Posts by Sheltie

    Ja, sie kennt diese Person.

    Ist ja aus ihrem Umfeld.


    Ich persönlich finde so was echt heftig!

    Von kleinen Kindern kann man nichts anderes erwarten, sie reagieren eben, wie halt Kinder so sind.

    Aber von einem Erwachsenen sollte man schon erwarten können, daß sie wissen, daß bestimmte Dinge einfach nicht gehen. So ein "Scherz" kann auch mal nach hinten losgehen.

    Die Frau hatte mir erzählt, daß ihr bei dieser Aktion so schlecht geworden war, daß sie sich sogar übergeben mußte.

    Ich glaube, ich an ihrer Stelle wäre enorm sauer auf diese Person gewesen!

    Herzlich Willkommen hier im Forum!

    Dein "Einstieg" zum CI ist schon heftig!

    Klingt ja fast nach einem "Knalltrauma".


    Ich hab bei der letzten Nachsorge eine normalhörende Frau kennengelernt, die auch gerade erst ihren CI bekommen hatte. Sie erzählte mir, daß sie ganz plötzlich ertaubt ist, weil eine andere Person es wohl lustig fand, auf zwei Fingern zu pfeifen, sehr laut, und zwar direkt in das Ohr von der besagten Frau.

    Zack, Bumm - Gehör auf dieser Seite weg.



    Ich drücke Dir die Daumen, daß Dein Leben nun mit einem CI nun deutlich besser wird!

    Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum.



    Ich verstehe zwar, was Du mit "durchgemogelst" meinst, aber ich würde es nicht so nennen wollen.

    Du hast nur versucht, Dein Leben so gut es Dir eben möglich war, zu leben.

    Jetzt ist der Zeitpunkt für Deinen nächsten Schritt gekommen.



    Ich wünsche Dir für die OP alles Gute!

    Ich habe mir mal was genäht.


    Hatte ich schon länger in Planung gehabt, an der Umsetzung hatte es etwas gehapert.

    Bißchen getüftelt, Ideen gesammelt, und dann endlich mal genäht.



    Die Spulen bleiben genau an ihrem angestammten Platz, weil ich da so Stangen mit vernäht habe, an denen die Spulen dann anpappen.

    Ich könnte also mein Aufbewahrungstäschen über Nacht auch irgendwo aufhängen, wenn ich da noch Schlaufen annähen würde.

    Praktisch dann also, wenn ich wieder mit dem WoWa unterwegs sein sollte

    Also, erstens kann man Dir ganz klar versichern, daß Du nicht verrückt bist!


    Was Du da beschreibst, ist teilweise sogar normal!

    Wenn es eine Pause, eine Art Reset, gab, kann es vorkommen, daß hier und da wieder was verstanden wird.

    Und selbst, wenn man nur hört, daß da was gesprochen wird, aber nichts verstanden werden kann, aber dafür andere Geräusche zu hören sind - alles normal!


    Das ist der Unterschied zwischen Verstehen und Hören!

    Hören kann man so einiges. Und Hören fällt oft leichter, weil es einfach nur darum geht, irgendwas, was da ist, auch zu hören. Ob laut, leise, verzerrt - sei erst einmal dahin gestellt. Da kommt was im Gehirn an!

    Für uns Hörgeschädigten ist Sprachverstehen DIE Königsdisziplin! Darum bekommen wir Hörgeräte, die den Schall soweit verstärken, damit aus dem Hören von Stimmen auch ein Verstehen vom Gesagten wird. Dies ist oft nur im begrenzten Umfang möglich.




    In Deinem Fall weiß man ja jetzt noch nicht so wirklich, wie es weiter gehen wird. Wenn Du Glück hast, erholt sich doch noch was, und Du kannst wieder was hören. Dafür drücke ich Dir die Daumen! Kann sein, daß es etwas leiser sein wird, kann sein, daß alles wieder wie sonst, also "normal" sein wird.

    Der Körper braucht seine Zeit, sich zu erholen - sollte sich die Häärchen wirklich wieder aufrichten und stabil bleiben.


    Könnte mir vorstellen, daß Du sogar nicht "übertreiben" darfst, und Dir mehr Ruhepausen gönnen müßtest :/

    Über Nacht scheinst Du Dich ja ein wenig erholen zu können, was auch erklärt, wieso Du morgens wieder was vestehen kannst.

    Im Laufe des Tages scheint es sich ja wieder abzuschwächen.


    In dieser Phase kann es sein, daß es eventuell keine so gute Idee ist, Hörgeräte zu tragen. Selbst, wenn dadurch das Sprachverstehen wiedererlangt wird - so könnte es sein, daß durch die Schallverstärkung die Häärchen noch mehr in Schwingungen kommen und erst recht was "abbrechen", bzw. endgültig umkippen und nicht mehr sich aufrichten kann.


    Sollte sich an Deinem Zustand nichts mehr ändern, so daß Du endgültig nichts mehr verstehen, aber sehr wohl was hören kannst, würde ich an Deiner Stelle erst einmal mit Hörgeräten probieren wollen.

    Der CI ist der letzte Schritt, und wird eigentlich nur dann eingesetzt, wenn ein Hörgerät nicht mehr helfen kann, bzw. wenn man ertaubt.




    Das, was Du als "Phantomgeräusche" betitelst, ist ebenfalls normal.

    Du konntest ja mal was (besser) hören, Dein Körper erinnert sich daran, und nun scheint er seine alten Platten abzuspielen, weil nichts Neues an Input reinkommt, was es verarbeiten kann.

    Dieses Phänomen ist mir nicht unbekannt! Habe ich zwischendurch sogar immer noch.





    Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung!

    Das tut mir leid für Dich!

    An einem Hörsturz an sich hat man ja ohnehin schon genug zu knabbern.

    Wenn es dann auch noch endgültig ist, ist das noch ein gewaltiger Berg, woran man zusätzlich zu nagen hat.



    Quote

    Ich dachte immer, so ein Hörsturz erholt sich wieder, aber er sagte vorhin, die Sinneszellen seien kaputt. Klang nicht gut.

    Nein, leider nicht.

    Ich habe mich davon auch nicht mehr erholt.

    Nach dem Krankenhaus Aufenthalt ging es noch einmal eine Etage tiefer, also das restliche Gehör sank noch einmal herab.





    Fühl Dich mal gedrückt!

    Ich wünsche Dir für die nächste Zeit sehr viel Kraft!

    Ich verspreche mir davon eine erhebliche Steigerung meiner Lebensqualität.

    Davon gehe ich auf jeden Fall aus!


    Das WIE ist halt ein bißchen individuell.

    Ich kann anderen Menschen im persönlichen Gespräch nur verstehen, wenn ich Ihnen dabei vom Mund ablesen kann.

    Jep, so war das bei mir am Ende auch gewesen.

    Verstehen konnte ich nur, wenn ich vom Mund ablesen konnte.

    Selbst, wenn die Person dicht neben meinem Ohr stand, und mir was sagte, war es schwer gewesen, die zu verstehen.


    Jetzt ist das Hören auf jeden Fall völlig entspannter geworden.

    War echt eine Erfahrung gewesen, ich, auf der Arbeit, am Mikroskop und kontrollierte was. Hinter mir, ein Kollege, und stellt eine Frage.

    Ich habe erst beim Antworten gemerkt, WAS ich da gerade getan hatte. :D

    Denn ich saß weiterhin am Mikroskop.


    Gesprochenes im TV habe ich noch nie verstanden.

    War bei mir auch so gewesen, als ich HGs getragen habe.

    Mit Kopfhörer auf den Ohren klappte es ohne Probleme. Ohne, nur die HGs, ähm, ja, ich habe gehört, daß da was gesprochen wurde, und bei deutschen Filmen, wenn die Schauspieler direkt in die Kamera geschaut hatten, konnte ich auch was verstehen, indem ich vom Mund ablas - aber sonst, eher nee.


    Jetzt hocke ich am Puzzle, oder sticke ein bißchen, lasse im Hintergrund TV laufen, und ich verstehe da was - und nicht gerade wenig. :huh:

    Mein Glück ist wohl, daß ich Sprachverstehen gehabt hatte!



    Ich drücke Dir so sehr die Daumen, daß es dann bei Dir ähnlich verlaufen wird! :thumbup:



    Bisher habe ich damit immer irgendwie arrangiert. Aber in letzter Zeit ist noch schlechter geworden, als es ohnehin schon war. Ein Leidensdruck ist also auf jeden Fall da.

    Das wäre der erste Schritt für ein CI!



    Ich habe kein nennenswertes Restgehör. Ohne Hörgeräte höre ich nichts. Niente. Nada. Das wäre also keine Umstellung.

    Okay, das war bei mir anders gewesen.

    Ich konnte ohne Hörgeräte tatsächlich noch was an Geräuschen hören. Das ist jetzt weggefallen, und das ist tatsächlich eine Umstellung!

    Aber, wenn nichts in dieser Richtung vorhanden ist, dürfte zumindest dieser Teil keine große Umstellung bereiten!


    Das ist mir bewusst. Und dazu bin ich absolut bereit.

    :thumbup:

    Eines vorweg:

    Zu einem CI muß man selbst bereit sein!

    Die innere Einstellung muß stimmen!


    Sollte dies nicht zutreffen, und HGs immer noch das Gefühl geben, daß es einem selbst reicht - egal, was das Umfeld dazu sagt - dann würde würde ich es auch weiter so belassen wollen!


    Vor allem das Sprachverstehen wird immer schwieriger, aber auch Fernsehgucken bzw. -hören bereitet z. B. mir immer öfter Probleme. Alles kommt mir leiser und dumpfer vor. Auch die neuen Hörgeräte, die ich derzeit teste, stellen mich nicht wirklich zufrieden.

    Da wirst Du ganz tief in Dich gehen müssen!

    Wenn Dein persönlicher Leidensdruck nicht so hoch ist, und Du noch prima klar kommst, dann warte noch eine Weile.

    Fehlendes Sprachverstehen, bzw. daß es spürbar immer weniger wird, ist schon ein Indiz pro CI!

    Wenn Du Hörgeräte finden kannst, die es noch "ausgleichen", bzw. "auffangen" können, probiere es weiterhin damit aus.




    Zur Hörkurve kann ich nichts sagen, weil ich dafür kein Experte bin.

    Was ich bei mir persönlich gemerkt habe: Töne haben immer irgendwie gut funktioniert, und dafür gesorgt, daß meine Hörkurve irgendwie besser ausfiel. Wie schlecht es dann wirklich war, merkte man dann beim Sprachtest. Da hatte ich nach meinem Hörsturz überhaupt kein Sprachverstehen mehr gehabt!





    Die Ärzte werden sicherlich nicht operieren, sollte ein Patient noch gut genug mit anderen Hilfsmitteln hören können.

    Das CI ist die letzte Option, wenn es anders nicht mehr geht.


    Ich war am Ende auch hochgradig, an Taubheit grenzend schwerhörig gewesen, und trage nun beidseitig CIs.

    Im direkten Vergleich zu den HGs: das Hören ist weniger anstrengend für mich. Ich kann sogar wieder TV hören, ohne Kopfhörer, und ohne Probleme verstehen, was da gesagt wurde. Auch mit Mitmenschen klappt es draußen viel besser, als zur reinen HG Zeiten.

    Aber - wie bereits gesagt - man sollte selbst auch zu diesem Schritt bereit sein!

    Ist man dies nicht, würde ich mir keinen Implantat einsetzen wollen.


    Denn, ist er erst einmal drin, kann das Restgehör (hören ohne HG) komplett wegfallen - eine riesen Umstellung!

    Und es kann auch mit "Arbeit" verbunden sein, mit dem / den CI(s) "neu" hören zu lernen. Du bist zwar schon HGs gewohnt, so sollten HdO Geräte keine Probleme für Dich darstellen, auch wenn die SPs etws größer sind, als die HGs und da ist ja noch das Kabel mit der Spule für den Kopf.

    Und der Klang wird noch etwas "justiert" werden müssen, vom Kopf - da plötzlich auch die Frequenzen, die schon seit Jahren verloren waren, nun wieder vorhanden sind.




    Ich wünsche Dir für Deine Entscheidung alles Gute!

    Gefühlt habe ich das zwischendurch schon mal so ähnlich, wie Du es beschreibst.

    Manchmal klingt es so komisch, bevor die Batterien sich melden, da ein Wechsel ansteht. Kaum gewechselt, ist dann alles wieder normaler.


    Und manchmal denke ich, es war viel zu viel Input, was mein Gehirn verarbeiten mußte, und das scheint sich bei mir wohl auf das Gehör auszuwirken. Da tut es echt mal gut, völlige Stille zu haben. Sobald es möglich ist, zum Beispiel beim Hausputz, laufe ich dann wirklich mal mehrere Stunden ohne meine SPs herum, und "resette" meinen Kopf auf diese Weise.


    Früher habe ich auch schon mal die Lautstärke runter geregelt, so um zwei, drei Punkte maximal.

    Wenn dies wieder gut war, habe ich es dann aber auch langsam hoch, zur alten Einstellung zurück, gestellt. Ganz einfach, weil ich gemerkt habe, daß es zwar angenehmt, aber an manchen Stellen doch bißchen zu sehr leise gewesen war.

    Mit den längeren SP-Pausen fahre ich etwas besser.

    Dann hab ich mich wohl doch etwas zu früh gefreut. *schnief*

    Wenn dir die Nutzung eines Teleclips nichts ausmacht, wird dies dann sehr wohl funktionieren.

    Handy in der Tasche, mit Teleclip wird Anruf entgegen genommen, ans CI weiter geleitet, und hat ein Mikrofon für Antworten.

    Heute war ich bei einem Vorgespräch und mir wurde ziemlich Angst eingejagt

    Das war sicherlich keine Absicht von den Ärzten.

    Abe sie müssen über mögliche Risiken aufklären.

    Sicherlich kann man als Patient auch sagen, daß man das nicht möchte, so daß es bestimmt auch eine "abgespeckte" Version der Aufklärung gibt. Aber besser wäre es schon, daß sie darauf hinweisen.

    Wie oft gibt es Patienten, die hinterher meckern, und meinen, sie hätten es nicht gewußt.




    Bei meiner ersten OP hatte ich tatsächlich Geschmacksverlust gehabt. Bis auf einer winzigen Stelle an der Zunge konnte ich nichts Schmecken. War gewöhnungsbedürftig gewesen. Und da ich wußte, daß es passieren konnte, hatte mich das dann auch nicht überrascht. Irgendwann, nach etlichen Monaten, kam das dann so langsam wieder.

    Dafür hatte ich nach der OP keine Schmerzen und auch kein Schwindelgefühl gehabt. Mit dem ungewohnten Taubheitsgefühl mußte man umgehen lernen, da dieser noch einige Tage anhielt.

    Druckverband hatte gestört und eben die Möglichkeit, richtig schlafen zu können.



    Bei meiner zweiten OP hatte der Geschmacksnerv nicht so wirklich darunter gelitten, wohl aber war mir da schwindelig gewesen. Daraufhin gab es eine Infusion, und dann war das auch wieder gut.





    Ich wünsche Dir alles Gute für Deine anstehende OP und einen guten Heilungsverlauf!

    Laß es langsam angehen!

    Also, ich weiß, daß, wenn die Batterien fast "alle" sind, macht sich ja mit einem Signal bemerkbar, auch kurz vorm Abschalten, und die für ein paar Minuten "schont", sprich, das Gerät ausschaltet, "erholen" sie sich ein wenig, und wenn man sie nach einer sehr langen Weile wieder einschaltet, geben für weitere Minuten noch genug Saft.


    CI Batterien, die nicht mehr genug Saft für die CIs haben, kann man in kleinen Taschenlampen einsetzen und dort funktionieren sie noch eine Weile weiter, weil eine Taschenlampe nicht so viel Energie benötigt.

    ist ein schwarzes Paket was ich gestern mit bekam

    Schwarz?



    Bisher habe ich die kleinen Boxen, und die Blister eher silbern gesehen.



    Was auch nicht (aus Versehen) passieren darf: eine bereits "verbrauchte" Batterie zusammen mit einer frischen einlegen - ist mir einmal aus Versehen passiert, als mir die Batterien runtergefallen waren, und nicht nicht mehr sehen konnte, welche die "frischen" waren - dann entladen sie auch recht schnell.





    EDIT: bei mir steht power one IMPLANTplus dran - mußte gerade wechseln.

    Ich weiß schon, wieso mir die normale Fernbedienung, oder am SP selbst Schaltmöglichkeiten, deutlich lieber sind, als alles per Smartphone steuern zu "müssen" / dürfen.


    Schöne Spielerei, vielleicht - manches an Funktionen werden sicherlich lustig sein.

    Aber ich halte es irgendwie nicht für eine gute Idee, alles aufs Handy zu packen.

    Neben dem von Euren beschriebenen Problemen, sehe ich noch einen anderen Nachteil. X/