Post by Muckel_Tiger777 (February 1, 2026 at 10:06 PM ).
This post was deleted by the author themselves (February 2, 2026 at 8:48 AM ).
Für mich liest sich das nach einem Tinnitus. Das ist nicht selten dass der auftritt wenn man abends das CI ablegt. Mitunter habe ich dann abends/ nachts ein klopfen, pochen. Dagegen machen kann man eigentlich nur, das so wenig wie möglich beachten. Das Gehirn beachtet aus der Flut von eingehenden Informationen das was neu, interessant oder wichtig (gefährlich) ist. Ohrgeräusche sind das nicht, allenfalls am Anfang neu, aber auch das ist ja nach 10 Jahren nicht mehr gegeben.
Man kann mehrere "Tinnitussis"
haben. Ich habe auch ein Dauersirren und zusätzlich halt hin und wieder sporadisch auftretende Geräusche. Woher soll denn da ständig Luft kommen die nach außen wandert? Wenn da Luft drin wäre, dann wäre die ja dauerhaft da. Dass du Geräusche hörst die einem Blubbern ähneln, heißt nicht dass da etwas ist, was Blubbern verursacht. Du hast ja auch keinen Vogel, wenn du Piepsen hörst.
Schmerzrezeptoren gibt es auch nicht in der Cochlea. Schmerzen die auftreten müssen eine andere Ursache haben, darauf würde ich mich konzentrieren die zu finden. Entzündungen wurden ausgeschlossen?
Hast du denn Restgehör auf dem Ohr, bei dem das Blubbern gehört wird?
Luft kann in Cochlea sein, aber ich bezweifele dass sie Blubbergeräusche auslöst. Dafür müßtest du ja Restgehör haben, das so stark ist das übertragen zu können. Bei einem 20 Jahre alten Implantat ist das eher unwahrscheinlich. Oder hast du nennenswerte Hörreste?
Da muss ein Arzt ran. Wenn der bisherige HNO nicht reagiert, dann einen anderen aufsuchen.
Die folgende Frage ist vielleicht komisch: Kannst du normal sprechen? Liegt es am Verständigungsproblem?
Warum glaubt dir keiner, dass du dieses „Blubbern“ hast?
Versuche es so genau wie möglich zu beschreiben, WAS du hörst/fühlst und in welchem Zusammenhang tritt dieses Blubbern auf.
Um ein blubbern als Höreindruck erzeugen zu können, müßte da ja Restgehör vorhanden sein Sarah. Da dies nicht gegeben ist, ist es also keine reale Hörwahrnehmung und dann ist Tinnitus die wahrscheinlichste Erklärung. Das kann total nerven, aber vor allem Angst machen, wenn man sich gefährliche Erklärungsdeutungen vorstellt. Versuch das bitte abzubauen. Wegen Schmerzen würde ich aber auf jeden Fall weiter nach Hilfe suchen.
Muckel_Tiger777 Als Nichtmediziner würde ich vermuten, dass dein gehörtes Blubbern mehrere (kleine) Druckausgleiche im Mittelohr sein können, die sich "irgendwie" auf den Hörnerv bzw. das Implantat (Elektrodenträger) auswirken und deshalb zeitgleich hörbar sind. Da ein Druckausgleich eine "Engstelle" passieren muss, könnte das auch zu einer Schmerzempfindung führen.
Da muss ein Mediziner (HNO, Operateur, ...) mit dem notwendigen Fachwissen UND dem Verständnis für dein Problem ran. Ich hoffe, du findest einen, der zumindest die Ursache für das Blubbern herausfindet.
Um das hörbar zu machen, müssten aber intakte Haarzellen vorhanden sein. Der Hörnerv reagiert nicht auf Druck und die Elektrode auch nicht.
Ein "blubbern" hatte ich für ein paar Monate nach der Op. Vermute das da irgendwo flüssigkeit ist die nicht da sein sollte. Ich würde auch zum HNO gehen.
Halle Sarah an Luft in der Schnecke glaube ich auch nicht so recht. Die müsste man im Übrigen auf dem Röntgenbild sehen können.
Wegen der Schmerzen würde ich noch mal eine Entzündung abklären lassen. Aber sonst wird es wohl eher ein Tinnitus sein. Man kann in der Tat mehrere Sorten von Geräuschen haben. Hast Du diese Blubbern auch, wenn Du das CI trägst? Wenn nicht kannst Du beim Einschlafen das CI vielleicht tragen.
Huhu,
Ja, ich habe auch manchmal ein Blubbern. Ja, das kann auch sehr laut sein und ja, es klingt wie zerplatzende Luftbläschen (zB bei kohlensäurehaltigen Getränken, wenn man das Ohr über das Glas hält), nur viel lauter. Mehrmals hintereinander, so als ob Luftblasen direkt im Ohr platzen.
Auch wenn es sich so anhört, ist es wahrscheinlich keine Luft, die in der Cochlea ist und sich bewegt. Wäre da wirklich Luft vorhanden, dann wären die Impedanzen an den Stellen extrem hoch, denn Luftblasen benötigen eine gewisse Größe, damit sie sich in Flüssigkeit bewegen (müssen ja auch gegen die Schwerkraft ankämpfen).
Woher diese Geräusche kommen, weiss ich nicht. Mein Implantat ist auch über 20 Jahre in der Cochlea und ich glaube nicht, dass da tatsächlich irgendwo Luft oder eine undichte Stelle ist.
Einen chronischen Tinnitus habe ich auch, ein Pfeifen, Brummen, Fiepen. Manchmal auch so laut, dass ich das Gefühl habe, das Ohr „klappt zu“ bzw das Mikro ist total verstopft.
Dennoch glaube ich, dass dieses Blubbern ein Tinnitus ist. Gegen Tinnitus an sich kann man nicht viel machen, sondern ihn akzeptieren lernen. Das ist natürlich nicht immer einfach, besonders wenn der Tinnitus sehr laut ist.
Ich stelle mir dann immer in Gedanken ein Lautstärkerad vor. Das drehe ich gaaaanz langsam leiser und dann wird auch der Tinnitus sehr langsam leiser. Beim Blubbern denke ich an ein Glas Wasser mit Kohlensäure, wo ich mein Ohr drüber halte. ganz langsam trinke ich das Wasser durch einen Strohhalm aus - und dann ist auch das Blubbern weg.
Die Vorstellung von einem Lautstärkerädchen oder dem Wasserglas hilft, sich zu entspannen - und manchmal ist das einfach notwendig, damit Ruhe einkehrt!
DANKE Muggel für deinen Bericht - ich hab mich schon oft gefragt was da ab und zu mal blubbert in meinem CI-Ohr...bei mir ist es ne Mischung zw. Blubbern und Klacken, Klicken. Ist echt nur selten und dann auch schnell wieder weg. Es ist meist wenn ich das CI nicht dran hab. Finde es dann schon immer etwas crazy
. Cool, dass ich nicht die einzige bin
. Beruhigt irgendwie. Scheint wirklich eine Art Tinnitus zu sein...
Hallo
Ich habe auch ab und zu mal so ein blubbern im ci Ohr. Es kommt und geht wieder.
Gruß Joachim