Liebe Grüße zusammen.
Mein Name ist Jörg und ich komme aus Frechen, westlich von Köln.
In meiner frühen Kindheit wurde ich zu einer "Kinderkur" verschickt. Als Folge der dort gemachten Medikamentenversuche erkrankte ich schwer, vermutlich an einer Meningitis. Als Folge davon habe ich einen beidseitigen Hörverlust mit Morbus Meniere und Tinitus davongetragen. Leider mit einer Mitteltonsenke zwischen 500 und 2,500Hz, die für die meistenn HNO Ärzten nicht relevant war, denn den Freiburger Silbentest reflektiert ja leider nur eine sonore Männerstimme, die unter 500 Hz anzusiedeln ist. Seit dem habe ich jedoch mit Kinder- und vielen Frauenstimmen ein akustisches Problem. Der damalige HNO Arzt in Frechen sagte über die Jahre immer nur, ich solle mich nicht so anstellen. Erst 1998 traf ich einen HNO Arzt, der auch einmal genauer hingeschaut hat und mich zum MRT geschickt hat. Somit erhielt ich 1999 beidseitig eines der ersten digitalen Hörgeräte auf dem Markt, da vorher eine sinnvolle Versorgung mit analoger Technik nicht möglich war. Leider hat sich das Gehör über die Jahre immer weiter verschlechtert, sowohl durch die immer wiederkehrenden Morbus Meniere Attacken als auch durch die immer stärker werdenden Hörgeräte.
In Köln begannn ich auf Anraten meines aktuellen HNO Arztes eine CI Untersuchung, die leider mehr oder weniger in ein Desaster verlaufen ist ( falsche GKV, ein Arzt, der mich die ganze Zeit nicht angesehen hat, dadurch null Verständigung, und eine finale Aussage, ich solle doch erst den Morbus Meniere in den Griff bekommen, dann würde man weitersehen ). Danach wechselte ich die Rheinseite und hier wurde mir geholfen. Zunächst mit einer Optimierung der Hörgeräte über ein Round Table mit meinem Akkustiker und der Herstellerfirma Signia, die zunächst zu stark verbesserten Ergebnnissen bei den Hörgeräten geführt hatten. Den MM auf der rechten Seite wurde über eine intratympanale Gabe von Gentamizin heruntergefahren, was nach mehr als 50 Jahren MM ein tolles Ereignis war. Klasse Ärzte und Physiker. Leider dürfen dort nun keine CI's mehr implantiert werden.
Aktuell hatte ich dann noch die Wahl zwischen Bonn, Aachen oder Düsseldorf und, die Kölner mögen mit verzeihen, ich mich dann final an die HHU Düsseldorf gewandt habe. OP Termin rechts ist geplant für den 17. Juni 2026, links dann irgendwann später. Da ich auf dem etwas besseren Ohr links auch Mitte Januar einen kleineren Hörsturz hatte ( der sich größtenteils wieder gegeben hatte ), ist mir Klar das nun wirklich etwas passieren muss.
Euch allen gilt mein Dank, da ich neben der bunten Werbewelt der aktuell drei Anbieter, etwas von dem wirklichen Leben von CI Trägern mitzubekommen. Deshalb möchte ich nun auch in die "schreibende Gilde" wechseln unnd nicht länger nur Zaungast sein.
Liebe Grüße aus dem Rheinland
Jörg