Ein CI das niemand sieht, MED-EL TICI, was denkt ihr

  • Ein CI, das niemand sieht: Fortschritt, Freiheit oder neue Unsichtbarkeit?

    Ich würde gern eine Frage zur Diskussion stellen, die mich durch meine eigene Versorgung zunehmend beschäftigt.

    Ich trage zwei unterschiedliche CI-Systeme. Hörlibert ist mein konventionelles CI mit äußerem Audioprozessor und damit grundsätzlich sichtbar. Auf der anderen Seite höre ich im Rahmen einer klinischen Studie mit Hörmine, einem vollständig implantierbaren TICI. Von außen ist dort kein Audioprozessor zu sehen.

    Für mich ist diese Unsichtbarkeit zunächst mit sehr viel Freiheit verbunden. Ixh kann hören, ohne morgens einen Prozessor anzulegen, und es gibt Alltagssituationen, in denen ich deutlich weniger über meine Hörtechnik nachdenken muss. Gerade weil ich gleichzeitig ein konventionelles CI trage, erlebe ich diesen unterschied sehr unmittelbar.

    Trotzdem hat mich die Frage beschäftigt, ob ein unsichtbares CI auch eine neue Form der Unsichtbarkeit von Hörbehinderung schaffen könnte.

    Je länger ich darüber nachdenke, desto weniger eindeutig finde ich diese Frage.

    Ein sichtbarer Audioprozessor kann meinem Gegenüber zwar einen ersten Hinweis geben. Aber wie viel bewirkt dieser Hinweis tatsächlich?

    Viele Menschen tragen ihre äußeren Prozessoren ohnehin unter den Haaren, sodass sie kaum oder gar nicht auffallen. Und selbst wenn mein Hörlibert gut sichtbar ist, bedeutet das keineswegs, dass mein Gesprächspartner meine Hörsituation dauerhaft mitdenkt.

    Ich erlebe häufig, dass jemand den Prozessor wahrnimmt und ihn fünf Minuten später im Gespräch gedanklich längst vergessen hat. Dann wird wieder von hinten gesprochen, jemand dreht sich beim Reden weg oder mehrere Personen sprechen gleichzeitig.

    Ich muss also auch mit sichtbarem Prozessor immer wieder darauf hinweisen, was ich brauche.

    Deshalb würde ich für mich nicht sagen, dass Hörmines Unsichtbarkeit die Notwendigkeit zur aktiven Kommunikation eklatant erhöht hätte. Ich muss meine Bedürfnisse mit sichtbarer wie mit unsichtbarer Technik benennen.

    Der Unterschied liegt eher darin, dass ein äußerer Prozessor gelegentlich einen ersten visuellen Hinweis geben kann. Mehr allerdings auch nicht.

    Vielleicht ist es deshalb am Ende gar nicht so entscheidend, ob ein CI sichtbar ist oder nicht.

    Denn ein sichtbarer Prozessor zeigt zwar, dass Technik vorhanden ist. Er erklärt meinem Gegenüber aber weder mein individuelles Sprachverstehen noch meine Höranstrengung, Schwierigkeiten bei Störschall oder die Probleme, die in Gruppengesprächen entstehen können.

    Er zeigt Technik.

    Er zeigt nicht meine gesamte Hörrealität.

    Und genau deshalb finde ixh die gesellschaftliche Frage inzwischen fast interessanter als die technische: Warum erwarten wir eigentlich so häufig, dass eine Behinderung sichtbar sein muss, damit meine Hör-Bedürfnisse nachvollziehbar erscheinen?

    Ein vollständig implantiertes ci verändert die Sihctbarkeit der Technik. Es verändert aber nicht automatisch die Notwendigkeit, über die eigene Hörsituation zu sprechen.

    Für mich bedeutet Hörmine sehr viel Freiheit. Gleichzeitig muss ich sagen, wenn ich etwas nicht verstanden habe, wenn mehrere Menschen gleichzeitig sprechen oder wenn eine Situation akustisch schwierig wird.

    Das musste ich mit Hörlibert genauso.

    Vielleicht sollte das Ziel deshalb weniger darin liegen, Hörbehinderung sichtbar zu machen. Vielleicht sollten wir vielmehr lernen, unterschiedliche Hörbedürfnisse selbstverständlich mitzudenken, unabhängig davon, ob ein technisches Hilfsmittel zu sehen ist.

    Mich würde eure Meinung dazu sehr interessieren.

    Würdet ihr euch ein vollständig implantierbares, unsichtbares CI wünschen?

    Ist euch die Sichtbarkeit eures Prozessors wichtig oder spielt sie für euch kaum eine Rolle?

    Tragt ihr euren Prozessor vielleicht ohnehin häufig unter den Haaren?

    Habt ihr ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass andere Menschen einen sichtbaren Prozessor zunächst wahrnehmen, aber schon nach kurzer Zeit vergessen, welche Kommunikationsbedürfnisse damit verbunden sein können?

    Und grundsätzlich gefragt: Ist Unsichtbarkeit bei Hörbehinderung überhaupt ein Problem oder ist letztlich entscheidend, dass wir unsere Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren und unser Gegenüber bereit ist, darauf einzugehen?

    Ich bin sehr gespannt auf eure unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven.

    Bleibt's sachlich und freundlich, eure Frau Kruemelkuchen

  • Und grundsätzlich gefragt: Ist Unsichtbarkeit bei Hörbehinderung überhaupt ein Problem oder ist letztlich entscheidend, dass wir unsere Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren und unser Gegenüber bereit ist, darauf einzugehen?

    Interessante Überlegung. Grundsätzlich merke ich, dass ich die eigene Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren muss, egal oder ob es mit Hörgerät oder sonst irgendetwas. Kein anderer weiß wirklich, was ich brauche und was nicht, und selbst wenn mein Gegenüber Bescheid weiß, vergisst er,

  • Interessante Überlegung. Grundsätzlich merke ich, dass ich die eigene Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren muss, egal oder ob es mit Hörgerät oder sonst irgendetwas. Kein anderer weiß wirklich, was ich brauche und was nicht, und selbst wenn mein Gegenüber Bescheid weiß, vergisst er,

    Genau diese Erfahrung habe ich die vergangenen Jahre auch gemacht.

  • Auszug:

    Ein CI, das niemand sieht: Fortschritt, Freiheit oder neue Unsichtbarkeit?

    Der Unterschied liegt eher darin, dass ein äußerer Prozessor gelegentlich einen ersten visuellen Hinweis geben kann. Mehr allerdings auch nicht. Vielleicht ist es deshalb am Ende gar nicht so entscheidend, ob ein CI sichtbar ist oder nicht.

    Und grundsätzlich gefragt: Ist Unsichtbarkeit bei Hörbehinderung überhaupt ein Problem oder ist letztlich entscheidend, dass wir unsere Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren und unser Gegenüber bereit ist, darauf einzugehen?

    Frau_Kruemelkuchen Da jede/r uns (implantierte) Hörbehinderte anders einschätzt, macht es Sinn, sachlich auf die Behinderung hinzuweisen und entsprechende "Anweisungen" zu erteilen. Notfalls mehrfach wiederholen. Irgenwann sitzt es beim Gegenüber. Ob Technik am Ohr dabei ausschlaggebend ist, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich denke, dass eine Sichtbarkeit unterstützend wirken kann. Es kommt aber auch vor, dass man genau deshalb proaktiv "angeschrien" wird.

    rechts und links: AdvancedBionics (AB) Naída CI-M 90

  • Würdet ihr euch ein vollständig implantierbares, unsichtbares CI wünschen?

    Fände ich cool. Aus reiner Alltagspraxis heraus, wo mir alle naselang der Magnet abrutscht.

    Tragt ihr euren Prozessor vielleicht ohnehin häufig unter den Haaren?

    Verschwindet unter meinen Haaren. Nicht aus Absicht, sondern weil ich meine Haare so will.Der Prozessor hat "Tarnfarbe", aber bunt würde ihn kaum sichtbarer machen.

    Vielleicht ist es deshalb am Ende gar nicht so entscheidend, ob ein CI sichtbar ist oder nicht.

    Ein CI ist ohnehin nur von der Seite sichtbar. Im Augenkontakt wird es kaum wahrgenommen. Und selbst wenn doch, wenn der CI Träger erstmal versteht, wird direkt vergessen, daß er es schwieriger hat.

    Als sichtbares Zeichen wäre eher etwas anderes sinnvoll. Blinde haben die bekannte Armbinde. Das fände ich für mich zu kraß.

    Aber ein Kettenanhänger mit einem Ohr und Minitext ("Ich höre schlecht" oder so) könnte ich mir vorstellen. Kann man vielleicht auch irgendwie hübsch machen, damit es nicht so "behindert" aussieht.

    Oder was andernorts im Forum angesprochen wurde, ein Erklärungskärtchen mit Bild und Text. Wenn man sich gegenübersitzt, könnte man es vor sich hinlegen, so daß der Gesprächspartner eine permanente Erinnerung hat. Das wäre wirksamer als jede CI-Sichtbarkeit.

    Ich erlebe häufig, dass jemand den Prozessor wahrnimmt und ihn fünf Minuten später im Gespräch gedanklich längst vergessen hat. Dann wird wieder von hinten gesprochen, jemand dreht sich beim Reden weg oder mehrere Personen sprechen gleichzeitig.

    Ich muß gestehen, obwohl ich es besser wissen müßte, mache ich den Fehler selbst, wenn ich mit Schwerhörigen spreche. Ich habe kaum mit anderen Schwerhörigen zu tun, und wenn es doch mal vorkommt, muß auch ich wiederholt daran erinnert werden. Asche über mein Haupt. Zumindest kann ich es so nachvollziehen/verstehen, warum andere es bei mir oft vergessen.

    Und grundsätzlich gefragt: Ist Unsichtbarkeit bei Hörbehinderung überhaupt ein Problem oder ist letztlich entscheidend, dass wir unsere Bedürfnisse selbstbewusst kommunizieren und unser Gegenüber bereit ist, darauf einzugehen?

    Ein Gegenüber, das nicht bereit ist, daruf einzugehen, ist kein Gespräch wert.
    Kommunikation, daß man schlecht hört, und was er andere machen möge, ist wichtig; aber es wird schnell vergessen, weil man einfach nach ein paar Minuten doch wieder so spricht, wie man es gewohnt ist.

    Fazit: Eine Sichtbarkeitmachung mit Bild und Text halte ich für sinnvoll. Das macht es beiden Seiten einfacher.

    Sichtbarmachung der Hörhilfe an sich finde ich weniger nützlich. Und, rein persönlich, schön finde ich es nicht. Bestenfalls nicht störend.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Fazit: Eine Sichtbarkeitmachung mit Bild und Text halte ich für sinnvoll. Das macht es beiden Seiten einfacher.

    Sichtbarmachung der Hörhilfe an sich finde ich weniger nützlich. Und, rein persönlich, schön finde ich es nicht. Bestenfalls nicht störend.

    Das ist eine coole Idee! Eine Karte mich einem lustigen Bild und ein Spruch wie "Hast Du etwas gesagt?"

  • Das ist eine coole Idee! Eine Karte mich einem lustigen Bild und ein Spruch wie "Hast Du etwas gesagt?"

    caleteu Ich persönlich würde mir wahrscheinlch ein Kärtchen erst dann anstecken wollen, wenn ich es mit mehreren Menschen gleichzeitig (z.B. Arztpraxis usw.) zu tun habe. Bei einemEinzelgespräch eher nicht.

    rechts und links: AdvancedBionics (AB) Naída CI-M 90

  • Mich hat noch nie jemand angeschrieen, aber die meiste Kommunikation funktioniert ja auch bei mir mit 2 externen SPs, die ich abnehmen kann, mit Batterieen bestücke, nicht abfallen und nach 5 Jahren gegen neue austausche.

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2

    rechts: ab 01.04.2026 Implantat rechts

    seit 04/05/2026 Sonnet 3
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...

    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Als sichtbares Zeichen wäre eher etwas anderes sinnvoll. Blinde haben die bekannte Armbinde

    Ist heutzutage auch nicht mehr häufig zu sehen - übrigens habe von ältere Hörgeschädigte erfahren, dass in Hörgeschädigte Schule die sogenannte Armbinde für Hörgeschädigte gedacht waren da mussten einige ältere Hörgeschädigte in der Schule nutzen.

    Bin bereits paar mal aufgrund wenn auch zuletzt vor 1 oder 2 Jahren auf CIs beim Einkaufen angesprochen weil der/die Person mich wissen lies, dass seine Frau/Mann selbst hat bzw. bereits empfohlen wurde. Indem eine Frau mir sagte, dass Ihr Mann CI hat aber nicht immer alles versteht wollte Sie wissen ob das "normal" sein könnte zb. bei Familientreff. Oftmals vor Ort kurzer interessanter austausch bzw. beantworte Ihre Fragen - meistens hört man vom "Mit"betroffene danach nie wieder.

  • Vielleicht ist es deshalb am Ende gar nicht so entscheidend, ob ein CI sichtbar ist oder nicht.

    so sehe ich das zumindest. Auf mein CI werde ich selten angesprochen, und wenn denken die Leute, dass das was mit Tinnitus oder Gehirnströmen zu tun hat.

    Nein, ich muss schon selber aktiv werden. War letztens z.B. mit dem Freund meiner Tochter und seinen Kumpels beim Paintball. Alles junge Leute Anfang bis Mitte zwanzig.

    Abgesehen davon, dass mir die jungen Männer konditionionell haushoch überlegen waren, waren das trotzdem schöne vier Stunden. Ich habe gleich zu Beginn gesagt, dass ich schlecht höre. Bei der ersten Runde habe ich ich es auch nicht geschafft, Hörgerät und CI unter die Schutzmaske zu bekommen und musste ohne Hörhilfen spielen. War klar, dass ich der erste Abschuss war…Danach hatte ich die Technik raus (die Hörhilfen unter die Maske zu bekommen, Brillenträger bin ich auch noch).

    Meistens sind die Hörhilfen kein Thema. Wenn ich mal was nicht richtig verstanden habe, z.B. an der Kasse, dann sage ich gleich „ich höre nicht so gut wie andere, können Sie das noch mal wiederholen?“, und habe da noch nie Probleme oder komische Reaktionen erlebt. Ich verstecke die Teile nicht. Ich würde mir aber trotzdem eine unkompliziertere Handhabung wünschen, z.B. wenn man einen Helm aufsetzten muss. Von daher finde ich Weiterentwicklungen wie dein TICI sehr interessant und wichtig. Würde ich mir auch einsetzen lassen.

    Ständig thematisieren tue ich das CI nicht, wenn gefragt wird erkläre ich das geduldig, aber es ist mittlerweile Teil meines Lebens und nicht mehr wegzudenken. Rückblickend hätte ich mich schon Jahre früher damit beschäftigen sollen. Der Fortschritt geht weiter, und das ist gut so, und ich gönne allen die nach uns implatiert werden die beste Technik. Darauf warten dass irgendwas neues „erfunden“ wird würde ich nicht. Jetzt ist jetzt und jetzt brauche ich das.

    Advanced Bionics HiRes Ultra 3D am 01.09.2022 implantiert.

    EA: erfolgt am 29.09.2022

    Seit 03.2024 HG Links: Phonak Naida Link

  • Ich hab mal eine KI ein Bild anfertigen lassen, wie ein Anhänger oder Anstecker als Hinweis aussehen könnte. Noch nicht ideal, aber so die Richtung finde ich interessant. Das Ohr könnte etwas deutlicher erkennbar sein. Ein Hinweis, der gleichzeitig als Schmuck dient.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

    Edited once, last by MartinV (October 1, 2026 at 12:31 PM).

  • Hallo

    Ich glaube auch das heutzutage, die Einstellungen gegenüber schwerhörige Menschen sind etwas verändert haben, zum Vergleich zu früher! Und jetzt ohne politisch zu werden, das man vielleicht hoffen kann, das das so bleibt! Hoffentlich!

    Gruß Joachim

  • Ja. mein Gerät verschwindet auch in den Haaren.

    Im Verkauf stecke ich mir ein Anstecker an wo ein Ohr drauf ist und drauf steht bitte schauen sie mich an beim sprechen.

    Wenn ich entscheiden hätte können hätte ich mich für das TICI entschieden. Unabhängigkeit . Natürlich weiß man noch nicht was es macht wenn alles im Kopf verbaut ist.

    Ich hoffe für uns alle das der Fortschritt immer weiter geht.

  • Für mich persönlich würde ein TICI nur mehr Bewegungsfreiheit bedeuten. Heute morgen mal wieder der SP vom Kopf geflogen, als ich einen Pulli überzog 🙄


    Ich trage meine Haare eh zum Dutt oder Pferdeschwanz. SP sieht man somit immer. Noch nie hat mich ein Fremder darauf angesprochen.
    Bei offenen Haaren verschiebt sich der Magnet bei jeder meiner Versuche, die Haare aus dem Gesicht zu wischen.

    Aber ob ich mir die komplette Technik einbauen lassen würde? Dem Gedanken habe ich noch nicht zu Ende gedacht.

    Links: AB implantiert im Februar 2025 - EA am 18.03.2025

    Rechts: HG von Phonak Naida Link M

  • Für mich persönlich würde ein TICI nur mehr Bewegungsfreiheit bedeuten. Heute morgen mal wieder der SP vom Kopf geflogen, als ich einen Pulli überzog 🙄


    Ich trage meine Haare eh zum Dutt oder Pferdeschwanz. SP sieht man somit immer. Noch nie hat mich ein Fremder darauf angesprochen.
    Bei offenen Haaren verschiebt sich der Magnet bei jeder meiner Versuche, die Haare aus dem Gesicht zu wischen.

    Aber ob ich mir die komplette Technik einbauen lassen würde? Dem Gedanken habe ich noch nicht zu Ende gedacht.

    Könnte ich 1:1 genau so schreiben. :D

    Rechts | Implantation Ende April 2025 | Sonnet 3
    Links | Implantation März 2026 | Sonnet 3

  • Ich hatte vor ca. 3 Jahren die Audiolo-Software bei einer unabhängigen Sammelbestellerin geordert. Ob sie es heutzutage noch macht, müsste ausprobiert werden. Hier die Mailadresse: mwulf52@gmx.de

    Sie hatte damals im CI-Magazin "Schnecke" inseriert.

    rechts und links: AdvancedBionics (AB) Naída CI-M 90

  • Bei mir ist es von Stimmung und Umgebung abhängig, ob ich meine Hörhilfen unter den Haaren oder sichtbar trage. Darauf angesprochen werde ich eigentlich nur von anderen Schwerhörigen.
    Daher glaube ich auch nicht, dass eine Kette oder ein Anstecker wirklich so gesehen werden.

  • Mehr Spontanität und auch das Hörenkönnen in jeder Lebenslage sind reizvoll. Andererseits handelt man sich bei einem TICI auch mehr Risiken ein. Mein CI ist 24 Jahre alt und funktioniert wie am ersten Tag. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei den heute verbauten TICIs in 24 Jahren auch der Fall sein wird.

    Man kann aber jeden Euro nur einmal ausgeben und frage mich ob das Forschungsgeld in anderen Bereichen, z.B. bei den Prozessoren und Sprachstrategie, besser aufgehoben gewesen wäre.