Marathone
Ich drücke mich mal salopp aus.
Ein Tief (angeschlagene seelische Gesundheit) wegen plötzlichem Hörverlust muss kein Auschlusskriterium für ein CI sein.
> Sonst hätten hier einige kein CI. ![]()
Seelische Gesundheit
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Also, mich hat bei den Voruntersuchungen im Oktober niemand was psychisches gefragt.
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Also, mich hat bei den Voruntersuchungen im Oktober niemand was psychisches gefragt.
Hier war das Gespräch mit einer Psychologin offizieller Teil der Voruntersuchung. Finde ich auch nicht schlecht, wenn vorher abgeklärt wird, ob jemand sich die Entscheidung reiflich überlegt hat, gerade stabil genug ist und ein stützendes soziales Umfeld hat. Manchen ist vielleicht nicht bewusst, wie belastend das ganze sein kann, insbesondere wenn der Erfolg ausbleibt oder es Komplikationen gibt, was beides nicht häufig ist, aber durchaus passieren kann. Da ist es dann vielleicht besser, die OP auf einen besseren Zeitpunkt zu verschieben, oder zusätzliche psychologische Unterstützung zu bekommen. Ein Ausschlusskriterium sind psychische Probleme aber vermutlich nur in ganz extremen Fällen.
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Bei mir gab es Vorgespräche mit den Klinikmitarbeitern und ich hatte Fragebögen ausgefüllt und darin waren auch Fragen zu beantworten, aus denen man Rückschlüsse auf die psychische Verfassung des Patienten ableiten konnte. Wenn ich mich noch richtig erinnere, wollte man damit die Hörsituation und die damit verbundene Entwicklung verfolgen können. Es gab sie vor der OP und nach der Erstanpassung nochmals mit zeitlichen Abständen, aber nicht, um eine CI OP im Voraus abzulehnen. Jedenfalls hatte ich zu keiner Zeit den Eindruck gehabt.
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Bei mir gab es Vorgespräche mit den Klinikmitarbeitern und ich hatte Fragebögen ausgefüllt und darin waren auch Fragen zu beantworten, aus denen man Rückschlüsse auf die psychische Verfassung des Patienten ableiten konnte. Wenn ich mich noch richtig erinnere, wollte man damit die Hörsituation und die damit verbundene Entwicklung verfolgen können. Es gab sie vor der OP und nach der Erstanpassung nochmals mit zeitlichen Abständen, aber nicht, um eine CI OP im Voraus abzulehnen. Jedenfalls hatte ich zu keiner Zeit den Eindruck gehabt.
Hallo
Ich war 2011,also vor meiner Ci OP in St. Wendel auf dem Bosenberg in Reha und auch dort wurde das abgeprüft ob man Reha fähig ist!
Gruß Joachim
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Auf welche Weise wurde die Reha Eignung abgeprüft?
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Auf welche Weise wurde die Reha Eignung abgeprüft?
Hallo Audi
Durch Gespräche mit Physiologen!
Gruß Joachim
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Durch Gespräche mit Physiologen!
wirklich Physiologen, oder doch Psychologen?
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wirklich Physiologen, oder doch Psychologen?
Sorry Schreibfehler, die Nummer 2 ist richtig.
Gruß Joachim
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Hier war das Gespräch mit einer Psychologin offizieller Teil der Voruntersuchung. Finde ich auch nicht schlecht, wenn vorher abgeklärt wird, ob jemand sich die Entscheidung reiflich überlegt hat, gerade stabil genug ist und ein stützendes soziales Umfeld hat. Manchen ist vielleicht nicht bewusst, wie belastend das ganze sein kann, insbesondere wenn der Erfolg ausbleibt oder es Komplikationen gibt, was beides nicht häufig ist, aber durchaus passieren kann. Da ist es dann vielleicht besser, die OP auf einen besseren Zeitpunkt zu verschieben, oder zusätzliche psychologische Unterstützung zu bekommen. Ein Ausschlusskriterium sind psychische Probleme aber vermutlich nur in ganz extremen Fällen.
Ich möchte dagegen natürlich auch gar nix sagen, das halte ich schon für durchaus sinvoll. Ist bei mir nur nichtgemachtr wiorden, nicht mal angeschnitten worden.
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Ich vermute, dass die Ärzte und Logopäden oder das CI-Zentrum das unbewusst mitprüfen und ggf. weitere Gesprächspersonen anleiern.
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Bei Voruntersuchung kommt auch an, was man von einem CI sich verspricht. Wenn krass gesagt wird, dass man denkt man bekommt CI implantiert und nach der Anpassung hört/versteht in Kurzer Zeit was. Wurde damals schon genauer geschaut, ob die Erwartungshaltung realistisch waren. Ich liess damals den Arzt und Audiotherapeutin wissen, dass ich nicht allzu viel erwarte. Werde zwar was hören, aber Sprache denke ich jetzt noch nicht. Da wurde plötzlich gesagt "ihre Erwartungen sind realsitisch und wurde auch sofort bemerkt, dass für CI geeignet bin"
Bat dennoch um bedenkzeit auch als ich (weiss nicht mehr so genau) etwa 6 Wochen später einen Arztbrief mit OP Termin zugeschickt bekam. Da fühlte ich mich dann schon ein wenig überrumpelt, da ich bei VU um Bedenkzeit bat.
Das war etwa vor 25 Jahren, indem das CI erst gerade so aus den "Kinderschuh" rauskam.
Man lies mich wissen, dass dies "nur ein Angebot" war und ich letztendlich entscheiden könnte wann ich mich "unters Messer legen möchte".Von daher war der Ablauf ok und wurde in keinster Weise bedrängelt. Denn im Internat gab zu dieser Zeit noch nicht soviele Infos wie es heutzutage gibt. Daher lies ich mir Zeit und traf bzw. nahm Kontakt zu gleichbetroffene und bat um Termine bei jeweiligen CI Firmen zwecks Beratung wie und was CI/SP funktionierte etc.
Synni: Vielleicht mag Du etwas mehr erzählen wie der Ablauf bei Dir vonstatten ging und Du dann so einen Eindruck bekamst.
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Ich hatte im Dez 24 einen Mini Hörsturz rechts. Neujahr und im März 25 konnte ich kurzfristig wieder normal hören. Aber nur kurz. Dann wurde es schlimmer. Und schließlich im September 25 bin ich ganz ertaubt.
Zwischen April und September war ich mehrmals in der Notaufnahme, weil mein Gehör sukzessive nachlief. Das war in dem KH, das auch die Implantate macht.
Ich denke, dass sie anhand meiner Akte sehen, dass ich panisch reagiere und in die Notaufnahme fahre. Deswegen sehen sie mich als psychisch nicht belastbar.
Synni
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Bzgl. Deines letzten Satzes kann ich nachvollziehen, dass die Ärzte hier kein Risiko eingehen wollten und daher eine CI Operation zur Zeit ablehnen. Daher kann ich Dir wie schon andere geschrieben haben, nur den Rat geben bei Deinem Therapeuten nachzufragen, ob er Dich stabil genug für eine CI OP hält. Falls nicht, dann sollten zunächst andere Dinge im Vordergrund. Dann erfolgt die CI Op halt zu einem späteren Zeitpunkt
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Hallo, ich höre grade, dass eine CI OP abgelehnt wird, wenn man seelisch nicht stabil ist. Stimmt das?
Ich habe eine bewegte psychische Vorgeschichte und habe die auch bei den Vorgesprächen zur CI angesprochen.
War aber kein Problem und wurde auch nicht groß nachgefragt.
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Guten Abend,
Ich finde es interessant wie viele Meinungen es zum Thema Psyche hier gibt.
Als betroffener einer PTBS kann ich für mich nur sagen, nein das war kein Ausschluss Kriterium für die OP.
Wenn eine Person in dem Bereich Probleme hat, sollte Sie ehrlich mit sich selbst sein und sich fragen, ob Sie mit der Erkrankung umgehen kann? Wenn dabei raus kommt, dass der Leidensdruck zu groß ist, dann ist auf jeden Fall eine Therapie angesagt.
Dazu gehört es dann,sich einen Psychiater zu suchen und eine-n Psychotherapeutin-en und in Behandlung zu gehen.
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