Die ersten Wochen nach Anpassung

  • Mir ist heute an meinem Geburtstag so schlecht und schwindelig wie noch nie. Kopf dröhnt. Hab Prozessor abgelegt. Kann es nicht ertragen.

    Gönn Dir als Geschenk, einfach mal die Füße hochzulegen und die Augen zu schließen. Du mußt heute garnichts.

    Med-El Sonnet 3 seit November 2025, bisher einseitig. Anderes Ohr mit minimal Restgehör im Tieftonbereich, kein Hörgerät.

  • Mir ist heute an meinem Geburtstag so schlecht und schwindelig wie noch nie. Kopf dröhnt. Hab Prozessor abgelegt. Kann es nicht ertragen.

    Ohje, ich wünsche dir alles Gute und gute Besserung und hoffe du kannst deinen Geburtstag, jetzt halt ohne den Prozessor, doch noch etwas geniessen! 💐

    Links: Advanced Bionics Naída CI M90, 11.12.24, EA 15.1.25

    Rechts: Phonak Naída Link M HG, seit März 24

  • Hallo Clara,

    alles Gute zu Deinem Geburtstag und für die weitere Reise durch die Welt der Töne und Sprache! Bedenke, dass Du noch am Anfang stehst. Und wenn Dir nicht gut geht, gönne Dir ganz einfach die nötigen Pausen. So auch heute an Deinem Ehrentag.

  • Ein wunderschönes Geschenk mit großer, symbolischer Bedeutung. Ich hoffe du kannst mit der Zeit diese auch für dich erkennen und annehmen, da etwas, was in unserem Leben schief läuft, uns auch weiterbringen kann, wenn wir es akzeptieren lernen und bereit sind. Dann kann es auch zu Weiterentwicklung kommen, im Sinne eines posttraumatischen Wachstums, anstatt einer posttraumatischen Verbitterungsstörung.

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch und alles Gute auf deiner weiteren Hörreise, bitte mit Neugier und Offenheit, ohne Druck.

  • Ich habe nach 28 Seiten Thread leise Zweifel, ob das Forum die richtige Plattform ist.

    Die Grundeinstellung gegenüber dem Konzept Cochela Implantat, notweniger operativer Maßnahmen und der nachfolgenden AHB/Reha/Notwenigkeit Hören wieder zu lernen, ist so negativ, katastophisierend und problemorientiert, daß ein Erfolg vorher schon sehr zweifelhalft war und sich nach OP auch weiter als extrem zweifelhaft darstellt. Die Mehrzahl der sehr gut gemeinten, unterstützenden, aufbauenden und positiven Ratschläge werden mit "alles furchtbar, kann es nicht ertragen" beantwortet.

    Was ist denn hier das Ziel? Allen beweisen, daß es wirklich eine schlechte Idee war, das CI zu implantieren?

    Es gab im Vorfeld viele Hinweise und Ratschläge, daß eine zumindest ansatzweise positive Einstellung für einen Hauch einer Erfolgsaussicht notwendig ist. Davon ist nichts zu sehen.

    Das Forum ist voll von positiven Erfahrungsberichten, Menschen die glücklich sind wieder hören zu können, die berichten daß sich das Hören auch nach Jahren weiter entwickelt und positiv verändert. Alle versuchen das hier zu transportieren. Offenbar vergeblich.

    Wenn sich meine Kinder auf den Fußboden setzen und mit verschränkten Armen postulieren, daß sie die Fähigkeit XY nicht lernen KÖNNEN, dann wird der Lernerfolg erheblich eingeschränkt sein.

    Wenn das Ci irgendeine Funktion aufnehmen soll, ein Hören wieder erlernt werden soll und ein Erfolg in der Reha und darüber hinaus erwünscht ist, dann sollte dringend vorher eine (professionelle, strukturierte, zielorientierte) psychotherapeutische Behandlung erfolgen, die dieses Katastropenerleben angeht und zumindest den Hauch einer positiven Grundeinstellung gegenüber dem Konzept CI herstellt.

  • @SSD. Dude

    Ob das CI ein Erfolg wird, hängt von vielerlei Fakten ab. Wie Du es schon erwähnt hast, spielt auch die eigene Grundeinstellung zum CI eine große Rolle. Aber es kommt auch darauf an, ob man zum Beispiel durch eine Meningitis, Mittelohrentzündung usw. plötzlich ertaubt ist und vorher die ganze Zeit hörend war. Denn dann sind die Chancen auf einen Erfolg des CI am besten. Vieles hängt aber auch davon ab, wie in den implementierenden Kliniken über das CI und die anschließende Nachsorge informiert wird und somit nicht sogar völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen geschnürrt werden.

  • @SSD. Dude

    Ob das CI ein Erfolg wird, hängt von vielerlei Fakten ab. Wie Du es schon erwähnt hast, spielt auch die eigene Grundeinstellung zum CI eine große Rolle. Aber es kommt auch darauf an, ob man zum Beispiel durch eine Meningitis, Mittelohrentzündung usw. plötzlich ertaubt ist und vorher die ganze Zeit hörend war. Denn dann sind die Chancen auf einen Erfolg des CI am besten. Vieles hängt aber auch davon ab, wie in den implementierenden Kliniken über das CI und die anschließende Nachsorge informiert wird und somit nicht sogar völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen geschnürrt werden.

    Postlingual ertaubt hat eine bessere Prognose als prälingual ertaubt. Frühe Implantation nach Ertaubung eine bessere Prognose als sehr späte Implantation. Und wenn auch der Hörnerv und nicht nur die Haarzellen betroffen sind ist die Prognose wieder schlechter. Die Liste kann man noch lange weiterführen - Alles bekannt, alles vielfach in diesem Forum geschrieben. Alles wertvolle Informationen für die jeweils Betroffenen.


    Aber hier ist eine Userin unterwegs, die solche Informationen gar nicht haben will. Die 28 Seiten damit verbringt dem Forum ihre entsetzliche Leidensgeschichte in epischer Breite mit tausend Variationen breitzutreten. Dabei aber an keiner Stelle den Eindruck erweckt das Füllhorn der positiven und aufbauenden Kommentare hier anzunehmen. Noch mal. Wer partout nicht lernen will, der wird auch nicht zu einem Erfolg kommen. Und genau dieses Mindset zieht sich durch den ganzen Thread. Hier wird nicht nach Lösungen gesucht sondern Probleme aufgelistet und sekundärer Krankheitsgewinn durch Aufmerksamkeit generiert. Die Aussagen sind undifferenziert katastrophisierend ("totes Ohr", "Monster", "rechte Hirnhälfte tot") und es wird nicht auf die sehr differenzierte Antworten der user eingegangen, sondern der nächste Zweizeiler zum nächsten gefühlten Problem gepostet. Hier wird nicht nach Lösungen und Unterstützung gesucht, sondern bestenfalls nach Aufmerksamkeit.

    Deswegen war meine Aussage: Wer nicht lernen will, der wird es schwer haben. Wer nur Probleme sieht und keine Lösungen, der wird es schwer haben. Und wenn es ein Interesse an einer Lösung gäbe, wäre ein Profi, (nein, nicht der Heilpraktiker!) der sich des Problems annehmen kann der Ansprechpartner der Wahl.

    Aber nicht dieses Forum voller engagierter und toller user, die helfen wollen und nur die nächste Katastrophe präsentiert bekommen.

  • Hallo Clara,

    ich möchte Dich anladen, da doch etwas differenzierter heran zu gehen. Deine Wortwahl war in der Tat etwas drastisch. Hier sind Leute mit Mehrfach-Behinderungen und schweren Erkrankungen. Da ist Deine Betroffenheit, was die Ohren angeht, zwar auch Ernst zu nehmen, aber objektiv mit riesigen Abstand weniger schwerwiegend wie andere Schicksale hier.

    Aber auch eine einseitige Ertaubung ist ein Einschnitt, ebenfalls vielfach - nicht nur bei Dir Clara - nachzulesen. Wenn ich Dich richtig verstehe, besteht auch bei Dir eine psychische Vorgeschichte. Ich habe mir sagen lassen, dass man als psychisch Erkrankter oft in einen Tunnel gerät und das Positive gar nicht mehr wahrnehmen kann, sondern nur um sich selbst und die eigenen Probleme kreist. Das ist wohl auch ein Krankheitssystem. Ich weiß nicht ob der Tunnel so eng ist, dass die Kommentare hier gar nicht bei Dir ankommen und ob Du das steuern kannst. Ich möchte Dich jedoch einladen, den Blick zu weiten, Dich abzulenken, das CI mitlaufen zu lassen und das Positive in den Blick nehmen. Und vielleicht hilft das Forum auch dabei.

  • Got the message. Will stay away from this forum.

    Wenn das das ist, was du verstehst, ist es ein weiteres Zeichen für selektives Verstehen(-wollen?) oder / und aber möglichweise ein weiterer Versuch, das Forum anzutreiben, auf dich einzureden und damit die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten. Denn die Schlussfolgerung ist ja sehr kurz gegriffen.

    einseitig ehemals an Taubheit grenzend, Implantation am 20.9.19, EA am 24.10.19, Nucleus 7 von Cochlear

    das andere Ohr ist normalhörend