88 Tasten zum besseren Hören ?

  • Hallo zusammen,

    als relative Neuling mit CI, versuche ich mir natürlich weitere Frequenzen zu erarbeiten.

    Auch wenn die ersten Hörtests mit Zahlen und Einsilbern auf 100% waren, so macht das Hören nur begrenzt Spaß, da sich für mich noch alles robotorhaft und viel zu tief anhört.

    Nachdem aber einige Höreindrücke von Musik für mich sehr positiv waren, ich kann nun die Trommeln eines Schlagzeugs auseinanderhalten und Saxophon hört sich auch schon recht brauchbar an, habe ich mich ans Klavier gesetzt.

    Einfache Stücke wie das erste Präludium in C-Dur von Bach oder Für Elise von Beethoven, denn die beinhalten nicht so viele Stimmen parallel.

    Das HG-Ohr vertäubt und los ging es.

    Der erste Eindruck: Es war einfach nur furchtbar. Alle Töne viel zu tief und werden tiefer, wo sie eigentlich höher werden sollten und umgekehrt, einige komplett daneben..., das Muskelgedächtnis aber funktioniert einigermaßen ( sagt meine Frau ).

    Aber knallhart durchgezogen über die letzten Tage.

    Ja häufiger ich das mache, tauchen immer mehr "richtige" Töne im CI auf, zwar sehr leise aber wahrnehmbar.

    Vorher hatte ich mich bereits einmal ans Klavier gesetzt und festgestellt, das die tiefste und die zwei höchsten Oktaven relativ gut herüberkommen, die Mitte jedoch viel zu tief und undefiniert klingt.

    Auch bei Redi habe ich die Musik geschwänzt, weil es nicht funktionierte, während der Rest schnell zu einfach wurde. Parallel höre ich mit der CI-Seite Hörbücher.

    Wie ist Eure Erfahrung, die hörbaren Töne zu vervollständigen ?

    Wie lange hat dieser Prozess bei Euch gedauert und habt Ihr Tricks ?

    Liebe Grüße

    Jörg

    MM vermutlich seit 1971/1972, erstmalig diagnostiziert 1998

    Tief-/Mitteltonschwerhörigkeit hochgradig/an Taubheit grenzend, beidseits

    Versorgung mit Höhrgeräten seit 1999

    Rechts CI: MedEl Synchrony 2 Flex. 28 ( 08.Juni 2026 UKD ), Rondo 3 (AE am 08.07.2026 )

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  • https://meludia.com/de/ ist eine gute Seite zum Üben. (Gibt es auch als App, aber die Webseite ist besser.) Mit einem Med-El Account kannst Du es kostenlos nutzen.

    Du könntest auch einen Frequenzabgleich mit Deinem natürlich hörenden Ohr machen. In der Regel trifft die Voreinstellung des CI nicht die Frequenzen, die Du damit tasächlich hörst.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Hallo MartinV ,

    die Meludia App habe ich bereits heruntergeladen, komme aber durch falsche Wahrnehmung hier noch nicht wirklich weiter.

    Die Elektroden sind via ABF festgelegt worden, leider habe ich die 12 dazugehörenden Frequenzen nicht.

    Ist das für einen Frquenzabgleich nicht noch zu früh oder kann ich das nach knapp 4 Wochen mit Prozessor schon einmal versuchen ?

    Gruß

    Jörg

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  • Ist das für einen Frquenzabgleich nicht noch zu früh oder kann ich das nach knapp 4 Wochen mit Prozessor schon einmal versuchen ?

    Es ist durchaus früh, und es ist zu erwarten, das das Gehirn noch viel Lernarbeit und eigene Anpassung macht. Ich würde es dennoch für sinnvoll halten, aus zwei Gründen:
    1. Der Frequenztest ist für sich bereits eine gute Übung im Unterscheiden von Tonhöhen.
    2. Du kannst beobachten, wie sich im Laufe der Zeit Deine Frequenzwahrnehmung verändert.

    Es ist interessant, daß Du sagst, mit ABF hört sich alles viel zu tief an. Das lese ich oft.

    Die Elektroden sind via ABF festgelegt worden, leider habe ich die 12 dazugehörenden Frequenzen nicht.

    Wenn Du nachfragst, frage direkt nach den Frequenzbändern. Ich habe diese Tage festgestellt, daß die Angabe der Mittenfrequenzen zu ungenau ist; ich werde bald im CImbel Thread etwas dazu schreiben. Kurz gesagt, der Rechenweg der Hersteller für die Mittenfrequenzen zeigt gar nicht die Mitte des Frequenzbandes.
    Ich überarbeite CImbel gerade daraufhin, auf Basis der Frequenzbänder statt der angegebenen Mittenfrequenzen zu testen.

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  • Hallo MartinV ,

    das scheint mir rein physikalisch auch logisch. Der Kammerton A liegt bei ca. 440 Hz ( wird immer diskutiert, aber hier einmal als Basis ).

    Eine Oktave tiefer liegt das A bei 220 Hz, eine weitere darunter bei 110 Hz.

    Nach oben findet ebenfalls eine verdopplung statt auf 880 Hz, 1760 Hz, usw. .

    Eine Oktave in der Musik sind eimmer eine Verdoppelung der Frequenzen, somit würde das auch erklären, das die Mitte immer etwas verschoben ist. Oder liege ich damit falsch ?

    Gruß

    Jörg

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  • Du bist ja noch ganz am Anfang. Es wird besser mit der Zeit. Ich setze mich auch regelmäßig ans Klavier und klimpere ein bisschen herum zum testen. Richtig spielen kann ich nicht. Anfangs klang die ganze linke Hälfte der Tasten gleich und sehr tief, in den höheren Tönen gab es 2-3 verschiedene Töne. Inzwischen, 5 Monaten nach EAP ist es schon deutlich besser.
    Ich habe bei Musik oft das Gefühl, dass der richtige Ton irgendwie im Hintergrund zu hören ist und von einem tieferen überdeckt wird. Manchmal lässt er sich durch Widerholung besser „heraushören“.
    Probier mal Meludia über die Website aus. Da gibt es mehr Übungen und unterschiedliche Sachen. Die Tönenhöhen in der App sind am Anfang recht frustrierend.

  • Hm, mit Musiktheorie kenne ich mich leider nicht aus. Daß Oktaven sich im logarithmischen Raum so linear verhalten sollen, irritiert mich jetzt. In CImbel rechne ich überiegend in cent statt in Hertz, um die logarithmischen Frequenzunterschiede linear erkennbar zu machen. Nach meinem bisherigen Verständnis sind Oktaven auch in cent zu rechnen. Ich habe hier eine Aussage 1 Oktave = 1200 cent. Das paßt nicht zu Deiner Darstellung, Hertz linear zu verdoppeln. Ich lasse mich gern korrigieren, wenn ich falsch liege oder falsch verstehe.

    Mein Gedankenansatz zu Messungen in CImbel ist einfach der:
    - In der Regel wird, wenn ein Ton gehört wird, mehr als eine Elektrode angesprochen.
    - Gemessen werden sollen aber gezielt einzelne Elektroden.
    - Wenn ein Ton zwischen 2 Elektroden gehört wird, werden beide Elektroden anteilig aktiviert, um den Ton dazwischen zu treffen.
    - Meine Annahme ist, daß die Mitte des Frequenzbandes einer Elektrode bestmöglich die gewünschte Elektrode anspricht, während Nachbarelektroden möglichst nicht oder wenig mit aktiviert werden.
    - Meine Annahme ist, daß ich die logarithmische/geometrische Mitte brauche, nicht die arithmetische.
    -- arithmetisch (derzeitige Mittenrequenzangabe): (Untergrenze+Obergrenze)/2
    -- geometrisch/logarithmisch: Wurzel aus (Untergrenze * Obergrenze)
    - Ideal wären Angaben der Hersteller dazu, wie ich mit einer genauen Frequenz möglichst genau nur 1 Elektrode akustisch stimuliere. Diese Angaben habe ich leider nicht.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Hallo Neela ,

    gerne möchte ich ja weg von den zu tiefen und roboterhaft klingenden Tönen hin zu einem breiteren Spektrum .

    Meine Versuche mit Meludia und Redi-Musik Ordner, ware erst einmal ernnüchternd.

    Allerdings habe ich den Eindruck, dass wiederholtes Spielen am Klavier die fehlenden Töne wieder greifbarer machen, wenn bei mir auch aktuell deutlich zu leise, zu sehr im Hintergrund. Aber es scheint besser zu werden.

    Bleib dran am Klavier spielen. Es gibt so viel positives zurück.


    Gruß

    Jörg

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  • Die Elektroden sind via ABF festgelegt worden...

    Hallo Jörg, zum Thema ABF (Anatomy based fitting) kurz meine Erfahrung. Ich hatte bei meinem ersten CI während 6 Jahren ein Standard-Mapping. Dann kam das zweite CI und ich erfuhr erstmals von ABF. Das wurde dann auf beiden CIs eingerichtet. Mein Höreindruck mit ABF war tiefer, was mir aber deutlich natürlicher und angenehmer erschien. Das Sprachverständnis war aber etwas schlechter als mit dem Standard-Mapping. Ich gehe davon aus, dass dies mit dem sechsjährigen Training zu tun hat. Weil das Sprachverständnis für mich oberste Priorität hat, habe ich die ABF-Einstellungen aufgegeben. Wenn ich nochmals von vorn anfangen könnte, würde ich jedoch mit ABF starten.

    Nur kurz zum Thema Musik: Ich habe etwa 45 Jahre normalhörend Klavier gespielt. Die Versuche, es mit dem CI plus einem Verstärkungshörgerät (Hörverlust 90%) weiterzuführen, hatte ich aufgegeben. Die Diskrepanz war mir zu gross und meine Trainingsversuche zeigten keine wahrnehmbare Verbesserung. Jetzt mit zwei CI's sehe ich keine Anhaltspunkte für ausreichend Erfolg bei einem Comeback.

    Jahrgang 1956. Ab 50igstem Lebensjahr progressiver Hörverlust rechts, ohne Befund; ab 57igstem Lebensjahr progressiver Hörverlust Links, ohne Befund
    Implantat Rechts: 9.1.2019 Universitätsklinik Zürich, MED-EL Synchrony; Sprachprozessoren: Sonnet 2 und Rondo2
    Implantat Links: 11.11.2024 Universitätsklinik Zürich, MED-EL Synchrony; Sprachprozessor: Sonnet 2

    Persönlicher CI-Erfahrungsbericht: https://cochlea-implantat-2.jimdofree.com

  • Hallo Theodor ,

    das ist natürlich frustrierend. Ich blicke zwar auch auf über 50 Jahre Klavierspiel zurück, jedoch habe ich das erst begonnen, als ich einen, damals noch unversorgten, beidseitigen Hörverlust hatte. So gesehen, kenne ich es gar nicht ohne Hördefizite. Zuletzt fehlten aber immer mehr Frequenzen und so hatte es keinen Spaß mehr gemacht. Nachdem das Hören über Jahrzehnte immer schlechter wurde. erkenne ich erstmals aus einem "Robotergewusel" auf einmal Töne, die dort auch sein sollten, andere hingegen sind immer noch sehr tief und nicht harmonisch.

    Ich werde hier weiter dran bleiben und Bericht erstatten.

    Gruß

    Jörg

    MM vermutlich seit 1971/1972, erstmalig diagnostiziert 1998

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    Rechts CI: MedEl Synchrony 2 Flex. 28 ( 08.Juni 2026 UKD ), Rondo 3 (AE am 08.07.2026 )

    Links HG: Signia IdO

  • Nachdem das Hören über Jahrzehnte immer schlechter wurde. erkenne ich erstmals aus einem "Robotergewusel" auf einmal Töne, die dort auch sein sollten, andere hingegen sind immer noch sehr tief und nicht harmonisch

    Da wird auf jeden Fall noch viel mehr kommen. Du hast das CI erst 4 Wochen, und das gehirn lernt noch, die neuen Eindrücke vertrauten Tönen zuzuordnen.

    Mir hat es viel geholfen, gut vertraute Musik, die ich schon Jahrzehnte kannte, immer wieder anzuhören. So konnte mein Gehirn parallel im Kopf das Lied anhören. Und immer einen Schlaf später klang das gleiche Lied über CI etwas vertrauter.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Ich habe hier eine Aussage 1 Oktave = 1200 cent. Das paßt nicht zu Deiner Darstellung, Hertz linear zu verdoppeln. Ich lasse mich gern korrigieren

    doch, meiner Meinung nachbpasst das sogar perfekt. Ein Halbton sind 100 cent, 12 Halbtöne sind eine Oktave = 1200 cent. Das Verhalten auf der Frequenzachse ist linear, nicht logarithmisch. Die Lautstärke in dB ist logarithmisch, das ist aber die y-Achse.

    Liegt hier vielleicht ein Missverständnis vor?

    Advanced Bionics HiRes Ultra 3D am 01.09.2022 implantiert.

    EA: erfolgt am 29.09.2022

    Seit 03.2024 HG Links: Phonak Naida Link

  • Hallo zusammen,

    aufgrund der Rückfrage habe ich noch mals Recherchiert.

    Eine Oktave nach oben bedeutet immer eine Verdoppelung der Frequenz, eine Oktave nach unten entsprechend eine Halbierung.

    MartinV : Was ist Cent für eine Maßeinheit ? Ist das 1/100 Halbton ? 1200 einn Faktor 2 in der Frequenz ? Laut Internet liege ich damit dann Richtig.

    Freitag habe ich den nächsten Reha Termin, dann lass ich mir die Konfigurationsdaten meiner 12 Elektroden einmal geben. Dann kann ich Dein Tool selbst einmal testen. Das Leben bleibt spannend.


    Liebe Grüße

    Jörg

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  • Du könntest auch noch testweise die Standardzuordnung der Frequenzen anstatt des ABF ausprobieren, wenn du noch Programmplätze frei hast.
    Ich hatte zuerst die Standardeinstellung. Da klang anfangs alles viel zu tief. Nach drei Wochen habe ich das ABF ausprobiert, was aber auch nicht wirklich besser war. Seitdem teste ich verschiedene Sachen aus und komme eigentlich immer wieder zu einer der ersten Maps zurück, weil ich damit das beste Sprachverstehen habe. Und inzwischen klingt es auch viel besser damit.
    Also etwas Geduld brauchst du wohl.

  • Eine Oktave nach oben bedeutet immer eine Verdoppelung der Frequenz, eine Oktave nach unten entsprechend eine Halbierung.

    Ich habe mich jetzt noch einmal reingedacht, immer wieder Verdoppeln ist ja nicht linear, sondern logarithmisch schnell viel mehr werdend. Ich habe von Verdoppeln zu schnell auf linear geschlossen, das war mein Denkfehler.

    MartinV : Was ist Cent für eine Maßeinheit ? Ist das 1/100 Halbton ? 1200 einn Faktor 2 in der Frequenz ? Laut Internet liege ich damit dann Richtig.

    Ja genau. Cent dient dazu, die logarithmischen Abstände zwischen zwei Oktaven mit immer gleichen Zahlen darstellen zu können.

    Eine Oktave sind immer 1200 Cent, egal ob es hohe oder tiefe Frequenzen sind. 100 Cent sind dann ein Halbton. Mit Cent "zwingt" man die logarithmischen hertz Werte wieder in einen linearen Raum, den man sich leichter vorstellen und auch verständlicer grafisch darstellen kann.

    Also 110 Hz bis 220 Hz = 1200 Cent (110 Hz Abstand)
    Und 220 Hz bis 440 Hz = 1200 Cent, aber doppelt so viel Hz.
    Beides je eine Oktave. Die Cent-Abstände bleiben gleich, die Hertz Abstände sind verschieden.

    Die Lautstärke in dB ist logarithmisch, das ist aber die y-Achse.

    Liegt hier vielleicht ein Missverständnis vor?

    Dezibel als Lautstärke sind auch wieder logarithmisch statt linear. Aber zumindest das habe ich hier nicht durcheinandergebracht.


    Hier mal als veranschaulichung die Frequenzeinstellungen bei meinem CI:

    Die meisten Frequenzbänder sehen fast gleich breit aus, dürften also in Cent dargestellt sein. Wenn man aber mal die Hz Werte in der Tabelle darunter anschaut, hat z. B. E5 eine Bandbreite von 292 Hz, die optisch ähnliche E10 eine viel größere Bandbreite von 1218 Hz.
    Bei hohen Tönen ist eine Oktave (oder ein Frequenzband) in Hertz um ein vielfaches breiter als im Tieftonbereich.

    Freitag habe ich den nächsten Reha Termin, dann lass ich mir die Konfigurationsdaten meiner 12 Elektroden einmal geben. Dann kann ich Dein Tool selbst einmal testen. Das Leben bleibt spannend.

    Super! Laß Dir unbedingt die Frequenzbänder jeder Elektrode geben, wie die Tabelle in meinem Screenshot.
    Bisher rechnet CImbel mit Mittenfrequenzen. Da ich leider eine Ungenauigkeit in der Berechnung durch die Hersteller bemerkt habe, stelle ich CImbel jetzt um. In Zukunft/bald muß man die kompletten Frequenzbänder statt der Mittenfrequenzen eingeben.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Die Achse ist aber logarithmisch skaliert. Oder es ist nur eine vereinfachte graphische Darstellung.

    Die Achse ist logarithmisch beschriftet. Die Skalierung dürfte in Cent sein.
    Logarithmisch skalieren ist praktisch unlesbar.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Jesse J Ich habe heute mal wieder am Klavier geklimpert und mir mal die Frequenzen der Töne angesehen. Der Kammerton mit 440 Hz liegt ja in der Mitte. Wenn du dir die Aufteilung bei Martin ansieht, ist das die 3. Elektrode. Das heißt 3/4 der Elektroden bilden die rechte Hälfte ab und 1/4 die linke. Also, auch wenn deine Map etwas abweicht, bleibt das Problem am Klavier. Der Fokus beim CI ist ja das Sprachverstehen und damit eher die höheren Frequenzen.