Posts by Sheltie

    Nur mal eine Verständnisfrage:

    Wenn Du nur die Spule ab machst, ist dann auch der Tinnitus Ton sofort weg?




    Ich frage das, weil ich dies auch kurz nach der ersten EA rechts so gehabt hatte. Kaum war CI an, war sofort dieser Ton da gewesen. Spule testweise abgemacht, Ton weg.

    Bei mir gehörte dies zum Hörenlernprozeß dazu, anscheinend.

    Das Mikro des SP sitzt aber HdO

    Und dann genau dort den Kopfhörer drauf setzen ;)

    Sieht manchmal etwas lustig aus, und man muß ein bißchen kniffeln - aber es ist möglich.

    Ohne T- Stellung vom Gerät auch!

    Ich bevorzuge halt lieber mit T. :)



    Bei einem SU ist das Ganze sicherlich noch abenteuerlicher, und da muß man bestimmt noch einfallsreicher sein, aber rein technisch gesehen könnte es auch mit dem Kopfhörer funktionieren, wenn man die Mikros "erwischt".

    So gesehen, als vom reinen Hören her, ist dies natürlich kein Problem. Das Abenteuer fängt erst dann an, wenn es darum geht, mit dem Kopfhörer die richtige Stelle zu erwischen.. 8o

    Herzlich Willkommen hier im Forum!


    Schön, daß Du jetzt schon, so kurz nach der EA, so gute Erfolge erzielen konntest, und jetzt schon zufrieden bist!

    Deine Hörreise geht ja noch ein ganzes Stück weiter!

    Bin schon gespannt darauf, wohln Dich Dein Weg führen wird.


    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß beim Hören und weiterhin gutes Gelingen!

    Ich habe den Eindruck, dass CI und Hg je allein sehr wenig Dynamik haben und sich die Dynamik durch das beidohrige Hören potenziert.

    Ich finde Deine Wortwahl interessant! :)

    Ich glaube, ich verstehe sehr gut, wie Du es meinst.


    Als ich nach meiner ersten CI OP so richtig gut hören konnte, also mit dem SP auf der einen Seite und dem HG auf der anderen, war das ein richtig guter Klang gewesen, Richtungshören war da, und auch so war alles einfach nur richtig toll gewesen.

    Selbst, als meine HG Seite plötzlich kein Sprachverstehen mehr hatte, so war schon alleine die Kombination von rechts und links einfach nur WOW :thumbup: Gefühl gewesen.

    Mußte ich mal Batterien wechseln, egal auf welcher Seite, so machte es sich akustisch sofort bemerkbar. Das Hören der Umgebung sackte rapide ab, es war kein "satter" Klang mehr, auch wenn ich trotzdem noch was hören konnte. Waren beide Seiten wieder gleichzeitig "on", wurde es sofort wieder vom Hören her besser.


    Also das Hören mit beiden Seiten hat auf jeden Fall - für mich jetzt! - einen gewaltigen Vorteil!

    Selbst, als sich das mühsam antrainierte Sprachverstehen auf der linken HG Seite sich verabschiedet hatte, durch einen Hörsturz, so hatten die Töne, Geräusche, die trotzdem noch an dieser Seite ankamen, etwas zum Gesamteindruck beim Hören weiter geholfen!

    Eigentlich schon richtig erstaunlich!



    Ich glaube, wenn die linke Seite mit CI so gut wird wie rechts hätte sich ein CI gelohnt.

    Ich kann da nur von mir sprechen!

    Bei mir war es ja so gewesen, daß stets die rechte HG Seite, meine bessere Hörseite gewesen war, während die linke Seite einfach nur so da war, und das auch noch deutlich schwächer. Aber immerhin gut genug fürs Stereohören.

    Dann Hörsturz rechts, ausgerechnet!, und erst einmal 10 Jahre damit taub weiter gelebt. In dieser Zeit habe ich mit meiner schwächeren linken Seite mühsam das Sprachverstehen antrainiert. Bis ich beschlossen habe, daß ich auch gerne wieder rechts was hören möchte.


    Dann hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben doppelseitigen Sprachverstehen gehabt. Das alleine war für mich schon eine große Erfahrung gewesen.

    Dann kam der Hörsturz links, und ich habe nach dem positiven Erfolg mit dem CI rechts keine Sekunde gezögert und sofort einer OP zugestimmt.


    Keine Ahnung, ob es daran lag, daß das noch "frisch" war, oder ich in den letzten 10 Jahren sowieso praktisch ständig die linke HG Seite "trainiert" hatte, jedenfalls stellte sich bei mir der Hörerfolg praktisch sofort ein.

    Klar, Klang war noch komisch, aber das ist ja bei der richtigen Einstellungsfindung eh normal, daß es noch eine Weile dauerte, ebenso die Tatsache, daß ich wieder deutlich mehr Frequenzen als vorher hören konnte.

    Also mußte ich diesen Part halt üben, bzw. jetzt durfte die wieder gut funktionierende rechte CI Seite das "Angleichen" der neuen CI Seite links übernehmen.

    Aber das ging gefühlt richtig flott. Ich habe mich sogar ganz bewußt gebremst, weil ich mir gedacht habe, daß es doch so nicht sein kann.



    Im Vergleich zu früher, also HG auf beiden Seiten: Stereohören konnte ich da schon.

    Neu hinzu gekommen ist daß links und rechts jetzt praktisch gleich gut hören konnte. DAS kannte ich so gar nicht. Bisher war ja immer die linke Seite die schwache Seite gewesen!

    Durch das nach dem Hörsturz rechts erworbene neue Sprachverstehen links, kam es noch einmal zu einer weiterern Steigerung mit dem CI links.


    Als ich rechts mein erstes CI hatte, und links immer noch nur mit dem HG versorgt war, merkte ich schon, daß das rechte Ohr wieder das dominantere Ohr wurde, und links wieder deutlich schwächer war. Praktisch so wie früher, zur reinen HG Zeiten. Nur das Sprachverstehen links war neu, und hatte noch ein bißchen zusätzlich geholfen.


    Jetzt, mit CI auf beiden Seiten, ist es im Vergleich zur reinen HG Zeiten deutlich besser.

    Einmal, weil ich deutlich mehr Frequenzen hören kann, als früher. Und - und das ist für mich wirklich total NEU! - ich höre auf beiden Seiten gleich laut. DAS kannte ich ja eigentlich nie. Schon alleine dafür hat sich bei mir die zweite CI OP gelohnt.




    Für Dich selbst wirst Du allerdings selbst abwägen müssen.

    Es wird ja in der Regel das schwächere Ohr als erstes mit CI versorgt, und erst dann, wenn nötig, auch noch die andere Seite.

    Bei Dir wurde ja bereits das schwächere Ohr versorgt.


    Bei mir war es ja eigentlich das "bessere Ohr" gewesen, welches nur durch den Hörsturz taub geworden war, und deshalb als erstes operiert wurde. Darum kam die in all den Jahren gewohnte Dominanz von diesem Ohr nach der OP auch rasch wieder zurück.

    Bei der zweiten OP war dann mein eigentlich "schwächeres Ohr" dran gewesen. Frag mich nicht, warum, aber ich war mir so sicher gewesen, daß es schon klappen wird, und das ist dann auch eingetroffen. Aus diesem Grund empfinde ich meinen Weg für mich wohl als komplett Win-Win-Situation.



    Aber habe ich noch einmal so viel Glück? Würde das zweite so gut wie das Erste?

    Das wird Dir niemand vorhersagen können. Es ist immer eine 50:50 Sache! Es kann Dir niemand eine Art Garantie geben!

    Und daß man nach einer frischen OP selbst noch für sein Erfolg "arbeiten" muß, ist bekannt. Du hast es ja schon einmal hinter Dich gebracht, weißt also, was Dich erwartet.


    Wie gut hörst Du, und zwar nach Deinem eigenen persönlichen Empfinden, mit dem zweiten Ohr? Reicht es Dir? Ist es (noch) gut genug? Oder "stört" es eher ein bißchen, in welcher Form auch immer? Zu leise, kein Sprachverstehen, Geräusche kommen nicht mehr so sauber, klar an ..........?

    Wenn Dein Leiden sich eher groß anfühlt, könnte ich mir vorstellen, daß Du es nicht bereuen wirst.

    Wenn es noch ausreichend ist, so daß Du das Gefühl hast, es hilft Dir noch im Alltag, was spricht denn dann dagegen, noch eine Weile mit der zweiten OP zu warten?



    Solange es keinen medizinischen Grund gibt, was eine sofortige Implantation nötig macht, läuft Dir ja die OP nicht davon. ;)

    Hallo das bedeutet das ich Gespräche vom Handy und Musik vom Tablet möglichst ohne Zusatzgeräte auf den SP streamen kann.

    Möglichste ohne Zusatzgeräte bedeutet für mich praktisch so Hören (können), wie es auch die Normalhörende es tun.

    Also Handy, oder Telefonhörer ans Ohr halten, bzw. am SP.

    Musik "pur", also direkt über Lautsprecherboxen in den Raum, oder per Kopfhörer am Ohr / direkt auf SP.

    Ebenso TV gucken, im Kino einen Film anschauen, Theater, und so weiter.

    Also nichts mit "streamen".



    So gesehen kannst Du mit allen Geräten, die Du "normal", also ohne Zusatzgeräte nutzen möchtest, "Hören". Danach "einfach" die Dinge tun, die auch die Normalhörende machen, tun.

    Wie die Hörerfolge nach einer überstandenen OP und erfolgreicher EA, bzw. Reha sein werden, kann niemand voraussagen. Es ist immer von der eigenen Hörbiographie abhängig, und auch, wieviel Zeit man selbst beim Üben investieren will und es auch wirklich tut.




    Im Prinzip ist es so, daß kaum jemand Dir sagen kann, wer beim Cochlear vs. Med-El als "Sieger" hervorgehen wird.

    Ich bin bilateral mit Cochlear versorgt, meine beste Freundin bilateral mit Med-El.

    Ich bin total zufrieden, und meine Freundin auch.

    Keiner von uns wird sagen können, ob wir mit der jeweils anderen Technik besser gefahren wären. Wir können die Geräte nicht einfach tauschen und es austesten.

    Solche Vergleiche gehen mit Hörgeräte super. Dann kann man nicht nur verschiedene Marken, sondern auch deren unterschiedlichen Modellen austesten und sich dann für ein Produkt entscheiden.


    Es gibt zu jedem CI Produkt auch welche, die total unzufrieden sind. Und sie haben bestimmt auch einen guten Grund dafür, solange es nicht nur daran liegt, daß die SPs selten getragen werden und überhaupt nicht für sich übt. Auch Montagsmodelle sind doof, und können einem die Erfahrung mit dem CI vermiesen, weil es oft eine zweite OP mit sich bringt, was man ja nicht unbedingt machen wollte.





    Wenn bei Dir die Betonung auf "streamen" liegt, so wirst Du halt gucken müssen, welche der aktuell vorhanden Modelle das für Dich das beste Konzept hat. Bedenke nur, daß manche "Vorteile" sich mit der Zeit ändern können, oder eventuell sogar auch sehr viele "Nachteile" mit sich bringen, in Form von vielen Zusatzgeräten, oder schlechten Verbindungen, und so weiter.


    Das Hauptziel mit dem CI sollte nicht zwangsläufig die "technischen Spielereien" sein, die - zugegeben - schon manchmal hilfreich sein könnte, sondern das Hören an für sich, und zwar so, daß man auch ohne diese Geräte auskommen kann.


    Und die Technik ändert sich ja laufend.

    Und nicht immer ist eine Entwicklung "gut" - auch das ist immer eine persönliche Meinung, was man genau nun gut findet, oder doch als einen Schritt zurück empfindet. Und je mehr Zusatzgeräte man benötigt, desto höher könnte die "Gefahr" sein, daß da was "herumspinnt".








    Man kann einem zukünftigen CI Träger nur nahe legen, sich genau zu informieren. Was ist einem besonders wichtig, welches der möglichen Konzepten der verschiedenen Herstellern spricht einem selbst ganz groß an, was fühlt sich beim Testen der Dummy Geräten gut an, und dann triff die für einen selbst beste Entscheidung.

    Erst einmal Herzlich Willkommen hier!




    Nun habe ich folgende Fragen: Hat jemand eine ähnliche Situation erlebt und wenn ja wie hat sich das CI auf den Tinnitus ausgewirkt?

    Du hast Deinen Tinnitus schon prima beschrieben.

    Bei mir war es ähnlich!


    Ging es mir relativ gut, war es leise, beim schlechten Tag, bzw. mit Streß, laut(er).


    Seit dem Ich CIs trage ist es deutlich weniger geworden!

    Im normalen Alltag praktisch weg. Nur, wenn ich Streß habe und nachts grübeln muß, macht er sich noch bemerkbar.


    Und woher weiß ich welches Implantat am besten zu mir passt?

    Das kann Dir niemand sagen!

    Da wirst Du alleine durch müssen.

    Es kann sein, daß es ab und an Empfehlungen gibt, was am besten für den Patienten wäre. Aber meistens gibt es diese nicht - was dann aber auch bedeutet, daß Du dann freie Wahl hast!

    Dies muß nicht immer unbedingt auch eine Qual sein. Man kann sich dann ein bißchen von seinen Gefühlen leiten lassen.


    Ich liebäugele schon länger mit dem Kanso 2 von Cochlear.

    Einen Favoriten scheinst Du ohnehin schon zu haben. :)

    Gerade bei Musik ist GEDULD das Zauberwörtchen ;)

    Aber auch wirklich "harte Arbeit" - im Gegenzug zum reinen Sprachverstehen. Und das alleine kann schwer genug sein. Aber die Musik setzt halt eben noch eine weitere Stufe drauf.

    Einfach, weil Musik noch einige Nuancen mehr hat. Und damit meine ich nicht unbedingt ein Stück, welches aus Gesang, Hintergrundgesang, und drei Instrumenten besteht. Selbst wenn man nur einem Instrument folgt, welches eine Melodie spielt, sind da viel mehr Nuancen drin, als in der gesprochenen Sprache.


    Auf der anderen Seite, so denke ich es mir, und mein Gefühl sagt es mir auch, daß es bei mir so aufgetreten ist, hilft Musik auch beim Hören vom Alltag, wenn Menschen sprechen.



    Fang einfach klein an ;)

    In Deinem Fall müßtest Du wohl überwiegend Stücke mit männlichem Gesang hören, und ab da langsam die Schwierigkeitsstufen erhöhen.

    :)






    Und wer weiß?

    Vielleicht liegst Du damit


    Eigentlich hört es sich manchmal wie zwei Musikstücke an.

    auch nicht so sehr verkehrt?


    Oft ist es ja so, daß in einem Stück mehrere Instrumente, und die auch nicht immer das gleiche spielen ;)

    Damit meine ich nicht absichtlich unharmonisch, sondern passend zum Ton, aber trotzdem eine eigene Melodie. Ähnlich wie bei einem Klavierspiel. Da macht die linke Hand auch eine andere Melodie, Tonfolge, als die rechte, aber trotzdem passend zum Gesamtkonzept!

    Wenn man versteht, wie ich es meine? :/



    Mann, bin ich neidisch auf Deine Musik Reha 8)

    Denn das habe ich von Anfang an immer gerne gemacht. Wegen mir hat meine Logopädin am Ende sogar ein Keyboard hingestellt. Ich habe meine Augen geschlossen, und sie hatte anfangs nur einen, später drei verschiedene Töne angespielt, und die durfte ich dann "suchen".

    Ich habe dann meine Augen aufgemacht, erst mal überlegt, ob es ein hoher, oder tiefer Ton war und dann ab einer bestimmten Stelle auf dem Keyboard die verschiedenen Tasten drum herum so lange angespielt habe, bis ich glaubte, den Ton gefunden zu haben.

    Wenn Du magst, kannst Du mir gerne von Deiner Stunde und gemachte Erfahrung berichten.

    Macht dies die Frau O. bei Dir?

    Ich fange wieder an, Musik zu hören. Allerdings klingt es immer so, als ob eine Bassstimme synchron mitsingt. Das Musikprogramm von Cochlear hat mich nicht überzeugt. Da höre ich im Normalprogramm besser.

    Anfangs hat sich für mich die Musik auch komisch, nahezu gewöhnungsbedürftig angehört.

    Ich habe festgestellt, daß es Instrumente (ich höre gerne rein instrumental Stücke) die von Anfang an (mit CI) sehr gut rüber kamen, und andere Instrumente, die gingen gar nicht.

    Also habe ich für mich so eine Art Konzept gemacht. Wenn ich nur entspannt hören UND genießen wollte, einfach meine Lieblingsstücke mit den Lieblingsintrumenten gehört, die ohnehin gut rüber kamen. Zum Hören üben, Töne "neu anlernen" Lieblingsstücke, und halt Stücke die ich in und auswendig kannte, dauergehört, und mich auf die Teile konzentriert, die ich schon hören konnte, um dann mal auf die "fehlende Teile" zu achten, zu lauschen, ob sie nicht doch noch zu hören waren, und wenn ja, wie.

    Ab und an auch mal komplett neue Stücke gehört, die ich sonst noch nie gehört habe, bzw. bewußt den Instrumenten gelauscht, die zum Zeitpunkt nach meiner CI OP "doof" klangen - denn die mußten ja auch wieder irgendwie "neu angelernt" werden.


    So nach und und ist dann was draus geworden.

    Hatte aber seine Zeit gedauert. Und ich habe erst gestern noch ein neues Aha Erlebnis gehabt, als ich mir ein Stück angehört hatte, welches ich zuletzt noch vor meiner ersten CI OP, also in der Zeit, wo ich einseitig taub und links an Taubheit grenzend Schwerhörig gewesen war. Das Stück klang zu dieser Zeit noch komplett anders, als ich es jetzt gehört habe :D


    Es findet also jetzt noch, sechs Jahre nach der ersten OP und vier Jahre nach der zweiten (Mann, wie die Zeit vergeht!!!! :huh:) immer noch neue Hörerkenntnisse statt.



    Die Zeit habe ich mir schon genommen. Und ja, ich kann wieder Musik genießen. Es gehen auch wieder die Instrumente, die nach der CI OP erst total doof angehört haben.


    Und als "Nebeneffekt" habe ich unfreiwillig Textverständnis dazu bekommen. :D

    Hatte ich früher ja nie gehabt. Für mich eine neue Erfahrung!



    Ich bin unsicher, ob sich überhaupt ein noch besseres Musikprogramm einstellen lässt. Vielleicht bin ich da auch schon am Ende der Fahnenstange angekommen…

    Ich weiß gar nicht, ob am Musikprogramm sich was einstellen läßt. Davon habe ich überhaupt keine Ahnung. Ich weiß nicht, wie Cochlear in dieser Hinsicht funktioniert.

    Was ich für mich merke, im Alltag, wenn ich Musik höre, also aus dem Radio, CDs, auf DD Turnieren, im Auto, per Kopfhörer, quer durch den Raum, und so weiter, komme ich mit der Alltagseinstellung der SPs prima klar.

    Ich habe auch ein Musikprogramm auf dem SP - den ich echt selten, eigentlich gar nicht benutze. Soweit ich den Techniker verstanden habe, hat dieses Programm wohl meine Alltagseinstellung, und es sollte nicht runter regeln, oder so.


    Während ich Musik höre, die von Geräten kommen, habe ich keine Probleme mit dem Alltagsprogramm.

    Lustigerweise fängt mein Problem eher dann an, wenn ich selbst Keyboard spiele 8|X/

    Keine Ahnung, wieso, und warum. Es fängt gut an, und dann habe ich das Gefühl, mein SP regelt das runter, obwohl ich es ja nicht will, und dieses runter geregele ja gar nicht haben möchte. Ein bißchen macht es wohl das trotzdem, auch wenn es ausgeschaltet ist. ?(

    Keine Ahung!

    Darum habe ich mein Musikprogramm bekommen, und ich probiere das schon mal zwischendurch aus, wenn ich mich denn mal wieder ans Keyboard setze. Komme halt so wenig dazu, weil ich seit meinem Hörsturz einfach andere, zeitintensive Hobbies habe, so daß eben die selbst gespiellte Musik etwas zu kurz kommt. Später wird es sich wieder in die andere Richtung ändern, daß weiß ich jetzt schon, aber aktuell halt eben nicht.

    Aber selbst mein Musikprogramm macht die Töne, die ich anspiele leiser. Anfangs ist alles schön da, so, wie es sein sollte, und nach drei, vier Töne ist es leiser X( Das bekomme ich einfach nicht weg.



    Was Dich betrifft: keine Ahnung, wie Dein Musikhören vorher war. Und was jetzt "schief" läuft.

    Das ist ja immer dem individuellem Hören geschuldet. Selbst, wenn man als hochgradig Schwerhöriger noch gerne und viel Musik gehört hat, könnte schon das, was man (noch) gehört hatte, "falsch" gewesen sein. Also, wegen den fehlenden Frequenzen zu diesem Zeitpunkt.

    Jetzt sind sie ja wieder da, und deshalb könnte dies auch die Erklärung dafür sein, wieso jetzt so manch ein bekanntes Stück doch "schief" anhört, weil eben die "neu dazugekommende" Frequenzen dafür sorgen, daß es eben ungewohnt klingt. 8)


    Diese Erfahrung habe ich ja auch schon machen dürfen.

    Wie gesagt, erst gestern noch wieder bei einem Stück, welches ich schon ewig nicht mehr gehört hatte, diese Erkenntnis gehabt. 8o




    Ich kann Dir nur empfehlen, hast Du Instrumente, die jetzt noch normal, wie gewohnt klingen, höre damit weiter.

    Dann packe die Instrumente drauf, die so eine halb-halb Stellung haben. Also die sich teilweise wie normal, gewohnt anhören und trotzdem noch etwas "ungewöhnliches" als Beiklang dabei haben. Versuche mal das zu erfassen, immer wieder, weiter zu hören. Kann sein, daß es recht schnell als "gewohnt" abgehakt wird.


    Sehr bekannte Stücke, egal ob Lieblingsstücke, oder nur so, sind auch hilfreich. Versuche einfach mal auf das "ungewohnte" zu achten. Wann tritt es auf. Könnte es sich dann dabei um eine "verlorene Frequenz" handeln, die Du als Schwerhöriger einfach nicht mehr hören konntest? Dann ist Training angesagt, bis es sich wieder "normal" und in Deinem Fall auch natürlich anhört.

    Dann kannst Du Dich so langsam an die unbekannten Stücken heranwagen.


    Wenn Musikhören an sich keine so große Probleme machen, kannst Du ja zur Entspannung nur die komplett neuen, unbekannten Stücken nehmen. Denn da hast Du ja keine Vergleiche zu früher, und somit kann sich nichts "verfälschen". ;)



    .Ich bekomme von meiner Klinik jetzt eine online Musikreha.

    Das ist Klasse! :thumbup:

    Vor Corona haben wir so richtig Musik Treffen im CI Zentrum gemacht. Ich fand es gut gemacht. Es wurde halt auch auf die anderen Menschen, und was sie noch (nicht) hören konnten, Rücksicht genommen. Da halt jeder Musik anders wahrnimmt, bzw. nach der OP eben auf einem anderen Level ist, als ein anderer.

    Ich hoffe, die Zeit wird irgendwann mal wieder kommen. Auch wenn es, nur für die Musik, einfach nur eine blöde Fahrerei war. Als ich noch regelmäßig zur Reha dorthin mußte, habe ich die Termine so gelegt, daß ich anschließend in die Musik Gruppe rein konnte. :)




    Ich wünsche Dir viel Erfolg!

    Und vor allem, mach Dir keinen Druck. Laß es einfach auf Dich zufließen.

    Kannst Du den Monitor sehen?

    Ansonsten frage mal, ob Du mitgucken kannst. Dann kannst Du 22 "Linien" sehen. Wie Dein SP eingestellt ist, siehst Du an den etwas dickeren Balken auf der Linie. Ich glaube, die leuchten grün.

    Dann kannst Du genau sehen, an welcher Stelle die sich befinden, auch wenn Dir die Werte nichts sagen werden.

    Ist Ton an, und der Techniker spricht, oder auch Du, dann kannst Du sehen, wie die Linien "vibrieren", bzw. welche gerade aktiv sind. Das geschieht so schnell, und wie mir scheint in Blöcken. Also optisch wirst Du schon sehen können, daß die "arbeiten".



    Bekommst Du denn immer noch Töne vorgespielt?

    Das war bei mir recht schnell vorbei gewesen. Jetzt schaut er nur noch drauf, macht die üblichen Tests um zu sehen, ob die SPs noch ihre Arbeit tun, und dann wird wieder alles abgespeichert. Manchmal kommt ein Änderungsvorschlag von ihm, oder es könnte was geändert werden, sollte der Hörtest schlecht(er) ausfallen.

    Aber da werden bei mir keine Töne mehr neu eingespielt.

    Gute Besserung!


    Für mich klingt es vernünftig, mit der OP zu warten, bis der Körper sich wirklich komplett vom Virus erholt hat, auch wenn man als Patient die ganze Geschichte am liebsten seit gestern hinter sich gebracht haben will.


    Du könntest zur Ablenkung ja mit einem neuen Hobby anfangen.

    Das tut einem selbst auch wirklich gut!

    Mit der App kann ich verstehen. Bin auch nicht so App-affin, und nutze die eigentlich gar nicht. Keine Ahnung, was für ein Nutzen die für mich haben soll? X/

    Was willst Du denn einsehen, bzw. bearbeiten?



    Wenn es nur darum geht, was nachzubestellen, das geht auch prima per E-Mail.

    Na ja,

    so ein Test hängt aber auch von der Tagesform vom CI Träger ab.

    Wer gut drauf ist, wach, aufmerksam, hochkonzentriert - bekommt gute Werte.

    Wer einen doofen Tag gehabt hatte, oder aus anderen Gründen eher müde, nicht in der Lage ist, sich zu konzentrieren - erhält eben ein schlechteres Ergebnis.


    Haben Normalhörende zwar auch, aber da schlägt es nicht so sehr ein, wie bei uns Hörgeschädigten.

    Da macht es halt viel aus, wie "fit" wir gerade mit dem Kopf sind.

    Ich glaube sogar, daß sie bestimmen können, womit dieses Rauschen belegt ist.

    Mal ist es echt nur ein Rauschen, mal sind es Stimmen. Und ich könnte mir vorstellen, daß es noch andere Dinge gibt, die sie einstellen können, Hauptsache, es wird ebenfalls als ziemlich störend empfunden.

    Die Audiologin sagte mir nämlich bei der letzten Nachkontrolle, daß sie mal was anderes mit mir machen wollte. Und da hatte ich hörbar die anderen Stimmen als "Hintergrundrauschen" gehabt, während ich versuchen sollte, den eigentlichen Satz zu verstehen und wiederzugeben.

    Also, auf der praktisch tauben Seite, nach dem doofen Hörsturz, das CI und auf der anderen Seite mein HG, das hatte mir am Anfang schon gereicht. Es hatte alles gut geklappt, und mir auch beim Hörtraining und "Angleichen" prima (mit) geholfen.


    Leider verschwand dann das Sprachverstehen auf der HG Seite. Hatte da wohl einen leichten Hörsturz gehabt. Ich merkte es nur beim Batterienwechsel, daß links alleine nichts mehr Verstehen konnte. Wurde auch im CI Zentrum dann nachgemessen, eigentlich als Abschlußmessung mit CI und HG gedacht, nach Ende der Reha.

    Und da ich mit meiner CI Seite so sehr zufrieden und somit auch recht zuversichtlich war, daß es klappen wird, habe ich keine Sekunde gezögert und praktisch zwei Jahre nach dem ersten Eingriff, direkt nach Ende der Reha die zweite OP über mich ergehen lassen.


    Und nein, ich bereue nichts.

    Hatte ich schon in meiner reinen HG Zeiten immer eine Art Ungleichgewicht beim Hören gehabt - also rechts kam ohnehin alles viel besser an, als auf der linken Seite; war dies, nachdem CI Seite prima angelaufen ist, auch auch mit CI-HG-Kombination so gewesen - so war dies nach dem ordentlichen Einlaufen des zweiten CIs praktisch nicht existent mehr gewesen!

    Mit zwei CIs habe ich noch einmal einen deutlichen Sprung nach oben gemacht.

    Klar, es gibt immer noch kleine Unterschiede zwischen rechte und linke Seite, wie auch bei jedem Normalhörenden auch, das ist also nur natürlich, doch das ist im Vergleich zu früher nicht mehr so kraß weit auseinander!

    Herzlich Willkommen hier im Forum!



    Bei einer VU würde ich mir alle Geräte zeigen lassen.

    Dann kann man diese anfassen, befühlen wie dick / dünn die sind, Gewicht erspüren, es sich am Ohr anlegen, am Kopf festhalten.

    Einfach nur mal so, um überhaupt ein Gefühl dafür zu bekommen.

    Es kann durchaus sein, daß Marke x HdO Gerät nicht hinter Deinem Ohr Platz hat, wohl aber Marke y. Das könnte sich zwar in den Jahren danach, wenn neure Modelle auf dem Markt kommen, wieder ändern, aber diese "Gefahr" hat man ohnehin mit allen Marken.



    Viel Erfolg bei Deiner Entscheidungsfindung!

    Ich habe auf Fotos schon so einige Abweichungen bzgl. der Höhe und Ausrichtung nach vorn gesehen, aber das ist ja wohl der Schädelstruktur geschuldet.

    Ich denke mir mal, will man einen Single Unit Gerät haben, würde das wohl eine etwas größere Rolle spielen.

    Für einen HdO Träger ist es ja schon fast ein bißchen so, egal wo die Spule am Ende sitzen wird, denn das SP kommt immer hinter dem Ohr.

    Sollte die Spulenverbindung vom CI mal - warum auch immer - an einem weit entfernten Punkt vom Ohr liegen, gleicht In so einem Fall einfach durch einen Einsatz einer anderen Länge des Spulenkabels vom SP die Distanz wieder aus.


    Im Grunde genommen besteht das Implantat, wenn man es denn so will, aus zwei, durch einen Strang miteinander verbundenen Teile.

    Einmal die Elektronik, die dafür sorgt, daß es überhaupt arbeitet.

    Und zum anderen das Verbindungsstück zum SP, also das Silikonpad mit dem Magneten. Erst, wenn ein SP von außen dort angedockt ist, kann es ja überhaupt seine Arbeit machen. Das wäre dann erst einmal die Stromversorgung durch die Batterien, und mit Hilfe der richtigen Einstellungen vom SP selbst hört man dann auch.


    Wo das etwas dickere Teil mit der Elektronik sitzt, kann uns schon fast egal sein, solange es gut und sicher sitzt und sauber seine Arbeit verrichtet. Allerdings hat es ja durch den Verbindungsstrang zum Magneten hin quasi einen vorgegebenen Abstand, welches bei einer OP ja auch noch berücksichtigt werden muß!

    Der Sitz der Spulenverbindung ist dann für einen Single Unit Träger eventuell entscheidener.





    Ich meine, wir haben hier eine(n) User(in), der/dem der Sitz vom CI schon eine wichtige Rolle gespielt hat, wegen dem Hobby, wobei halt ein Kopfschutz getragen werden muß. Wir wissen ja schon, wie schwierig es ist, DEN passenden Schutz-Helm zu finden. Mit einer winzigen kleinen Auswuchtung am Kopf - und ja, genau das macht ein CI schon, eine spürbare kleine Beule - macht es die Suche nach dem perfekt sitzendem Kopfschutz deutlich schwieriger.

    Wenn einem so etwas besonders wichtig ist, kann man dies vorab mit dem Arzt schon kommunizieren, und gemeinsam nach einer passenden Lösung suchen.

    Ansonsten läßt man den Dingen einfach seinen Lauf, und sucht sich später selbst nach passenden Lösungen, sollte Bedarf danach bestehen.






    Zum Tinnitus:

    Ich habe schon als Kind diesen einen Ton kennengelernt und auch gelernt, wie ich damit am besten umgehe. Hat echt prima geklappt, so daß ich es selten gehört habe.

    Dann kam mein Hörsturz, und der Ton war irgendwann nicht nur wieder da, sondern es wurde schon penetranter, lauter. Ich habe es stets darauf geschoben, daß sich meine, eigentlich gute, Hörseite total langweilt, weil es ja nichts mehr zu tun hat, also hörtechnisch gesehen.

    Streß auf der Arbeit hatte auch noch seinen Beitrag geleistet, denn der Ton hatte sich auch noch verändert!


    Direkt nach der OP hatte sich am allgemeinen Zustand nichts geändert.

    Aber sobald ich wieder hören konnte, wurde das deutlich weniger. Im Grunde genommen ist es sogar weg.

    Ich darf nur nicht daran denken, denn kann kommt es unweigerlich zurück, oder wenn es wieder bißchen stressig ist, dann sagt mein Tinnitus auch mal gerne wieder in einem ruhigen Moment "Hallo".