Hallo,
es ist ein schwieriges Thema. Ich bin mit 16 Jahren leicht schwerhörig geworden und das immer schlechter Hören ging über Jahre. In den letzten Jahren ist mein Gehör viel schlechter geworden, so dass ich auf beiden Seiten an Taubheit grenzend schwerhörig bin (wahrscheinlich erblich bedingt). Aber ich habe auch ein plötzliches schlechter hören miterlebt durch einen Felsenbeinbruch. Ich finde beides sehr belastend. Ich habe oft Kommunikationsprobleme und kann mein schlechtes Gehör nur schwer akzeptieren. Ich trage beidseitig Power-Hörgeräte und stehe vor der Entscheidung einer CI-Operation.
Wie habt ihr gelernt mit der Ertaubung umzugehen? War es bei euch auch ein "langsamer Prozess" oder gab es etwas plötzliches? Ich versuche sie nicht nur negativ zu sehen. Ich ziehe manchmal die Hörgeräte aus und genieße die Ruhe und lese ein Buch. Ich weiß auch nicht, ob ich schlafen könnte, wenn ich alles hören würde.
Viele Grüße und danke im voraus für eure Antworten