Posts by ChrisH

    Dass das Blechohr, bevor das CI richtig bekannt wurde, ein Negativ-Orden des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. (DSB) war, ist scheinbar in Vergessenheit geraten? :rolleyes: 8)

    Sinnlos ist es ganz sicher nicht, Dein Hirn muss auch lernen die doch sehr unterschiedliche Wahrnehmung in Deckung zu bringen.
    Ich bin zwar nicht "nur" einseitig taub, kann Deine Situation aber ein klein wenig nachvollziehen, weil zwischen meinem ersten und zweiten CI gut 12 Jahre liegen. Nach der ersten OP habe ich das Hörgerät auf der Gegenseite sehr schnell weg gelassen, weil es einfach nichts mehr zum Hören beitrug. Nach der zweiten OP habe ich zwar noch in der ersten Woche soviel Sprachverständnis erreicht, dass ich mit dem "neuen" Ohr telefonieren konnte, aber die beiden Ohren in Deckung zu bringen, hat schon eine Weile gebraucht. Heute ist das erstversorgte Ohr immer noch mein "Lieblingsohr", aber ich habe heute eine gute räumliche Wahrnehmung und bemerke mit beiden CI keinen Unterschied mehr.
    Hörtraining über den Audiozugang allein ist für das implantierte Ohr ganz sicher wichtig. Das Zusammenspiel kommt mit der Zeit und im Alltag

    Hatte heute Gelegenheit, einen N5-Überträger anzuschauen. Das Spaltmaß ist sehr gering. Könnte mir vorstellen, dass bei Svens Problem eine Wasser abweisende Creme oder Paste helfen könnte. Gibt so etwas z.B. als Siliconpaste von Wacker Chemie. Hat jemand so etwa schon ml probiert?

    das würde ich nie tun. auch ein freund von mir hat mal von silikonkleber gesprochen. das würde von der Garantie wegfallen.

    Hm, da bin ich glaub ich gründlich mißverstanden worden - ich meine wirklich eine Paste/Creme, keinen Kleber. Hier mal ein Link zu den Produktinformationen von Wacker:
    (dort unter Siliconpasten weiterlesen).
    Zu den einzelnen Produkten finden sich dort technische Datenblätter und auch Sicherheitsdatenblätter.


    Diese Pasten sind wasserbeständig, wasserabweisend und sie härten nicht aus und diese Eigenschaften sind weitgehend unabhängig von Temperaturen.
    Ich denke mal, dass hier ein dünner äußerlich aufgebrachter Film schon vollkommen die gewünschte Wirkung erzielt ... wenn nicht, abwischen und gut ist ... Versuch macht kluch 8)


    Und: wenn man ganz sicher gehen will, einfach den Hersteller anmailen und fragen. Wenn ich Dich, Sven richtig verstanden habe, sollen Cochlear ja die Ideen für eine Lösung Deines Problems ausgegangen sein, ausser eben N6 ...

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    Haarsträubend finde ich, dass manchen Sachbearbeitern ....

    Wieso Sachbearbeiter? Die KK hat ja in diesem Fall vollkommen korrekt reagiert. Hier hakt es wohl ehr am Unwissen des HNO-Arztes was die Verordnung von Hilfsmitteln im Allgemeinen und über das CI im Besonderen betrifft.


    Hier wird m.E. einmal mehr deutlich, wie wichtig die DCIG-Aktion "CI-Botschafter" zum CI-Tag 2017 ist ()

    Doch der ComPilot hat durchaus auch ein Mikrofon. Die Öffnungen dafür befinden sich seitlich oberhalb und unterhalb des Ein/Aus-Schalters (siehe auch Bedienungsanleitung). Ohne Mikro wäre das Teil sonst ja auch nicht als Freisprechanlage einzusetzen.


    In Verbindung mit einem NOKIA Lumia 925 funktioniert die Mikrofonsteuerung bei mir einwandfrei, will heißen, beim Musikhören ist das Mikro am ComPilot deaktiviert, für die Dauer eines Anruf wird es zugeschaltet.


    Stellt sich die Frage, was für Bluetooth-Teile WM2005 da wie koppelt.

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    Warum seid ihr alle so auf Akkus aus?

    Sind hier ALLE so auf Akkus aus? In den Beiträgen der letzten Wochen wird das m.E. doch sehr kontrovers diskutiert. Werf einfach mal "Akku" in die Suche ein ...


    Bei AB gab es anfangs nur Akkus. Die Taschen-SP benötigten um den Jahrtausendwechsel sogar richtige dicke Teile (vergleichbar einer Mignon-Batterie (AA)). Anfangs hielten die vielleicht 10 Stunden bei mir durch. Bauten aber sehr schnell ab auf nur noch 4 Stunden. Das war mir aber herzlich egal. Der Wechsel ging flott und ich war froh überhaupt wieder hören zu können.
    Heute beim Nadia könnte ich auch ein Batteriefach ordern. In jetzt 17 Jahren CI-Versorgung hab ich aber noch keine Situation erlebt, wo das zwingend erforderlich gewesen wäre. Der Akku-Wechsel ist überall in Sekundenschnelle erledigt.
    Den Umweltaspekt habe ich schon in einem anderen Thread dargestellt: den 3 Akkus aus der Erstausstattung stehen rechnerisch in den 6 Jahren SP-Nutzung über 1000 Batterien gegenüber.


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    ... schnell abgeschaltet ...

    Meine Nadias kommen mit einem 230 mAh-Akku 25 Betriebsstunden hin. Austausch-Akkus sind immer in der Hosentasche ...


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    ... Krankenhaus ...

    Da mache ich mir eigentlich viel mehr Gedanken, ob die SP überhaupt den Transport überstanden haben. Auf dem Rücken oder auf der Seite liegen mögen die Nadias gar nicht ...


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    Die passen sogar ins Hörgerät ;) da muss ich auch nichts bezahlen

    Streng genommen darfst Du die für Dein CI zur Verfügung gestellten Batterien nicht frisch für Dein Hörgerät benutzen (Leistungsmissbrauch). Allenfalls die Restkapazität der vom CI verbrauchten Batterien wäre okay ... wie lange hält so ein angelutschter Knopf noch im HG?

    Hallo Maoma,


    ist mir in der Anfangszeit auch immer wieder mal passiert, neue Einstellung bekommen und zuhause dann festgestellt, geht gar nicht. Das ist dann bei 500 km Anreise richtig ärgerlich. Inzwischen nehme ich mir für die Einstellungen bewußt einen Tag Zeit, plane einen Termin so früh wie möglich, und teste die Einstellung dann bis Mittag im DHZ und auf dem Klinikgelände oder auch schon mal in der Stadt aus und kann dann nachmittags nochmal nachregeln lassen. Klar, das erfordert bei mir eine Anreise am Vorabend, aber dafür bin ich für die Einstellung ausgeschlafen und entspannt und kann am späten Nachmittag sicher sein, mit einer funktionierenden Einstellung im Zug heim zu fahren.


    Hilfreich ist auch - zumindest am Anfang - einen Programmplatz für die letzte "gute Einstellung" zu reservieren. So kann man im schlimmsten Fall - wie bei Dir jetzt mit dem Klingeln - zumindest noch zum alten Hören zurück.


    Ansonsten mach Dir keinen Kopf. Ruft einfach im DHZ an, schildert die Situation und vereinbart einen kurzfristigen Termin. Niemand erwartet, dass Du mit diesem Klingeln bis zum nächsten Regeltermin leben musst.


    Gruß vom Christian

    Genau Norbert, oje ... deshalb jetzt mal ein paar Zahlen 8)

    Es entsteht sowohl bei den Akkus, wie als auch bei den Batterien Abfall. Nocheinmal: Die Akkus müssen ebenso in regelmäßigen Intervallen getauscht werden. "deswegen schrieb ich auch , nicht umweltfreundlicher...."

    Also meine 230mAh-Akkus von AB reichen bei mir für ca. 25 Betriebsstunden, das entspricht bei mir etwa 1,5 Tagen Nutzungsdauer. Pro SP habe ich 3 Akkus, also komme ich damit etwa 4,5 Tage hin. Daraus folgt, dass ein Akku pro Jahr etwa 82 mal geladen werden muss. So ein Akku soll deutlich über 500 Ladezyklen aushalten, theoretisch reichen die 3 Akku pro SP der Erstausstattung dann für über 6 Jahre.


    Bei Batterien gehe ich mal von 2 Knopfzellen pro SP und 4 Tagen Nutzungsdauer aus. Da würden pro SP und Jahr rechnerisch 182 Knopfzellen anfallen, auf 6 Jahre gerechnet deutlich über 1000.


    Erklär mir mal bitte wie du das lösen würdest , wenn du mal , sagen wir 2 Wochen nicht an einer Steckdose wärest..und permanent Musik hören wollen würdest......Ich wette mit dir , ich werde das Wort Batterien hören

    Okay, 2 Wochen Outdoor ohne jeden Kontakt zur Zivilisation erfordern dann ein wenig mehr Aufwand bei Akkus. Da wären z.B. Solarladesysteme eine Option ... gibt es schon unter € 100,- ... aber vermutlich würde ich in dem Fall auch auf das schon von Konrad erwähnte optionale Batteriefach zurückgreifen.


    Permanent Musik hören würde ich ganz sicher nicht wollen. Bin da ganz bestimmt nicht allein unterwegs und unterhalte mich dann lieber mit den Mitreisenden. Abends im Zelt für's Hörbuch oder mal zwischendurch Musik reicht mir mein Kopfhörer, da braucht es keinen ComPilot.


    Gedanken über den Wechselzeitpunkt mach ich mir allenfalls beim Segeln, wenn der SP den Tag über im AquaCase getragen wird. Da gibt es jeden Morgen einen frischen Akku, der reicht dann für den Tag. Der normale Wechsel ist in 10 Sekunden erledigt :)

    Nicht jeden Tag an der Steckdose ... ist beim AB Nadia Q70 bei mir gar kein Problem.
    Bei mir halten beide Seiten mit den jeweils drei 230er-Akkus (25 Betriebsstunden) gut 4 Tage durch und wenn es denn sein muss, kann ich mit den kleinen Akkus für's AquaCase (12 Betriebsstunden) auch noch locker einen weiteren Tag hören.
    Ich denke mal, mit den 170er-Akkus für die FM-Teile komme ich einen Tag hin ... frag mich aber, warum ich die FM-Teile den ganzen Tag tragen sollte ...

    Soweit ich das jetzt auf die Schnelle nachlesen konnte, kann die EasyBox 803 auch am IP-Anschluss weiter genutzt werden, allerdings wohl nur ADSL, kein VDSL. Wenn es das schnellere VDSL sein soll, musst Du auf einen aktuellen Router umsteigen. Achte dabei darauf, dass er einen ISDN-Bus-Anschluss hat. An diesem kannst Du hausintern Deine ISDN-Systeme weiter betreiben.


    Bei mir werkelt heute statt NTBA, Splitter, EUMEX und Router nur noch eine Fritz!Box. Für die DECT-Basisstationen stehen dort 2 A/B-Anschlüsse zur Verfügung. Die Aufteilung auf Privat und Geschäft ist über die MSN-Zuweisung kein Problem.


    Ich selbst habe 3 Fritz!Fon im Einsatz, die direkt mit der Box verbunden sind. Gigaset-Teile lassen sich aber genauso direkt verbinden. In der Box kann dann für jedes einzelne Mobilteil festgelegt werden, mit welcher Nummer man raus telefoniert und über welche man erreichbar ist.

    Moin Martina,


    trage AB und kenne mich daher mit dem N6 nicht aus. Wo hat denn das Batteriefach diese Luftlöcher? Seitlich? Rechts und links auf der gleichen Seite? Dann müssten sie an einem Ohr außen liegen, am anderen zum Kopf hin ... Ist nur so eine Idee.


    Gruß vom Christian

    Schon bemerkt? Die Homepage der DCIG ist überarbeitet worden.
    Gefällt mir gut ... bis auf den doch etwas versteckten Link zum DCIG-Forum.
    Den findet man jetzt in einer Sidebar an 4.Stelle nach "Suche", "Blog" und "Facebook". Ich hoffe mal, dass das keine Prioritätenliste ist.
    Ich würde mir wünschen, den Zugang zum Forum und zum Blog im Menü unter "Service" oder "Informationen" wieder zu finden.

    Na, ganz so abwegig ist die Frage nicht, geht um Ganzkörpervibration. Ist im Arbeits- und Gesundheitsschutz durchaus ein Thema. Kommt aber auch im privaten Bereich hoch. Hab mir gerade einen Vertikutierer geholt und dessen Bedienungsanleitung nennt da mögliche Gefährdungen durch Vibration. Welche Grenzwerte allerdings bei CI-Trägern möglicherweise gelten, muss wohl derzeit noch im Einzelfall mit dem jeweiligen Hersteller abgeklärt werden. Oder findet sich was in Euren CI-Unterlagen?

    Hm, wenn ich dem von Norbert eingestelltem Link folge, lese ich:
    SAMBA*
    Der neue Audioprozessor für VIBRANT SOUNDBRIDGE und BONEBRIDGE


    Da wird nach meinem Verständnis also nur die Technologie des neusten CI-SP auf Sound- und Bonebridge übernommen. Nix neues für CI-Träger ... Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.