8 Monate mit CI

  • Dünner werdende Haut mit Hautdefekten, daraus resultierend Entzündungen und Explantation mit Reimplantationen ein halbes Jahr später, Kommt in der MHH immer wieder mal vor. In der MHH wird bei der Nachsorge schon seit Jahren drauf geachtet auch drauf geachtet, dass der Magnet so stark wie nötig aber so schwach wie möglich ist. Dass die Haut zu dünn geworden ist, sieht man blöderweise aber erst dann wenn der Defekt schon da ist.

  • Aha, kann ich nach 5,5 Jahren Kanso Nutzung bei mir nicht feststellen. Wohlgemerkt bei mir.

    Rechts Cochlear Kanso 1und Kanso 2 CI Modell 512; OP 25.04.2017 Hörschnecke bis auf dem Stumpf entfernt UNI-KLINIK Halle;
    Links HG AMPLI-CONNECT R 5 ON 312 GN seit September 2021.

    Seit dem 25.10.2021 Upgrade auf Kanso 2
    Zubehör: Cochlear™ Wireless Mini Microphone (Minimikrofon 2+); Telefonclip+ von Resound; ReSound TV Streamer 2

  • Es trifft ja auch nicht jeden. Und es braucht auch ein paar Jahre, bis es so weit ist. Ein Bekannter von mir hat als Motorradfahrer über bestimmt 10 Jahre zu starke Magneten getragen (allerdings mit HdO), damit der Überträger beim Aufsetzen des Helms an Ort und Stelle bleibt, nicht nur beim Motorradfahren, sondern ständig, da das Umbauen zu lästig war. Man hatte ihn zwar auf die Gefahr hingewiesen, aber er war schlauer. Auch bei etlichen teilweise mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen hat man zu starke Magneten genommen, um den Prozessor auf keinen Fall zu verlieren. Die Ergebnisse waren in allen Fällen wie oben beschrieben. In einem Fall wurde zwar nicht reimplantiert, der Junge musste aber lange aufs Hören verzichten bzw. durfte den Prozessor dann wochenlang nur in der Schule tragen und musste sich noch länger mit schwachen Magneten und ständig abfallenden Überträger plagen.

  • Krass.

    Wieso kann ich dann ohne T-Mic und ohne Ohrmuschel die Richung eindeutig bestimmen?

    Sorry, daß ich erst jetzt antworte, da mein Urlaub dazwischenkam.


    Andrea hat alles Wichtige erwähnt.


    Dani:
    Meine Frage an dich: kannst du zwischen oben und unten unterscheiden?


    Allgemein:
    Das Richtungshören erfolgt in drei Raumachsen:

    1. links / rechts

    2. vorne / hinten

    3. oben / unten


    Wichtige Voraussetzung ist die gute Balanceeinstellungen der Prozessoren bzw. Hörgeräten. Was von vorne kommt, muß gleich laut wahrgenommen werden. Trägt man beidseitig CIs oder Hörgeräte, ist die Einstellung recht einfach. Schwieriger wird es bei verschiedenen Geräten oder einseitigem Hörverlust, denn hier haben die jeweiligen Ohren ihren eigenen Arbeitsbereich, die zueinander nicht immer passen.


    Die Meisten können feststellen, ob der Schall von links oder von rechts kommt (Raumachse 1).


    Schwieriger wird die Unterscheidung von vorne oder von hinten (Raumachse 2), denn diesmal sind die Signallaufzeiten der entscheidende Faktor. Je nach dem auf welches Mikrofon der Schall auftrifft, wird die Quelle weiter vorne oder hinten verortet. Knackpunkt: am Prozessor sind je ein Richtmikrofon und ein omnidirektionales Mikrofon räumlich getrennt angebracht. Die räumliche Trennung unterstützt das Richtungshören, da der Schall zu verschiedenen Zeiten auf die Mikrofonen auftrifft. Dazu kommt noch, daß das Richtmikrofon ausschließlich nach vorne ausgerichtet ist. Gegenüber dem Ohrmuschel haben Prozessormikrofonen nur eine kleine Dynamik, d. h. eine Differenzierung ist wegen geringer Lautheitsunterschied schwierig. Mit den Ohrmuscheln ist der von hinten kommender Schall deutlich leiser als der von vorne kommender Schall, was durchaus zu Irritationen führen kann: ist die Schallquelle hinten oder doch vorne und weiter weg?
    Mit der Zeit oder intensives Training ist sie jedoch auch mit Prozessormikrofonen möglich.


    Für eine Unterscheidung zwischen oben und unten (Raumachse 3) ist technisch gesehen ein 3. Mikrofon nötig, das NICHT auf der aus den ersten beiden Mikrofonen gebildeten Achse liegt, was kein Prozessor oder, meines Wissens nach, kein Hörgerät besitzt. Einzig die Ohrmuscheln unterstützen das Hören in dieser Raumachse. Träger von AB-Prozessoren mit T-Mic und Träger von Im-Ohr-Hörgeräten sind derzeit die Einzigen, die vom räumlichen Hören profitieren.


    Schluß:
    In meisten Fällen reicht die Unterscheidung von links und rechts, gefolgt von vorne und hinten. Das Richtungshören in zwei Raumachsen genügt im Alltag völlig, denn wir bewegen uns, anders als die Vögel, auf einer Ebene und haben mit der Vertikalen hörtechnisch wenig zu tun. Und wenn, wird es visuell ausgeglichen.

    Beim echten und damit auch räumlichen Richtungshören geht es um viel mehr, nämlich das Bestimmen der Richtung, woher der Schall kommt, in einem Augenblick, gleich in der 1. Sekunde. Es macht einen Unterschied zu erkennen, ob der Schall aus "vorne links" oder "vorne links oben" kommt.
    Ebenso das Erkennen eines eng definierten Bereichs im Winkelbereich unter 5°, auch wenn z.B. die nicht sichtbare Schallquelle 100 m entfernt ist. Das ist ganz was anderes als das Erkennen der Schallherkunft im Hörlabor, wo 7 Lautsprecher vorne in 30° Abstand im Halbkreis von links nach rechts angeordnet sind.



    Also, Leute, wenn es Probleme mit dem Richtungshören gibt, checkt eure Geräte und schaut, daß der Schall auf beiden Seiten von vorne gleich laut wahrgenommen wird!
    Und für Träger der Single Units, achtet darauf, daß eure Prozessoren richtig ausgerichtet sind, also z.B. nicht auf einer Seite mit Mikro nach oben und auf der anderen Seite nach vorne.

    Links: CI - HiRes 90K Advantage Med Scale - 21.10.2015 / EA: 23.11.2015 - Naida CI Q90 (Upgrade 11.10.2016)
    Rechts: CI - HiRes 90K Advantage Med Scale - 02.09.2016 / EA: 10.10.2016 - Naida CI Q90
    Uni-Klinik Freiburg

  • Dani!:
    Meine Frage an dich: kannst du zwischen oben und unten unterscheiden?

    Ich kann zwischen vorne und hinten unterscheiden, ich kann zwischen oben und unten unterscheiden. Das allerdings nur für bekannte Geräusche und nur, wenn es breitbandig ist. Denn die Ohrmuschel und in der Folge die Mikrofone meines Herstellers dämpfen aus entsprechender Richtung die höheren Frequenzanteile, die unteren hingegen nicht. Aus dieser Diskrepanz erkennt das Gehirn schließlich die jeweilige Richtung. Die Richtung (vorne oder hinten) des Piepsens eines rückwärts fahrenden Lkws erkennt man ohne Kopfbewegung nicht - erst eine leichte Drehung macht es das.


    Ich kann hingegen nicht unterscheiden, ob ein Geräusch von oben oder hinten kommt. Ich kann auch nicht zwischen vorne und unten unterscheiden. Die "zweite Raumachse" befindet sich nämlich nicht senkrecht, sondern die Achse befindet sich von vorne oben nach hinten unten. So schattet auch die Ohrmuschel den Raum ab und auch die beiden Mikrofone am HdO-SP sind bei allen Herstellern so angeordnet.


    Wenn ich einen Bach plätschern höre, höre ich es eindeutig von unten statt von vorne. Da grätscht aber das Gehirn dazwischen. Denn es verbindet bekannte Geräusche mit unglaublich vielen Eigenschaften, eben z.B. dass das Plätschern von unten kommen muss, Vogelgezwitscher tendenziell von oben und nicht von hinten. Auch bei meiner 5.0-Heimkinoanlage höre ich das Plätschern unbewusst von unten, obwohl sich da eindeutig kein Lautsprecher befindet. Erst mit höchster und bewusster Konzentration erkenne ich, dass es auch von vorne kommen könnte.


    Daher bin ich davon überzeugt, dass auch eine Ohrmuschel da keine 100 prozentige Eindeutigkeit hinbekommt und in der Folge auch ein T-Mic und IdO nicht. Ausschließen kann ich es hingegen nicht, da ich niemals mit der natürlichen Ohrmuschel Frequenzen im Hochtonbereich hören konnte.


    Was in allen Fällen Voraussetzung ist: Das Gehirn muss trainiert sein. Einfach so passiert das nicht. Ich bin darauf angewiesen, die Richtung auf anhieb korrekt orten zu können. Daher habe ich das unbewusst intensivst gelernt. Und trotzdem klappt es nicht immer.

    Dominik


    Links: Advanced Bionade 16:12:20 Ersatz von 15:01:21

    Rechts: Cocktail Mix 20:02:20 Ersatz von 11:03:20

    "Nicht sehen und nicht hören trennt den Menschen von den Dingen und vom Menschen" (unbekannt)

  • Meines Empfindens nach steigerst Du Dich zu stark in kleinste Details hinein.

    Gehst Du auch so Autos und Fernseher oder Smart Watches kaufen? 8o

    Das sehe ich anders, an Irgendetwas muss ich mich ja orientieren.


    Man gibt mir nach der langen Taubheit keine große Chance auf Sprachverständnis.

    ""Bestenfalls"" eine 50% Chance überhaupt Sprache auf dem Ohr wieder zu lernen, aber im Grund eher deutlich weniger.


    Was man mir in Aussicht stellt ist Richtungshören.

    Dafür alleine nehme ich die OP und 2 Jahre lernen aber nicht auf mich. Sprache zu verstehen ist das was ich benötige, auf alles andere kann ich verzichten.


    Daher will ich DAS Implantat das für meine schlechten Voraussetzungen die größte Chance auf Sprachverständnis bietet.


    Dass alle gleich gut sind weil das Gehirn die Unterschiede ausgleicht ist ein schlechtes Argument. Denn das Ausgleichen irgendwelcher Nachteile kostet neben dem Sprache lernen nochmal zusätzliche Gehirnleistung.


    Da es aber keine vergleichende Statistik gibt, welche Implantat bei welcher Ohr-Vorgeschichte die höhe Erfolgsquote erreichte ist man mit der Entscheidung alleingelassen.


    Inzwischen hatte ich bei Cochlear und Med-El Beratungstermine, wo beide ihre Vorteile betonten und das wichtigste Zubehör vorstellten.


    Als nächstes will meine Ärztin meine Cochlea in der MRT u. CT Aufzeichnung ausmessen, um festzustellen welche Elektrodenlänge überhaupt reinpasst.

    Anschließend fällt die endgültige Entscheidung, welches Implantat ich nehme.


    Und ja, selbstverständlich kaufe ich technische Geräte wie Autos erst nachdem ich Vor und Nachteile abgewogen habe und auch die für mich relevanten Vergleichstests kenne.


    Ist für mir als Techniker unverständlich wie man ein Auto wegen der besonderen Farbe oder den hübschen Augen kaufen kann.


    Robert

    Links nach 30 Jahren Taubheit, seit 27.01.2023 Cochlear P1622 , aktuel N7, Kanso 2 wurde bestellt.
    Rehts seit 20 Jahren HG versorgt, Resthören 15% ab 110dB
    _______________________________________________________________________________

    Das größte Problem der Schwerhörigen ist nicht, dass Sie nichts hören, sondern dass Sie nicht gehört werden.

  • Hallo Rob,


    Das Sprachverständnis war für mich, neben weiteren Kriterien, auch wichtig.

    In meiner Klinik sagten sie, sie können nicht definieren, dass Patienten mit Cochlea schneller/besser hören & verstehen als mit Med-el und andersherum.

    Ich bin auch ewig um die Entscheidung geeiert, hab aber schlussendlich auf mein Bauchgefühl gehört. Und das war gut für die Phase der Erstanpassung, sonst hätte ich wohl nicht so durchgehalten.

    Was sagt denn dein Bauchgefühl, nachdem du bei beiden Herstellern warst? Irgendeine Tendenz wird es haben... Vertrau darauf :)

    Herzliche Grüße

    Steffi


    Rechts MED-EL Sonnet 2 - EA 19.12.2022

    Links HG Widex Evoke 440


    "Nicht sehen trennt den Mensch von den Dingen, nicht hören trennt den Mensch vom Menschen" I. Kant

  • Hallo Steffi,

    mein Baugefühl sagt aktuell eher Cochlear.


    Aber das kommt neben technischer Unterschiede auch davon, dass die "sehr viel" bemühter sind, alle meine Fragen in kürzest möglicher Zeit sehr genau und volltändig zu beantworten. Auch den Kontakt zu meiner Hörpatin haben die innerhalb weniger Stunden hergestellt, was bei ME viele Tage dauerte, ohne dass ich erfuhr ob man dran arbeitet. Ich fühle mich also bei Cochlear besser betreut, was sich ja später beim Einstellen uns, fortsetzen könnte.

    Technisch argumentieren leider bei sehr gut mit ihren Lösungsansätzen.
    Med-El mit der längeren Elektrode für tiefe Frequenzen an der biolosch richtigen Stelle, tiefer in der Cochlea als bei den Konkurrenten.
    Cochlear mit der Vorbiegung der Elektrode für die Innenanlage und der größeren Elektrodenzahl.

    Ich habe nach langem Suchen auch ein Refarat dazu gefunden, dass man nicht ausschließen kann, dass die größere Elektroden Zahl auch oberhalb der 12 Stück Vorteile bringen könnte.
    Ebenfalls dass man durchaus einen Vorteil darin erwartet, dass die Elektrode vorgebogen an der Innenwand der Cochlea anliegt und nicht aussen. Zumindest wenn, wie bei mir, kein Resthören über Härchen mehr vorhanden ist.

    Das sind eben 2 Besonderheiten, gegen 1 Besonderheit, der längeren Elektrode.
    Und meine 30 jährige Taubheit, fast ohne Resthärchen spricht mehr für die Vorbiegung.

    Die Ärzte sagen alles egal, das Gehirn gleicht alles wieder aus.
    Aber an irgendwas muss ich die Entscheidung ja festmachen und ich werde mich nicht wegen der Farbe oder wegen schönen Augen für eines entscheiden ;)

    Robert

    Links nach 30 Jahren Taubheit, seit 27.01.2023 Cochlear P1622 , aktuel N7, Kanso 2 wurde bestellt.
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  • Ich habe bei Med-el bisher immer sehr schnell Antworten bekommen. Ich erhielt bspw. ein Rezept für das Active Wear Kit, scannte es ein, schickte es per Mail nach Starnberg und das Original einen Tag später mit der Post hinterher. Noch am gleichen Tag meiner Mail erhielt ich die Zusage meiner Krankenkasse was bedeutet, dass Med-el den Scan direkt versendet hatte und an einer schnellen Abwicklung interessiert ist. Auch die Care-Center empfinde ich als sehr vorteilhaft (sofern sich eines in der Nähe befindet, es kommen auch neue hinzu).


    Die Länge der Elektrode war bei mir das abschließende Kriterium für meine Entscheidung.

    Ich glaube, auch Med-el hat vorgeformte Elektroden (zumindest gibt es dort eine sehr große Auswahl).


    Jedoch sagte eben meine Klinik, dass sie in Punkto Hörentwicklung (was das Sprachverstehen beinhaltet) keine Unterschiede bei den Herstellern feststellen können. Weder bei dem Thema Elektrodenlänge noch bei der Anzahl der Elektroden. Ich vermute, das ist eher ein Punkt der inneren Einstellung, was einem hier eher zusagt.


    Wenn dein Bauchgefühl Cochlea sagt, dann nimm das - falsch wird nur die Entscheidung sein, die du als Bauchmensch mit dem Kopf oder als Kopfmensch mit dem Bauch getroffen hast.

    Herzliche Grüße

    Steffi


    Rechts MED-EL Sonnet 2 - EA 19.12.2022

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  • Eben. Alle Hersteller sind inzwischen sehr gut. Im Detail und was die Konnektivität beftrifft, da gibt es Unterschiede. Aber wer weiß, wer da in einem halben oder ganzen Jahr die Nase vorne hat.

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
    --------------------------------
    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...

  • Eben. Alle Hersteller sind inzwischen sehr gut. Im Detail und was die Konnektivität beftrifft, da gibt es Unterschiede. Aber wer weiß, wer da in einem halben oder ganzen Jahr die Nase vorne hat.

    Da stimme ich dir voll und ganz zu. Deswegen habe ich die Konnektivität nicht mehr als oberstes Kriterium gesetzt, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Hersteller gern ewig hinter den anderen bleiben möchte, sondern eher Anlauf nimmt und sich dann mind. auf die gleiche Entwicklungsstufe mit den anderen stellt bzw diese überholt. Und das ist ein lebenslanger Prozess, wie man auch in der Entwicklung der Größen von den Implantaten & SP beobachten kann :)

    Herzliche Grüße

    Steffi


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  • Das mit dem Thema Sprachverstehen ist natürlich abhängig von der Hörbiographie. Ich konnte zb ca 2 Wochen nach der EA ein Hörbuch hören. Ich habe Medel, und ist tatsächlich unabhängig vom Hersteller!

    Wie gesagt ist mein Ohr seit ca. 30 Jahren taub bzw. hat seither nur 5 % Resthören und kann erst ab 110 db sehr Dunke und sehr hohe Töne unterscheiden, aber nicht mehr. Es gibt also so gut wie keine Härchen mehr die man mit stimulieren kann.

    Das sind die Prognosen eben ganz anders als bei dir und technische Unterschiede könnten sich womöglich bei meinen sehr schlechten Voraussetzungen auch stärker auswirken als bei guten Voraussetzungen. Also "versuche" ich bessere Lösung für meinen speziellen Fall heraus zu finden.

    Med-El hat mehrere unterschielich lange und unterschiedlich dicke Elektroden, aber keine Vorgebogene.
    Die Vorbiegung könnte in meinem ungünstigen Fall aber vielleicht ein Vorteil sein.

    Ja die Konnektivität zu meinem Android Handy (ohne Zusatzgerät) spricht in meinem Fall auch eher für Cochlear.
    Wenn dann zählt aber der jetzige Stand, denn ich lebe ja jetzt und was weis ich ob es nicht in 3 Jahren schon zu Ende ist.
    Ich hatte mehrere Bekannte/Freunde die haben meine 63 Jahre nicht mal erreicht.

    Aber wenn nun bei der MRT / CT-Messung wirklich die längste Elektrode von Med-El in meiner Cochlea Platz findet, werde ich alle Argumente nochmal mit der Ärzting durchgehen und dann entscheiden.

    Mein OP Termin ist nun am 27.01. nach dem der 20.01. leider verschoben wurde.
    Froh bin ich, wenn es gemacht wurde und ich über eventuelle Vor- u. Nachteile nicht mehr nachdenken muss. ;)

    Robert

    Links nach 30 Jahren Taubheit, seit 27.01.2023 Cochlear P1622 , aktuel N7, Kanso 2 wurde bestellt.
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  • Technisch argumentieren leider bei sehr gut mit ihren Lösungsansätzen.
    ...
    Cochlear mit ... der größeren Elektrodenzahl.

    Da kann ich dir nur. Mehr immer besser. Das natürliche Ohr schließlich ca 10000 Verknüpfungspunkte. Mit 22 Elektroden du immerhin die Tonleiter von zwei aufeinanderfolgenden Oktaven. Bei 12 ja gerade mal 1 Oktave. Wie am Fließband einer Autofabrik ja auch: je mehr Leute sich am selben Werkstück in die Quere und auf die Füße, umso besser.

    Dominik


    Links: Advanced Bionade 16:12:20 Ersatz von 15:01:21

    Rechts: Cocktail Mix 20:02:20 Ersatz von 11:03:20

    "Nicht sehen und nicht hören trennt den Menschen von den Dingen und vom Menschen" (unbekannt)

    Edited once, last by Dani! ().

  • Mal was zum nachdenken bei Cochlear und den Elektroden

    4 von den 22 sind bei mir auf der rechten Seite aus.

    die sieben ist kaputt, seid Anfang an

    die anderen konnten wir nicht aktivieren, da die Energie enorm war damit bei mir etwas "rum" kommt, dann schmerzte es aber auch schon, zwischenzeitlich waren auch mal 5 aus, eine konnte wieder aktiviert werden, führt aber eher ein Schattendasein


    Das Gehirn macht etwas draus, auch übernehmen andere Elektroden bei defekten die Frequenzen, dann kommt auch wieder das Gehirn ins Spiel.

    Am Ende des Tages höre ich besser als ich es die letzten 30 Jahre getan hatte.

    ab 1992 HDO HG rechts
    ab 1998 HDO HG beidseitig
    09.06.2021 OP CI622 - EA 15.07.2021
    07.09.2021 OP CI632 - EA 20.10.2021

    Nucleus 7 Hybrid

    Mini Mic, TV Streamer - Stromversorgung über USB vom TV > funktioniert bestens

  • Leider werben die Hersteller nur mit den scheinbaren Vorteilen. 22 klingt besser als 12 und parallel besser als seriell.

    links: Opus 2XS, Flex28; OP 14/09/2012 MHH
    EA: 05/11/2012 erfolgreich

    seit 12/06/2020 Sonnet 2


    rechts: HG (zu nichts nutze...)
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    Offenbarung 21,4
    ...und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz...


    Jesaja 35, 4-6
    Sagt den verzagten Herzen: "Seid getrost ..." ...dann werden die Ohren der Tauben geöffnet werden...


  • Wie soll man da jemals zu einer Entscheidung "mit gutem Gefühl" kommen.

    Klingt erstmal wie der letzte, teuere Schrott.
    Klingt aber auch ein bisschen durcheinander und wenn ich es 3 lese verstehe ich folgendes..

    Kaputt ist eigentlich nur die 1. mit der Nr.7 von 22 und eine Zweite funktioniert nur so halbwegs?
    Also 2 Defekte von 22.
    Ist das so richtig ?

    Die Anderen 3 von den 4 Abgeschalteten bleiben aus weil sonst ein zu hoher Strom für dein Schmerzempfingen fließt?
    Ist das so richtig ?

    Aktiv sind bei dir also aktuell 18 übrig?
    Und mit denen hörst du jetzt besser als die letzten 30 Jahre?

    Wie viel % hattest du den davor noch gehört?
    Und / oder ab wie viel DB hattest du denn ohne Ci gehört ?

    So wie ich das lese, (Am Ende des Tages höre ich besser als ich es die letzten 30 Jahre getan hatte.) war das mit den 2 Ausfällen und den 3 Abschaltungen alles am ersten Tag der Inbetriebnahme.

    Und an deinem zweiten Ohr funktionieren alle 22 und ziehen auch nicht so viel Strom dass es schmerzt?

    Gibts hier noch mehr Betroffene im Forum irgend einer der 3 Firmen, wo nicht alle Elektroden funktionieren, oder denen alle 12 oder alle 22 in Betrieb dann Schmerzen Verursachen?

    Robert

    Links nach 30 Jahren Taubheit, seit 27.01.2023 Cochlear P1622 , aktuel N7, Kanso 2 wurde bestellt.
    Rehts seit 20 Jahren HG versorgt, Resthören 15% ab 110dB
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    Das größte Problem der Schwerhörigen ist nicht, dass Sie nichts hören, sondern dass Sie nicht gehört werden.

    Edited 3 times, last by Rob ().