Hallo Zusammen,
mich interessiert euer Erfahrungsschatz. Seit gestern ist das CI nun in einer gewissen Lautstärke eingestellt, dass ich bei ausgeschaltetem HG durchaus einige Wörter im normalen Gespräch verstehen konnte. Ich bin sehr happy mit diesem Fortschritt.
Am Abend habe ich zu Hause gemerkt, dass bei einzelnen knackigen Tönen eine Latenz hörbar ist. Ich hab mir dann z.B. ein Metronom geschnappt und kann die Töne klar auseinander halten. Zuerst rechts (HG) dann links (CI). Der Versatz ist sehr deutlich.
Jetzt habe ich aber auch extra ein Cochlear CI, da ich auch der anderen Seite ein Resound Quattro habe. Sprich die sollten kompatibel genau dieses Problem entgegenwirken. Dachte ich.
Der Akkustiker meinte heute Morgen nach Rücksprache mit weiteren Kollegen, dass das eigentlich nicht sein kann. Und wenn eine Latenz da wäre, dann wäre das CI schneller. Man vermutet, dass ich ein Klangspektrum auf dem HG zuerst wahr nehme und ein anderes Klangspektrum auf der CI Seite.
Für mich ist das gerade nicht nachvollziehbar und erklärbar. Gerade bei Nutzung eines Metronom ist das „Klack“ relativ klar sauber kurz prägnant und ich höre statt einem Klack eben zwei hintereinander. Einen sehr tiefen im HG und einen sehr hohen im CI
Hatte das jemand schonmal? Hat jemand eine Idee, wie ich das noch weiter für mich testen kann?
Grüße
David