Posts by KMette2468

    Den Worten von Barbarella habe ich nichts hinzuzufügen. Ich war zwar schon lange nicht mehr saunieren, aber als ich es machte trug ich auch noch beidseits den Freedom-heute habe ich den N6. Implantiert wurde ich 12 /2001 und 01/2007.


    Die prozessoren lege ich auch ab, nehme meine tragbare Trockenbox mit, darin lass ich während der Saunagänge die Geräte (außerhalb des heissen Raumes) und lege sie wieder in den Ruhezeiten an.


    Zu Hause werden dann die Prozessoren in der Trockenbox getrocknet, da doch allgemein in solchen Schwimmbädern extrem hohe Luftfeuchtigkeit ist. Auch in den heissn Sommermonaten muss ich öfters die Geräte in die Trockenbox legen, als im Winter.


    Ich selbst trage auch noch Tag und Nacht eine Insulinpumpe, die ich von der Kanüle abkoppeln kann. Auch das ist Metall (Stahkanüle) und schadet meinem Körper nicht.


    nur Metall, wie Piercing, Ohrringe, schmuck das würde ich schon ablegen, weil ich denke, das diese Dinge zu heiss werden.



    LG
    Kerstin

    Willkommen im Forum.
    Ich bin von Geburt an schwerhörig, geboren 1968.... mein erstes HG bekam ich erst mit 6 Jahren, leider nur einseitig. Das andere Ohr ertaubte oder war von Anfangan schon sehr schlecht.


    Im Laufe des Lebens bekam ich mehrer Hörstürze, das zur Schulzeit und beim 3. Hörsturz (1994) war absolut nichts mehr zu retten gewesen. Ich war dann 6 Jahre vollständig taub.


    Erst 1999 schickte man mich zu CI Untersuchungen und 2001 erhielt ich mein 1. Ci auf der bisher HG versorgten Seite, 2007 die andere Seite und das nach 40 Jahren Taubheit.
    Beides sehr erfolgreich, wenn ich auch lange brauchte, um mit dem CI klarzukommen, da ich so lange vollständig taub war.


    Du siehst, es ist niemals zuspät und heute sind die Schnitte so klein, die CI Technik hat sich nochmal verbessert (man versucht das Restgehör zu erhalten) und eine gute CI Klinik macht alles. Voruntersuchungen, Hörtests, OP und Nachsorge (REHA). Ich bekam 3 Jahre eine ambulante REHA und fuhr zu einer Selbsthilfegruppe nach Berlin, wo wir gemeinsam Hör- und Srechübungen machten) Letztgenanntes war für mich sehr hilfreich.


    Ich bin im UKB Berlin implantiert worden und kann diese Klinik weiterempfehlen. Wie es in deiner Wohngegend ausschaut kann ich dir nicht sagen, ich weiß nur Halberstadt und dresden haben CI Versorgungskliniken.


    schau mal hier:



    Gib einfach deinen Wohnort ein und Deutschland.


    Vielleicht hilft dir das.


    LG
    Kerstin

    Ich hatte vor der ersten CI OP seit Jahren Tinnitus nur auf den noch Resthörenden Ohr, das andere ist ja von kleinaufan taub und da ist komischerweise nichts.


    Gleich in der 1. Nacht, nach der CI Op gab mein kleiner Mann im Ohr nochmal Gas und danach wurde es besser. 2008 dann auch das taube Ohr erfolgreich mit CI bestückt merke ich den Tinni kaum noch, nur in Stress, Sorgensituationen oder manchmal auch bei extremen Wetterwechsel.


    Hast du Stress, ich weiß, man glaubt immer es geht einem gut. So war es damals auch und dabei hatte ich viel um die Ohren. Und noch was, versuche nicht an den Tinni zu denken-ist verdammt schwer.


    Ansonsten kann ich dir nur raten, nutze die ruhigen Zeiten für Entspannungsübungen u.ä.


    LG
    Kerstin, deren Tinni zur Zeit kaum zu hören ist. :P

    Hallo Ulrich,


    zuerst eine Frage vorneweg: bis zu einseitig oder beidseits implantiert?


    Und nun zu mir, ich hörte ja von kleinauf an nur mit einem Ohr und habe einen Sehfehler, trotz OP als 10 jährige ist das Schielen geblieben. :(.
    Gleichgewichtsstörungen hatte ich schon immer, aber ich glaube früher noch nicht so heftig. Ich konnte zwar keine Rollschuhe und Schlittschuhe nutzen, aber wenigstens Skilanglauf machen, auf einem Bein stehen (kurzzeitig), Gummihopse, Springseil nutzen. Das klappte ganz gut, wenn auch mit ein paar Einschränkungen.
    Heute konnte ich nicht mehr auf einem Bein stehen, Treppen ohne Gelänger für mich ein Graus-ich brauche da Hilfe ansonsten gehe ich dort nicht weiter! Und nach der 1. Op hatte ich ganz plötzlich heftige Gleichgewichtsstörungen, besonders im Dunkeln. Ich ging sofort zum HNO Arzt vor Ort (damals hatte meine Ärztin Urlaub und ich musste in den Nachbarort fahren), diese schickten mich zum CT (bekam Termin erst 4 Wo später und war dadrüber stinksauer). da war natürlich nichts mehr zu sehen. Wurde zum Neurologen geschickt, der auch nichts fand-aber ich glaube er deutete etwas an, was ich später als Schlaganfallsymptom im I-Net rauslas (hatte ja auch Sehstörungen)...naja zu allen Ärzten wohin ich ging, man fand nichts.
    Auch mein Orthopäde anfangs nichts bis plötzlich meine starken Gleichgewichtsstörungen etwas besser wurden. Der Orthopäde meinte vielleicht hat er durch seine Chriropraxis einen verklemmten Nerv gelöst, der bei mir heftige Rückenschmerzen verursachte. Auch das wurde besser von da an.
    Dann war ich mal wieder im UKB (Berlin, wo ich implantiert wurde) und erzählte meinem Operateur das. Er untersuchte mich auch, und meinte von den Ohren kann das nicht sein. Er setzte aber Gleichgewichtstraining in seiner Klinik an (ähnlich wie ich es aus Kindheitstagen kannte (Rolle unterm Brett und Gleichgewicht halten) nur noch viel schlimmer. Dort bewegte sich die Platte nach allen Seiten, ebenso bei manchen Übungen die Wände und ich wurde deshalb wie ein Astronaut angeschnallt. Aber so schwer diese Übungen waren, sie halfen mir sehr gut.
    Treppen sind immer noch tabu, aber ich konnte im Dunkeln wieder einigermaßen ohne Angst auf dem Bürgersteig laufen (vorallem, wenn mir Menschen entgegen kamen).
    Dann meine 2. CI Op und es hat sich noch ein kleinwenig verbessert. :)


    Was bleibt nach wie vor , die Treppen ohne Geländer, schmale Wege im Gebirge oder in den Bergen, all das meide ich noch immer.


    Ski bin ich lange nicht mehr gelaufen (Langlauf, das war das einzige, was ich früher auch hier machte.) Nur, hier ist so selten Schnee, das ich das nicht mehr probieren kann, zumal ich ja neue Ski bräuchte..... das lohnt sich für meine Ecke nicht.


    LG
    Kerstin

    Ich selbst bin Jahrgang 68, bekam 1978 meinen Diabetes und verlor 1994 mein Gehör ganz. Davor hatte ich schon während der Schulzeit mehrmals Hörstürze und den ollen Tinnitus. Meine HNO Ärztin sagte immer, das hängt alles mit meinem Zucker zusammen.
    Achja, und zum Schluß konnte ich meine HG nicht mehr tragen, weil ich ständig entzündete Ohren hatten. Mittelohr, da wo das Ohrpassstück saß Pickelchen, die dermaßen rieben und ab und zu auch an Nase, Ohr Furunkel, einmal sogar am Auge und Gerstenkörner. Das war ziemlich schliomm für mich.


    Heute habe ich, außer den leisen Tinni nichts mehr und höre super. Stelle aber fest, das hoher und niedriger Zucker auch mit den CI's das Hören stark beeinflussen. Bei niedrigen Zucker höre ich alles zu laut, bei hohem Zucker wieder dermaßen schlecht.


    LG
    Kerstin

    Genauso, wie otoplastik schrieb, sehe ich es auch-je eher das Ohr trainiert wird, umso schneller kann der Erfolg kommen.


    Ich selbst arbeite abends in einer kleinen Bücherei innerhalb einer Kurklinik, seit 1998. Ich sehe dort ben den Patienten das man heutzutage viel schneller mit der REHA beginnt. Noch vor ein paar Jahren hieß es z.B. beim Oberschenkelhalsbruch, ein paar Wochen warten, dann darf Patient aufstehen und die ersten zaghaften Gehversuche machen-heute gleich am nächsten Tag soll der patient vorsichtig mit Laufübungen anfangen. Weil man sieht, je eher, umso besser die REha. Natürlich geht das nur bei Menschen mit klarem Verstand.


    LG und auch ich denke, es kommt noch. Wenn auch nicht sofort.


    Kerstin, deren re Ohr hörte 40 Jahre nichts und heute mit CI ist es das bessere . :) Li Ohr trug bis 94 HG und damit bin ich nicht so zufrieden.

    Ich hörte anfangs mit meinem 1. CI, andere Ohr war taub auch so gut wie nichts. Mein akkustiker sagte mir, das CI so lange, wie es geht tragen und immerwieder üben. Anfangs waren es nur kurze Wörter, Buchtsbabenfolgen (megaschwer, aber wichtig) und ich bekam gleich die REHA (ambulant mit ebe diesen teils schwierigen Übungen und zu Hause sollte ich das auch üben. Auch ich hatte nicht immer Lust, weil es so anstrengend war, aber wie schon oben geschrieben sehr wichtig. Die Musik war anfangs echt blöd mit CI und ich habe das deshalb auch sein lassen.


    Drei Jahre hat es gedauert, bis ich einigermaßen gut hören konnte und es steigerte sich dann. Erst als ich mich dann nach 6 Jahren zu einem 2. Ci entschied war das Hören relativ normal. Klar, es gibt immerwieder Schwachstellen, zumal das CI leider das menschliche Ohr nicht zu 100% ersetzen kann. Aber ich bin so froh, das es sowas gibt und ich die CI's bekam, wo die Entwicklung mittendrin ist und immer besser wird.
    Leute die zu den ersten Implantierten gehörten (ich durfte einige kennen lernen hatten es weitaus schwieriger.


    Nutze deine Chance (Reha, Hörtrainig (vorallem Sprache, übe mit Angehörigen, Freunden (am Anfang klang auch bei mir alles sehr fremd) -je mehr Übung dein Gehirn bekommt, umso besser wird es und jedesmal, wenn du zu Neueinstellungen, Korrekturen zu deinem Akkustiker fährst sag, was gut und was nicht so gut ist, wo man was verbessern kann u.s. w.. Hilfreich ist vielleicht ein kleines Tagebuch...


    LG
    Kerstin, die ja noch recht gute Hörerinnerungen hatte

    Mir auch, als ich imApril '14 zur Überprüfung und Einstellung meines Freedoms hinfuhr. Damals bot mir meine Akkustikerin den N5 an, da eine Seite noch nicht kompantibel für den N6 war, aber mein Freedom schon 5-6 Jahre alt war . Also Hörtests mit Freedom und N5 und es gab eine Verbesserung. :) Also Antrag an die KK, die damals alles ein halbes Jahr blockte und musste mit Hilfe meiner Klinik zig Widersprüche einlegen. Letztendlich hat sich die Warterei gelohnt und ich kam zum N6. :) Auch mir wurde gesagt 5 Jahre warten, dann habe ich ein Anrecht auf ein neues Gerät (vorraussichtichtlich sie sind kompantibel und die KK sagt JA).
    Mich würde das ebenfalls interessieren, wo das steht, nach welchen Vorgaben die KK und der MDK entscheiden?


    LG
    Kerstin

    Ich bin Jg. 68, von Geburt an Schwerhörig, aber nur eine Seite wurde nur mit einem HG versorgt (vor Schulbeginn, also mit 6 Jahren). Es war auch immer die Bessere Seite bei Hörtests und ich weiß, das die andere Seite so gut wie nix gehört hat. Dann hatte ich bis 1994, wo ich ertaubte mehrere Hörstürze die auch das HG Ohr nach und nach taub machten.


    Bis 2001 war dann Funkstille und dann wurde wieder nur das HG Ohr implantiert. Hier brauchte ich 3 Jahre bis ich mir sagte, jetzt hörst du endlich einigermaßen vernüftig. Ich hatte mit dem Ohr 2 Jahre REHA (ambulant) und als 2007 auch mein 40 Jahre stummes Ohr ein CI bekam auch nochmal 2 Jahre ambulante REHA.
    Wo andere sagten, oh ich verstehe von der ersten Einstellung was, war ich 2001 weit entfernt-es dauerte und auch ich war anfangs sehr enttäuscht. Ebenso das 2. Ohr brauchte lange, aber es ging deutlich schneller vorwärts.


    Ich würde an deiner Stelle nochmal alles überprüfen, ob CI ok, ob die Einstellungen stimmen oder ob du halt auch etwas länger brauchst....


    LG
    Kerstin

    Ich trage ja seit dem 22.12. die N6 (von Cochlear9. Bei der Abholung habe ich mir unter anderem ein Musik Programm abspeichern lassen.
    Zu Hause probierte ich das schonmal aus: vorm PC OHNE Kabel, nur das Musikprogramm da denke ich, bin live dabei. Ist schon anders als im ScanProgramm, was sich automatisch angleicht. Ich musste natürlich die Lautstärke und Mikrofonempfindlichkeit etwas reduzieren.


    Und dann am 21.12. 14 fand in unserer Kirche ein Weihnachtskonzert mit unserem Jugendorchester, zwei Chöre und ein Sektet-Chor statt.
    Auch hier probierte ich mit Scan (Lautstärke etwas höher, Mikrofonempfindlichkeit ebenfalls und das Musikprogramm-dabei alles wieder etwas runter gestuft aus.
    Mit dem Musikprogramm hörte ich die Musik wieder ganz nah und traute mich auch mitzusingen. Leider hörte ich mit beiden Programmen die Ansage kaum. Andere bestätigten mir auch, das die Ansage diesmal nicht so gut war, lag wohl an der Technik, bzw. weil die Kirche etwas zu warm war.


    Ihr seht, auch ich habe immerwieder neue Hörerlebnisse. :)


    LG
    Kerstin

    Auch ich hatte ein paar Monate später, nach der ersten CI-Op starke Gleichgewichtsstörungen (mit leichten Sehstörungen) . Das kam so plötzlich und ich musste mich krankschreiben lassen.
    Wurde zu verschiedenen Ärzten (HNO zu Hause am selben Tag, CT, Neurologe, Orthopäde und mein HNO Arzt im UKB) geschickt, die leider nichts finden konnten, auch mein Operateur im UKB fand nichts. Er setzte aber Gleichgewichtstraining an und da ich gleichzeitig auch häufig unter starken Rückenschmerzen litt, ging ich zum Orthopäden, der auch Chiropraktiker war. Danach wars meist kurzeitig besser, so das ich von einem eingeklemmten Nerv ausging (hatte auch immer Kribbeln im Rücken). Letztendlich kamen aber die Rückenschmerzen von meinem Darm, denn als dieser untersucht wurde (hatte eine Entzündung) und alles abgeheilt war, waren die extemen Rückenschmerzen weg.


    Die Gleichgewichtsübungen halfen mir sehr und kurz darauf wurde auch mein 2. Ohr implantiert. Allmählich


    Heute bin habe ich kaum noch Probleme, außer im Dunkeln.


    LG
    Kerstin

    Hallo Jens,


    ich hatte jahrelang mit Tinnitus zu kämpfen, besonders schlimm wurde es nach meinem Hörsturz (1994) und gleichzeitige Ertaubung. Ich verlor kurz darauf meinen Job (hatte einen ziemlich ruhigen Job gehabt (PC, kopieren zerschreddern, Archiv aufräumen) Schlimm war in der Zeit, das ich zuvor schon viel zu wenig hörte, das strengt dem restlichen Ohr dermaßen an (hörte von Geburt an nur mit einem) und plötzlich nicht mehr. Man macht sich 'nen Kopp wie gehts nun weiter, mit der plötzlichen Stille . Und dann wurde mein noch recht leiser Tinnitus, den ich nur auf dem immer hörenden Ohr hört ganz wütend, ja superlaut. Je mehr man dran denkt, je mehr man sich Gedanken, Sorgen um andere Dinge macht, um so schlimmer wird es.....
    Glaub mir, als ich dann endlich nach 6 Jahre Stille mein CI auf dem immer hörenden Ohr bekam war ich schon froh, und der Tinnitus lies langsam nach und mein Lebenswille erwachte wieder. Und 7 Jahre später lies ich auch auf dem anderen Ohr -was 40 Jahre taub war ein CI implantieren.
    Es ist alles noch viel schöner geworden, der Tinni wird kaum noch war genommen, Außnahmen wenn sich mal wieder das Gedankenkarussell dreht oder ein Wetterumschwung ganz schnell kommt.


    Und Sport kannst du auch mit dem CI machen. ich erinnere mich vor 7 Jahren, als ich mir hier Rat holte war eine Userein hier, die gern Motorad fuhr und ihren Helm CI gerecht zurecht machen lies. Auch Laufsport ist möglich -mit Stirnband und ganz sicher auch andere Dinge. Mit Schwimmen habe ich wenig Ahnung, da ich selbst keine Wasserratte bin.


    Und ich trage neben den CI's noch eine Insulinpumpe.


    Auch ich dachte vor all den Zusatzgeräten, das wird dich mal stören. Aber ich wollte mehr Freiheiten haben und hab mich zur Pumpe und für die CI's entschieden. An Beides gewöhnt man sich sehr schnell und ich habe sogar schon das Spritzen vergessen, eben, weil ich garnicht mehr merke, das ich eine Insulinpumpe trage.


    Mir ist auch schon passiert, das ich zum Aquafittness ging und plötzlich bemerkrte ich habe meine CI's noch drum. Zum Glück ist nichts passiert. Es wird halt zur Normalität und du hört wieder mehr und hast dadurch mehr Chancen im Beruf!


    Lass dich Beraten, treff dich mit anderen CI trägern und höre dich um-ich habe es vorher auch gemacht, sowohl vor der Insulinpumpeentscheidung, wie auch vor der CIImplantation. Risiken gibts immer -aber die Vorteile überwiegen danach :thumbsup: .


    Ich habs ohne Psychodokter geschafft, denn letztendlich helfen könen sie dir bei sowas nicht, bzw. den Tinnitus wegzaubern. er bleibt für immer, leider. :(


    LG
    Kerstin

    Ja, das stimmt, immer mehr Geräusche kommen hinzu. Bei mir fing es an mit meiner Katze, die grade Junge hatte. Ich konnte sie hören, wenn sie miteinander Kommunizierten. Das kannte ich mit HG garnicht, ebenso das Lichtschalter Geräusche machen, der Blinker im Auto und die Vögel unterschiedlich singen.


    Und ja, seit kurzem höre ich auch Magen- bzw. Darmgeräusche von anderen Personen am Tisch, zuvor hörte ich nur den eigenen Magen mit CI.


    Und leider hab ich das gleiche Problem, wie du steffp: I/E und O/U sind mein Problem auch nach solangem Tragen der CI`s.


    Allen hier im Forum Frohe Weihnachten, bleibt gesund und weiterhin viele neue Höreindrücke :)


    LG
    Kerstin

    Hallo steffpe,


    bei meiner 1. OP 2001, damals noch mit einem großen Schnitt, hatte ich auch mit den Geschmacksnerven zu kämpfen. Es war kurz vor Weihnachten und da gabs so schönen Wildbraten, ich glaub-es war Kaninchen. Der schmeckte mir absolut nicht, ebenso anderes Essen. Aber irgendwann nach 2-3 Monaten war alles wieder normal. :)


    Und das Gleichgewicht -es brachte mich 3 Tage total aus dem Ruder. Ich konnte mich in der Klinik nur an der Wand lang bewegen und hatte bis 2008 auch weiterhin Gleichgewichtsprobleme, vorallem im dunkeln. Ich muss ja 3x täglich am späten nachmittag arbeiten, besonders schlimm wars dann in den Wintermonaten und bei Eis und Schnee, so dass ich mich kaum über die Strasse traute.
    Heute ist alles wieder ok, ich sag mal fast. Im Winter habe ich jetzt immer dieser Spikes in der Tasche und dann ist das Laufen auch ok.


    Aber ich glaube auch, das zwei CI's das Gleichgewicht weitgehend normalisiert haben. Ich denke aber auch, es hat auch ein bisschen mit dem räumlichen Sehen zu tun, bei mir jedenfalls, denn ich habe von Geburt an einen Sehfehler.


    Angst vor den OP's hatte ich bei beiden erst kurz zuvor den Tag vor der OP) , danach war ich richtig froh und glücklich, alles überstanden zuhaben.


    LG
    Kerstin

    Das Problem hatte ich mit dem Freedom, meist beim Wetterwechsel-warm zu kalt oder im Winter. Jetzt habe ich es schon eine Weile nicht mehr (letztes im Frühsommer, da trug ich noch den Freedom)und werde das mal mit dem N6 beobachten.
    Auch ich muss sagen, das es nur beim erstoperiertem Ohr war, damals noch mit großem Schnitt und ich dachte immer es sind Narbenschmerzen.


    LG
    Kerstin

    Ich ertaubte 1994, nchdem ich zuvor immer schlechter hörte (war nur einseitig mit einem HG versorgt, die andere Seite war taub). Die Jahre dazwischen bis 2000, als ich endlich einem vernüftigen Arzt gvorgestellt wurde, der mich ins UKB schickte waren schlimm. Ich zog mich immer weiter zurück, war frustiert, wenn andere nicht das Gespräch übersetzten und war schon dabei, meine Musik und Filmsammlung zu entsorgen.
    "001 erfolgte die erste OP, li, 2008 die 2. Op rechts.
    Durch die lange Ertaubung dauerte alles etwas länger, war anfangs auch etwas enttäuscht, das Musik noch immer schrecklich Klang, so manche Stimme nicht normal klingen wollte, aber es wurde allmählich normaler :) . Geduld ist ganz wichtig und wie schon oben geschrieben, der Patient muss es wollen.


    Ich hatte mich damals, als ich erfuhr, das es eine Möglichkeit gibt, nämlich mit Hilfe eines Cochlear Implantates, mich umfassend in einem CI Verein und auch mit Betroffene in Verbindung gesetzt und traf dabei sogar auf alte Bekannte -Schulkameraden, die inzwischen auch CI Träger sind. Und all die Leute machten mir Mut und ich sagte Ja!
    Gegenüber früher ist das Hören, vorallem beidseitiges Hören ein erfolg für mich.


    LG
    Kerstin


    Ja, ich habe sie grad ausgetauscht, von Cochlear, da steht unten: p675 . Aber Achtung, die normalen HG Batterien sind nicht so stark, wie die Power one Implant Plus. Es kann sein, das sie sich schneller leeren. Ich komme mit meinen Batterien 4 Tage damit aus (mit ein paar Ausnahmen (weniger als 4 Tage).


    LG
    Kerstin