Posts by Corinna

    Hallo Tennisboy10,


    wie die anderen schon angemerkt haben: Jeder hat eine andere Hörbiographie, jeder hört etwas anders. Und das Tempo und Ausmaß der Hör-Fortschritte sind natürlich auch je nach Person unterschiedlich.


    Ich habe bis zu meinem 38. Lebensjahr ausgezeichnet gehört und bin dann innerhalb von einer Woche ertaubt, habe dann nach 9 Monaten Taubheit einseitig ein Ci bekommen. Ich höre seit ca. 7 Monaten wieder (aber längst noch nicht "perfekt" ;) ). Unsere Hörbiographien sind also sehr unterschiedlich.


    Aber auch bei mir war es am Anfang so, dass ich zum Teil sehr leise Geräusche hören konnte (Katze läuft übers Parket), laute (Hupen, Sirenen) aber nicht bzw. sehr leise. Am Tag der EA beispielsweise schickte mich die Medel-Ingenieurin in den Garten des Krankenhauses: Ich war sehr enttäuscht, weil ich zwar ein wenig das Rascheln der Amseln im Laub hören konnte, aber nicht ihr Singen - und ich weiß nur zu gut wie laut diese Biester normalerweise sind. Selbst einige Einstellungen später hörte ich die Warnsirene für die einfahrende U-Bahn nur recht leise (als normal Hörende fand ich das Geräusch fast unerträglich laut). Es stellte sich heraus, dass bestimmte Frequenzen am Anfang blockiert bzw. sehr leise eingestellt wurden, um mich am Anfang nicht zu überfordern.


    Hast du 'mal mit der Person, die deine Ci-Einstellungen macht, über deine Höreindrücke und Erfahrungen gesprochen? Vielleicht kann man ja die Einstellung noch etwas optimieren bzw. oder erläutern warum bestimmte Geräusche (noch) nicht gehört werden können.

    Ich habe ein relativ entspanntes Verhältnis zum Batteriewechsel. Ich bin eine Frau mit Handtasche, wo auch immer ich gerade bin, wechsele ich eben, dauert ja nur ein paar Sekunden. Ich mache das sogar während ich unterrichte - macht anders bei Einzeluntericht auch keinen Sinn. Ich benutze in der Regel öffentliche Verkehrsmittel und beim Fahrradfahren ist es bislang noch nicht vorgekommen (würde vermutlich kurz anhalten, wechseln und weiterfahren.)


    Da ich in einem Land lebe, in denen Verschwörungstheorien hoch in Kurs stehen und eigentlich jede blonde Ausländerin, insbesondere wenn mehrsprachig, unter dem Verdacht steht oder leicht stehen kann, eine Spionen und/oder Terroristin im Auftrag des Mossad oder der CIA zu sein, war ich am Anfang am Überlegen, ob ich einen Batteriewechseln in der Öffentlichkeit wagen kann, ohne auf das nächste Polizeirevier oder Schimmeres geschleppt zu werden. Nun ist Cairo aber eine sehr laute Stadt und Hörprobleme sehr häufig; Noch nicht einmal der Rondo, der nicht wie ein klassisches Hörgerät aussieht, erntet viel Aufmerksamkeit.


    Wenn Sie aber zuvor zum Arbeitsamt geht und dort den Fall erörtert, wird sie nicht gesperrt werden.
    Denn das Verhalten des Chefs ist unzumutbar.


    Da habe ich dann beim Arbeitsamt vorgesprochen und dort war man dann mit meiner Kündigung einverstanden und ich wurde nicht gesperrt.

    Grundsätzlich ist es richtig, dass keine Sperre Seitens der Arbeitsagentur erfolgt, wenn der Arbeitnehmer gekündigt hat und die Fortführung des Arbeitsverhältnisses nicht zumutbar gewesen wäre. An das Vorliegen der Unzumutbarkeit werden von Agentur und den Arbeitsgerichten aber recht hohe Anforderungen geknüpft.


    Es ist mE. etwas verfrüht über mögliche Kündigungsstrategien zu debattieren. So wie das Arbeitsverhältnis im Moment von Sandra charakterisiert wird, ist es nicht unzumutbar. Nicht jede Meinungsverschiedenheit reicht aus. Ausserdem darf bezweifelt werden, ob der Arbeitgeber, der selbst nicht von einer möglichen Kündigung gesprochen hat, sondern momentan "nur" in Sorge um das Wohl seines Haustiers ist und die OP bagatellisiert, tatsächlich kündigt. Häufig haben Arbeitgeber von Familien-/Kleinbetrieben eine recht partnalistische Auffassung vom Chef-Sein und meinen überall mitbestimmen zu müssen. Zudem würde ihm eine Kündigung wenig nützen, er müsste zunächst eine neue Kraft finden und diese einarbeiten. Da kann er ebensogut auf Sandras Rückkehr aus dem Krankenstand waren (von der Rechtmäßigkeit einer solchen Kündigung mal ganz abgesehen.)


    Das beste ist für den Moment noch einmal ein Gespräch zu suchen (vielleicht ohne die alarmistische wenn auch wohlmeinende Kollegin), Krankschreibung abgeben, die OP durchziehen. (Krankschreibungen, lauten immer auf "Arbeitsunfähig krank" - ohne Angabe von Krankheit etc.) DANN sehen wie sich das menschliche Verhältnis mit Chef und Kollegen entwickelt. U.U. später nach EA und eventuell Reha, wenn das Hörvermögen schon sehr viel besser ist, nach einem neuen Job ausschauhalten mit einem menschlich besseren Chef.


    Eine Eigenkündigung ohne besseren/anderen Job in der Hinterhand ist eigentlich nur dann angezeigt, wenn bei Fortführung des Arbeitsverhältnisses eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes (auch psychisch) zu befürchten steht. Im Falle einer Arbeitgeberkündigung, immer das Arbeitsgericht einschalten. Kündigungsschutzklage kann ohne Anwalt mit Hilfe eines Rechtspflegers beim ortlichen Arbeitsgericht aufgesetzt/eingereicht werden. Das Gericht hat eine erhöhte Fürsorgepflicht einer anwaltlich nicht vertretenen Partei gegenüber. Selbst wenn der Job nicht "gerettet" werden kann, kann vor Gericht meist zumindest eine Abfindung, besseres Arbeitszeugnis etc. erstritten werden. Meist recht zeitnah im obligatorischen Gütetermin im Wege eines Vergleichs.


    Für den Moment ist vorallem wichtig, dass du dir, Sandra, die Vorfreude auf die OP nicht durch ein solches mieses Verhalten deines Chefs, verderben lässt. Die OP ist wichtiger als der Job und aller Wahrscheinlichkeit nach, wird sich dein Chef wieder einkriegen. Er muss der OP nicht zustimmen, wenn du arbeitsunfähig krank bist, bist du halt krank und nicht bei der Arbeit.

    Martina,


    die Untätigkeitsklage ist an für sich keine schlechte Idee - leicht aufzusetzen und ärgert das betroffene Amt unendlich, weil es ihre Qualitätsmanagement-Statistik ruiniert.


    Sie sind im Moment nicht direkt untätig, sondern fordern ständig neue Hörtests (u.a. mit dem Cochlea Implantat - völlig daneben). Hörtests sowie medizinishe Gutachten (irreversibel, Taubheit) liegen ihnen vor. Ich habe Ihnen vor 1 Monate eine recht gesalzene Mail geschickt und Ihnen insbesondere das Datum für meine zweite CI-OP mitgeteilt (dann sollte wirklich alles klar sein). Wenn bis in einem Monat kein Bescheid kommt, erfolgt Androhung der Untätigkeitsklage mit Fristsetzung.


    Meistens bringt es mehr, anklingen zu lassen, dass man seine Rechte/die Rechtslage kennt und sich nicht auf die lange Bank schieben lässt. Erfahrungsgemäß ist die Wahrsheinlichkeit recht hoch, zunächst nicht den einem zustehende % GdB zu bekommen oder nicht das Merkzeihen GL. Es ist zur Ersparung eines langwierigen Widerspruchverfahrens, sowie Gerichtsverfahren vor den Sozialgerihten durch mehrere Instanzen besser taktisch das Druckmittel "Untätigkeitsklage" nicht vorschnell einzusetzen. ;)


    Ich vermute, dass das LRA sich die Anpassung aufgrund der 2. CI OP (im Oktober) ersparen will von u.U. 70-80 % GdB ohne Merkzeichen GL auf 80 % mit Merkzeichen. Da ich im Moment sowieso nicht in Deutschland bin, ist es bei mir nicht brandeilig.

    Hallo Sandra,


    wie Lucy schon gesagt hat - mit Klein- und Familienbetrieben ist das immer so eine Sache, Arbeitnehmerschutz ist etwas eingeschränkter in diesen Fällen.


    Bist du Mitglied in einer Gewerbschaft oder Sozialverband ? Dann hast du die Möglichkeit dich gratis arbeitsrechtlich beraten zu lassen. Ich würde allein aus diesem Grund als Arbeitnehmer einer Gewerkschaft beitreten.


    Was unabhängig voon den rechtlichen Fragen, ich persönlich glaube auch nicht, das er dir erfolgreich kündigen kann, (das dürfte dann auch im obligatorischen Schlichtungstermin vor der Arbeitsgericht sehr schlecht ankommen...), stellt sich in einem kleinen Betrieb natürlich immer die Frage wie man zukünftig miteinander umgeht (eine Vermeidungsstrategie ist meist nicht möglich). Ich findes unter diesem Gesichtspunkt menschlich und profesionell gesehen unmöglich, wie dein Chef das betehende enge Arbeitsverhältnis auszüntz um Druck auszuüben, alles, egen seinem ...Hundilein?!! Im Ernst!. Im Zweifel ist deine Gesundheit wichtiger als die Töle. Kann er den Hund nicht einfach in seinem Hotel im Büro etc unterbringen?


    Ich würde dir trotz allem raten noch einmal mit ihm ein (gut vorbereitetes) Gespräch zu suchen. Alle Argumente aufzuzählen, dass du krank bist und nicht "auf Urlaub", und dass es Deinerseits ein großes Entgegenkommen bedeutet, ihm über die anstehende Therapie/OP lange im Voraus in Kenntnis gesetzt zu haben. Es besteht keine Informationspflicht. Mit Krankschreibung bis zu eben krank, Das bedarf von rechts wegen keiner Erklärung, Erläuterung oder Entschuldigung. Vielleicht zieht das Argument, dass du mit OP eine sehr viel effektivere Mitarbeiterin sein wirst. Ansonsten leg ihm einfach das Attest vor und bemühe dich nach OP und Reha mittelfristig um einen anderen Job bei einem menschlich besseren Arbeitgeber.


    Und beantrage in jedem Fall einen Schwerbehindertenausweis bzw im Amtsdeutsch: die Feststellung des Grades der Behinderung. Das dauert meist etwas, bei mir läuft der Antrag seit Anfang März und ich höre rein garnichts mehr (durch mindestens 3 Hörtests belegt): eigentlich ein klarer Fall. Das Landratsamt kommt trotzdem nicht zu Potte. Man kann den Antrag also gar nicht zu früh stellen. Schwerbehinderteneigenschaft bedeutet nicht nur einen besseren Kündigungsschutz - es ist auch für die meisten Arbeitgeber attraktiv, weil sie keine/weniger Schwerbehindertenabgaben zahlen müssen und u.U. Lohnzuschüsse vom Staat erhalten.

    Hallo Nika,


    ich habe das gleiche Problem im Arabischen. Mein Englisch und Französisch war zum Zeitpunkt der Ertaubung schon so weit forgeschritten, dass es jetzt mit Cochlear-Implantat für mich ausreichend ist, um meine eigene Ausprrache zu kontrollieren - Ich weiss ja noch, wie es klingen muss.


    Ich habe für Arabisch einen Tutor, der von Haus aus Sprachwissenschaftler ist, aber mit logopädischen Grundkenntnissen. Das hilft mir sehr viel. Ich kann daher meinen Vorrednern nur beipflichten: Ein englisch-sprachiger Logopäde (am besten jemanden der im englischsprachigen Raum für die englische Sprache ausgebildet wurde) ist warscheinlich die erfolgsversprechenste Lösung.


    Ich hatte als normal-hörendes aber leicht lispelndes Kind schon einige Trainingseinheiten mit einer Logopädin. Ich wurde praktisch vom englischen th auf deutsches stimmhaftes und stimmloses S umtrainiert. Die Zungenstellung und Lautbildung bei den verschiedenen th-Lauten im Englischen (- es ist nicht nur eines ;) - ) sollte dir ein Logopäde definitiv vermitteln können. Übrigens, die Konsonanten, die einen meist als Deutschen verraten sind f, v und w. Es gibt alering einige recht einfache Übungen, um sie halbwegs authentisch auszusprechen.


    Sprachlernsoftware, die insbesondere die Aussprache kontrolliert und auch graphisch ideales Lautbild und eigene Aussprache darstellen, bietet vor allem Digital Publishing ( ). Soweit ich weiss, gibt es Vergleichbares auch von "Tell me More". Ich bin mir nicht mehr 100% sicher wie es der Vokabeltrainer von Langenscheidt gelöst hat (Ich meine mich dunkel zu erinnern, dass auch da eine solche graphische Anzeigemöglichkeit besteht). Stadtbibliotheken haben sowohl dp-Produkte als auch Langenscheidt Vokabeltrainer häufig im Programm - eine gute und kosten günstige Möglichkeiten einmal unverbindlich zu testen, ob man mit der Software zurande kommt.

    Ich höre im Moment fast ausschließlich Live-Musik. Bei Musik aus der Konserve habe ich keine so guten Ergebnisse: über Mikrofon ist es fast nur als "Krach" wahrnehmbar - über Telespule brauche ich eine sehr gute Aufnahmequalität (analog LPs auf You-tube sind leider kein Genuss im Moment... ;) )


    Muss jetzt mal mit meinem Sony Funkkopfhörer experimentieren - wollte ihn schon verschenken, da ich dachte ich kann damit nichts mehr anfangen... .


    Ich war ca. 2 Wochen nach der 1.EA auf meinem ersten Konzert, was eine ganz gute Erfahrung war: Electronica (was ich vor meiner Ertaubung gehasst habe ;) ) aber ich konnte sogar einige Musik-cover von mir bekannten Music stücken aus anderen Genren (folk, Rock) identifizieren.


    Percussion war selbst bei völliger Taubheit/ohne CI kein Problem.


    Im Moment versuche ich mich vorallem auf Klavier und Gitarre zu konzentrieren, beide Instrumente klingen im Moment noch zu mechanisch und ich kann auch nicht alle Töne wahrnehmen.
    Gesang hingegen ist ganz gut und E-Bass geht ebenfalls.

    Ich hatte vorallem in meiner "vollständig" tauben (= nicht mit CI versorgten) Phase damit zu kämpfen, dass ich zu laut sprach. Ich hatte schon mit meinen Freunden ausgemacht mir das sofort zu signalisieren. Was meist auch gut funktionierte, aber es kam sehr häufig vor. Ich konnte mich selbst nur ab einer gewissen Lautstärke "hören" (bzw. brauchte offenbar die Illusion vom "Selbsthören" durch stärker schwingende Stimmbänder).


    Mir wurde auch gesagt, dass ich bei Fremdsprachen, einen stärkeren Akzent hätte, als vor der Ertaubung. Was mich nicht erstaunt; ch hatte ja weniger Kontrolle wie etwas klingt, das sich sage und auch weniger Training, dadurch, dass ich auch Fremdsprachen nicht mehr hören konnte.



    Nach der einseitigen Versorgung mit CI - spreche ich in der Regel in der richtigen Lautstärke. Es fällt mir nur noch gelegentlich schwer die Umgebungslautstärke realistisch/korrekt einzuschätzen mit der Folge, dass ich jetzt manchmal zu leise spreche.


    Ich hoffe, dass verschlechtert sich nicht wieder nach der zweiten OP... .

    Vieleür die z.T, ganz Unterschiedlichen Erfahrungen und Stellungnahmen. DIE Lösung scheint es nicht zu geben.


    Ich habe mit dem Krankenhaus gesprochen, welches die OP durchführt (BWK Ulm), die mir stark zu Variante 3 raten; Letztendlich unter ähnlichen Gesichtspunkten wie von Joseph bereits aufgeführt.


    Ich habe meine Krankenkasse (AoK) bislang als sehr schicksalergeben erlebt: d.h. bislang wurde alles sang- und klaglos durchgewunken. Wenn, dürfte am ehesten die DRV Probleme bereiten ... . Antwort der Bosenberg-Klinik steht noch aus... .

    Sollte nicht posten wenn ich nur noch halbwach bin: es muss natürlich smart WATCH und nicht phone heißen!


    Es ist schon mal gut zu wissen, dass so eine Vibrationsarmabanduhr prinzipiell für den alltäglichen Gebrauch ausreicht (nicht nur für unterwegs oder die Reise). Danke Martina und Krauwolf.


    Die VibraLITE8 ist mE auch optisch gerade noch akzeptable hat aber einen vergleichsweise hohen Preis, da ist eine bluetooth watch meist günstiger - optisch ansprechender UND hat meist auch noch ein paar Zusatzfunktionen. Daher meine Frage, ob jemand eine solche Bluetooth-Vibrationsuhr zum Wachwerden nutzt.


    Ich war vor meiner Ertaubung vor 16 Monaten ein sehr auditiver/-philer Mensch - nun bin ich gezwungen mich mehr auf andere Sinne zu konzentrieren, also insbesondere das Visuelle: Und Ich bekomme mit, dass die meisten behindertengerechten Hilfen/Alltagsgegenstände völlig ohne funktionalen/technischen Grund ohne Rücksicht auf die Optik designed wurden. Ich finde das ziemlich respektlos Schwehrhörigen/Tauben gegenüber: Dass Gegenstände auch optisch ansprechend sind, ist für den Normalo-Markt völlig selbstverständlich. Es ist mir natürlich klar, dass die Geschmäcker verschieden sind und der Markt für Hörhilfen nicht so groß ist, dass er in jegliche Richtung ausdifferenziert werden kann. Aber es ist auch nicht nötig im Design Mitte der 80er Jahre zu verharren.

    Ich bin vollständig taub.


    Um entspannter vor wichtigen Terminen zu schlafen, trage ich mich mit dem Gedanken eine Armbanduhr mit Vibrationsalam/Weckfunktion zu kaufen.


    Die Modelle, die bei Hörhelfer und ähnlich spezialisierten Onlineshops angeboten werden, sehen jedoch so aus, als wäre es von Vorteil, wenn man nicht nur taub sondern auch noch blind wäre. Mit anderen Worten: Ich finde die Designs nicht besonders ansprechend. Besser gefallen mir SmartWatch oder Bluetooth-Armbanduhren mit Vibrationsalam, die es ebenfalls für um die 50 Euro zu kaufen gibt.


    Hat jemand Erfahrungen mit Smart- bzw. Bluetooth-Phone als Wecker? Oder kennt jemand einen Onlineshop für Taube/Schwerhörige mit Producten, die nicht gerade potthäßlich sind?

    Warum musst du denn 1/3 der Kosten tragen? Wie war denn dein Klageantrag? Bei vollständigem Obsiegen (das heist das LSG entspricht zu 100 % dem klägerischen Begehren = gibt dir vollständig Recht) sollte die Beklagte die Kosten vollständig tragen.

    Immer mehr interessante Ideen! :) Danke!


    Ich fasse mal zusammen:


    1) Nur 2. CI OP im Oktober - Reha später für beide CIs gleichzeitig


    (Nachteil für mich: ich erhoffe mir viel von dem Telefonträining: Nicht telefonieren zukönnen schränkt mich stark persönlich und beruflich ein.)


    2) "Nur" 6 Wochen Reha - 2.CI OP irgendwann später, vielleicht um Weihnachten herum.


    3) 3 Wochen Reha + 2. CI OP direkt im Anschluss, nach einigen Monaten dann vielleicht 2. Reha mit Abstimmung der beiden CIs


    4) 6 Wochen Reha , dann direkt die 2. OP


    5) 3 Wochen Reha, OP, 3 Wochen Reha (Kostenträger spielt wahrsscheinlich nicht mit)


    6) theoretisch auch denkbar: Verschieben der Reha um einen Monat: erst OP dann 6 Wochen Reha (EA u.U. in der Bosenberg-Klinik)



    Ich glaube, spreche (i.S.v. schicke 'ne Email) mal mit jemand von der Bosenberg Klinik, was die denken, was therapeutisch am sinnvollsten ist. Vielleicht haben sie ja irgendwelche Erfahrungswerte.
    Kennt jemand den richtigen Ansprechparter dort?

    Vielen Dank für die Antworten!


    Erstmal noch ein bisschen Background info: Ich lebe in Ägypten. Momentan bekomme ich einige sehrinteressante Jobangebote, die ich nicht annehmen kann, weil ich wegen anstehende Reha und 2.OP längere Zeit (bis zu 8 Wochen) in Deutschland sein muss.


    Ich komme mit meinem CI links gut klar (zumindest wenn ich vergleiche was die anderen hier über ihre Erfahrungen posten - aber es ist auch noch viel Raum nach oben (insb. Telefonieren).


    Ich empfinde das ganze nicht wirklich als Stress/Druck - ich hatte immer schon ein sehr volles Programm (Beruf, Nebenjob, Zweitstudium, vielzahl kultureller Aktivitäten). Ich muss es halt irgendwie organisiert kriegen. Mich stresst Nichtstun und Abwarten weit mehr.


    Als ich nach einigem versicherungstechnischen Tauziehen endlich innerhalb von 1 Woche meinen 1.OP Termin bekam, war ich sehr erleichtert. Ich habe mich darauf gefreut und war entspannt. Alles lief gut (- keine Garantie für das 2. Mal, ich weiss - ) und ich konnte keine 24 Stunden nach der OP zu meinen Eltern entlassen werden.


    EA für mein CI, links war in Deutschland/BWK Ulm, die Folgeanpassungen werden hier in Kairo keine 5 Minuten zu Fuss von meiner Wohnung von einem Medel-Ingeneur vorgenommen. Das Implantat arbeitet gut bei den gegebenen klimatischen Bedingungen. Ich bekomme meine Termine flexibel innerhalb kürzester Zeit.


    Bezüglich der EA für das zweite Implantat muss ich noch mit Medel Deutschland abklären was sie empfehlen: EA an der BWK Ulm kurz vor Weihnachten (Die BWK ULm macht die EA immer nach 8 Wochen - dass ich sie das letzte mal nach 3 1/2 Wochen bekam war meinem Verhandungsgeschick gedankt ;) ) Oder EA nach 3-6 Wochen in Kairo.


    Ich finde die Reha wichtig und meine Priorität ist auch soviel Hörfähigkeit so schnell wie möglich wieder zu erlangen - schon aus beruflichen Gründen. Das geht nur über eine Intensiv-Reha. Und ich denke daher 6 Wochen sind besser als 3. Unter idealen Bedingungen (wenig Störgeräusche, kein hallender Raum, weniger als 5 Personen) kann ich Unterhaltungen eigentlich gut folgen. So dass, wie Sandra und Martina angesprochen haben, 3 Wochen ausreichen könnten.


    Ich werde mal sehen, ob ich entweder die 2. OP auf kurz vor Weihnachten verschieben kann. Und dann eben erst nur 6 Wochen Reha mache.
    ODER
    schaue dass ich den mir auch angebotenen OP Termin Ende November bekomme und versuche nach Absprache mit den Kostenträgern und der Bosenbergklinik, die Reha 2 Wochen später zu beginnen.

    Hallo liebe Blechohren,


    ich habe für den 30.09.2014 eine 3-Wöchige-REHA in St Wendel, Bosenbergklinik bewilligt bekommen ( :thumbsup: ). Zunächst für 3 Wochen bis zum 21.10.2014. Nun habe ich hier im Forum gelesen, dass offenbar Verlängerungen der REHA gar nicht mal so unüblich sind. Mein Problem ist, dass ich für den 23.10.2014 einen OP-Termin für die 2. CI OP habe. Die REHA ist natürlich wichtig und hat auch eine gewisse Priorität für mich. Allerdings Muss ich auch irgendwie planen können: Ich muss die Versorgung meines Haustieres sicherstellen, mein Mietvertrag ist auf den 31.10.2014 befristed und ich muss meine Flüge entsprechend buchen.


    Meine Frage ist nun, wie üblich sind solche REHA-Verlängerungen? Kann/muss/soll ich damit rechnen? Kann ich u.U. die Reha für eine OP-Woche unterbrechen?

    Ich habe nach der Ertaubung (vor 15 Monaten) erst mir eine neue Sportart ausgesucht: Wasserball. Das Team ist bunt gemischt (ich bin aber die einzige Hörbehunderte) und niemand nimmt das Spiel übermäßig ernst. Wie bei allen Teamsportarten wäre rudimentäres Hören nicht schlecht: Ich bin häufig überrascht, wenn jemand direkt hinter mir auftaucht und versucht,mir den Ball abzujagen. Zurufe bei Ballabgabe geht natürlich auch nicht. Von den Lippenablesen ist in so einer Situation auch nicht praktikabel (und ich kann es auch nicht wirklich)



    Trotzdem werde ich auch in Zukunft wahrscheinlich darauf verzichten mit Tüte/Wasserschutzhülle für den Rondo ins Schwimmbad zu gehen: Zum einen hätte ich Angst dass Gerät oder Schädel verletzt werden können, wenn ich einmal einen Ball/Ellbogen an der falschen Stelle abbekomme. Zum anderen ist das Becken ca. 5 m tief und ich war nie eine gute Taucherin - keine Ahnung wie ich den Rondo wieder vom Beckengrund bekommen würde ... .


    Wasserschutz oder zumindest Spritzwasserschutz wäre aber extrem praktisch für den Swimmingpool oder direkt nach dem Schwimmen mit nassen Haaren - dann kein CI nutzen zu können schränkt die Kommunikation/soziale Interaktion schon stark ein. Werde jetzt erst mal mit wasserdichter Badekappe experimentieren (dann wenigstens keine nassen Haare).