MartinV Du kannst auf GitHub auch eine Sponsor-Seite einrichten, wo man deine Arbeit unterstützen kann.
Tool für Sound Balancing Test
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Du kannst auf GitHub auch eine Sponsor-Seite einrichten, wo man deine Arbeit unterstützen kann.
Das habe ich auch schon überlegt. Ein Haken ist, daß vermutlich die wenigsten CI Träger auch Nutzer von Github sind. Und der Weg von Account-Erstellung bis Spende ist vielleicht zu umständlich.
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Gute Nachricht: Die Spenden sind bei 25 Euro pro Monat angekommen!
Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch weitere von Euch anschließen und einen Obolus geben würden, damit wir die Marke von 100 Euro pro Monat erreichen.

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So, hatte jetzt endlich Zeit das mal etwas genauer zu testen. Zuerst mal, danke für deine Mühe MartinV. Da steckt ja einiges an Funktionalität drin und sicher sehr viel Arbeit, auch wenn die KI einiges erleichtert. Soweit ich sehe, deckt es sogar die Funktion von meinem Tool zum Frequenzabgleich mit ab. Wäre ein Traum, wenn man noch die Auswirkung einer Frequenzverschiebung testen könnte. Leider kann man das nicht mehr so einfach mit einem Equalizer simulieren, und ich weiß nicht ob man da sogar an die Grenzen des Web Audio API stößt, obwohl man da schon einiges mit machen kann. Man müsste das Signal mit einer Reihe von Filtern analysieren, dann Lautstärke- und Frequenz-Mapping machen und dann wieder eine Synthese des korrigierten Signals.
Die Anleitung finde ich auch sehr umfangreich und gut gemacht. Manches Funktionen sind mir aber noch etwas unklar, und mir ist aufgefallen, dass du manchmal von "Seite" im Sinne von linkes/rechtes Ohr und manchmal im Sinne von linke/rechte Elektrode beim Abgleich von zwei verschiedenen Elektroden im gleichen Ohr. Das ist etwas verwirrend.
Falls du noch weiter daran arbeiten möchtest, solltest du auch auf der Webseite einen Link einbauen mit einem Hinweis wie man deine Arbeit am besten mit einer kleinen Spende finanziell unterstützen kann.
Zum Thema Kosten von KI-Agenten (Tokens): Hier kann mit gutem Kontext-Management und Planung einiges sparen und auch die Qualität verbessern. Ich lerne da auch ständig hinzu. Es muss auch nicht immer Claude sein, siehe z.B. hier. Ich würde vermeiden, den großen Anbietern zu viel Geld in den Rachen zu werfen und unnötig Tokens zu verbrennen. Teilweise kann man auch lokale LLMs verwenden, wenn man eine entsprechende GPU hat (momentan allerdings auch viel zu teuer). -
Ein Zwischenbericht zu den Spenden:
Die Spendenhöhe ist nach wie vor 25,- Euro. Es wäre schön, wenn sich noch Spender finden, um auf etwa 100,- Euro zu kommen. Bitte meldet Euch einfach mit privater Nachricht bei mir.
Derzeit habe ich es so gelöst, daß ich ein zweites kleines Abo abgeschlossen habe. Das bringt einige Umstände mit sich, funktioniert inzwischen aber. Die Finanzen:
2 Abos = 2x 22 Euro = 44 Euro
Webspace 5 Euro
Spenden: = 25 Euro
Meine Kosten in diesem Setup = 49 Euro - 25 Euro = 24 Euro / MonatFür das vollwertige Abo fehlen noch 82,- Euro / Monat.
Eine wichtige Funktion, die noch verbessert werden soll, ist die Simulation veränderter Frequenzeneinstellung des CI. Dafür werde ich vermutlich einen eigenen Server mieten müssen, um geeignete Software darauf laufen lassen zu können. Die Kosten dafür liegen vermutlich bei 10-15 Euro/Monat.
Für vollwertige Entwicklung und Funktion des Tools wäre also etwa 120 Euro / Monat nötig. Bitte gebt Euch einen Ruck und beteiligt Euch. Bisher gibt es drei Spender. Wenn wir uns zusammentun, ist es für jeden ein nur kleiner Obolus. Für mich allein ist es zu teuer, kann ich mir einfach nicht leisten. Und das Tool soll ja uns allen zugute kommen.
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Soweit ich sehe, deckt es sogar die Funktion von meinem Tool zum Frequenzabgleich mit ab.
Dein Tool war die Inspiration

Angefangen hat es so, daß ich eigentlich nur das Abspielen der Vergleichstöne automatisieren wollte, und eine Auswertung, die sich ausdrucken läßt. Der Rest kam nach und nach dazu, als ich sah, was noch alles von Bedeutung und sinnvoll ist.Wäre ein Traum, wenn man noch die Auswirkung einer Frequenzverschiebung testen könnte. Leider kann man das nicht mehr so einfach mit einem Equalizer simulieren, und ich weiß nicht ob man da sogar an die Grenzen des Web Audio API stößt, obwohl man da schon einiges mit machen kann. Man müsste das Signal mit einer Reihe von Filtern analysieren, dann Lautstärke- und Frequenz-Mapping machen und dann wieder eine Synthese des korrigierten Signals.
Ja, die jetzige Simulation im Player ist noch sehr bescheiden in der Klangqualität. Es gibt freien C++ Code, den ich nutzen könnte, den will ich noch testen. Den kann ich nur so nicht auf meinem strato Webspace laufen lassen, dafür brauche ich einen virtuellen Server bei Hetzner. Das wäre noch ein größeres Projekt, vom einfachen strato Webspace einen Umzug auf einen virtuellen Server machen und den zu pflegen.
Der Frequenzabgleich ist womöglich noch wichtiger als der Lautstärkenabgleich. Dafür brauchen wir eine gute Simulation im Player.
Die Anleitung finde ich auch sehr umfangreich und gut gemacht. Manches Funktionen sind mir aber noch etwas unklar
Bitte beschreibe mir gern, was unklar ist. Ich bin da betriebsblind, weil ich ja alles kenne.
Diese Bitte geht an alle hier, bitte Beschreibt mir, wo es für Euch schwierig oder unklar ist. Ich werde Beschreibung und Bedienung anpassen.Falls du noch weiter daran arbeiten möchtest, solltest du auch auf der Webseite einen Link einbauen mit einem Hinweis wie man deine Arbeit am besten mit einer kleinen Spende finanziell unterstützen kann.
Ich will das Tool noch ganz erheblich weiter entwickeln! Unter anderem will ich die Testverfahren weiter verbessern, und die Simulation der Frequenzverschiebung bestmöglich machen, das sind derzeit die wichtigsten Anliegen.
Weiterhin angedacht:
- Eine umfangreiche Audiobibliothek im Player, Hörbcher, Musik, mehr Sätze, in vielen Sprachen. Ich habe schon etliches an freien Daten heruntergeladen und werde das noch sichten.
- Eventuell einen Übungsbereich, ähnlich wie Re-Di von Med-El.
- Eventuell Simulation verschiedener spezifischer Einstellungen, je nach Hersteller.Ich schaue mal, wie ich einen Unterstützeraufruf integriere.
Zum Thema Kosten von KI-Agenten (Tokens): Hier kann mit gutem Kontext-Management und Planung einiges sparen und auch die Qualität verbessern. Ich lerne da auch ständig hinzu. Es muss auch nicht immer Claude sein, siehe z.B. hier. Ich würde vermeiden, den großen Anbietern zu viel Geld in den Rachen zu werfen und unnötig Tokens zu verbrennen. Teilweise kann man auch lokale LLMs verwenden, wenn man eine entsprechende GPU hat (momentan allerdings auch viel zu teuer).
Das Video schaue ich mir mal an.
Ich habe einige KI durchprobiert, claude lieferte mit Abstand die besten Ergebnisse. deepseek ist am günstigsten, aber die Qualität reicht leider noch nicht. deepseek 4 kommt gerade heraus, damit werde ich noch testen, sobald es hier verfügbar ist.Die Nutzung von Tokens optimieren ist eine ständige Herausforderung. Ich habe schon einiges an Kontext-Management realisiert, mit fein aufgeteilten Dateien, Indexdateien für den Code, lasse mich von claude Opus beraten und lasse das Bauen in claude Sonnet ausführen.
Lokale LLMs sind bei mir keine Option, mein Rechner ist von 2016, der schafft das nicht. -
Hallo Martin,
ich kenne mich in Deinem Metier überhaupt nicht aus und verstehe daher die Finanzierungsproblematik nur teilweise. Also das beste Tool, mit dem Du am schnellsten die besten Resultate erreichen könntest, kostet Dich ca. 120 EUR. Ist das ein Abo für 12 Monate oder ist das monatlich kündbar? Wird das Abo auf Dauer benötigt, z.B. weil Du das Tool beständig weiterentwickeln möchtest - oder benötigst Du es für einen gewissen Zeitraum und könntest dann wieder auf das günstigere Angebot (mit dem Du weniger erreichen kannst) umsteigen?
Welche Summe benötigst Du, um 12 Monate ungestört von finanziellen Sorgen an dem Tool arbeiten zu können?
Es muss doch möglich sein, diese Summe zusammen zu bringen, schließlich könnten viele Menschen davon profitieren.
Liebe GrüßeAlexsandra
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Hallo Aleksandra,
Das Abo ist monatlich kündbar.
Ich hatte auch schon den Gedanken, das Tool eine Zeitlang richtig gut zu entwickeln, und danach nur noch zu pflegen. Die Arbeit darain ist sehr zeitintensiv, schon allein deshalb will ich meinen Einsatz irgendwann auch wieder reduzieren und mich wieder mehr mit anderen Dingen beschäftigen.
Ein Zeitrahmen von etwa 1 Jahr würde sich gut nutzen lassen. Der Aufbau von Grund auf, wie es jetzt geschieht, braucht am meisten Zeit und Geld. Um da ungebremst arbeiten zu können, ist das größere Abo sinnvoll. Eine spätere Pflege, etwa Fehler zu reparieren oder einzelne Wünsche von Nutzern umzusetzen, ist auch mit einem kleinen Abo möglich.
4 mögliche Szenarien:1. Was ich jetzt für einige Zeit, sagen wir 1 Jahr, brauchen würde:
Das beinhaltet pro Monat:
- Größeres KI Abo 107,20
- Servermiete 5,34
- Webspace für Audiodateien 3,81
- Domain http://www.ci-sound-balancing.org 1,78
Pro Monat: 118,13
Pro jahr: 1417,562. Mit reduziertem Abo nur für Pflege und Erhalt:
Das beinhaltet pro Monat:
- Kleines KI Abo 22
- Servermiete 5,34
- Webspace für Audiodateien 3,81
- Domain http://www.ci-sound-balancing.org 1,78
Pro Monat: 32,93
Pro jahr: 395,163. Wenn das Tool "eingefroren" wird, also nicht mehr gepflegt und keine Wünsche von Nutzern erfüllt werden, wären die reinen Erhaltungskosten, um es online zu halten, 10,93 pro Monat . Das sind pro Jahr 131,16
Das beinhaltet pro Monat:
- Servermiete 5,34
- Webspace für Audiodateien 3,81
- Domain http://www.ci-sound-balancing.org 1,78
Pro Monat: 10,93
Pro jahr 131,164. Die Reduzierung kann man noch weiter führen, wenn ich auf einen Teil der angestrebten Funktionen verzichte, lassen sich die Kosten auf null Euro senken. Was dann bleibt:
- Seite unter anderer Adresse noch aufrufbar mit den meisten bis dahin entwickelten Funktionen.
Einschränkungen:
- Keine Simulation von Tonhöhenkorrektur im Player (die soll noch gut entwickelt werden und ist sehr wichtig)
- Nur sehr kleine Audiosammlung für Probehören, so wie jetzt
- Domainname ci-sound-balancing.org löschen, stattdessen kostenlose Subdomain von github (http://www.mviereck.github.io/ci-sound-balancing)
- Keine Weiterentwicklung
- Keine Fehlerbehebung
- Kein Support von mir, weil mir dann die technischen Möglichkeiten fehlen.
Pro Monat und Jahr: 0,-Der aktuelle Stand wird auf der Seite im Tab "Unterstützung" vorgerechnet:
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Hallo Martin,
vielen Dank für diese Auflistung.
So liebe Mitleser, nun wissen wir alle Bescheid und ich bitte euch einmal zu prüfen, inwieweit ihr euch beteiligen könnt. Natürlich ist das Geld knapp - wie immer aber wir sind viele und haben hier ein tolles Produkt mit außergewöhnlichem Potenzial.
Bitte geht noch einmal in euch, ob ihr euch beteiligen möchtet.
Beste Grüße
Aleksandra
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Bitte geht noch einmal in euch, ob ihr euch beteiligen möchtet.


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Inzwischen macht noch ein Spender mit! Ich freue mich. Wir sind jetzt bei 35,- im Monat.
Ich habe eben ein Update hochgeladen. Insbesondere neu ist ein verbessertes Testverfahren für Frequenzabgleich zwischen links und rechts, um Tonhöhenunterschiede zu messen. Daran habe ich in den letzten Tagen gearbeitet.
Alexsandra, ich fände es spannend, ob der Test bei Dir mit 2 CI eine gleichmäßige Frequenzverschiebung für alle Elektroden zeigt. Das könnte ich mir gut vorstellen, gleiches Implantat auf beiden Seiten, nur wahrscheinlich etwas unterschiedlich tiefe Insertion.
Ich selbst teste zum Vergleich mit schwerhörigem Ohr, da kommt eine sehr chaotische Kurve raus, wo ich noch nicht sicher bin, wie ich die Werte einschätzen soll. Sobald ich einen besseren Algorithmus für Frequenzänderungssimulation habe, werde ich mir anhören können, ob das wirklich besser klingt und Sprache verständlicher wird.
Auch wenn ich mit dem anderen Ohr schwer höre, so kommen doch natürliche Frequenzen an, und ich will gern das CI auf diese natürliche Frequenzwahrnehmung einstellen. -
Hallo Martin,
das werde ich testen und dann hier berichten.
LG Aleksandra
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MartinV Kleines Feedback von mir: Diese Woche hatte ich vor der regulären Anpassung in der Klinik eine Messreihe mit deinem Tool gemacht, und dabei sehr seltsame und starke Abweichungen festgestellt, die ich mir nicht erklären konnte, weil meine Audiologen eigentlich schon immer einen guten Abgleich machen. Es stellte sich dann heraus, dass es bei mir im Frequenz-Mapping einen Fehler gab - einige Elektroden hatten falsche Werte für die Frequenzen eingetragen. Weil ich aber bei deinem Toll die richtigen Frequenzen eingegeben habe, passte das nicht, und entsprechend war die Ausgabe von dem Tool so seltsam. Ich hatte mich auch schon gewundert, warum ich auf einmal so schlecht höre und es mit schlechter Tagesform abgetan bzw. damit, dass ich in letzter Zeit nicht mehr gezielt Hörtraining mache. Nun stimmen die Frequenzen wieder, aber die Levels sind aufgrund der falschen Messung noch verstellt - hatte das nicht so schnell gecheckt, dass ich die Werte nicht hätte übernehmen dürfen, und in der Sitzung nicht mehr korrigiert. Bei meiner nächsten Sitzung muss ich dann noch mal nachjustieren. Leider aber erst in zwei Monaten. Dein Tool zeigt jetzt, nachdem die Frequenzen übereinstimmen, auch korrekt an, wie ich die Levels wieder zurück korrigiere.
Was können wir daraus lernen?
- immer genau überlegen was man tut und alles mehrmals prüfen
- beim Audiologen sich am Ende noch einmal die Frequenzen ausdrucken lassen
- die Frequenzen im CI-Sound-Balancing bzw. in Bibcial sorgfältig und richtig eingeben
Bei der Eingabe der Frequenzen kann man schon leicht mal in der Spalte verrutschen oder einen Tippfehler machen. Dazu kommt, dass die Maestro-Software auch selbständig Frequenzen "korrigiert", damit sie besser zu den vorgegebenen Verteilungen passen und keine Lücken entstehen, wenn man nicht aufpasst und das Feature deaktiviert.
Wenn die Frequenzen nicht richtig eingestellt oder eingegeben sind, kommt am Ende nur Mist raus (Garbage in, Garbage out) und man macht das Hörergebnis schlechter statt besser. Wenn sie richtig benutzt werden, und alle Werte richtig eingegeben sind, dann sind die Tools allerdings sehr nützlich. -
Hallo ich habe angefangen mich durchzutesten, aber habe abgebrochen. Ich muss ins Bett. Wie lange dauert ein kompletter Test?
Ich konnte auch den IdR nicht ändern, wenn das überhaupt eine Rolle spielen sollte.
Warum sollte man den SP lauter stellen als normal?
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Hallo Andrea, der Test dauert sehr lang; ich arbeite gerade an einer Möglichkeit, ihn etwas abzukürzen. Heute nachmittag gehe ich da nochmal dran.
Ich melde mich nachher nochmal ausführlicher.
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Hallo Andrea,
ich habe erst durch das lauter stellen bemerkt, dass der rechte Sprachprozessor bei 3 Elektroden ein leichtes bis mittleres Dröhnen aufweist. In normaler Lautstärke fiel mir das überhaupt nicht auf.
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Ich arbeite noch an der Verbesserung und Beschleunigung des Frequenztests, habe gestern nicht alles geschafft.
Ich konnte auch den IdR nicht ändern, wenn das überhaupt eine Rolle spielen sollte.
Wo und warum dachtest Du, den IdR ändern zu müssen? Wegen der Hintergunderklärung zu den Grundlagen ganz unten?
Warum sollte man den SP lauter stellen als normal?
Das habe ich mißverständlich formuliert. Gemeint war, den Computer oder das Smartphone auf eine gefühlte 3/4 lautstärke zu stellen, deutlich laut zu hören, aber nicht unangenehm.
ich habe erst durch das lauter stellen bemerkt, dass der rechte Sprachprozessor bei 3 Elektroden ein leichtes bis mittleres Dröhnen aufweist. In normaler Lautstärke fiel mir das überhaupt nicht auf.
Das ist interessant. So etwas könnte man auch gezielt testen.
Es stellte sich dann heraus, dass es bei mir im Frequenz-Mapping einen Fehler gab - einige Elektroden hatten falsche Werte für die Frequenzen eingetragen. Weil ich aber bei deinem Toll die richtigen Frequenzen eingegeben habe, passte das nicht, und entsprechend war die Ausgabe von dem Tool so seltsam.
Verstehe ich richtig: Im CI war ein Fehler beim Frequenz-Mapping? Und deshalb paßten die Werte im Tool nicht, weil Du glaubtest, andere Werte zu haben, als im CI eingestellt waren?
Nun stimmen die Frequenzen wieder, aber die Levels sind aufgrund der falschen Messung noch verstellt - hatte das nicht so schnell gecheckt, dass ich die Werte nicht hätte übernehmen dürfen, und in der Sitzung nicht mehr korrigiert.
Das heißt, Du hast Dir die Lautstärken gemäß den Meßergenissen vom Tool einstellen lassen? Und wegen der Frequenzen, die im Tool anders waren als im CI, hast Du jetzt eine vermurkste Lautstärkeneinstellung?
Da müssen die Frequenzen aber wirklich weit entfernt vom Default gewesen sein, wenn die Auswirkung so stark ist.
Was können wir daraus lernen?
Vielleicht wäre es am Besten, schon vor den Messungen den Ausdruck mit allen MAP Einstellungen vom Audiologen zu bekommen. Damit man sicher vorher die Werte eintragen kann. Vielleicht ist die derzeitige Aussage, daß man erstmal mit den Default-Werten arbeiten kann, zu fahrlässig.
Bei der Eingabe der Frequenzen kann man schon leicht mal in der Spalte verrutschen oder einen Tippfehler machen.
Vielleicht sollte das Tool prüfen, ob die eingegebenen Werte zumindest plausibel sind und keine überraschenden Sprünge enthalten.
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Verstehe ich richtig: Im CI war ein Fehler beim Frequenz-Mapping? Und deshalb paßten die Werte im Tool nicht, weil Du glaubtest, andere Werte zu haben, als im CI eingestellt waren?
Genau so war es. Ich hatte zweimal meine Frequenzen angepasst, nachdem ich sie mit meinem Tool bestimmt habe. Beim zweiten Mal haben wir bei der Programmierung der Frequenzen im CI anscheinend einen Fehler gemacht, was ich aber erst jetzt bemerkt habe. Die oberen Frequenzen waren daher sehr unpassend eingestellt, nicht so, wie ich es eigentlich wollte. Ich hatte danach zwar eine Verschlechterung bemerkt, hatte das aber auf weniger Training und Gewöhnung an die alten Frequenzen zurückgeführt. Und hatte auch etwas die Lust verloren, weiter zu experimentieren. Auf den Gedanken, dass es bei der Eingabe der Frequenzen einen Fehler geben könnte, war ich einfach nicht gekommen.
Weil ich das Tool mit den vermeintlich richtigen aber nicht real programmierten Frequenzen gefüttert habe, hat es falsche Korrekturwerte für die Level ausgegeben. Dieser Effekt war ziemlich drastisch, eine Elektrode war viel zu laut und ist nach meiner Korrektur nun viel zu leise. Kein Fehler im Tool, sondern wie gesagt ein Fall von Garbage In, Garbage Out. Wenn ich das nächstes Mal korrigiere, dann stimmen hoffentlich wieder sowohl die Frequenzen als auch die Level. Momentan habe ich nur das alte Programm mit den falschen Frequenzen aber relativ guten Leveln und das neue Programm mit einigermaßen richtigen Frequenzen, aber nun falsch angepassten Leveln. Beides nicht optimal
Aber nun habe ich die Frequenzen ausgedruckt und kann damit die neuen Level- und Frequenz-Korrekturen bestimmen und bei der nächsten Anpassung in zwei Monaten neu programmieren lassen (hoffentlich dann ohne Fehler).Das heißt, Du hast Dir die Lautstärken gemäß den Meßergenissen vom Tool einstellen lassen? Und wegen der Frequenzen, die im Tool anders waren als im CI, hast Du jetzt eine vermurkste Lautstärkeneinstellung?
Da müssen die Frequenzen aber wirklich weit entfernt vom Default gewesen sein, wenn die Auswirkung so stark ist.
Genau. Die waren relativ weit entfernt, teilweise auch um eine Elektrode verschoben eingegeben. Ein Wunder, dass ich damit trotzdem noch relativ gut hören konnte. Was das Gehirn leisten kann, ist immer wieder erstaunlich. Wegen der Diskrepanz zwischen Eingabe und realen Werten im CI wurden vom Tool die falschen Elektroden bzw. auch mehrere Elektroden auf einmal angesteuert, was den Lautstärke-Vergleich noch weiter verfälscht. Auch der Frequenz-Abgleich wurde dadurch verfälscht und erschwert, weil die Töne noch zischiger klangen und noch unterschiedlicher "interpretiert" werden konnten.
Vielleicht wäre es am Besten, schon vor den Messungen den Ausdruck mit allen MAP Einstellungen vom Audiologen zu bekommen. Damit man sicher vorher die Werte eintragen kann. Vielleicht ist die derzeitige Aussage, daß man erstmal mit den Default-Werten arbeiten kann, zu fahrlässig.
Im Prinzip ist die Aussage schon richtig. Auf die Ausnahme ABF hast du ja schon hingewiesen. Ich bin zumindest an meiner Klinik bisher der einzige, der sich die Frequenzen angepasst hat. Bin mir aber nicht ganz sicher, ob die Default-Werte wirklich immer gleich sind und bleiben. Wer die Frequenzen geändert hat oder wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich einen Ausdruck machen lassen. Und bei größeren Änderungen das alte Programm immer noch behalten, damit man notfalls darauf zurückschalten kann.
Vielleicht sollte das Tool prüfen, ob die eingegebenen Werte zumindest plausibel sind und keine überraschenden Sprünge enthalten.
Ja, das ist eine gute Idee. In meinem Fall hätte es zwar nicht geholfen, weil ich ja die vermeintlich richtigen (und plausiblen) Frequenzen eingetragen habe. Aber bei der Eingabe im Tool kann man auch leicht einen Fehler machen, eine Warnung wäre da schon gut.
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Hallo MartinV
Du hast im Tool den IdR abgefragt. 60 dB waren vorbelegt. Ich habe aber einen höheren IdR.
Gruß Andrea
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Es lässt sich überschreiben, einfach z.B. die 70 eingeben. Man sieht es optisch nicht aber ich konnte problemlos die neue Zahl eingeben, nachdem ich kapiert hatte, dass ich die 60 weder löschen noch markieren und dann löschen muss. Einfach den Cursor drauf und den gewünschten Wert eingeben.
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Ich bin immer noch dabei, den Frequenztest zu überarbeiten. Ist umfangreicher als gedacht. Zumindest konnte ich in den Wartezeiten, während die KI daran arbeitete, außerdem einen Plausibilitätstest einbauen, für Angaben zum Implantat.
Ich gebe dann nochmal Bescheid, wenn ich das Update hochgeladen habe.
Cito Falls Du die Werte kennst, die der Audiologe fehlerhaft eingetragen hat, wäre es interessant, ob das Tool Auffälligkeiten bemerkt.
Du hast im Tool den IdR abgefragt. 60 dB waren vorbelegt. Ich habe aber einen höheren IdR.
Es lässt sich überschreiben, einfach z.B. die 70 eingeben. Man sieht es optisch nicht aber ich konnte problemlos die neue Zahl eingeben, nachdem ich kapiert hatte, dass ich die 60 weder löschen noch markieren und dann löschen muss. Einfach den Cursor drauf und den gewünschten Wert eingeben.
Ah, danke, jetzt verstehe ich das Problem. Ich werde das korrigieren, besser, da Feld ist einfach leer, als daß da irreführend ein Beispielwert steht.
Momentan habe ich nur das alte Programm mit den falschen Frequenzen aber relativ guten Leveln und das neue Programm mit einigermaßen richtigen Frequenzen, aber nun falsch angepassten Leveln. Beides nicht optimal

Oh wei

Cito Ich bin bei meinen Recherchen auf leicht abweichende Defaultwerte für Cochlear gestoßen:
Code
Display More● ┌───────────┬──────┬──────┬──────┬────────┐ │ Elektrode │ Alt │ Neu │ Δ Hz │ Δ Cent │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E22 │ 250 │ 250 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E21 │ 375 │ 375 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E20 │ 500 │ 500 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E19 │ 625 │ 625 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E18 │ 750 │ 750 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E17 │ 875 │ 875 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E16 │ 1000 │ 1000 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E15 │ 1125 │ 1125 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E14 │ 1250 │ 1250 │ 0 │ 0 │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E13 │ 1500 │ 1438 │ −62 │ −73 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E12 │ 1750 │ 1688 │ −62 │ −62 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E11 │ 2000 │ 1938 │ −62 │ −55 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E10 │ 2250 │ 2188 │ −62 │ −48 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E9 │ 2625 │ 2500 │ −125 │ −84 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E8 │ 3000 │ 2875 │ −125 │ −74 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E7 │ 3500 │ 3313 │ −187 │ −95 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E6 │ 4000 │ 3813 │ −187 │ −83 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E5 │ 4625 │ 4375 │ −250 │ −96 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E4 │ 5250 │ 5000 │ −250 │ −84 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E3 │ 6000 │ 5688 │ −312 │ −92 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E2 │ 6875 │ 6500 │ −375 │ −97 ¢ │ ├───────────┼──────┼──────┼──────┼────────┤ │ E1 │ 8000 │ 7438 │ −562 │ −126 ¢ │ └───────────┴──────┴──────┴──────┴────────┘ Quelle: https://med.nyu.edu/research/translational-auditory-research-lab/sites/default/files/ci-select-manual.pdf -