Posts by ChrisH

    Immens wichtiger Nachtrag kontra AB:


    Alle CI-Patienten mit dem Clarion-Implantat (implantiert um 199X) dürfen als neuesten Sprachprozessor den alten AB Harmony nutzen, und nicht den Naida!

    Guten Morgen! Auch schon aufgewacht?


    Das ist doch Schnee von asbachsonstwann! Auch wenn Du Dein C1.x-Implantat im Kindesalter bekommen hast, hätte ich bei Deinen bisherigen Posts hier im Forum eine deutlich bessere Informiertheit über Deine Versorgung erwartet. Es gab eigentlich zu keiner Zeit einen SP für diese alten Implantate, der an die Qualität des s-series heran kam. Schon der Platinum (noch ein Taschenprozessor) war für mich kein Ersatz. Ich kenne einige C1.x-Implantierte, die auch mit dem C1-Harmony nicht zurecht kommen. Es ist richtig, die alten C1.x-Implantate können von den heutigen Prozessoren technisch nicht mehr unterstützt werden. Da hilft leider keine Software-Anpassung am Naida. Eine Hardware-Lösung dürfte für diese mindestens 18 Jahre alten Implantate wirtschaftlich kaum Sinn machen ...


    Wie im Post #94 schon geschrieben, habe ich dieses alte Implantat nach 13 Jahren durch ein damals aktuelles HiRes90K ersetzten lassen, weil es mit dem 1 Jahr vorher implantierten Gegenohr (ebenfalls HiRes90k) einfach nicht harmonierte. Es war die beste Entscheidung in meiner CI-Laufbahn und ich bin zuversichtlich, dass AB diese Implantate noch sehr sehr lange unterstützen wird.

    Moin C@ro,


    es ist natürlich Immer gut, wenn man schon im Vorfeld der VU die verschiedenen Systeme kennt, aber entscheiden musst Du Dich bis dahin nicht.

    Im Rahmen der VU wird ja z.B. auch geprüft, ob es medizinische Gründe gibt, ein bestimmtes Implantat zu setzen.


    In Deinem Fall ist die MRT-Tauglichkeit z.B. so ein Thema.

    Theoretisch kann man unter strikter Beachtung einiger Regeln heute mit jedem aktuellen Implantat ein MRT bis 1,5 Tesla machen.

    Med-El hat bereits seit einiger Zeit ein Implantat auf dem Markt, dessen Magnet sich auf das MRT ausrichten kann (Scheibe > 2D) und daher bis 3 Tesla zugelassen ist.

    AB hat ganz aktuell ein neues Implantat am Start, dessen Magnet sich ebenfalls ausrichten kann (Kugel > 3D) und ebenfalls bis 3 Tesla zugelassen sein soll. Ob dieses Implantat schon in allen Kliniken verfügbar ist, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Ganz wichtig: wenn ein MRT von Deinem Kopf gemacht werden muss, muss in jedem Fall der Magnet entfernt werden, auch bei Med-El und AB, weil sonst das Bild durch Artefakte weit über den Implantatbereich hinaus nicht auswertbar ist.


    Leg Dich nicht allzu sehr auf N7, Sonnet, Rondo oder Kanso fest ... das sind "nur" die äußeren Teile, die Sprachprozessoren. Hier gibt es - anders als beim Implantat - die Möglichkeit zum Austausch, Upgrade ... wenn auch immer auf den Hersteller begrenzt. Du kannst z.B. davon ausgehen, dass über kurz oder lange alle Hersteller in naher Zukunft mit Wireless-Technik und Fernbedienung via App auf dem Markt sein werden. Cochlear ist hier zusammen mit Resound vielleicht gerade der Platzhirsch, aber die anderen Hersteller schlafen ganz und gar nicht.


    Bring das Thema auf jeden Fall bei der VU zur Sprache. Dann kann das von der CI-Klinik ggf. auch mit Rücksprache mit Deinen anderen Ärzten abgeklärt werden und Du kannst Dich informierter entscheiden.


    Gruß vom Christian

    Danke für den Hinweis!

    Ein Blick über den Tellerrand ist sicher spannend und sooo weit ist das von mir auch noch nicht mal. Bin aber an diesem Wochenende schon verplant. Vielleicht 2019 :-)


    Mehr Informationen finden sich bei Pro Audito

    Pro Audio ist zwar eine schweizer Organisation für Menschen mit Hörproblemen, aber die Homepage ist m.E. auch für Nichtschweizer interessant.

    Meines Wissens besteht sowohl bei Med-El als auch bei Cochlear die Möglichkeit zwischen Single-Unit-SP und HdO-SP zu wählen, unabhängig vom Implantat. Zwei Punkte müssen dabei aber klar sein:

    • eine für den HdO-SP ermittelte Map kann nicht 1:1 auf den Single-Unit-SP übernommen werden und umgekehrt.
      Das wäre aber hauptsächlich "nur" Anpassaufwand, der Hörerfolg könnte "ähnlich" sein, denn ...
    • die Positionierung sollte im Vorgespräch unbedingt zur Sprache kommen!
      Bei einer gängigen HdO-Versorgung liegt der Überträger m.E. in einer für die Single-Unit-Versorgung etwas ungünstigen Position, nämlich weiter hinten am Kopf. Der Single-Unit-SP lauscht also mehr nach hinten, als der HdO mit seinen auch noch nach vorn weisenden Mikrofonen.
      Jetzt könnte man das Implantat natürlich etwas weiter vorne einbringen. Dabei sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass für einen eventuellen Wechsel zum HdO-SP noch ausreichend Raum ist (Abstand SP <> Überträger).

    Hallo verkaufen einen Roger Pen

    Wurde nie benutzt da mein AB Q7 damit nicht funktioniert.

    hm, wenn Du ihn nie benutzt hast, woher weißt Du das er (nicht) funktioniert?

    Okay, ist ehr eine rhetorische Frage, habe Deine anderen Beiträge gelesen, werde aber nicht wirklich schlau daraus und auf Nachfragen hast Du bislang leider nicht reagiert.


    Um den Roger Pen am AB Nadia Q70 nutzen zu können, braucht es entweder einen passenden Roger-Empfänger am ComPilot oder designintegrierte Empfänger am SP. Hast Du beide Lösungen getestet?


    Ich habe die letzten Jahre ein altes Phonak SmartLink mit einem alten Mlx-Empfänger am ComPilot genutzt, bin aber seit Mitte letzten Jahres immer wieder mal über einen (vom Veranstalter zur Verfügung gestellten) aktuellen Roger-Empfänger an diverse Phonak-Systeme (Touch-Mic, Pen, Select ...) angebunden - funktioniert störungsfrei und deutlich besser als SmartLink.


    Vor diesem Hintergrund will mir einfach nicht in den Kopf, dass es bei Dir nicht funktioniert und sich Klinik, AB und Phonak die Zähne daran ausgebissen haben sollen. Wenn dem aber so ist, warum gibst Du den Pen nicht einfach zurück oder tauscht ihn (versuchsweise) gegen den (in meinen Augen besseren) Select?


    Hier einen Käufer zu finden dürfte schwierig sein, da diese Systeme mittlerweile in den Hilfsmittelkatalog aufgenommen sind und die Kosten von den Krankenkassen bei nachgewiesenem Bedarf zu übernehmen sind.

    Der Vollständigkeit halber bitte beachten, diese Speicherung kann abgestellt werden - einfach den Audiologen informieren, wenn das nicht gewünscht wird.

    Hallo Thumbsup,


    das die Soundqualität des ComPilots schlechter sein soll als T-Spule kann ich nicht bestätigen. Bluetooth ist nach meiner Erfahrung ganz stark abhängig vom zu verbindenden Gerät, da stimme ich Dir zu.


    Bei den von Dir geschilderten Problemen Instabilität, Verbindungsabbrüche, Rauschen tippe ich eher mal auf einen Defekt, entweder vom ComPilot selbst, der Schleife oder - was Roger Pen/Select betrifft - des Roger-Empfängers. Was meinst Du in diesem Zusammenhang mit "geringer Auflösung"? Hast Du die Probleme mal Deinem Audiologen und dem AB-Service geschildert? Wurde Phonak hinzugezogen? Ich weiß, die berufen sich gerne auf die ausliefernden Akustiker, aber wenn es klemmt, kann der sich Unterstützung holen. Das setzt allerdings Kommunikation auf Augenhöhe voraus ...


    Wenn ich Deine Beiträge hier im Forum richtig verstanden habe, gehörst Du zumindest auf einer Seite noch zu den C1.x-Implantat-Trägern. Musst Dich also auch noch mit einem C1-Harmony herumschlagen. Auf dem Gegenohr ist ein aktuelles Implantat und Du trägst dort den Q90.


    Das würde bedeuten,

    • Du hörst auf dem C1.x-versorgten Ohr mit max. 8 Elektroden, während es im Gegenohr bis zu 16 sind und HiRes120 beherrscht wird.
      Mit so einer doch sehr unterschiedlichen Versorgung habe ich mich 1 Jahr herumgeschlagen. Das alte Implantat wurde dann reimplattiert, sodaß ich heute 2 gleiche Implantate trage. Seit dem harmonieren die beiden Seiten.
    • Du kannst Auto-Ultrazoom gar nicht wirklich nutzen, weil das beidseitig den Q90 erfordert.
      Hast Du "das Auto" inzwischen abschalten lassen? Wie klappt es mit dem festen Ultrazoom?
      Vermutlich immer noch nicht wirklich, weil das C1-Harmony anders lauscht/tönt.
    • C1-Harmony und ComPilot passen m.W. nicht zusammen.
      Der ComPilot kann Stereo - es wäre jetzt möglich, dass Du am Q90 immer nur einen Kanal hörst ... evtl. daher die geringe Auflösung.

    So weit meine bescheidene Meinung als seit 14 Jahren zertifizierter "alter Sack".

    Ja, klar unterliegt Deine Akte dem Datenschutz! Aber da es Deine Daten sind, müssen sie Dir Auskunft erteilen! Du bestimmst, was mit diesen Daten passiert. Da hat wohl jemand in der Klinik noch keine Unterweisung in der neuen DSGVO erhalten oder nicht verstanden. Da müsste schon ein Tipp an den Datenschutzbeauftragten der Klinik einiges in Gang setzen.

    Sabine, Du bist schon einen Schritt zu weit ... nicht so eilig ;)

    Mich interessiert die Zeit vom ersten Klingeln bis zum Abweisen/Annehmen.


    Der ComPilot von AB schaltet beim ersten Klingeln gnadenlos um auf Telefon und Du bist erstmal weg von einem laufenden Gespräch ... nervig ... ein reines "anklopfen" würde ja erstmal völlig reichen.

    Da die Verantwortung für die Gesamtversorgung bei der implantierenden Klinik liegt, gehe ich mal davon aus, dass OP und EA immer nach dem Konzept der Klinik ablaufen. Für die Nachsorge kann man bei wichtigen Gründen ja wechseln, z.B. Umzug.


    In Deinem Fall würde ich mir allerdings gleich für die OP eine Klinik meines Vertrauens suchen.


    Wie wäre es, wenn Du Dich bei den/dem favorisierten Hersteller(n) nach Kliniken erkundigst und dort dann die Konzepte anfragst?

    Zur Telefonfrage: habe dies bisher nur 2x genutzt. Es kommt ein Ton auf den SP an und auf dem Handy plobt eine Fenster auf wo ich den Anruf ablehnen oder annehmen kann.

    Richtig, und nun interessiert mich, ob das aktuell gerade aktive Programm bis zur Ablehnung/Annahme ganz normal weiter genutzt werden kann, oder ob es z.B. abgeregelt, gedämpft oder gar stumm geschaltet wird.


    Und wenn wir gerade dabei sind, was passiert bei anderen Ereignissen/Signalen, wie Terminen, SMS, Messenger, Mail ...

    Ketzerische Frage :evil:: ist das iPhone dann Bestandteil der CI-Versorgung? :saint:


    Spaß beiseite, was mich interessieren würde: was passiert genau, wenn ein Anruf reinkommt? Schaltet der SP sofort 100% auf Telefon oder meldet er es nur und ich muss nicht zwingend den Anruf am Telefon abweisen, um etwas aktuell wichtigem ungestört weiter lauschen zu können?

    Das sind alles Unterstellungen. Nur beim MRT wusste ich nicht bescheid ...

    Ich hoffe doch mal, Du stehst schon noch zu Deinen hier eingestellten Aussagen.


    Der Compilot ist im Rückblick keine Übergangslösung gewesen, und du kannst nicht beweisen dass AB einen neuen RX für die Naidas rausbringt ... Insofern ist es einfach schwach von AB. Hörgeräte haben nicht direkt was mit AB zu tun, daher taugt deine Argumentation nicht!

    Übergangslösung - Also, wenn man die ComPilot-Umsetzung bei Phonak Hörgeräten und AB SP vergleicht, dann stellt man fest, dass das bei den AB SP nur teilweise vollzogen wurde. Ich kann mir vorstellen, dass die Entwicklung von SWORD bereits angelaufen war und AB den Aufwand daher klein gehalten hat. Von daher ist der ComPilot heute für mich nur eine Übergangslösung.


    Beweise - Ich bin weder Mitarbeiter von Phonak noch AB, habe also keinen Einblick in Interna. Aber selbst wenn, würde ich wohl einer Schweigepflicht unterliegen.


    Neuer RX - bleib doch einfach mal bei den Begrifflichkeit! Dann weiß auch jeder was Du meinst (vergleiche Channel-Problem).

    So wie ich SWORD verstanden habe, braucht es dann keinen ComPilot mehr. Die Kommunikation findet direkt zwischen Endgerät und SP statt. Warum sollte AB also den Aufwand treiben?


    Hörgeräte haben nicht direkt was mit AB zu tun - so so, dann schau doch noch mal über Lupus Link (unten extra nochmal für Dich zitiert) nach. AB schreibt dort unter

    Technology - Phonak is already delivering hearing devices that use the revolutionary SWORD chip technology.

    SWORD: https://advancedbionics.com/co…/professionals/sword.html, kann nicht mehr lange dauern.

    Vielleicht meldest Du Dich dort auch für den Newsletter an, um zeitnah informiert zu werden wenn sich etwas neues tut?


    Und übrigens, wenn Dir der ComPilot zu schwer ist (54 gr), kannst Du - genau wie bei Med-El und Cochlear - statt dessen FM-Empfänger direkt am SP nutzen. Ist zwar eine teure Lösung, braucht aber keine Reimplantation ... von der ich eh bezweifle, dass sie Dich glücklich macht.


    Am kommenden Wochenende findet in Hamburg eine Fachtagung der DCIG statt - Thema "Erfolg in der CI-Versorgung – machen wir alles richtig?". Bist Du dabei und bringst Dich konstruktiv ein?

    Deine Aussagen bzgl. SWORD sind ohne Nachweis und Quelle, vermutlich nur Wunschdenke. Das Naida Q90 wird keinen SWORD Chip integriert haben und damit ist das Thema aktuell vom Tisch. Nix mit Übergangslösung!

    Was genau möchtest Du belegt haben?

    Dass der Q90 keinen SWORD-Chip enthalten wird, schrieb ich oben schon.

    Dass es mindestens ein Hörgerät mit dem SWORD gibt? Werf einfach mal "Phonak SWORD" in eine Suchmaschine Deines Vertrauens ein und such Dir dort was aus.

    Ich habe das Gefühl, hier herrscht das Gefühl des nicht Wahrhaben-wollens.

    Ich habe das Gefühl, Du bist auch über 3 Jahren nach der OP immer noch sehr wenig informiert über die Möglichkeiten Deiner Versorgung. Allein dieser Thread belegt das ja schon bei Themen wie MRT, Auto Ultra Zoom und den blinkenden LED ... es soll Patienten geben, die trotz weitreichender Information im Vorfeld der OP in die EA gehen und ihre E-Gitarre mitbringen in der Erwartung so besser eingestellt zu werden wohlmöglich gleich richtig hören zu können. Mir stellen sich dann immer Fragen wie, was ist da im Vorfeld schief gelaufen, was wurde warum nicht verstanden ... hat die implantierende Klinik nicht ausreichend informiert ... oder wollte der Patient die Hinweise einfach nicht wahr haben.

    Bin am überlegen, ob ich jetzt im Richtigen Bereich schreibe..

    Ehrlich gesagt habe ich seit der Umstellung kaum noch einen Überblick, in welchem Bereich gerade welcher Thread verfolgt wird. Da von der Entscheidungsfindung über VU, OP Nachsorge und Reha soviele Themen angeschnitten werden, denke ich manchmal das Beste wäre, wenn jeder seinen eigenen Thread startet und einfach fortschreibt ... dann bleibt die eigene Geschichte beisammen. Schließt ja nicht aus, dass in anderen Threads kommentiert wird.


    Infomaterial - Da Du die Erstuntersuchung im Hörzentrum der MHH durchführen lässt, nutz den Tag doch gleich auch um die Hersteller-Shops dort zu besuchen und Dich vor Ort über aktuelle Systeme zu informieren ... inklusive anfassen. Alle 4 Hersteller haben im DHZ ihren eigenen Shop.

    Kann mich den Beiträgen von Blech125 und lupus nur anschließen, möchte aber noch etwas ergänzen.


    Thumpsup, Dein Ultrazoom-Problem läßt sich doch ganz einfach beheben: lass die Automatik abschalten!

    Ich selbst trage noch den Q70, der nur das feste Ultrazoom beherrscht und bin absolut zufrieden damit. Hilft ganz erheblich in lauter Umgebung. Das Auto-Ultrazoom dufte ich im Rahmen einer Studie testen und kam eben aus dem von Dir genannten Gründen überhaupt nicht damit klar. Durch das ständige hin- und herzoomen ging auch noch das endlich erreichte Richtungshören vollkommen flöten ... das scheint aber alles sehr von der persönlichen Einstellung abhängig zu sein. Die einen lieben es, die anderen hassen es ... soll beim Cochlear Scan-Programm ähnlich sein.


    Der ComPilot ist auch in meinen Augen nicht der Weisheit letzter Schluß. Aber AB hatte damit sehr schnell eine Lösung für die Audioanbindung. Und wie es jetzt ausschaut eine Übergangslösung, denn ...


    SWORD ist ganz und gar nicht vom Tisch. Sonova hat es - zugegeben - sehr früh für Marketingzwecke (oder vielleicht auch Börsennotierung) bekannt gemacht. Meines Wissens gibt es von Phonak bereits mindestens ein Hörgerät in dem der Chip verbaut ist. Die Ankündigung für den Q90 kann ich mir höchstens mit einer Art FM-Empfänegr-Lösung vorstellen. Richtig integriert erwarte ich den Chip erst im nächsten SP. Da Med-El zwischenzeitlich auch auf Phonak eingeschwenkt ist, würde mich nicht wundern, wenn man dort auch an der SWORD-Integration arbeitet. Zu wünschen wäre es, wenn sich hier endlich wieder ein Standard etabliert, ähnlich der Anbindung von Zusatzgeräten bei Hörgeräten mittels Eurostecker vor zig Jahren. Das Potential hat SWORD m.E. dafür.


    Was genau meinst Du mit dem Channel-Problem? Die Umschaltzeiten? Ja, liegen bei mir zwischen 6 und 10 Sekunden, je nach dem von welchem Programmplatz ich wohin umschalte. Die Fernbedienung nutze ich allenfalls zusammen mit den Aqua-Cases. Sicherlich wäre ein unterbrechungsfreies zu- und wegschalten von Optionen wie z.B. M/MT/T, Zoom oder FM zu begrüßen. Derzeit erinnere ich meine Kollegen bei den hin- und wieder notwendigen Umschaltzeiten kurz mit einem "Gebt mir 8 Sekunden" an mein Hörproblem.


    Ich kann verstehen, wenn jemand - noch nicht lange ertaubt - sich mit dem CI schwer tut und dem "richtigen" Hören nachtrauert.

    Mir hat das CI nach 34 Jahren langsam aber stetiger Ertaubung schon mit dem ersten CI vor 19 Jahren eine ganz neue Lebensqualität eröffnet, die ich absolut nicht missen möchte. Zu Zeiten des Taschenprozessors war schon mal ein Akkuwechsel nach 4 Stunden fällig, Kabel waren fast Springseile ... alles heute kein Thema mehr. Wie bei Muggel halten meine 230mAh-Akkus nach 3 Jahren immer noch über 20 Stunden. Kabel tausche ich nach etwa einem Jahr, weil die verhärten und dann schon mal am SP-Anschluß brechen. Ähnlich beim T-Mic, auch dort tritt so ein Bruch vielleicht einmal pro Jahr und Seite auf. Diese Materialermüdung ist m.E. auch stark abhängig von Umwelteinflüssen, Schweiß, Wind, Wetter, mechanische Beanspruchung. Gegen ersteres kann man nichts machen, letzteres läßt sich zumindest ein wenig beeinflussen.

    Vielen Danke an Rita für den Hinweis auf den Oldenburger CI-Trainer (OLCIT). Auf Nachfragen in meiner Gruppe versuche ich mich derzeit an einer Zusammenstellung von Übungsmaterial - dazu werde ich noch einen eigenen Thread eröffnen.


    Nähere Informationen zum OLCIT finden sich auf folgender Website der Jade Hochschule Wilhelmshaven Oldenburg Elsfleth:
    https://tgm.jade-hs.de/software/olcit/


    Ich hab das Programm in der Apple-Version heruntergeladen. Es bietet die Möglichkeit mit einfachen Zahlen über Einsilber bis hin zu sinnfreien Texten in Selbstkontrolle zu üben. Dabei kann die Stimme (männlich, weiblich) und die Lautstärke variiert werden und durch hinterlegen mit Störgeräuschen (Rauschen, Mensa/Cafe, Straßenlärm) mit verschiedenen Pegeln der Schwierigkeitsgrad erhöht werden. Das Programms ist sehr einfach gehalten, man klickt sich durch die Übung durch, kann dabei wiederholen so oft man will und kann zur Kontrolle die Lösung einblenden. Eine Dokumentation erfolgt nicht. Da die Entwicklung von Logopäden begleitet wurde, kann man sich mit Hilfe des Programms aber sicher sehr gut Problemfelder herausarbeiten (welche Laute werden verwechselt, was wird nicht verstanden, sind bestimmte Laute zu laut/zu leise ...), die bei der nächsten Anpassung für den Audiologen sehr hilfreich sein könnten.


    Für etwas bedenklich halte ich den Hinweis in der Kurzanleitung, vor dem ersten Start die Systemlautstärke auf 100% einzustellen, und dann im Trainer auf die richtige Lautstärke abzuregeln. Es wird zwar darum gebeten, sämtliche anderen Programme zu schließen, aber das ist in meinen Augen nicht zielführend. Hier sollte in meinen Augen zunächst die Systemlautstärke überprüft und angenehm laut eingestellt werden. Dann kann man im Programm immer noch gut nachregeln.