Yannick stellt sich vor

  • Hallo,

    Ich weiß nicht ob ich hier so richtig bin, aber ich würde mich einfach gerne irgendwie austauschen und evtl. Menschen finden denen etwas ähnlich passiert ist.
    Ich bin Yannick (23)


    Ich hatte meinen ersten Hörsturz links ein paar Tage vor meinem mündlichen Staatsexamen. Die Cortison Therapie habe ich da, vor Aufregung, leider falsch verstanden und zu kurz (4 statt 12 Tage) eingenommen, nichtsdestotrotz erholte sich mein Ohr nach 3 Tagen vollständig. Ca 2 Wochen später war ich total krank mit Fieber (1 Woche lang) und plötzlich innerhalb weniger Sekunden aus dem nichts machte mein linkes Ohr zu, und diesmal wirklich gar kein Gehör mehr. Beim Hausarzt Antibiotika verschrieben bekommen, mit denen der Infekt sofort besser war. HNO Diagnose war erneuter Hörsturz. Diesmal Prednisolon Therapie korrekt einnehmen. Gesagt getan. Für meinen Infekt natürlich nicht das beste, hatte dann eine verzögerte immun 2. Antwort. Der Hörsturz besserte sich über die 12 Tage etwas aber nichts Alltagstaugliches (ich hänge die Hörtest mit AirPods an, die vom HNO hab ich noch nicht). Hinzu kam diesmal ein Tinnitus konstantes “white-noise” Rauschen und ab und zu ein hohes piepen oder mittleres tuten, lauter bei viel Geräuschen. Beim Kontrolltermin meinte der HNO er schätze die Chance auf spontan Heilung hoch ein, da ich jung bin und er schon mal ausgeheilt ist. Er empfehle mir trotzdem eine hyperbare Sauerstoff Therapie (Literatur ist sich ja etwas uneinig, ich vertraue ihm aber, er ist ein guter Arzt).
    Ich hab jetzt morgen ein Vorgespräch für die Therapie. Leider gesetzlich versichert, aber meine elter können mich unterstützen und mir ist es das wert zu versuchen.
    Ich versuche aber noch andere Ursachen auszuschließen. Habe eine CMD Diagnostik bei meinem Zahnarzt gemacht (Nachtschiene kommt nächste Woche und Physiotherapie) und möchte noch, dass ein MRT gemacht wird.

    Hat jmd etwas ähnliches erfahren oder kann mir noch irgendwie weiterhelfen?
    Ich finde mich noch etwas jung für eine solche Sache und würde natürlich gerne mein zuvor perfektes gehör (99% der physikalischen Schwelle) wieder haben.

    Ich danke euch!! Habt eine gute Zeit und nette Leute um euch :)

  • Also die Hyperbare Sauerstofftherapie wird zur Zeit nicht von den ärztlichen Richtlinien empfohlen und ist somit auch keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Daher hoffe ich die private Zuzahlung ist nicht zu hoch. Die eigentliche Therapie bei Tinnitus beeeinhaltet drei Säulen. Entspannung, Tinnitus Noiser (Mit diesen Geräten wird versucht den Tinnitus zu überlagern) sowie eine Tinnitus Retraining Therapie. Hierunter versteht man eine psychologische/ psychotherapeutische Begleitung, um den Tinnitus nicht zuviel Aufmerksamkeit im Alltag zu geben.

  • Also die Hyperbare Sauerstofftherapie wird zur Zeit nicht von den ärztlichen Richtlinien empfohlen und ist somit auch keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse. Daher hoffe ich die private Zuzahlung ist nicht zu hoch. Die eigentliche Therapie bei Tinnitus beeeinhaltet drei Säulen. Entspannung, Tinnitus Noiser (Mit diesen Geräten wird versucht den Tinnitus zu überlagern) sowie eine Tinnitus Retraining Therapie. Hierunter versteht man eine psychologische/ psychotherapeutische Begleitung, um den Tinnitus nicht zuviel Aufmerksamkeit im Alltag zu geben.

    Hi Mount Everest,


    Lieben Dank für deine Info :)

    Den Tinnitus würde ich eher als Nebensymptom bezeichnen, da er erst ca eine Woche nach dem Hörsturz und eben auch auf dem nichts hörenden Ohr eingetreten ist. Ich denke die Behandlung/Heiling des Hörsturzes wird auch den Tinnitus wieder “stilllegen”.

    Aber trotzdem behalte ich das im Kopf liebsten Dank <3

    Einen Termin zur psychotherapeutischen Beratung habe ich in 2 Wochen.
    Gute Woche wünsche ich dir!

  • Leider weiß man bzgl. Tinnitus und auch Hörsturz noch zu wenig über die genauen Ursachen. Deswegen wird bei Tinnitus immer noch sehr häufig Gingkobeta und Teubonin verschrieben, um die Durchblutung des Innenohrs zu fördern. Tinnitus ist aber keine Durchblutungsstörung und daher die Wirkung von Teubonin und Gingkobeta sehr umstritten. Den einem hilft, den anderen nicht.

    Auch eine hochdosierte Cortisontherapie ist bei Hörsturz nicht unbedingt die bessere Wahl. Denn eine Garantie, dass hierdurch eine Heilung stattfindet gibt es nicht. Die Chancen sind lediglich größer wenn innerhalb von 48 - 72 h hier eine Behandlung stattfindet.

    Dir alles Gute

  • Hallo Yannick, ja mir ist etwas ähnliches passiert, aber also ich schon älter war (fast 50). Die Ursache könnte durchaus der Stress sein, in dem du gerade wegen des Examens bist. Aber mach dir deswegen keine Selbstvorwürfe. Es kann auch ganz andere Gründe haben, z.B. einen Infekt, und das ist nach dem was du berichtest sogar wahrscheinlicher. Die Sauerstoff-Therapie kannst du machen (ist auch nicht so super-teuer), aber nur um dich selbst zu beruhigen dass du alles machbare getan hast. Bei mir hatte sie keinen Effekt und ich würde auch nicht viel darauf setzen. Viel wichtiger sind deine Selbstheilungskräfte. Also erst mal möglichst nicht aufregen, alles machen was an Therapie angeboten wird, möglichst sofort, und dann erst mal abwarten. Oft kommt das Gehör wieder zurück. Der Tinnitus ist eine Begleiterscheinung - wenn das Gehirn da plötzlich nicht mehr den gewohnten Input bekommt, fängt es meist an zu halluzinieren.

  • Hallo Cito,


    Lieben Dank, auch für deine Worte.
    Ich hoffe wirklich sehr und versuche nun auf mich und meinen Körper zu achten, aber muss leider auch bald wieder anfangen auf die (leider) Nachprüfung des Examens zu lernen…

    Kam es bei dir damals wieder wenn ich fragen darf?

  • Hey Yannick, ich drücke dir die Daumen, dass dein Ohr sich vollständig erholt.

    Ich habe nicht die gleiche Hörbiografie und kann daher keinen brauchbaren Ratschlag geben.

    Nur so viel: du bist nicht alleine mit diesem Erlebnis.

    Links: AB implantiert im Februar 2025 - EA am 18.03.2025

    Rechts: HG von Phonak Naida Link M

  • Hallo erst einmal, und ich drücke Dir natürlich die Daumen, daß es sich auch so, also auf der natürlichen Weise, wieder erholen wird und Du Dein Gehör zurück bekommst!


    Er empfehle mir trotzdem eine hyperbare Sauerstoff Therapie (Literatur ist sich ja etwas uneinig, ich vertraue ihm aber, er ist ein guter Arzt).

    Wenn das die Druckkammer ist, dann lies Dir den Zettel (den man als Patient unterschreiben muß) ganz genau durch, bzw. hör auch genau hin, was die Ärzte beim Vorgespräch dazu sagen. Sie müssen ja über die Vor- UND Nachteile aufklären.
    Mir ist damals aufgefallen, daß als "Nebenerscheinung" ein Geräusch in den Ohren entstehen könnte, wurde mit einem Rauschen beschrieben. Mir kam das damals so vor, als ob ich - wenn ich gewaltigen Pech haben sollte - meinen altbekannten, jahrelang gewohnten Tinnitus nur durch eine andere Form vom Tinnitus "umtauschen" würde.
    Da ich schon als Kind gelernt hatte, "meinen" Ton zu "überhören", bzw damit so umzugehen, daß es nicht mehr aktiv war, wollte ich es lieber beim aktuellen Zustand belassen, und nicht durch das Rauschen umtauschen, welches unter Umständen vielleicht sogar nervtötender sein könnte, als mein "TV Programm läuft nicht" Ton. Darauf hatte ich echt keinen Bock gehabt!

    Damals war ich in den 20er, und gerade in der Ausbildung gewesen. Allerdings hatte ich keinen Hörsturz gehabt. Ich war nur wegen dem Tinnitus im Krankenhaus gewesen, als dieser Vorschlag von einem Nicht-Arzt kam.

    Ob es wirklich hilfreich sein kann, oder auch nicht - dazu vermag ich nichts zu sagen. Mir fehlen in dieser Hinsicht die Erfahrungswerte, weil ich mich damals komplett dagegen entschieden hatte.

    Schönen Gruß
    Sheltie

    schon als Kind Hörgeräteträger, bis zum Hörsturz 2005
    rechts: CI422(SRA), N6, Okt 2015; seit 2024 N8

    links: CI522, N6, Nov 2017

    Meine Story: Das Sheltie hat nun auch ein eOhr

  • Hallo Yannick,

    gut, dass Du Dir Erfahrungen anderer zu Rate ziehen möchtest - man muss die Fehler ja nicht alle selbst machen 😉.

    Ich habe einen solchen Hörsturz wie deinen nicht erlebt. Bei mir hatte das ganz andere Hintergründe. Spezifisch habe ich also keinen Rat.

    Aber als krisenerprobter Mensch mit ein paar Jährchen Lebenserfahrung vielleicht ein, zwei Hinweise, die auch nützlich sein könnten.

    Wie Cito es schon erwähnte, ist es nicht so ganz unwahrscheinlich, dass der Prüfungsdruck, den Du verspürt hast, eine Rolle gespielt haben könnte. Stress im weiteren Sinne war bei vielen, die ich mit einem Tinnitus kennen gelernt habe, oft ein Faktor. Dazu der Infekt, der das angeschlagene Ohr dann richtig in Mitleidenschaft gezogen hat.

    Das Blöde und gleichzeitig Gute: Stress ist nicht für sich da, man macht ihn sich. Weiß ich aus Erfahrung mit mir selbst.

    Es kommt also immer darauf an, wie man mit der Situation und vor allem mit sich selbst umgeht.

    • Wie lese ich das Geschehen aus?
    • Was sind meine bisher fixen Grundannahmen - von der Welt, meinem Gegenüber, von mir selbst! (Der letze Punkt ist ganz entscheidend).
    • Wie reagiere ich auf Situationen, die mich stark fordern, mir Sorgen bereiten, mir vielleicht tief im Inneren Angst machen?
    • Sehe ich mich innerlich dem gewachsen oder stehen Teile meines Selbstbilds vielleicht dagegen?

    "Die Krise ist ein produktiver Zustand - man muss ihr nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen", hat mal Max Frisch geschrieben.

    Du bist noch sehr jung. Vielleicht hast Du Dich selbst unter etwas zu viel Druck gesetzt. Niemand muss perfekt sein, auch nicht in Prüfungen. Gut vorbereitet - klar. Ohne dem geht es nicht. Und sich seiner Selbst bewusst. Denn Selbstbewusstsein ist nicht, das strotzende Ich nach vorne zu schieben, sondern sich im Klaren über sich selbst zu werden. Habe ich z. B. für eine Prüfung gelernt? Kann ich den Stoff einordnen? Will ich perfekt sein müssen oder vertraue ich mir, meine Gedanken auf Grundlage des Gelernten zu sammeln und an den Mann bringen zu können?
    Wenn man in einer Situation, die einem nicht vertraut ist, vor der man echten "Bammel" hat, sich zu klein sieht, steigt der innere Druck. Außen ist er immer und für alle derselbe.

    Ich bin natürlich kein Mediziner und will hier auch nichts behaupten, habe aber die Erfahrung gemacht, dass an Tinnitus Leidende oft (nicht immer!) eine gewisse Anfälligkeit für psycho-somatische Gesundheitsprobleme entwickeln. Vielleicht hilft Dir auch mal ein Ausflug in die Nebengebiete der allgemeinen Medizin? Da muss man natürlich aufpassen, nicht an die Falschen zu geraten, aber es gibt sehr gute Ärzte und auch manchen Heilpraktiker, die sich um dein inneres Gleichgewicht kümmern können. Mit z. B. Phyto-Medizin. Ausgleichende Therapien, um alles in Waage zu halten. Sympathikus und Parasympathikus müssen sich ausgleichen. Das kann bei Menschen im Stress mitunter nicht mehr ganz korrekt funktionieren.
    Innerer Druck, der in einem aufkommt und nicht das passende Ventil finden kann, macht sich u. U. als Erkrankung bemerkbar.

    Und: mach Dir jetzt keinen zusätzlichen Stress wegen des Tinnitus. Dein junges Alter und die Regenerationsfähigkeit deines Körpers spielen Dir in die Karten. Vertraue darauf.

    Liebe Grüße

    Schlecht hören konnte ich schon immer gut - sagt meine Frau 😇

    • CI-Träger MED EL Mi 1250 Synchrony 2 flex 28 mit Rondo 3 seit März 2026 (links nach vollständigem Hörverlust)
    • rechts (noch) Starkey HG Evolv AI iO mit Otoplastik (deutlich unter 10 % Rest)
    • beidseitiger Morbus Menière seit 2013/2016 mit allen Schikanen, die er so drauf hat
  • Kam es bei dir damals wieder wenn ich fragen darf?

    Bei mir war es nach dem Hörsturz nicht ganz weg, sondern nur wesentlich schlechter, hauptsächlich im Tieftonbereich. So ähnlich wie bei dir, aber bei den tiefen statt den hohen Tönen. Das ist typisch für Hydrops Cochleae und Morbus Menière, als das es ich dann herausstellte, weil später noch Schwindelattacken hinzukamen. Da bei dir das Gehör hauptsächlich im Hochtonbereich weg ist, ist es das bei dir wohl eher nicht, was du positiv sehen solltest. Denn Menière ist wirklich eine ganz üble Sache, viele hier im Forum kennen das. Zwischendurch war das Gehör mal ein wenig besser, aber am Ende nach einigen Jahren dann nach einem weiteren Hörsturz (kurz nachdem ich mir endlich ein Hörgerät für das Ohr angeschafft habe, weiß nicht ob es damit zu tun hat) dann ganz weg. Deswegen habe ich auf dem Ohr jetzt ein CI, damit höre ich wieder einigermaßen gut. Der Hörsturz war bei mir auch in einer Zeit mit viel Stress und einem Infekt.

  • Viel wichtiger sind deine Selbstheilungskräfte. Also erst mal möglichst nicht aufregen, alles machen was an Therapie angeboten wird, möglichst sofort, und dann erst mal abwarten. Oft kommt das Gehör wieder zurück. Der Tinnitus ist eine Begleiterscheinung - wenn das Gehirn da plötzlich nicht mehr den gewohnten Input bekommt, fängt es meist an zu halluzinieren.

    Alles an Therapien machen, was angeboten wird, würde ich jetzt nicht empfehlen. Denn leider gibt es hier auch viele private Ärzte, die sich "angeblich" auf die Behandlung von Tinnitus spezialisiert haben. Aber bei denen musst Du dann alles selber bezahlen und somit kostet zum Beispiel eine Sitzung Low Level Lasertherapie, für die es keine wissenschaftliche Belege bzgl. deren Nutzen gibt, mal locker 300 - 500 €. Und meistens werden dann 5 - 10 Sitzungen empfohlen.

    Auch bei der HBO können Preise von 300 - 600 € pro Sitzung Eigenanteil in Rechnung gestellt werden und meistens werden dort ja auch 5 - 10 Termine empfohlen.

  • Alles an Therapien machen, was angeboten wird, würde ich jetzt nicht empfehlen.

    Stimmt, mein Posting könnte da falsch verstanden werden. Ich meinte, alles was der HNO-Arzt des Vertrauens oder die HNO-Ambulanz anbietet und empfiehlt, direkt als Therapie für den Hörturz. Tinnitus ist ein Thema für sich. Oft wie gesagt eine Folgeerscheinung bei einem Hörsturz, und ja, da gibt es viel unsinnige Angebote - wie immer wenn der Leidensdruck groß ist, gibt es Leute, die damit Geschäfte machen, indem sie behaupten, sie hätten die einfache Lösung.

  • Low Level Lasertherapie habe ich drei Mal 10 Sitzungen gemacht. Bei der ersten Therapie hat es nach dem 5. Mal geholfen und das Gehör war komplett zurück. Hat aber (wegen Stress) nicht auf Dauer gehalten. Die weiteren Therapien haben nichts mehr gebracht.

    VG

  • Hallo ihr alle!
    Ich danke euch sehr :) um auf die psychologische Kompetente, ich hab bereits einen Termin für eine psychotherapeutische Beratung.
    Generell empfand ich mich immer als stressresilient, abgesehen von dem selbst Druck machen, das ist absolut bei mir der Fall…

    Meinem HNO vertraue ich schon, zB sagte er, dass er bei mir keine intratympale Cortison Therapie machen wird, weil er es bei mir wenig aussichtreich sieht (ist ja auch keine Kassen Leistung) .

    Clara danke für den Tipp noch, das habe ich noch nicht gehört.

    cito vielen Dank für das teilen und die Infos

    Kosakenzipfel vielen Dank für den ausführlichen Text! Ich schöpfe erstmal aus was ich aus meinem Studie Gebiet der Schulmedizin ziehen kann und sehe dann weiter :) Aber klar manchmal hilft es!

    Ich werde die HBO mal ausprobieren. CMD war jetzt eher weniger, hab aber trotzdem Nachtschiene und Physio bekommen, vllt hilft es etwas mit dem Tinnitus wer weiß.
    Laut AirPods hat sich auch nochmal was getan, sind jetzt nur noch 39db Verlust, also eher ein mittelschwerer Hörverlust.

    Vielen Dank euch allen! Es ist wirklich so ein Halt dann doch irgendwie.

  • Low Laser Therapie ist ABZOCKE.

    Rein physikalisch kann es nicht funktionieren, dass die Laserenergie durch das Trommelfell hindurch und durch das Runde Fenster hindurch sozusagen ums Eck in Innenohr gelangen kann.

    Clara, Du hast einem Scharlatan Geld in de Rachen geworfen.

  • Hallo Yannick - erstmal Dir gute Besserung.

    Er empfehle mir trotzdem eine hyperbare Sauerstoff Therapie

    Diesmal Prednisolon Therapie korrekt einnehmen.

    dass er bei mir keine intratympale Cortison Therapie machen wird

    Hmm, er gibt Dir erst Cortison als Tablette, empfiehlt dann Sauerstoff Therapie and dann meint er, die intratympale Cortison Therapie macht keinen Sinn?

    Der Vorteil bei der intratympalen Cortison Therapie ist, dass nicht Dein ganzer Körper vom Cortison "belastet" wird sondern nur auf das Hörorgan wirken soll.

    Ich habe auch schon alle Varianten probiert, Tabletten, Infusionen und die Spritze in das Ohr. Zu der damaligen Zeit (vor 20 Jahren) bei meinem Hörsturz hat die Cortison Infusion gewirkt - aber ob die gewirkt hat oder es auch ohne verschwunden wäre weiß natürlich niemand.

    Übrigens, wenn Du die Cortison Infusion oder Spritze nicht bezahlen möchtest, lasse Dir eine Überweisung in Krankenhaus mit HNO Abteilung geben. Dort braucht man dann nicht zu zahlen. Die Spritze kann auch ambulant gegeben werden.

  • Low Laser Therapie ist ABZOCKE.

    Rein physikalisch kann es nicht funktionieren, dass die Laserenergie durch das Trommelfell hindurch und durch das Runde Fenster hindurch sozusagen ums Eck in Innenohr gelangen kann.

    Andrea, ich greife mal Deine Aussage auf und verweise auf folgendem Link, in dem dies genauer erklärt wird. Das soll jetzt nicht heißen, dass ich an Deiner Aussage zweifle oder diese falsch ist. Ganz im Gegenteil. Denn der untenstehende Link soll diese nur noch einmal klar belegen.

    https://pro.meinhoergeraet.de/extra/low ... ittel/3211