Tinnitus nach Hörsturz - Erfahrungen

  • Post by Moonlight (February 3, 2026 at 10:23 AM).

    This post was deleted by the author themselves (February 3, 2026 at 10:23 AM).
  • Er war jetzt 8 Tage lang leiser und morsecode artig, damit kam ich halbwegs zurecht. War die Tage aber auch nur daheim. Hatte mich recht gut entspannen können, vor allem die letzten 2 Tage. Gestern musste ich aber zwangsweise zum Arzt in die Stadt fahren. Hab sicherheitshalber einen Schaumstoff Ohrstöpsel angezogen, da die gut Geräusche blocken. Danach war der Tinnitus auch weiterhin leise und heute morgen nach dem aufwachen dann fast komplett weg - nur um sich nach dem Aufstehen wieder aufzubauen und nun ist er nach 8 Tagen das erste Mal wieder durchgehend da... etwas leiser als früher, aber dennoch macht es mich verrückt... ich war extra achtsam und irgendwann muss man halt auch mal einkaufen oder zum Arzt o.ä...

    Genau das mein ich meiner Meinung verstärkt diese Angst alles du kannst dich auch nicht dein Leben lang in Watte packen nur wegen der Angst vor Tinnitus… und da man dadurch auch noch unter dauerstress steht vor der ständigen Angst kannst du es auch verschlimmern weil Stress halt gern als Auslöser für sowas genommen wird

  • Ich habe Tinnitus schon seit Kindheit auf beiden Seiten.
    Der hat sich immer mal wieder verändert, war nie gleich.
    Mal tiefes Brummen, mal Pfeiffen in höchsten Tönen oder alles Zusammen.
    Nach der CI-OP, war er anders als Davor, also das volle Programm.
    Als ich noch arbeiten mußte, war ganz klar Stress ein Faktor.
    Jetzt wo ich nicht mehr arbeite, ist Schlaf ein Faktor, bin natürlich auch älter.
    Wenn ich zu lange wach bleibe und zu wenig schlafe, dann dreht bei mir der Tinnitus voll auf.

    Gruss
    leo

    Nach vielen Jahren in Asien, wieder zurück in Deutschland

  • Ich glaube gegen den Tinnitus kann man nicht viel machen außer etwas exzessiven Lärm und Stress zu vermeiden. Das Rezept gegen Tinnitus ist wohl damit zu leben. Ihn maskieren und ignorieren…..

    Gegen einen Tinnitus kann man nichts machen, man kann aber einiges dafür machen. Wenn das Geräusch im Alltag so belastend ist, macht eine Tinnitus Reha oder eine Tinnitus Retraining Therapie Sinn.

  • Ich war in der Schönklinik in Bad Arolsen. 7 Wochen. Kurz danach war der Tinnitus weg. Dort sagte man mir, ich müsse immer gut auf meine Ohren aufpassen. Sie seien meine schwache Stelle. Darauf hab ich natürlich nicht gehört und bin sofort wieder Vollzeit in dem Job angefangrn, der Grund für den Tinnitus war. Jetzt, 3 Jahre später, bin ich ertaubt.

  • Das tut mir so leise zu hören. Da meiner auch noch leicht vibriert ist es super unangenehm. Er ist leiser geworden, ja , und mien Hörverlust ist fast wieder vollkommen verheilt. Angst habe ich dennoch sehr vor einem chronischen Verlauf. Wie packst du es im Alltag damit umzugehen? Hast du Tipps für mich? Mir würden wohl Kopfhörer mit leiser Musik helfen, aber aktuell soll ich noch damit warten.

  • Ich war in der Schönklinik in Bad Arolsen. 7 Wochen. Kurz danach war der Tinnitus weg. Dort sagte man mir, ich müsse immer gut auf meine Ohren aufpassen. Sie seien meine schwache Stelle. Darauf hab ich natürlich nicht gehört und bin sofort wieder Vollzeit in dem Job angefangrn, der Grund für den Tinnitus war. Jetzt, 3 Jahre später, bin ich ertaubt.

    Tut mir leid zu hören mit der Ertaubung... was genau hast du während des Klinikaufenthalts denn gemacht?

  • Genau das mein ich meiner Meinung verstärkt diese Angst alles du kannst dich auch nicht dein Leben lang in Watte packen nur wegen der Angst vor Tinnitus… und da man dadurch auch noch unter dauerstress steht vor der ständigen Angst kannst du es auch verschlimmern weil Stress halt gern als Auslöser für sowas genommen wird

    Ich möchte mich nicht in Watte packen, der HNO meinte nur ich solle nicht zu viel Lärm ans Ohr kommen lassen. Aber was ist - zu viel - Lärm? Das ist schwer für mich zu beantworten. Ist ein Stadt ummel zB zu laut oder zu viel?

    Ich war heute wieder beim HNO. Mein neuster Hörtest fiel sehr positiv aus. Mein Gehör ist fast wieder so gut wie vor dem Hörsturz. Bezüglich Tinnitus kann ich noch die Kortisonspitzen machen. Es wären dann 4 Spitzen innerhalb von 2 Wochen. Allerdings machen mir die möglichen Nebenwirkungen Sorgen. Man kann davon Thrombose bekommen, könnte im schlimmsten Fall ertauben, es könnte eine Mittelohrentzündung auslösen die ebenso chronisch werden könnte und so weiter. Natürlich sind diese Risiken selten, müssen vermutlich halt bloß dabei stehen weil es vorkommen -könnte-, aber da mein Gehör (abseits vom Tinnitus) wieder gut ist, bin ich sehr unschlüssig, ob ich das machen soll. Auf der anderen Seite könnte es dabei helfen den Tinnitus los zu werden. Er ist zwar schon leiser und ich bin erst in der 5ten Woche (ab morgen Woche 6) aber er ist halt noch immer da. Ich weiß nicht was besser wäre - einfach weiter abwarten oder Spritzen und deren Risiko.

  • Ich möchte mich nicht in Watte packen, der HNO meinte nur ich solle nicht zu viel Lärm ans Ohr kommen lassen. Aber was ist - zu viel - Lärm? Das ist schwer für mich zu beantworten. Ist ein Stadt ummel zB zu laut oder zu viel?

    Dein Arzt meinte damit, dass Du Dich nicht dauerhaft einer Lärmquelle von 85 db und mehr auseinandersetzen sollst. Denn diese können zu einer Schädigung des Gehörs führen sowie zu einer Verstärkung des Tinnitus. Konzerte solltest Du daher nur mit einem entsprechenden Gehörschutz besuchen.

    Edited once, last by Marathone (February 5, 2026 at 2:23 PM).

  • Das wäre in der Tat heftig, da ist am Arbeitsplatz schon Hörschutz vorgeschrieben, ab 80 dB wird er bereits empfohlen.
    Bei Tinnitus und bereits vorhandener Hörbeeinträchtigung würde ich deutlich darunter bleiben.

    Stimmt Du hast Recht. Ab 80 db wird es gefährlich.

    Also ich würde das mit den Kortison Spritzen sein lasssen. Denn deren Wirksamkeit ist nicht nachgewiesen

  • Also ich würde das mit den Kortison Spritzen sein lasssen. Denn deren Wirksamkeit ist nicht nachgewiesen

    ich würde es auch sein lassen. Zumal dein Gehör wieder da ist. Lieber schonen und aufpassen, dass man nicht zu laute Geräusche abbekommt.

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