Das jetzt fehlende Restgehör noch nicht ganz aufgeben:
• Heilung von Schwellungen: Nach dem Einführen des Elektrodenträgers reagiert die Hörschnecke (Cochlea) mit Schwellungen und entzündlichen Prozessen. Diese klingen in den ersten zwei bis vier Wochen langsam ab. Erst danach lässt sich das tatsächliche Restgehör verlässlich beurteilen.
• Flüssigkeitsansammlungen: Nach der OP befindet sich oft noch Blut oder Wundflüssigkeit hinter dem Trommelfell (Paukenerguss). Diese Flüssigkeit dämpft den Schall mechanisch und bildet sich im Laufe der nächsten Wochen von selbst zurück.
• Medikamentöse Unterstützung: Häufig erhalten Patienten nach der Operation Kortison(entweder als Tablette oder direkt ins Ohr), um den Heilungsprozess zu unterstützen und die empfindlichen Haarzellen vor dem Absterben zu schützen.