut, aber ich bin nicht sicher, ob das in der Realität wirklich so funktioniert

    Das mit dem lernen ist sicherlich richtig. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass ich bei einigen Lauten Schwierigkeiten hatte. Die waren einfach nicht zu zu ordnen. Erst durch intensive spezielle Übung habe ich das dann dauerhaft hingekriegt. Das betraf das Sprachverständnis.


    Wie man das mit Musik hinbekommen soll, weiß ich allerdings nicht. In etwa ist das so, als würde ich einen Schwarz/Weiß-Röhrenfernseher mit einem UHD-Signal betreiben wollen. Der Fernseher skaliert (wenn möglich) halt runter. Bei uns machen das dann die Elektroden für das Audio-Signal.


    LG Konrad

    Moin,


    es gibt tatsächlich viele Menschen, die ihren Lebenssinn in Computerspielen egal ob on-oder offline finden. Anscheinend ist der Leidensdruck bei PeterP ja immens hoch ob des gescheiterten Updates von Win 10


    Peter, schau Dich mal um. Man kann sich in Echtzeit mit seinem Gegenüber unterhalten und sogar interaktiv agieren ;-) Viel spannender als jedes animierte Spiel. "Selber essen macht fett".


    Schon mal versucht?


    LG Konrad


    P.S.: Natürlich hat sich Peter bei uns hier lediglich "verirrt" :-)