Posts by Nord1981

    Hallo,
    das ist ja super :) . Erik wird vermutlich noch lange die N5 tragen, wer weiß, ob er diesen neuen SP nicht auch "überspringt".


    Hey Katja!
    Warum?
    Hört er mit N5 zu gut, als das die KK nen Upgrade zahlen würde? Kann ich mir nicht vorstellen. Obwohl bei Kindern, die früh implantiert wurden...
    LG Nord

    @Nord
    Nein ich bin keine Testpatientin, bei mir lag es daran das Med el mit einer anderen Impulsrate arbeitet, und ich so mit der Impulsrate die zu de Zeit auf der Cochlear seite eingestellt war nicht klar kam. Da sagte der Techniker wie probieren das mit mit einer höheren Impulsrate aus.


    Habs grad nochmql gelesen. Du schreibst auch, dass damals die Pulsrate im Verhältnis zum Hg angepasst werden musste. Später dann wegen Tinnitus wieder herabgesetzt werden musste. Das klingt so danach, als wenn Dir von dem Audiologen viel erklärt wird.


    Allgemein klingt es bei allen hier und in dem Nachbar-Thread zu der MedEL Opus Pulsrate, als würdet ihr gut darüber informiert werden. Daher dachte ich, ihr seid Testpersonen. Meine Einstellungen gehen immer viel zu schnell von statten. Und ich bin jetzt schon 3 Jahre mit dem Nucleus N6 unterwegs...

    Hallo, ich habe zwar kein MedEl, aber ich weiß in diesen Tagen als einseitig CI / einseitig Hg-Träger, wie man bei der Hitze bzw. anderntags schwülen Luft, halt tagesformabhängig hört.
    Über Kabel klingt es dann natürluch immer noch anders.


    Aber vielleicht ist tatsächlich etwas verstellt und ein MedEl-Träger kann da was zu sagen...

    Das sehe ich so wie Katja. Solange es nicht feststeht, ob weiterhin eine Fernbedienung dabei ist, würde ich in diesem Punkt auch nicht auf den Hersteller voreilig schimpfen.


    Mit der Fernbedienung vom Nucleus 6 kann man schon erstaunlich viel einstellen. Wer damit um kann und den Erweiterten Modus nutzt, der weiß diesen dann auch meist zu schätzen. Z.b. wegen Wireless-Zubehör.


    Ich vermute die APP zur Steuerung des N7, wird eine kostenlose Zugabe sein... alles andere macht wenig Sinn für den Hersteller. Er würde sich die Einnahmequelle Fernbedienung, die für die Krankenkasse eine Selbstverständlichkeit darstellt, just selbst streichen... Also nur Mut für das Neue...


    Ich finde ein innovativer CI-Hersteller muss immer an beide Patienten-Typen denken: Die stärker eingeschränkten (Ältere, fehlende Feinmotorik) und die jungen Wilden, die futuristisch evtl. damit zu begeistern sind, wenn mit der Smartphone-Steuerung Funktionen möglich werden, die es zuvor nicht gab und ihnen den Alltag erleichtern werden. Und ich glaube, das dieser Hersteller dass kann und oftmals Vorreiter für Technik / Komfort ist, ehe andere Hersteller nachziehen.

    ich hab mich mit CI Implantat. gekämpft...
    TT hat sich verschlimmert.


    Ja, das war äh ist bei mir auch so. Jetzt habe ich das CI über 3 Jahre und muss auch trotz des Tinnitus zurechtkommen.



    Ich möchte CI rausnehmen.


    Und wozu? Das interessiert den Tinnitus wahrscheinlich nur noch mehr. Nimmt man die Elektrode wieder heraus - sprich Explantation - werden nur noch mehr Haaresinneszellen in der Cochlea zerstört.


    Ich habe auf dem linken Ohr CI
    Recht normal

    Normal heißt nicht taub, taub oder vielleicht Hörgerät?


    Die Tipps von Wilfried helfen ungemein, um mit dem Tinnitus besser zu leben. Es spricht auch nichts dagegen, das CI mal leiser zu stellen oder gar Hörpausen einzulegen. Musik, Fernsehen, Fenster aufmachen oder auch mal rausgehen, vermeidet Stille.


    Der Beitrag ist nicht böse gemeint. Soll nur zum Nachdenken anregen... froh sein, dass die OP gut überstanden ist und auf die weitere Hörreise freuen... Entspannen... auch wenn es noch so anstrengend ist.

    Ich habe mir den Brillenbügel einfach so gebogen wie ich keinen Druck mehr wahrgenommen habe. Geht auch bei Kunstoff-Brillen: Einfach mit dem Fön erhitzen und gleich danach biegen...


    Ausserdem eignen sich für uns Hinter-dem-Ohr-Träger die Blasen-Pflaster ganz gut gegen Druckstellen. Kann man sich auch zu recht schneiden...

    Hallo Iris,


    na super! :thumbsup: Schön dass es so schnell mit der VU klappt. So ist das halt mit den HNO-Ärzten. In der HNO-Praxis wo ich vor der CI-OP vor 3 Jahren war, war es so, dass auf dem Hörtest-Diagramm die Frequenzen die schlechter als -100 db waren, einfach nicht mehr durch Kreuze oder einer durchgezogenen Linie dargestellt wurden, sondern dafür waren Pfeile nach unten eingezeichnet und das Diagramm zu Ende :D Beim Akustiker dagegen waren dann wieder alle Werte verzeichnet. Sagte auch gleich, dass der Arzt mal ne neue Software bräuchte...


    Karin hat es gut erklärt, was alles den Hörtest beeinflussen kann. Ist auch einfach immer tagesformabhängig...


    Zum UKE: Die haben seit etwa 3 Jahren wieder ein CI-Team. Hatten früher schon mal OPs durchgeführt, aber dann die ganze Abteilung eingestampft. Damals soll es auch keine CI-Nachsorge gegeben haben, es wurde nur operiert. Das ist jetzt wohl anders. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Bin selbst in Kiel operiert worden.


    Ich drücke Dir die Daumen! :thumbup:


    LG Nord


    Natürlich sieht die Fernbedienung, also die große, vom Cochlear cool aus. Und ist auch recht nützlich. Gerade, wenn man die Mikrofonempfindlichkeit oder T-Spule einstellen will. Programme lassen sich so schneller, leichter wechseln.
    Aber cool ist es auch, daß man diese nicht zwangsläufig mit sich mitführen muß.


    Hallo Sheltie, klar sehe ich genau so. Ich schleppe sie auch nicht immer mit. Grade dann wenn ich sie verlieren könnte... Auf der Arbeit ist sie immer dabei.
    Die SP-Tasten sind schon nicht schlecht. Nutze ich auch viel. Fokus für Störschall oder Programm für Musik / TV. Aber die Mikrofonempfindlichkeit und das Verhältnis zw. T-Spule bzw. FM und dem Mikrofon des SPs ist mir eben auch oft wichtig. Dann brauche ich die Fernbedienung. Aber es ging ja auch nur darum, das Iris dachte, bei Cochlear gebe es anders als bei MedEl gar keine Fernbedienung. Stattdessen ist eben richtig, dass man schon viel bei Cochlear N6 mit den Tasten am SP anrichten kann. ^^:thumbup:

    Zitat von »Nord1981«



    Viele Kliniken und Reha-Kliniken raten davon ab, das Hörgerät dauerhaft nicht zu tragen!!!


    Das stimmt nicht ganz. In Div. Stationäre Rehakliniken wie Bad Nauheim, St. Wendel, Bad Salzuflen wird empfohlen, während der Reha beim Hörtraining und auch über die Rehazeit das HG abzusetzen


    Das wiederum habe ich auch oft gehört. Ich habe selber keine stationäre Reha gemacht. Wovon mir aber grundsätzlich abgeraten wurde ist, das Hörgerät gänzlich bzw. dauerhaft (Schublade) abzulegen. Habe aber nach Hörbüchern und Hörtrainings-Apps, auch Nachrichten, TV und Musik nur mit dem CI gehört. Später nur mit CI telefoniert. Telefonieren ist noch nicht so gut möglich... Auch habe ich zu Hause immer mal wieder nur mit dem CI gehört. Im Wald die Geräusche auf mich wirken lassen. Im Alltag blieb mein HG aber immer an.

    Viele Kliniken und Reha-Kliniken raten davon ab, das Hörgerät dauerhaft nicht zu tragen!!! Dadurch nimmt der Nerv doch auf der nicht versorgten Seite nichts mehr wahr! Und die Haaresinneszellen in der Cochlea werden nicht mehr stimuliert! Macht das nicht!
    Ich bin jetzt 3 Jahre mit dem CI versorgt und habe auf der anderen Seite mein HG. Ich habe das HG nur zum Training ausgestellt. Inzwischen komme ich mit der CI-Seite ganz gut zurecht. Gerade das beidseitige Hören klappt gut. Und dass obwohl mir von vornherein wegen des wenigen Restgehörs ausschließlich im Tieftonbereich auch auf der HG-Seite zu einem CI reraten wurde. Jetzt bin ich am überlegen ob ich mir ein 2. CI setzen lasse. Jedenfalls wird meine Cochlea dann nicht durch Nichttragen des HGs verkümmert sein... Denkt drüber nach, was ihr machen wollt...

    Aber gerade bei Cochlear wirst Du eine Fernbedienung erhalten. Vom Komfort und den Einstellungsmöglichkeiten sowie LCD-Display wohl die beste unter den Anbietern. Bei Cochlear sind die Tasten am SP zwar durch den Audiologen individuell belegbar, allerdings kommst Du mit 2 Tasten nicht weit. Da sollte man sich nicht von der Technik verunsichern lassen. Die Fernbedienung hat gerade dann Sinn, wenn Du noch im Berufsleben stehst. Und das tust Du und Du wünscht Dir ein besseres Sprachverständnis gegenüber Deinen Kollegen bzw. Bürgern... Bei Cochlear kannst Du neben der Lautstärke auch die Mikrofonempindlichkeit einstellen. Dass kann der Audiologe zwar schon so einstellen, dass es vom SP aus zu machen wäre. Problem: Du müsstest 2 Tasten zusammen drücken, wenn ich mich nicht irre... Glaub mir, Du würdest Dich über die Fernbedienung auch in Hinblick auf dass Wireless-Zubehör oder diverse FM-Anlagen freuen. Die wirst Du im Beruf und im Störschall nutzen wollen. Mit der Fernbedienung regelst Du dann, zu wieviel Prozent Du noch über die Mikrofone des SPs hören möchtest und wieviel du über Wireless-Zubehör hören möchtest. Das jemanden die Fernbedienung von MedEl nicht zusagt, kann ich dagegen verstehen. War für mich ein Entscheidungskriterium mehr für Cochlear...

    Franzi, hat dass schön beschrieben. Meine Störschallsituation ist exakt die gleiche! :-)
    Hab nur im Tieftonbereich noch etwas Restgehör auf der HG-Seite. Vögel höre ich trotzdem etwas. Unterschied CI - zu HG macht sich da voll bemerkbar. Ist echt Irre, mal eben die Spule abzumachen und sich wundern, wo die ganzen hohen Töne abgeblieben sind. Und dass mitmal die meisten Vögel schon abgeflogen sind. :-D

    Hallo,
    Der Tinnitus ist schon besser geworden, ob es am Cortison liegt oder ob es sich auch ohne gebessert hätte, keine Ahnung. Ich halte auch nicht viel von Cortison und bin am Reduzieren.


    Wirkung von Cortison auf Tinnitus ist neuesten Studien zur Folge nicht erwiesen. Muss ich mich korrigieren: das gilt für Infusionen nach Hörsturzen... siehe hier: https://www.igel-monitor.de/pr…ungen-ja-nutzen-nein.html Aber Cortison ist halt immer mit Vorsicht zu genießen. Gibt halt nicht vieles, um einen akuten Tinni zu behandeln / chronischen noch viel weniger, wenn man bedenkt, dass es dann um die Ablenkung oder Abgewöhnung geht...


    Was die Frage von Nord1981 nach dem Verständnis von Zahlen und Wörtern im Test angeht:
    Zuletzt wurde dieser Test 2012 gemacht bei der Anpassung der Naida III SP, da hatte ich im Nutzschall 40 % verstanden und im Störschall 0 % (mit Hörgeräten, ohne natürlich beides bei 0 %).
    Damals war meine Hörkurve aber noch etwas besser.


    Wenn das der Wörtertest (also der Freiburger) war, bist Du eindeutig Kanditatin für eine beiseitige CI-Implantation.



    Zum Verstehen brauche ich auf jeden Fall das Mundbild, wenn man mir den Rücken zudreht und spricht, verstehe ich nichts.
    Durch das CI erhoffe ich mir, dass ich auf der Arbeit besser zurechtkomme und nicht mehr so oft nachfragen muss. Außerdem würde ich gern in Cafes, wo ja auch viel Störlärm vorliegt, verstehen können.
    Und es wäre schön, wenn wir auf der Arbeit Feiern haben, dass ich mich an den Gesprächen beteiligen könnte.
    Sind das realistische Vorstellungen? Mir ist natürlich klar, dass alles monatelange Übung erfordert.


    Ja das Mundbild ist echt wichtig für uns. :| Realistisch sind die Vorstellungen, aber Du darfst natürlich nicht zu viel verlangen. Dafür bist Du ähnlich wie etwa bei mir schon zu lange ertaubt. Ertaubt in dem Sinne, dass auch eine an Taubheit grenzende SH schon als Ertaubung gewertet werden kann. Unser Umfeld muss sich natürlich auf uns einstellen. Im Störlärm um so mehr. Aber mit dem Störschallfilter (da kann ich nur von Cochlear Programm Scan oder Focus berichten) komme ich immer besser zurecht. Mein HG macht einfach trotz Störschallfilter alle Geräusche inkl. der Sprache lauter. Natürlich ist da dann auch ein Fokus oder ein Zoom für ein Direktgespräch, aber das HG leistet einfach bei der Lautstärke die ich brauche nicht mehr genug. Aber Du hast den Vorteil dass Deine SH progredient erst ab dem 10. Lj. zunahm. Durch den abgeschlossenen Spracherwerb und den eingeschlagenen Bildungsweg, solltest Du nach einiger Zeit gut mit CIs zurechtkommen. Gib Dir aber 3 Jahre pro Seite, ehe Deine Vorstellung so langsam hörbar in die richtige Richtung gegangen sind. Aber das ist bei jedem unterschiedlich und die meisten die so lange taub waren, sind erstmal enttäuscht, dass es nicht gleich mit Sprache sondern mit irgendwelchen Piep- oder Glockentönen losging. Und vor allem, behalte auf einer Seite erstmal noch das HG... wie gesagt, 3 Jahre...

    Hallo Iris, willkommen!


    Deinen HNO würde ich auch den Rücken kehren. Wirkung von Cortison auf Tinnitus ist neuesten Studien zur Folge nicht erwiesen. Muss ich mich korrigieren: das gilt für Infusionen nach Hörsturzen... siehe hier: https://www.igel-monitor.de/pr…ungen-ja-nutzen-nein.html Obwohl er nicht ganz unrecht hat... dein linkes Ohr wäre auf jedem Fall für ein CI indiziert. Beim rechten macht vielleicht sogar die Kasse Probleme, solltest du dich nicht gleich von vornherein beidseitig implantieren lassen. Wozu ich dir auch nicht rate, weil man ja das Hören erst wieder lernen muss. Das mit dem Alter und dem gutem Hörverständnis dagegen ist Quatsch... wobei die Meinungen zw. noch aussitzen/überdenken und lieber früh opeieren weil das Hirn dann schneller lernt, geht bei den Ärzten und Audiologen auseinander und ist immer Einzelfallentscheidung und darüberhinaus fast immer dem Patienten überlassen.


    Wegen der Vogelstimmen glaube ich, dass du die mit dem linken nicht mehr so gut wahrnimmst, wie auf dem rechten ;)


    Dem Beitrag von Steirermadl, kann ich nur zustimmen: Wenn man mit Hörgeräten kein ausreichendes Hörverständnis mehr erreichen kann, ist man CI-Kandidat. Daher ist meine Meinung die, frühestmöglich schonmal mit der Klinik in Kontakt treten. Wenn die auch meinen, es wäre zu früh, dann haben die zumindest deine Hörbiographie in ihren Unterlagen und können dich bitten dich jährlich oder so wieder vorzustellen...



    Wie ist denn das Verständnis von Zahlen und Wörtern im Test?
    LG Nord nahe HH

    Hallo Karin,


    aktuell bekommt man keinen Freedom-Prozessor mehr.
    Er heißt, Nucleus 6, und ist auch im Kanso verbaut.
    Genauer gesagt, müsste man die aktuellen HdO-SPs von Cochlear als CP 910 (der ganz große) und CP920 (der kleinere) bezeichnen.


    Mit dem Reitsport kenne ich mich nicht so aus, aber es gibt doch neben den Reitkappen auch die anderen Reithelme, die die Polospieler nutzen. Die sieht man hierzulande auch ganz häufig, wenn mal wieder Pferd und Reiter durch die Gegend traben. Aber auch Radfahrer haben manchmal einen sehr ähnlichen Helm auf.
    So einen könnte man vielleicht von innen etwas präparieren... aber da kann ich wie gesagt nichts beisteuern.

    Hey Franzi, stimmt bloss nicht übertreiben.


    kann mir aber auch vorstellen, dass das garnicht so unhäufig vorkommt. Bei älteren Menschen und / oder Menschen mit eingeschränkter Motorik. Da fällts bestimmt mal öfters runter. Und dann gleich in Gulli oder vom Kreuzfahrtdampfer oder so :D

    Oh cool, jemand Popcorn?



    In meiner hörgeräten Zeit war ich in meiner Jugend ziemlich schlagfertig mit den ganzen pöbeleien von Halbstarken....da müsste man direkt zeigen wo es lang geht.....seither hat mich jeder akzeptiert so wie ich bin das ich unter keinen Umständen benachteiligt gewesen bin.

    Ersteres kann ich unterstreichen. Wobei mein Verhalten an der Regelschule alles andere als geduldet wurde. Letzendlich war ich dann immer für die Auseinandersetzungen Schuld ;-) Letzterem kann ich nicht so zustimmen. Es gibt Menschen, in deren Schädel geht es nicht rein, dass es kein normal und unnormal gibt. Das sind dann die ewigen Halbstarken, die den ganzen Tag hinter ihrer starken Maske hinterherlaufen und abends fallen lassen.

    Diese Stärke besitzt meine Tochter leider nicht...

    Kann ich verstehen... aber sei ehrlich, trotz das dich gewehrt hast, ging es dir damals auch so. Also ich sag mal mit der Gesamtsituation unzufrieden ;-) Dass wichtige ist, das man alleine glücklich ist, dann strahlt man das auch aus.


    SaSel: Ich bin auch von Geburt an sh. HGs seit 4. Lj. Schlechte Erfahrungen habe ich auch genug gemacht. Ja, die Jugend war damals auch bei mir noch nicht so weit wie ich es war. Ich war dafür an der Grundschule und auch an der weiterführenden Schule der beste Vorleser. Hätten die sich alle ne Scheibe von abschneiden können... haben sie aber nicht. Als Sport hat mir der Schulsport und die Prügeleien gereicht. Hatte es nicht nötig, mir noch beim Fußball oder so, sagen zu lassen, dasd ich zu blöd dafür bin.


    Zu viel Rücksichtnahme mit anschreien und besonders langsam und so, bin ich immer mit Hochnäsigkeit und Sprachgewandheit, oder zurückschreien, bin nicht taub nur sh entgegengetreten.


    "So "normal" und unauffällig wie möglich leben will"


    Ja, klar man achtet auf sein Äußeres und so. Aber was heißt denn bitte schon normal? Normal ist für mich nicht mehr das, was mir die Gesellschaft vorgibt, sondern das was ich sein will. Und das ist glücklich sein. Und wer mich daran hindert, hat in meinem Leben nichts zu suchen.


    Ich bin nur zur Regelschule gegangen. Berufsentwicklung ähnlich zu Deiner. Und ich wollte als Hörgeschädigter auffallen und dann einfach situationsbedingt wieder nicht: Nämlich dann, wenn man einfach nur Mensch sein muss oder einfach nur nett, höflich gegenüber Vorgesetzten oder so. Und wenn man dann irgendwas nicht versteht, freundlichst drauf hinweisen. Meine Kollegen wissen auch Bescheid und doch sind sie mal öfters wieder diese oben angesprochenen Halbstarken mit der Maske, die die Muskeln verbal spielen lassen wollen... ich bin glücklich und lass mich nicht unterkriegen. Da könnte mich son Politiker fragen, ob ich Blöde bin und ich würde sagen, nein taub aber ich kann sie trotzdem Hören... nur kriegen sie ihre Zähne nicht auseinander. Nein so würde ich das nicht sagen, aber doch sehr ähnlich...