Hallo zusammen,
als relative Neuling mit CI, versuche ich mir natürlich weitere Frequenzen zu erarbeiten.
Auch wenn die ersten Hörtests mit Zahlen und Einsilbern auf 100% waren, so macht das Hören nur begrenzt Spaß, da sich für mich noch alles robotorhaft und viel zu tief anhört.
Nachdem aber einige Höreindrücke von Musik für mich sehr positiv waren, ich kann nun die Trommeln eines Schlagzeugs auseinanderhalten und Saxophon hört sich auch schon recht brauchbar an, habe ich mich ans Klavier gesetzt.
Einfache Stücke wie das erste Präludium in C-Dur von Bach oder Für Elise von Beethoven, denn die beinhalten nicht so viele Stimmen parallel.
Das HG-Ohr vertäubt und los ging es.
Der erste Eindruck: Es war einfach nur furchtbar. Alle Töne viel zu tief und werden tiefer, wo sie eigentlich höher werden sollten und umgekehrt, einige komplett daneben..., das Muskelgedächtnis aber funktioniert einigermaßen ( sagt meine Frau ).
Aber knallhart durchgezogen über die letzten Tage.
Ja häufiger ich das mache, tauchen immer mehr "richtige" Töne im CI auf, zwar sehr leise aber wahrnehmbar.
Vorher hatte ich mich bereits einmal ans Klavier gesetzt und festgestellt, das die tiefste und die zwei höchsten Oktaven relativ gut herüberkommen, die Mitte jedoch viel zu tief und undefiniert klingt.
Auch bei Redi habe ich die Musik geschwänzt, weil es nicht funktionierte, während der Rest schnell zu einfach wurde. Parallel höre ich mit der CI-Seite Hörbücher.
Wie ist Eure Erfahrung, die hörbaren Töne zu vervollständigen ?
Wie lange hat dieser Prozess bei Euch gedauert und habt Ihr Tricks ?
Liebe Grüße
Jörg