hallo allerseits,
die einstellung des CI ist bei der EA noch sehr leise und weit vom zielbereich entfernt. in der Reha wird die lautstärke schrittweise angehoben, um sich dem zielbereich zu nähern bzw. diesen zu erreichen.
dieser prozess scheint bei mir sehr schwierig zu sein - bisher musste ich leider mehrmals die erfahrung machen, dass zu forsch vorgegangen wurde und ich 1-2 tage nach der neuen einstellung nichts mehr verstanden habe, der bis dahin erzielte hörerfolg also zunichte war. insbesondere der höhere frequenzbereich war bzw. ist bis jetzt sehr unangenehm bis unerträglich. nach solchen episoden wurde alles wieder etwas leiser gestellt und es vergingen mindestens 1 - 2 wochen, bis sich mein hörsystem von dieser überlastung wieder erholt hat und man die signalstärke wieder etwas anheben konnte. man hat in der reha wohl erst jetzt (3 1/2 monate nach EA) verstanden, dass die lautstärke, insbesondere im hochtonbereich bei mir nur in mini-schritten angehoben werden sollte. gleichwohl bleiben die hohen töne sehr unangenehm.
im moment habe ich wieder eine einstellung, die ich im alltag einigermaßen gut aushalten kann, die aber über den tag zu immer stärker werdendem dröhnen (flugzeuggeräusch) führt, das jeden input übertönt. über nacht verschwindet es. am folgetag dann das gleiche.
ich würde gern wissen, welche theorie bzw. welches modell vom hören mit CI dahinter steckt. ist denn überhaupt sicher, dass eine hörentwöhnung überwindbar ist oder kann es sein, dass der hörnerv nach dem motto use it or loose it generell nicht mehr auf die frequenzen anspricht, deren er „entwöhnt“ ist?