Bei mir sehe ich Defizite nicht nur im dynamischen Bereich, sondern auch in der harmonischen Wahrnehmung. Homophone Musik, also Musik mit einer führenden Stimme (wie z. B. Lieder mit Begleitung) kann ich per Streaming einigermaßen verfolgen. Schwierig wird es aber bei mehrstimmiger klassischer Musik - Wagner, Bach - das klingt noch immer ziemlich scheußlich, obwohl ich sogar weiß, wie es klingen soll. Das korrespondiert mit meinen Ergebnissen bei Meludia - mehrstimmige Musik klingt nach wie vor instabil - vor allem, wenn es unbekannte Stücke sind.
Nach Citos Tool zum akustischen Abgleich sind die Mittenfrequenzen bei mir mittlerweile sehr ähnlich zum anderen Ohr. Daran dürfte es also nicht liegen.
Wohlgemerkt: Ich bin mit meinem CI hochzufrieden - beim Musikhören kommt der Genuss aber nur mit dem normalen Ohr zustande.