• Tja und nun. Der Hund passt sich dem Frauchen an, und das Frauchen dem Hund, sprich: man wird sich immer ähnlicher.

    Dass mein Hund, Alter etwa 14- 15 Jahre, irgendwie nicht mehr richtig hört, ist mir schon vor Wochen aufgefallen. Es ist aber wechselnd, sie hat anscheinend auch mal gute Tage, und dann wird sie nicht mehr wach, wenn ich heim komme und nicht gerade leise bin.

    Nun heisst es, vermehrt mit Zeichen arbeiten, und wenn ich etwas vom Hund will, muss ich hin und mein Anliegen vortragen, auch eben mit Zeichen. Rufen hat quasi keinen Zweck.

    Sonst ist sie körperlich fit und fidel, was mich ungemein freut, also sprichwörtlich: Hauptsache, gesund!

    rechts: CI seit Sept. 2013, danach Opus 2XS (sehr gern)+ Rondo (weniger gern). Seit 7.07.2020 Sonnet 2.
    links: Schwerhörigkeit bei Otosklerose, HG von Phonak

  • Hatte unser Hund im hohen Alter auch. Das merkten wir, weil er sich erschrak wenn wir von ihm ungesehen kamen.

    Mit Rücksicht kann man zurechtkommen

    rechts seit Sept.2010 AB Harmony, EA Okt. 2010 MHH, seit Okt. 2013 Naida CI Q 70. Seit 2020 Naida CI Q 90.
    links Phonak HG mit Anbindung an ComPilot.

  • Ein Scherz vor 2 Jahren 😄

    Ja, Mira schrickt auch zusammen in solchen Situationen, wir versuchen, es zu vermeiden, nicht immer einfach.

    rechts: CI seit Sept. 2013, danach Opus 2XS (sehr gern)+ Rondo (weniger gern). Seit 7.07.2020 Sonnet 2.
    links: Schwerhörigkeit bei Otosklerose, HG von Phonak

  • Huhu,

    Hunde altern tatsächlich ähnlich zu Menschen. Arthrose, schlechtes Hören, schlechtes Sehen und ähnliches gehört (leider) dazu. Während bei Menschen Hilfsmittel wie Brille, Hörgeräte usw eingesetzt werden, wird bei älteren Hunden nur etwas gegen Schmerzen gegeben (sofern sie welche haben).

    Unsere erste Fellnase (Golden Retriever) fing auch mit 14,5 Jahren an, merklich alt zu werden. Hinken wegen Arthrose, schlecht sehen bis hin zur (annähernden?) Blindheit und schlecht hören bis hin zur (gefühlten) Taubheit. Später kamen noch Demenzsymptome dazu, sowie Inkontinenz. Mit 15,5 Jahren haben wir ihn dann gehen gelassen.

    Auch wenn der Hund alt ist, ist er immer noch die Fellnase, die er bis dahin war. Daher genieße einfach jeden Moment - die Zeit geht so schnell um. Und solange deine Fellnase sonst noch fit ist - mit Taubheit kann man gut leben — wir machen es ja auch :)

  • @ Lucy, wir hatten früher (80er-90er) mal einen ertaubten Dackel (16,5 Jahre alt geworden). Die letzten 3 Lebensjahre war auch bei ihr nicht mehr viel mit rufen. Man musste immer zu ihr hingehen.
    Körperlich war sie noch relativ lange fit. Handzeichen hatten wir ihr damals leider nicht beigebracht.
    Einmal passierte es mir, dass sie mir bei einem beim Freilauf im beruhigten Wohngebiet weggelaufen ist ( in der vermeintlichen Sicherheit, dass sie ja eh noch nie abgehauen ist…), weil auf diesem einen Grundstück eine Katze saß. Da musste sie ja unbedingt hinterher.
    Da ich sie nicht zurückrufen konnte, musste ich damals wohl oder übel auch aufs fremde Grundstück und hinter ihr her, um sie wieder einzufangen. Meine Hündin damals drehte sich kurz zu mir um, und lief umso schneller nach dem Motto: „Au fein! Lass uns die Katze gemeinsam jagen!“ 😳

    🙈 War das peinlich! 🙈

    Ich habe sie zwar an einem Zaun eingeholt, trotzdem war mir das ultra-peinlich🙈🙈🙈.


    Aufgrund dieser noch bis heute recht lebendigen Erinnerung, habe ich bei unseren heutigen Hund (7,5), 25 Jahre später, jedes Kommando von vornherein auch gleich mit Handzeichen belegt.

    Was soll ich sagen, er kann es 👍. (Wenn er will…😌)

    Drei Fragen, die man sich stellen sollte:

    "WILL ich das?"

    "Will ICH das?"

    "Will ich DAS?"