Hallo,
ich bin seit 05/24 mit N8 einseitig (re)implantiert.
Elektrode konnte bei RI nicht weit genug eingeführt werden, warum auch immer, die Messungen der letzten 2-3 Elektrode (Tieftonbereich) waren in der OP nicht gut.
Ich habe/hatte bereits nach der ersten CI OP kein Restgehör mehr auf der CI Seite.
Seit 8 Monaten hörte ich Innerhalb 1-2 Tage alles extrem hohl und hallig. Keinen Unfall, keine Medikamenteneinnahme, keinen Schlag oä. Es gibt nichts was auf das plötzliche Neue Hören hindeuten könnte.
Beim Anschließen des SP wurde festgestellt, dass eine Elektrode im Tieftonbereich ausgefallen ist, sie lief nach gezielter Stimulation nach paar Wochen wieder. Der hohle, hallige Klang lieb bis heute unverändert. Es hört sich so weit weg an, undeutlich, mir fehlt Schärfe.
Es wurde durch die Firma mehrmals eingestellt, sämtliche anderen Strategien versucht etc. Der schreckliche Klang blieb, mit unterschiedlichen Einstellungen verschiebt sich der Klang lediglich. Lagekontrolle sei ok. Auch arbeite das CI unauffällig.
Hörnervmessungen sind allerdings nicht mehr gut. Auf meine Frage warum die Messungen nun keine gute Ergebnisse liefern, hieß es plötzlich, dies sei wenig aussagekräftig, da nur die intraoperativen Messungen brauchbar seien. Stimmt das?
Warum bekam ich denn zwischendurch den Hörnerv gemessen wenn es eh nicht aussagekräftig ist?
Hatte das schon mal jemand dass die Hörnnervmessungen nach der OP auffällig waren und an was kann das liegen?
CI Techniker vom CIC behauptet steif und fest, dass es ein Hörsturz gewesen sein müsste, etwas anderes gäbe es nicht!? Er läßt keine andere Option zu. Eine andere Mitarbeiterin vom selben Team sagte, nein ein Hörsturz könne nicht sein.
Die Ärztin sagt nichts dazu, ich muss dazu sagen, dass es in dieser Klinik drüber und drunter geht, der eigentliche CI Arzt nicht mehr da ist und die neue mit CI wenig vertraut ist - sie verweist auf Aussage der Herstellerfirma was sie als Lösung vorschlage , diese wiederum hält sich zurück, sagt lediglich, dass das CI nach den möglichen Messungen regelrecht liefe.
Mir kommt die Aussage ‚ein Hörsturz‘ seltsam vor. Auch dass die NRI Messungen nicht mehr gut sind und diese plötzlich so abgetan werden.
Bei vorhandenem Restgehör leuchtet mir das ein, dies ist bei mir jedoch ausgeschlossen. Selbst dann hätte es mit Einstellungen wieder ‚normal‘ werden müssen.
Ich bin am Überlegen mir eine zweite Meinung von einer größeren Klinik z.B. Hannover, München, einzuholen, denn so kam es nicht bleiben, das andere Ohr ist zwar HG versorgt aber CI indiziert.
Hatte das schon mal jemand, dass der Klang sich so extrem verändert und bleibt und ein Hörsturz behauptet wurde bei null vorhandenem Restgehör?
Sprachverstehen ist seither auch schlecht geworden. Natürlich übe ich regelmäßig. Beesagte CIC Techniker meint, dass ich mich an den neuen Klang gewöhne müsse und werde. Punkt.
Ich schaffe es aber nicht, es funktioniert nicht.
Herzliches Danke und viele Grüße